Gastbeitrag von Dr. Martin Dames: Nachbetrachtung zu Covid-19

Gastbeitrag von Dr. Martin Dames: Nachbetrachtung zu Covid-19

Die Lockdown – Maßnahmen waren und sind selektiv in Bezug auf einzelne Berufsgruppen, nicht verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig im Sinne von nicht angemessen, nicht geeignet und nicht erforderlich und damit partiell nicht verfassungskonform.
Sie wurden im Nachhinein durch das Infektionsschutzgesetz bzw. die sogenannte Bundesnotbremse eingehegt und pseudo – legitimiert. Eine Normenkontrollklage beim BverfG wurde – fĂŒr uns völlig unverstĂ€ndlich – abgewiesen.

Es wurden und werden tĂ€glich Inzidenzwerte prĂ€sentiert. Dieser Begriff bezieht sich normalerweise auf Erkrankungen und nicht auf positive Tests. Letzteres ist zumindest unĂŒblich.

Es wurden und werden tĂ€glich die Zahl der Neuinfektionen genannt. Gemeint sind positive Tests. Eine bewußte begriffliche UnschĂ€rfe:
Der PCR – Test kann ĂŒberhaupt keine Infektionen nachweisen, dafĂŒr ist er nicht konzipiert. Er kann nur (hier im Bezug auf Covid-19) Gen-Abschnitte nachweisen und davon auch nur einige wenige von sehr vielen.
Um eine Virus-Infektion sicher zu erfassen, gibt es andere, zusĂ€tzliche Methoden. Etabliert sind hier die IgG – und IgM – TiterverlĂ€ufe. Dies wird bei den sehr hĂ€ufigen Viruserkrankungen Hepatitis B und C genau so praktiziert und hat sich seit Jahrzehnten bewĂ€hrt.

Um die Zahl der so genannten Neuinfektionen (also der positiven PCR-Tests) zu erzielen, benötigte man in der Hoch-PrÀvalenzphase (Winter) die vielfache Menge an Tests:
Stand 20.04.2021 wurden bis zu diesem Zeitpunkt in Deutschland 54 Millionen Tests durchgefĂŒhrt, davon waren 3,5 Millionen positiv. Die Positivrate betrug also 6,5 %. Und das bei einem selektiven, nicht reprĂ€sentativen Klientel (zum Teil symptomatisch, zum Teil Kontaktpersonen).
HÀtte man zufÀllig in der Bevölkerung ausgewÀhlt (Randomisierung ist z.B. der Goldstandard bei Interventionsstudien), dann hÀtte man wesentlich weniger positive Tests erhalten!
Und nicht jeder positive Test ist bekanntermaßen richtig positiv (abhĂ€ngig von der PrĂ€valenz und der Test-Performance).

Folgende Kommunikation wĂ€re also via Medien und Regierung adĂ€quat gewesen: „Liebe Zuschauer (oder Leser), es wurden heute (als Beispiel) 300.000 Tests durchgefĂŒhrt. Davon waren ĂŒber 93 % negativ und nur 6,5 % positiv. Machen Sie sich also nicht zu große Sorgen. Haben Sie keine Angst!“.

Aber genau das wollte man offenbar nicht.

Die Bevölkerung sollte in einen permanenten Unruhezustand versetzt werden, um andere, ĂŒberwiegend linkspolitische Ziele ohne grĂ¶ĂŸeren Widerstand durchzusetzen. Dies wurde auch von Regierungsseite her mehr oder weniger unverhohlen zugegeben: Corona nutze ihnen sehr, um endlich Dinge zu beschleunigen und zu realisieren, die normalerweise auf breiten Widerstand sowohl der Opposition als auch der Bevölkerung stoßen wĂŒrden.

Gemeint sind offenbar u.a.:
Forcierte EU – Integration unter Umverteilung unserer restlichen Vermögenswerte und Sozialversicherungssysteme (Harmonisierung) Richtung SĂŒdeuropa, digitaler Zensur und Überwachung mit bereits bestehenden und weiter auszubauenden Gesetzen, weiterer Zuwanderung aus ĂŒberwiegend orthodox-islamischen LĂ€ndern (Mittelost, Westasien und Afrika), Klimapolitik (Green Deal) und Klima-Entscheidungen (BverfG) ohne adĂ€quate Sachkenntnis und zu unserem Nachteil („Generationengerechtigkeit“), finanzielle UnterstĂŒtzung unzĂ€hliger NGOS mit zum Teil extrem linker und sogar gewaltbereiter Agenda sowie reformverhindernde Wahlgeschenke fĂŒr den SĂŒd-Euroraum (NGEU), um nur einige zu nennen.

Keines dieser Ziele ist im Interesse unseres Landes. Sie schaden uns. Wir lehnen sie ab.

Dr. med. Martin Dames


GastbeitrĂ€ge geben immer ausschließlich die Meinung des Autoren wieder.

Gastbeitrag von Dr. Martin Dames: Nachbetrachtung zu Covid-19 Zuletzt aktualisiert: 10.07.2021 von Team MĂŒnzenmaier

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