Bericht aus Berlin: M├╝nzenmaiers Magazin gibt es jetzt auch digital!

Bericht aus Berlin: M├╝nzenmaiers Magazin gibt es jetzt auch digital!

Guten Morgen!

Ich hoffe Sie sind gut in die neue Woche gestartet und voller Tatendrang f├╝r unsere B├╝rgerpartei! Um Ihnen den Montagmorgen zu vers├╝├čen, erhalten Sie heute meinen Rundbrief samt Ank├╝ndigung einer tollen Neuerung:

Ab jetzt finden Sie unter www.muenzenmaiers-magazin.de ein tagesaktuelles Online-Magazin, das Sie unzensiert und stets aktuell mit Neuigkeiten aus aller Welt versorgt und Ihnen einen Blick auf die Nachrichten des Tages ohne Mainstream-Filter erm├Âglicht!

Ich hoffe wir treffen mit diesem Projekt einen Nerv und freuen uns selbstverst├Ąndlich ├╝ber jede Art der Unterst├╝tzung: Teilen Sie unsere Beitr├Ąge und erz├Ąhlen Sie Freunden und Bekannten davon.

Mehr zu M├╝nzenmaiers Magazin im Netz erfahren Sie im Video:

Abseits der Neuigkeiten aus dem Netz war auch sonst viel los in Rheinland-Pfalz in den letzten Tagen. Am vergangenen Freitag durfte ich gemeinsam mit meinem gesch├Ątzten Kollegen Jan Nolte in Cochem-Zell auf Einladung dreier Kreisverb├Ąnde referieren und wir verbrachten einen hochinteressanten und spa├čigen Abend mit zahlreichen G├Ąsten!

Vielen Dank an die Kreisverb├Ąnde Cochem-Zell, Rhein-Lahn und Rhein-Hunsr├╝ck: es war klasse und wir kommen gerne wieder!

Am Samstag ging es dann in aller Fr├╝he gen Heimat S├╝dpfalz, ein rheinland-pf├Ąlzisches Mandatstr├Ągertreffen stand an und interessante Vortr├Ąge aus der Welt der Kommunalpolitik warteten auf gut gelaunte Zuh├Ârer. Besonderes Highlight war mit Sicherheit der langj├Ąhrige B├╝rgermeister von Nierstein und ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Thomas G├╝nther, der erfrischend und gespickt mit spannenden Anekdoten ├╝ber die Grundlagen der kommunalen Verwaltung informierte und einen tiefen Einblick in die Kommunalpolitik bot.

Vielen Dank lieber Thomas, klasse Engagement!

Nach erfolgreichem Tagesseminar endete der Samstag bei hei├čen Bratw├╝rsten und k├╝hlem Bierchen in der S├╝dwestpfalz im Kreise von Gleichgesinnten und einigen AfD-Neuinteressenten: danke f├╝r die Einladung und macht weiter so!

Sonntags dann recht fr├╝h ab nach Berlin, Vorbereitung der kommenden Sitzungswoche und ein weiterer Vororttermin standen noch auf dem Programm, aber in Gedanken war ich nat├╝rlich bei meinen lieben Kollegen der Landesgruppe, die in Daun allen Interessierten Rede und Antwort standen.

In Berlin sind wir am Beginn einer Sitzungswoche, in der es wohl wieder hoch hergehen wird. Themen der Woche sind voraussichtlich das sogenannte ÔÇ×Sonderverm├ÂgenÔÇť von 100 Milliarden Euro zur Ert├╝chtigung der Bundeswehr und die CDU hat angek├╝ndigt einen eigenen Antrag zur Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine zu stellen. Noch liegt uns dieser Antrag nicht vor, aber es wird spannend werden, wie sich die in sich zerrissene Ampel-Koalition verh├Ąlt.

Wir als AfD-Fraktion sind nat├╝rlich auch wieder mit mehreren Antr├Ągen vertreten, unter anderem auch mit der Forderung nach dem Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht.

Auf meiner neuen Online-Magazin-Seite finden Sie selbstverst├Ąndlich Neues aus der Sitzungswoche und die mittlerweile schon ├╝bliche ÔÇ×Debatte der WocheÔÇť: bleiben Sie dran!

Abschlie├čend w├╝nsche ich Ihnen jetzt einen guten Start in diese Woche und maximalen Erfolg bei Ihren Aktivit├Ąten!

Herzliche Gr├╝├če

Ihr

Sebastian M├╝nzenmaier

Der dramatische Absturz: Linkspartei zerlegt sich selbst

Der dramatische Absturz: Linkspartei zerlegt sich selbst

Nachdem die Linkspartei bei der Bundestagswahl 2021 noch mit Ach und Krach dank dreier Direktmandate den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft hatte (trotz 4,9 % der W├Ąhlerstimmen), sah sich die Partei aufgrund einer massiven W├Ąhlerabwanderung wohl selbst am Tiefpunkt angekommen. Nach den aufgekommenen Vorw├╝rfen hinsichtlich der sexuellen Bel├Ąstigung insbesondere in der hessischen Linken und dem R├╝cktritt der Co-Vorsitzenden Hennig-Wellsow steht die Partei nun endg├╝ltig vor dem Scherbenhaufen ihrer Arbeit der letzten Jahre.

Der Abstieg der Linkspartei, der im September 2021 nicht zuletzt beinahe im Ende der Zugeh├Ârigkeit zum Deutschen Bundestag gipfelte, hat viele, weitreichende Facetten. Er ist nicht nur in einem schw├Ąchelnden F├╝hrungsduo Wissler/Hennig-Wellsow zu sehen, die es in den letzten Monaten nicht schafften, einen Neustart, einen Aufbruch zu erzeugen. Die Probleme der Linken liegen tiefer, sie haben strukturelle und inhaltliche Ursachen.

Linkspartei ohne Profil hat glaubw├╝rdigen Kurs verlassen

Lange Jahre galt die SED-Nachfolgepartei als Partei der Arbeiter und Angestellten, die sich vor allem um die Interessen der Ostdeutschen nach der Wende k├╝mmerte. Auch wenn die Partei schon damals viel Abwegiges (etwa auf wirtschaftlicher Ebene) forderte, war zumindest eindeutig ein Profil erkennbar.

Inzwischen verliert sich die Linke in internen Streitigkeiten und wei├č mutma├člich selbst nicht mehr, wof├╝r sie steht. Dass sie nun aufgrund von im Raum stehenden Sexismus-Vorw├╝rfen massiver Kritik ausgesetzt ist, ist ein Symptom einer Partei, die einen geradlinigen, glaubw├╝rdigen Kurs schon lange verlassen hat.

Schwere Vorw├╝rfe hinsichtlich sexueller ├ťbergriffe vor allem gegen Vertreter der hessischen Linken

Doch was ist ├╝berhaupt passiert? Mutma├člich Betroffene haben schwere Vorw├╝rfe gegen Vertreter der hessischen Linken ge├Ąu├čert, die ├╝ber mehrere Jahre sexuelle ├ťbergriffe vorgenommen haben sollen. Wie ein gro├čes Nachrichtenmagazin berichtete, sollen E-Mails, Fotos, Chatverl├Ąufe, eidesstattliche Versicherungen von Betroffenen und zus├Ątzliche Dokumente aufzeigen, dass es in erster Linie in der hessischen Linkspartei anscheinend zu Machtmissbrauch und sexueller Grenz├╝berschreitung kam. M├Âglichen T├Ątern wird Grabschen, verbale Bel├Ąstigung, bis hin zu Vergewaltigung vorgeworfen.

Weiterhin wurden seitens des Magazins Hinweise herausgearbeitet, dass die Partei selbst die Betroffenen zu wenig unterst├╝tzt und die potenziellen T├Ąter zu wenig in die Schranken gewiesen habe. Die Bundessprecherin der Linksjugend, Sarah Dubiel, gab in dem Zusammenhang am 16. April kund: ÔÇ×Es haben sich seit gestern 17 weitere mutma├člich Betroffene bei uns gemeldet.ÔÇť Darunter h├Ątten sich auch Vorw├╝rfe gegen Bundespolitiker der Partei befunden.

Aus Parteikreisen ist zu vernehmen, dass die Vorf├Ąlle in der hessischen Linken lediglich die ÔÇ×Spitze des EisbergsÔÇť seien. Zu vermuten ist, dass sexualisierte Gewalt kein neuartiges Ph├Ąnomen in der Partei darstellt. Die T├Ąter sind intern wom├Âglich auch schnell verortet: die alten wei├čen M├Ąnner.

Demnach erkl├Ąrte Jakob Hammes, Vorsitzender der Linken-Nachwuchsorganisation Linksjugend solid: ÔÇ×Wir haben in der Linken ein Problem mit M├Ąnnerb├╝nden, bestehend aus Funktion├Ąren, die schon seit der Gr├╝ndung aktiv sind, ├ämter auf sich vereinen und sich gegenseitig helfen, ihre Macht zu festigen.ÔÇť

Linken-Vorsitzende Wissler unter Druck

In dem Kontext der Sexismus-Vorw├╝rfe sieht sich auch die Bundesvorsitzende der Linken, Janine Wissler, deutlicher Kritik ausgesetzt. Sie selbst war ├╝ber Jahre Fraktionschefin der Linkspartei im hessischen Landtag. Die 40-J├Ąhrige dementierte allerdings, schon vor November 2021 von den Vorw├╝rfen bez├╝glich der sexuellen ├ťbergriffe Kenntnis gehabt zu haben. Jedoch gibt es eine interne Mail eines ehemaligen Mitglieds des Landesvorstands, in der das Gegenteil behauptet wird und sogar die gesamte hessische Linken-F├╝hrung fr├╝hzeitig ├╝ber entsprechende Informationen verf├╝gt haben soll.

In Folge der potenziellen sexualisierten Gewalt trendet auf Twitter der Hashtag ÔÇ×LinkeMeTooÔÇť, der die SED-Nachfolgepartei als eine Art Sargnagel immer tiefer ins Dilemma st├╝rzt. Politische Bedeutungslosigkeit, Tiefpunkt, Selbstzerst├Ârung: All das sind Begriffe, die die Situation der Linken passend beschreiben. Im Folgenden werden einige Beispiele aufgef├╝hrt, die die dramatisch schlechte Lage der Linkspartei aufzeigen.

Bodenlose Wahlergebnisse als Beleg der miserablen Lage der Linkspartei

Zun├Ąchst sind die schlechten Wahlergebnisse zu nennen. Die Linke verdankt ihren Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag ├╝berhaupt nur der Tatsache, dass sie drei Direktmandate gewinnen konnte. Die F├╝nf-Prozent-H├╝rde hatte die Linkspartei eigentlich verpasst. Symptomatisch verlor sie bei der vergangenen Bundestagswahl sogar den Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf in Berlin, den die Partei zuvor zwanzig Jahre lang immer gewinnen konnte.

Bei der letzten Landtagswahl im Saarland verlor die Linkspartei zudem 10,3 Prozentpunkte und flog mit lediglich 2,6 Prozent der Stimmen aus dem Landtag. Auch bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus erzielte die Linke ein schlechteres Ergebnis im Vergleich zur vorherigen Abstimmung. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass ├╝ber 50 Prozent der Berliner den parallel stattfindenden Enteignungsvolksentscheid unterst├╝tzten, den einzig die Linkspartei in aller Deutlichkeit bewarb. Ein klares Signal, dass die Partei dennoch f├╝r viele unw├Ąhlbar war.

Co-Vorsitzende Hennig-Wellsow nimmt ihren Hut ÔÇô und gesteht Versagen ein

Ein weiteres Anzeichen einer zerfallenden Partei ist der R├╝cktritt einer f├╝hrenden Figur, so geschehen in Person der Co-Vorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow, die diesen am 20. April bekanntgab. In einer schriftlichen Erkl├Ąrung begr├╝ndete sie diesen Schritt neben dem Umstand, dass sie mehr Zeit mit ihrem Sohn verbringen m├Âchte und dem Umgang mit den Sexismus-Vorw├╝rfen auch mit eigenem Versagen.

Diesbez├╝glich schrieb die 44-J├Ąhrige: ÔÇ×Das Versprechen, Teil eines Politikwechsels nach vorn zu sein, konnten wir aufgrund eigener Schw├Ąche nicht einl├Âsen.ÔÇť Ein richtiger Neuanfang sei ausgeblieben. Und weiter: ÔÇ×Eine Entschuldigung ist f├Ąllig, eine Entschuldigung bei unseren W├Ąhlerinnen und W├Ąhlern, deren Hoffnungen und Erwartungen wir entt├Ąuscht haben.ÔÇť

Inhaltliche, strukturelle Probleme als wesentliche Ursache des Absturzes

Zur├╝ckzuf├╝hren ist der Absturz der Linkspartei aber trotz allem haupts├Ąchlich auf inhaltliche, strukturelle Probleme. Auch diese linke Partei hat einen vollends wohlstandswoken Kurs eingeschlagen und damit ihre urspr├╝ngliche Klientel verraten. Angestellte und Arbeiter, die etwa 50 Prozent der Bev├Âlkerung ausmachen, wendeten sich in den letzten Jahren mehr und mehr von der SED-Nachfolgepartei ab.

Dies l├Ąsst sich anhand von Zahlen belegen. W├Ąhlten 2009 noch 18 Prozent der Arbeiter und zw├Âlf Prozent der einfachen Angestellten die Linke, waren es 2021 nur noch f├╝nf bzw. drei Prozent. Eine entscheidende Rolle spielt dabei wom├Âglich, dass Interessen dieser Bev├Âlkerungsgruppen inzwischen besonders stark durch die AfD vertreten werden, w├Ąhrend sich die Linkspartei lieber f├╝r eine offene Einwanderungsgesellschaft, Klimaschutz und Feminismus einsetzt. Die AfD ist mittlerweile die einzige Partei, die wirklich f├╝r die arbeitende Bev├Âlkerung eintritt und den sozialen Ausgleich vorantreibt.

Doch Forderungen nach ÔÇ×offenen Grenzen f├╝r alleÔÇť und das Ende des Verbrennungsmotors bis 2030 durch die Linkspartei erwecken ferner den Eindruck, dass die Gr├╝nen programmatisch in Teilen kopiert, anstatt eigene Standpunkte entwickelt werden. Die Sexismus-Vorw├╝rfe und weitere Turbulenzen innerhalb der Linken bringen nun so viel zus├Ątzliches Ger├Âll ins Getriebe, dass der bodenlose Absturz der Partei nur schwer aufzuhalten sein d├╝rfte.

TM

Wir w├╝nschen frohe und sch├Âne Ostertage

Wir w├╝nschen frohe und sch├Âne Ostertage

Liebe Leser,

wir w├╝nschen Ihnen Frohe Ostern und sch├Âne Feiertage. Auch unser Team wird nun etwas k├╝rzer treten und wir freuen uns, Sie schon bald mit neuen Nachrichten und Meldungen zu versorgen. Auch d├╝rfen Sie schon gespannt sein auf neue Projekte, die wir Ihnen schon bald vorstellen werden.

Tanken Sie Kraft im Kreise ihrer Familie.

Viele Gr├╝├če

Ihr Team M├╝nzenmaier

Lisa Paus (Gr├╝ne) wird neue Familienministerin

Lisa Paus (Gr├╝ne) wird neue Familienministerin

Lisa Paus (Gr├╝ne) wird neue Bundesfamilienministerin und damit Nachfolgerin von Anne Spiegel (Gr├╝ne), die k├╝rzlich von diesem Posten zur├╝ckgetreten war. Paus gilt als Parteilinke, von der in Puncto Familienf├Ârderung wohl wenig zu erwarten ist.

Lisa Paus: Die neue Bundesfamilienministerin steht fest!

Laut ├╝bereinstimmender Medienberichte tritt die Gr├╝nen-Bundestagsabgeordnete Lisa Paus die Nachfolge von Anne Spiegel (Gr├╝ne) an, die nach einigen Skandalen rund um die Flutkatastrophe im Ahrtal Anfang der Woche zur├╝ckgetreten war. Paus sitzt seit 2009 f├╝r die Gr├╝nen im Bundestag, bereits 1995 war sie in die Partei eingetreten. Die 53-J├Ąhrige wird dabei dem linken Parteifl├╝gel zugerechnet, dem auch beispielsweise Anton Hofreiter (Gr├╝ne) angeh├Ârt. Die Besetzung Paus scheint haupts├Ąchlich zur Befriedung dieser Parteistr├Âmung zu dienen, waren die Parteilinken nach der Besetzung des Landwirtschaftsministerpostens zugunsten Cem ├ľzdemirs (Gr├╝ne) verbittert gewesen.

Familienf├Ârderung? Von Paus wohl wenig zu erwarten

Paus selbst war bislang finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und hat sich haupts├Ąchlich im Bereich Finanz- und Wirtschaftspolitik einen Namen in ihrer Partei gemacht. Ob von der 53-J├Ąhrigen viel im Bereich der klassischen Familienf├Ârderung zu erwarten ist? Wohl kaum. Vielmehr bef├╝rwortete Paus in der Vergangenheit, ÔÇ×unabh├Ąngig vom TrauscheinÔÇť zu f├Ârdern und den durch das Ehegattensplitting erniedrigten Durchschnittssteuersatz an den Steuersatz f├╝r Einzelpersonen anzugleichen. F├╝r die klassische Familie aus Vater, Mutter, und Kind, f├╝r die die AfD ein Familiensplitting bei der Einkommenssteuer und einen zinsfreien Kinderkredit fordert, wird die n├Ąchsten dreieinhalb Jahre wohl wenig vorangehen.

Spiegel zu Paus: Nicht viel zu erwarten

Eine N├Ąhe zu linken Vereinen scheut Paus ebenfalls nicht. Laut ihres Bundestags-Lebenslaufs ist sie Mitglied der Organisation ÔÇ×AttacÔÇť. Ob Organisationen wie diese nun finanziell profitieren werden, bleibt abzuwarten. In jedem Fall scheint festzustehen: Nach Anne Spiegel wird es im Bundesfamilienministerium nicht viel besser werden.

TM

Immer mehr Menschen in Deutschland mit Migrationshintergrund!

Immer mehr Menschen in Deutschland mit Migrationshintergrund!

Wie das Statistische Bundesamt Medienberichten zufolge bekanntgegeben hat, nimmt der Anteil der Bev├Âlkerung in Deutschland mit Migrationshintergrund weiter zu. ÔÇ×Im Jahr 2021 hatten 22,3 Millionen Menschen und somit 27,2 Prozent der Bev├Âlkerung in Deutschland einen MigrationshintergrundÔÇť, erkl├Ąrte die Beh├Ârde demnach.

Menschen mit Migrationshintergrund: Anstieg um 2 Prozentpunkte im Vergleich zu 2020

Weiterhin teilte das Statistische Bundesamt mit, dass es sich bei diesen Werten aus dem Jahr 2021 um einen Anstieg von 2 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr handele. Im Jahr 2020 waren es noch 21,9 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund gewesen. In die Kategorie des Migrationshintergrunds fallen laut den Angaben Personen, die bei der Geburt selbst keine deutsche Staatsangeh├Ârigkeit besitzen bzw. wenn dies bei mindestens einem Elternteil nicht der Fall war. Somit verf├Ąllt die formale Einteilung in der Regel nach wenigen Generationen, w├Ąhrend der Migrationshintergrund eigentlich weiter bestehen bleibt.

Der Zuwachs des Anteils der Menschen mit Migrationshintergrund im letzten Jahrzehnt ist nicht nur gesellschaftlich deutlich sp├╝rbar, sondern l├Ąsst sich auch anhand von Daten belegen. Denn im Jahre 2010 hatten lediglich 18,3 Prozent der Bev├Âlkerung einen solchen, was 14,7 Millionen Menschen betraf.

53 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund haben die deutsche Staatsangeh├Ârigkeit

Von den in Deutschland lebenden Personen, die (statistisch) einen Migrationshintergrund besitzen, verf├╝gten 2021 53 Prozent (11,8 Millionen Menschen) ├╝ber die deutsche Staatsangeh├Ârigkeit. Auff├Ąllig ist, dass von dieser Personengruppe rund jeder Zweite die deutsche Staatsangeh├Ârigkeit seit der Geburt hat, wodurch die Nachfahren dieser Personen schon als ÔÇ×Deutsche ohne MigrationshintergrundÔÇť z├Ąhlen k├Ânnten.

Nennenswert ist ferner, dass 62 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund┬á aus dem europ├Ąischen Ausland nach Deutschland zuwanderten. Die Herkunftsl├Ąnder, die am h├Ąufigsten vertreten waren, waren die T├╝rkei (12 Prozent), Polen (10 Prozent), Kasachstan und Russland (jeweils 6 Prozent) sowie Syrien (5 Prozent).

Millionen Menschen in Deutschland sprechen zuhause nicht oder kaum Deutsch

Dar├╝ber hinaus gab das Statistische Bundesamt kund, dass knapp die H├Ąlfte der Umfrageteilnehmer (46 Prozent) zuhause ausschlie├člich bzw. zumindest vorwiegend Deutsch spricht. Daraus resultiert allerdings ebenso, dass mehrere Millionen Menschen in Deutschland dies nicht tun. H├Ąufig wird in den ÔÇ×deutschenÔÇť Haushalten auch T├╝rkisch, Russisch und Arabisch gesprochen.

Unterschiedliche Altersstruktur: Deutsche Gesellschaft wird sich mutma├člich weiter ver├Ąndern

Schlussendlich l├Ąsst sich an den Altersstrukturen der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ablesen, dass sich unsere Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter kulturell ver├Ąndern wird. W├Ąhrend von den Personen mit Migrationshintergrund 65,5 Prozent j├╝nger als 45 Jahre alt sind, sind es bei den Deutschen ohne Migrationshintergrund nur 43 Prozent. Au├čerdem sind mehr als 25 Prozent der Menschen mit einem Migrationshintergrund j├╝nger als 20, in der Personengruppe deutscher Herkunft ist es blo├č weniger als ein Sechstel.

Die Daten, auf die sich die Statistikbeh├Ârde bezog, stammen aus dem Mikrozensus 2021, der eine j├Ąhrliche Stichprobenerhebung darstellt, bei der ein Prozent der Bev├Âlkerung einer vielschichtigen Befragung unterzogen wird. Erstaunlich ist, dass diese Befragung dem Statistischen Bundesamt zufolge die derzeit einzige amtliche Quelle zu validen Zahlen bez├╝glich der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland darstellt.

TM

ÔÇ×Kaputtes SystemÔÇť: Wie Pharma-Unternehmen L├Ąnder erpressten

ÔÇ×Kaputtes SystemÔÇť: Wie Pharma-Unternehmen L├Ąnder erpressten

Eine Recherche in einem gro├čen deutschen Nachrichtenmagazin zeigt: Beim Verkauf des Corona-Impfstoffs mussten L├Ąnder mit Pharmaunternehmen umstrittene Deals eingehen, die bis heute nicht vollst├Ąndig aufgekl├Ąrt sind. Die Macht der Konzerne ist riesig, die EU bezahlte v├Âllig ├╝berh├Âhte Preise. Kritiker sprechen sogar von einer ÔÇ×Diktatur der Technologie und WissenschaftÔÇť.

Knebelvertr├Ąge, geschw├Ąrzte Inhalte, Zugest├Ąndnisse: Was klingt wie in einer Netflix-Serie, ist wohl die bittere Realit├Ąt beim Verkauf des Corona-Impfstoffs in verschiedene L├Ąnder der Welt gewesen. In einer gro├čen Recherche eines deutschen Nachrichtenmagazins ├Ąu├čert Esperanza Martinez, ehemalige Gesundheitsministerin Paraguays, schwere Vorw├╝rfe. “Als w├╝rden sie dir eine Pistole an den Kopf halten und sagen: Unterschreib.” Sie habe in ihrer damaligen Funktion als Abgeordnete jedoch keine andere M├Âglichkeit gesehen, an Impfstoff zu kommen. Denn: Die Unternehmen stellten Forderungen, die mit den Gesetzen in Paraguay nicht konform gehen, beispielsweise die Geheimhaltung der Vertragsinhalte und zahlreiche Zugest├Ąndnisse an den Hersteller. So kam schlie├člich ein Vertrag mit dem Pharmakonzern Pfitzer zustande, mit dem Martinez alles andere als gl├╝cklich und sogar eine Gesetzes├Ąnderung n├Âtig war. Paraguay war mehr oder weniger erpresst worden. So ging es auch Albanien oder Brasilien.

Covid-Impfung eines der machtvollsten Gesch├Ąfte in der Pharmaziegeschichte

Autor David Jimenez fasst schon an dieser Stelle zusammen, dass die Covid-Impfung wohl zu den machtvollsten Gesch├Ąften in der Pharmaziegeschichte geh├Ârt. Der unglaubliche Jahresumsatz von Biontech, Moderna und Co.: 71 Milliarden Euro! Getrieben von Panik und Angst gingen die Staaten die Vertr├Ąge ein, die einzig zum Willen von Big Pharma und Gewinnmaximierung ausgelegt waren. Zain Rizvi, Pharma-Experte einer New-Yorker B├╝rgervereinigung, fasst zusammen: “Wir haben ein kaputtes System, in dem die Pharmaunternehmen zu viel Macht besitzen”. Rizvi, sieht dringenden Handlungsbedarf, die Pharma-Konzerne erwartbar weniger. Die Forderungen seien ├╝bliche Praxis, so eine Pfizer-Sprecherin. An dieser Stelle widerspricht Tom Wright, Mitglied der Nichtregierungsorganisation Transparency International, deutlich. Die neuen Regeln w├╝rden eindeutig ├╝ber bisher Geltendes hinausgehen: “Sie versuchen, das Risiko auf die Regierungen zu ├╝bertragen, selbst wenn der Hersteller oder die Partner in der Lieferkette Fehler machen.” Insgesamt habe die NGO 182 Vertr├Ąge untersucht, davon seien nur elf ├Âffentlich zug├Ąnglich und gerade mal einer nicht geschw├Ąrzt oder zensiert.

EU unter Druck: Vertrag ├╝ber 1,8 Milliarden Impfdosen unter strenger Geheimhaltung

Im Mai 2021 schwappte das skandal├Âse Verhalten der Pharma-Konzerne dann auch ins Herz der Europ├Ąischen Union. Zu diesem Zeitpunkt kaufte die EU 1,8 Milliarden Impfdosen und das ebenso unter strenger Geheimhaltung. Dies brachte mehrere Abgeordnete dazu, die EU-Kommission zu Einzelheiten der Verhandlungen und der Vertragstexte zu befragen. Anfang Mai l├Ąuft die Beantwortungsfrist ab. Spannend wird sein, ob die Kommission die Vertragstexte ver├Âffentlicht oder weiterhin an den Schw├Ąrzungen und Geheimhaltung festh├Ąlt.

Bislang bekannt: EU zahlte v├Âllig ├╝berh├Âhte Preise

Was die Recherche von Jimenez bislang ergab, sind v├Âllig ├╝berh├Âhte Preise f├╝r den Pfizer-Impfstoff. Aus Bulgarien wurde ├Âffentlich, dass die EU 19,50 Euro (!) f├╝r eine einzelne Dosis des Impfstoffes von Pfizer bezahlte. Dies entspricht einer Erh├Âhung von vier Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Preis von Moderna erh├Âhte sich von 19 Dollar auf ├╝ber 25, Israel bezahlte sogar 30 Euro pro Dosis. Im Gegensatz hierzu steht ein besonderer Deal aus Albanien. Hier wurden nur 12 Euro pro Dosis bezahlt, jedoch noch einmal h├Ąrtere Bedingungen akzeptiert. Ein gro├čes Problem: Durch die zwingende Geheimhaltung der Vertragsdetails bleibt ein wirklicher Wettbewerb am Markt aus und der Gewinn f├╝r die einzelnen Pharma-Unternehmen schie├čt durch die Decke. So sprang Moderna vergangenen November, als die Angst vor der neuen Omikron-Variante gro├č war, um 20 Prozent an der Wall Street nach oben. Zur Einordnung: Moderna verzeichnete vor Pandemiebeginn in elf Jahren Verluste, 2021 machte das Unternehmen einen Gewinn von zw├Âlf Milliarden Euro.

Impfstoffe haben Pharmasektor reich gemacht: Diktatur der Technologie

Was bleibt, ist ein zweifelhaftes Vorgehen der Pharmaindustrie, L├Ąnder, die sich nahezu allen Bedingungen der Unternehmen beugten und durch die Decke schie├čende Gewinne f├╝r Aktion├Ąre und Vorst├Ąnde. Hinzu wurden die Pharmafirmen in nahezu allen F├Ąllen von der Haftung f├╝r Sch├Ąden der Impfung komplett freigestellt. Martinez aus Paraguay fasst passend zusammen: ÔÇ×Die Diktatur der Technologie und Wissenschaft hat uns in der Hand” [ÔÇŽ] Heute kann es Covid sein, morgen ist es vielleicht etwas anderes.”

TM

Cottbus: AfD will mit Lars Schieske das Rathaus erobern

Cottbus: AfD will mit Lars Schieske das Rathaus erobern

Im brandenburgischen Cottbus erzielte die AfD bei den zur├╝ckliegenden Wahlen herausragende Ergebnisse. Nun greift die Alternative nach dem Cottbusser Rathaus: Der Landtagsabgeordnete und Feuerwehrmann Lars Schieske tritt im September an, um die Stadt in Brandenburg blau zu f├Ąrben. Es w├Ąre die erste gr├Â├čere Stadt in Deutschland, die einen Oberb├╝rgermeister mit AfD-Parteibuch hat. Die Altparteien sind alarmiert.

AfD: Lars Schieske tritt zur Oberb├╝rgermeisterwahl in Cottbus an

Die AfD in Cottbus hat sich auf einen Oberb├╝rgermeisterkandidaten zur Wahl im September 2022 geeinigt. Laut ├╝bereinstimmender Medienberichte tritt der Landtagsabgeordnete Lars Schieske an, um f├╝r die Alternative das Rathaus in der Lausitz zu erobern. Der 45-J├Ąhrige kennt sich mit Wahlerfolgen bestens aus: Bei der Landtagswahl 2019 holte der Feuerwehrmann im Wahlkreis Cottbus II das Direktmandat f├╝r die AfD. Jean-Pascal Hohm, Kreisvorsitzender der AfD in Cottbus, kommentierte die Nominierung: ÔÇ×Mit seinem starken Erststimmen-Ergebnis hat Lars Schieske bewiesen, dass er einen gro├čen R├╝ckhalt bei den Cottbusern genie├čt”, so Hohm. Aus Parteikreisen hei├čt es, man rechne sich gute Chancen aus, die Wahl am 11. September zu gewinnen. Schon 2019 zur Kommunalwahl holte die AfD ├╝ber 22 Prozent und wurde zur st├Ąrksten politischen Kraft, Schieske holte im selben Jahr das Landtagsdirektmandat.┬á Auch Christoph Schulze von der Universit├Ąt Potsdam nennt den Gewinn der Oberb├╝rgermeisterwahl f├╝r die AfD in einer Pressestimme des ├Âffentlich-rechtlichen Rundfunks ÔÇ×ein ernstzunehmendes SzenarioÔÇť.

Schieske: Vertreter aller Cottbusser

Nach Bekanntgabe seine Kandidatur erkl├Ąrte Schieske, ein Oberb├╝rgermeister sein zu wollen, der sich als Vertreter aller Cottbuser versteht und seine B├╝rger selbstbewusst gegen Versuche der Stigmatisierung verteidigt”. Der AfD-Landtagsabgeordnete, der sich auf seiner Internetseite als ÔÇ×Vater, Feuerwehrmann und nun auch als PolitikerÔÇť vorstellt, ├╝berzeugt allen voran durch seine B├╝rgern├Ąhe. Nach Presseangaben war der AfD-Landtagsabgeordnete und dreifache Familienvater in den vergangenen zwei Jahren allein sieben Mal (!) Anmelder oder Versammlungsleiter von Kundgebungen gegen die unverh├Ąltnism├Ą├čigen Corona-Ma├čnahmen. Auf seiner Netzseite wird deutlich, wie sehr sich der 45-J├Ąhrige f├╝r die Freiheit der Cottbusser einsetzt: In seinem Blog finden sich zahlreiche Aufrufe zu Demonstrationen und Abendspazierg├Ąngen, aber auch ein offener Brief an alle Oberb├╝rgermeister und Landr├Ąte, in denen er auf die Folgen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht hinweist. Schieske fordert dort: ÔÇ×Wir steuern auf einen medizinischen Versorgungsnotstand zu und Sie sind mitverantwortlich, wenn Sie jetzt nicht handeln. Kommen Sie von der Parteilinie ab und machen Sie das, was ihre W├Ąhler von Ihnen erwarten. Politik f├╝r das Volk!ÔÇť

Altparteien alarmiert: Die Kl├╝ngelei geht schon los

Die Altparteien zeigen sich aufgrund des starken Kandidaten und der selbstbewussten AfD in Cottbus alarmiert. Schon bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 konnte sich die SPD-Kandidatin Maja Wallstein nur hauchd├╝nn gegen den AfD-Kandidaten Daniel M├╝nschke durchsetzen, obwohl Wallstein zus├Ątzlich Unterst├╝tzung aus dem Gr├╝nen-Lager erhielt. Auch dieses Mal k├╝ndigen die Gr├╝nen an, sich vor der Stichwahl f├╝r die Unterst├╝tzung eines Kandidaten aussprechen zu wollen. Ein AfD-Oberb├╝rgermeister soll aber in jedem Fall verhindert werden. F├╝r die CDU will sich der Cottbuser Dezernent f├╝r Ordnung und Sicherheit, Thomas Bergner, um das Amt des Oberb├╝rgermeisters bewerben. Die SPD wird Tobias Schick, Gesch├Ąftsf├╝hrer des Stadtsportbundes, ins Rennen schicken. Aus den Reihen der Linken hei├čt es mittlerweile, es sei bedauerlich, dass es keinen ├╝berparteilichen B├╝ndniskandidaten gebe. Die Angst vor einem AfD-Oberb├╝rgermeister scheint riesig.

TM

W├╝rdelos: Das steckt hinter dem R├╝cktritt von Anne Spiegel

W├╝rdelos: Das steckt hinter dem R├╝cktritt von Anne Spiegel

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Gr├╝ne) ist nun doch zur├╝ckgetreten. Die Art des Abgangs ├╝berzeugt jedoch nicht. Wieder kein Schuldeingest├Ąndnis, wieder kein Zugeben von Fehlern. Selbst der R├╝cktritt ist absolut w├╝rdelos. Die AfD hatte das Thema auf die Bundesebene gehoben und Druck f├╝r den Abgang der 41-J├Ąhrigen aufgebaut.

Spiegel-R├╝cktritt ÔÇ×aufgrund des politischen DrucksÔÇť

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel ist am Nachmittag von ihrem Posten zur├╝ckgetreten. Dies teilte die 41-J├Ąhrige ├╝ber eine Pressemitteilung ihres Ministeriums mit. Spiegel schrieb darin, sie stelle ÔÇ×aufgrund des politischen DrucksÔÇť das Amt der Bundesfamilienministerin zur Verf├╝gung. Die Gr├╝nen-Politikerin wolle ÔÇ×Schaden vom AmtÔÇť abwenden, ÔÇ×das vor gro├čen politischen Herausforderungen steht.ÔÇť Zusammengefasst: Der R├╝cktritt erfolgte nicht aufgrund des Eingest├Ąndnisses fataler Fehler in der Krisenkommunikation, wegen des moralischen Versagens am Morgen, als die ehemalige rheinland-pf├Ąlzische Umweltministerin vor einem ÔÇ×Blame GameÔÇť warnte, oder den L├╝gen, die sie der ├ľffentlichkeit immer wieder auftischte. Nein, der R├╝cktritt erfolgte nur wegen ÔÇ×politischen DrucksÔÇť.

Einen w├╝rdeloseren Abgang gibt es kaum.

AfD-Bundestagsfraktion hatte Personalie Spiegel auf Bundesebene gehoben

Dass Spiegel heute den R├╝ckzug antreten musste, liegt auch an der Alternative f├╝r Deutschland, die auf Landesebene in Mainz eine hervorragende Arbeit im Untersuchungsausschuss machte und in Berlin mit einer aktuellen Stunde daf├╝r sorgte, dass das Thema im Bundestag ankam. Am 18. M├Ąrz hatte der Bundestagsabgeordnete Sebastian M├╝nzenmaier Spiegels R├╝cktritt gefordert. M├╝nzenmaier hatte in der Debatte betont, dass die Gr├╝nen-Politikerin v├Âllig untragbar sei: ┬áNoch heute von ÔÇ×reibungslosen Abl├ĄufenÔÇť zu sprechen, w├Ąhrend 134 Menschen ihr Leben verloren haben, ist makaber und herzlos, so der AfD-Fraktionsvize. ÔÇ×Mit Ihrem Verhalten, Frau Spiegel, haben Sie gezeigt, dass Sie nicht nur unmoralisch, sondern auch im h├Âchsten Ma├č unf├Ąhig sind. Und daher rufe ich heute die Bundesfamilienministerin dazu auf [ÔÇŽ]: Treten Sie zur├╝ckÔÇť, endete der 32-J├Ąhrige.

Die damalige Rede im Video:

Spiegel erh├Ąlt R├╝ckendeckung von Partei- und Koalitionsfreunden

Knappe drei Wochen sp├Ąter ist der Wunsch der AfD nun Realit├Ąt. Anne Spiegel ist zur├╝ckgetreten, wenn auch unter fadenscheinigen Argumenten. Zuspruch f├╝r ihren R├╝cktritt bekam die 41-J├Ąhrige aus den eigenen Reihen. Bettina Jarasch (Gr├╝ne), Berliner Umweltsenatorin, zollte Spiegel Respekt: ÔÇ×Sie hat ihr Amt als Ministerin mit einer feministischen und progressiven Geradlinigkeit angetreten, die diesem Land weiter gut getan h├Ątte. Anne Spiegel wird weiter gebraucht.ÔÇť Gr├╝nen-Parteichefin Ricarda Lang┬ásagte, die Gr├╝nen-Spitze habe gr├Â├čten Respekt f├╝r den Mut und die Klarheit der Ex-Ministerin. Selbstverst├Ąndlich d├╝rfte auch nicht fehlen, dass ein Gr├╝nen-Politiker mal wieder das b├Âse Patriarchat f├╝r den R├╝ckzug verantwortlich machte: ÔÇ×Meistens geht es darum, dass man Gr├╝ne eh nicht mag oder dass Frau mit Kindern und Politik eben doch nicht zusammen gehen. Hauptsache man kann wieder alte Feindbilder pflegen. Kann nicht glauben, dass wir 2022 habenÔÇť, so Lisa Badum (Gr├╝nen-Bundestagsabgeordnete).

FDP-Chef Christian Lindner teilte mit, er habe ÔÇ×Respekt vor diesem Schritt.ÔÇť Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der sich gerade einmal eine Stunde vor Bekanntgabe des R├╝cktritts noch demonstrativ vor Spiegel gestellt hatte, bekundete ebenso Respekt: ÔÇ×Wir hatten eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ihre Worte gestern Abend haben mich pers├Ânlich bewegt und betroffen gemacht. Alles Gute f├╝r die Zukunft nach dieser schweren Zeit.ÔÇť

AfD begr├╝├čt R├╝cktritt ÔÇô und fordert weitere Konsequenzen im Ampel-Kabinett

Bei der AfD herrschte nach der Verk├╝ndung des R├╝cktritts hingegen erste Zufriedenheit. ÔÇ×Der R├╝cktritt von Anne Spiegel war ├╝berf├Ąllig. Damit ist sie zwar die erste Ministerin, aber hoffentlich nicht die letzte, die dieses Kabinett vorzeitig verl├ĄsstÔÇť, erkl├Ąrte Fraktionschefin Dr. Alice Weidel. Die Inkompetenz der Ampel ziehe sich durch alle Ministerin, so die 43-J├Ąhrige. Auch Bundessprecher und Fraktions-Co Tino Chrupalla bezeichnete Anne Spiegels R├╝cktritt als ├╝berf├Ąllig, die AfD-Bundestagsfraktion hatte ihn schon vor Wochen gefordert. Harte Vorw├╝rfe gab es in Richtung des Kanzleramts: ÔÇ×Olaf Scholz h├Ątte an dieser Ministerin festgehalten, die bei der Flut versagt und dann komplett die Kontrolle verloren hat.ÔÇť Dar├╝ber hinaus fragte der 46-J├Ąhrige, was passieren m├╝sse, ÔÇ×damit der Kanzler Karl Lauterbach entl├Ąsst?ÔÇť

TM

Kein Spiegel-R├╝cktritt! Skurriler Auftritt in Berlin

Kein Spiegel-R├╝cktritt! Skurriler Auftritt in Berlin

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Gr├╝ne) hat auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in Berlin nicht ihren R├╝cktritt erkl├Ąrt. Die 41-J├Ąhrige nutzte das zehnmin├╝tige Pressestatement f├╝r einen skurrilen Auftritt, bei dem sich dramatische Gef├╝hlsausbr├╝che mit kalter Professionalit├Ąt vermischten.

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel verwies zur Begr├╝ndung ihres vierw├Âchigen Urlaubs wenige Tage nach der Ahrtalkatastrophe auf einen Schlaganfall ihres Mannes und die Belastung durch die Corona-Pandemie f├╝r die Familie. Der Auftritt war teils emotional, sogar Tr├Ąnen stiegen der Gr├╝nen-Politikerin in die Augen. Spiegel erkl├Ąrte: ÔÇ×Im M├Ąrz 2019 hatte mein Mann einen Schlaganfall. Dieser hat dazu gef├╝hrt, dass er seit dem Schlaganfall ganz unbedingt Stress vermeiden musste. Die Corona-Pandemie war f├╝r uns mit vier kleinen Kindern eine wahnsinnige Herausforderung, die die Kinder auch ganz klar mit Spuren versehen hat.ÔÇť Ein Urlaub sei daher notwendig gewesen, Spiegel bat daf├╝r um Entschuldigung.

├ťberraschend schnelle Wechsel der Gef├╝hlslage: Weitere L├╝gen aufgedeckt

Jedoch konnte Spiegel ├╝berraschend schnell in einen professionell k├╝hlen Ton wechseln, beispielsweise zum Ende der Pressekonferenz, als sie sich zu ihrem mutma├člichen Pressesprecher drehte und fragte: ÔÇ×Jetzt ├╝berleg ich geradÔÇÖ noch, ob ich irgendwas… Jetzt muss ichÔÇÖs noch irgendwie abbinden.ÔÇť

Auch blitzt immer wieder w├╝tende Verbitterung durch, wenn Frau Spiegel ihre Rechtfertigungen zum Besten gibt. Fast scheint es, als wolle sie den Spie├č umdrehen und ihre Kritiker als empathielos darstellen.

Nach Bild-Informationen war der 41-J├Ąhrigen ihr R├╝cktritt von Parteikollegen nahegelegt worden, Spiegel hatte das abgelehnt. Zuvor waren weitere L├╝gen der ehemaligen rheinland-pf├Ąlzischen Umweltministerin aufgeflogen. Spiegel hatte behauptet, aus ihrem Urlaub an Kabinettssitzungen teilgenommen zu haben. Dies stimmte nicht, ein Staatssekret├Ąr hatte sie vertreten.

Fragen bleiben ungekl├Ąrt: Folgt endlich der R├╝cktritt?

Zahlreiche Fragen zur Ahrtal-Katastrophe blieben jedoch ungekl├Ąrt und stehen weiterhin im Raum. Offen blieb eine plausible Erkl├Ąrung f├╝r die herzlosen Nachrichten, die Spiegel am Morgen nach der Katastrophe verschickt hatte. Die damalige Umweltministerin von Rheinland-Pfalz hatte ihren Mitarbeitern geschrieben, dass das “Blame-Game” bald losgehen k├Ânne und es ein Wording brauche, dass rechtzeitig gewarnt worden sei. Ebenso unbeantwortet blieb die Frage, weshalb Spiegel eine Pressemitteilung vom Morgen des 14. Juli nicht den ver├Ąnderten Bedingungen angepasst und am Abend nicht mit Sondersendungen die Bewohner des Ahrtals gewarnt hatte. Das Versagen von Anne Spiegel ist durch die heutige Urlaubs-Entschuldigung noch nicht vom Tisch. Ein R├╝cktritt ist noch immer zwingend.

TM

Peinlich: Die bizarrsten Reaktionen auf das Impfpflichtdesaster

Peinlich: Die bizarrsten Reaktionen auf das Impfpflichtdesaster

F├╝r einen gro├čen Teil der links-gr├╝nen Bubble war es ein schwerer Schlag. Mit gro├čem Abstand ging die sicher geglaubte Impfpflicht-Abstimmung im Bundestag verloren, gerade mal 296 von 683 anwesenden Parlamentarier stimmten daf├╝r. Damit ist eine Corona-Impfpflicht ab 60 Jahren, ebenso wie eine Beratungspflicht ab 18 Jahren sowie ein verpflichtendes Impfregister, vom Tisch. Die Reaktionen darauf waren teils skurril, Joe Weingarten von der SPD vergriff sich v├Âllig im Ton.

Lauterbach: ÔÇ×Das war eine herbe NiederlageÔÇť

Wie ein begossener Pudel stapfte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nach der Abstimmungsniederlage aus dem Berliner Plenum. Schon kurz nach seiner wohl gr├Â├čten Niederlage fl├╝chtete sich der 59-J├Ąhrige in Zweckoptimismus. ÔÇ×Wir machen weiterÔÇť, erkl├Ąrte Lauterbach auf seinem Twitterprofil. In folgenden Interviews bekr├Ąftigte er, immer noch eine Impfpflicht anzustreben. In der Bild erkl├Ąrte Lauterbach noch am Abend: ÔÇ×Um unn├Âtige Opfer im Herbst zu vermeiden, werden wir weiter versuchen, bis zum Herbst eine Impfpflicht zu erreichen.ÔÇť

Doch Bundeskanzler Olaf kassierte die Pl├Ąne schon wieder. ÔÇ×Es gibt im Bundestag keine Gesetzgebungsmehrheit f├╝r eine ImpfpflichtÔÇť, erkl├Ąrte der 63-J├Ąhrige nach der Ministerpr├Ąsidentenkonferenz am Donnerstag. Einen weiteren Impfpflicht-Anlauf wird es vorerst also nicht geben. Freitagmorgen spricht Lauterbach dann zusammen mit RKI-Chef Lothar Wieler vor Journalisten in Berlin. Dort findet er zum ersten Mal klare Worte: ÔÇ×Das war eine herbe NiederlageÔÇť, so der Gesundheitsminister zu den anwesenden Pressevertretern. Kurze Zeit sp├Ąter f├Ąllt er jedoch wieder erwartbar in den Panik-Modus zur├╝ck: ÔÇ×Das, was wir an Lockerungen machen konnten, haben wir verbraucht.ÔÇť F├╝r weitere Schritte, so der SPD-Politiker, gebe es ÔÇ×keinen SpielraumÔÇť. Zudem werde Deutschland mit den aktuellen Schutzma├čnahmen ÔÇ×im Herbst mit Sicherheit nicht ├╝ber die Runden kommen.ÔÇť Eine Wiedereinf├╝hrung der Maskenpflicht sei dringend notwendig.

Joe Weingarten (SPD): Faschisten jubeln wieder

Lauterbachs SPD-Kollege Joe Weingarten, der im rheinland-pf├Ąlzischen Bad Kreuznach/Birkenfeld seinen Wahlkreis hat, verlor nach der verlorenen Abstimmung v├Âllig die Fassung. Auf seinem Twitterkanal kommentierte der 60-J├Ąhrige: ÔÇ×Zum ersten Mal seit 1945 jubeln die Faschisten im Reichstag wieder. Dank der CDU. Ein Tiefpunkt des Parlaments.ÔÇť

Joe Weingarten

Zahlreiche Kommentare fanden sich unter dem umstrittenen Tweet von Weingarten, die auf die v├Âllig krude ├äu├čerung hinwiesen. Carlo Clemens, Vorsitzender der Jungen Alternative und Kandidat zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, kommentierte schlicht, dass Weingarten ein ÔÇ×schlechter VerliererÔÇť sei.

Miese Stimmung bei den Gr├╝nen: Impfpflicht gegen Klimakrise

Auch bei den Gr├╝nen herrschte nach der Impfpflicht-Schlappe sp├╝rbare Katerstimmung. Emilia Fester, die durch ihre Corona-Rede im Bundestag zweifelhafte Ber├╝hmtheit erlangt hatte, sorgte schon mit ihrer ├╝bertriebenen Gestik im Plenum f├╝r einige Lacher. In einem auf Instagram ver├Âffentlichten Video schien die 23-J├Ąhrige dann den Tr├Ąnen nahe: ÔÇ×In Zeiten der Klimakrise und des russischen Angriffskrieges w├Ąre es so wichtig gewesen, die Pandemie gezielt anzugehen und langfristig zu beenden, damit wir keinen weiteren Coronaherbst/-Winter erleben m├╝ssen.ÔÇť Was genau der Krieg in der Ukraine oder die Klimakrise mit einer allgemeinen Corona-Impfpflicht zu tun hat, bleibt wohl Festers Geheimnis.

TM