Schampus-Sozi Sigmar Gabriel kassierte 10.000 Euro von Tönnies

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Saskia Esken, Andrea Nahles, Gerhard Schröder. Schon viele namhafte Politiker der Sozialdemokraten haben mit ihren ĂŒppigen ZusatzgehĂ€ltern gezeigt, dass sie es mit der sozialen Gerechtigkeit nur ernst meinen, wenn eine laufende Fernsehkamera in der NĂ€he steht. Nun reiht sich auch Sigmar Gabriel in diese illustre Runde der Schampus-Sozen ein. Als Berater des gerade herbe in der Kritik stehenden Fleischproduzenten Clemens Tönnies kassierte der ehemalige Vize-Kanzler und Bundesvorsitzende der SPD nach Medienberichten monatlich 10.000 Euro. ZuschlĂ€ge gab es oben drauf.

Dickes Beraterhonorar

So wurde Gabriel nach ĂŒbereinstimmenden Medienstimmen Anfang MĂ€rz 2020 vom Fleischgiganten Tönnies angestellt und hat als Berater eine ĂŒppige Summe dazuverdient. Demnach erhielt der Sozialdemokrat 10.000 Euro im Monat und ein zusĂ€tzliches Honorar fĂŒr jeden Reisetag, welchen er fĂŒr die Firma antreten musste. Alleine das Reise-Honorar soll noch einmal im vierstelligen Bereich gelegen sein. Insgesamt sollte die TĂ€tigkeit zwei Jahre lang laufen, jedoch wurde diese schon Ende Mai 2020 wieder beendet. Auf eine Medienanfrage zur Tönnies-TĂ€tigkeit teile Gabriel mit, zwar fĂŒr das Unternehmen tĂ€tig gewesen zu sein, dass seine privatwirtschaftlichen AktivitĂ€ten jedoch keiner Veröffentlichungspflicht unterlĂ€gen. Nach eigener Aussage soll Gabriel Tönnies im Rahmen von drohenden Exportproblemen im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest beraten haben. Aufgrund einer schwierigen Erkrankung sei die TĂ€tigkeit nach Ende Mai 2020 jedoch nicht weiter ausfĂŒhrbar gewesen.

Sonderbehandlung durch Tönnies

Der ehemalige Vize-Kanzler erklĂ€rte, dass er seine BeratungstĂ€tigkeit fĂŒr die Firma Tönnies nicht als problematisch ansehe. Hinzu soll sich nach Medienberichten Firmenchef Tönnies persönlich um die Personalie Gabriel gekĂŒmmert haben. Aus internen Unterlagen geht hervor, dass der ehemalige SPD-Vorsitzende der Firma seine Kontakte zur VerfĂŒgung stellen und Projekte aktiv begleiten sollte. Gerade der chinesische Markt sollte hier im Aufgabenfeld Gabriels liegen.

Die Sozen und das liebe Geld

Und schon wieder kassiert eine SPD-Persönlichkeit ordentlich ab, wÀhrend das WÀhlerklientel mit Kurzarbeit, Entlassung und niedrigen Löhnen zu kÀmpfen hat. Ganz egal ob Esken, Nahles oder Gabriel: Das soziale in der SPD ist schon lange verloren gegangen. Dies zeigt der neueste Fall der Schampus-Sozen einmal mehr.

TM

Schampus-Sozi Sigmar Gabriel kassierte 10.000 Euro von Tönnies Zuletzt aktualisiert: 02.07.2020 von Team MĂŒnzenmaier
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