CSU-Panikmache: Corona-Kaiser Söder will RegelverschÀrfungen

CSU-Panikmache: Corona-Kaiser Söder will RegelverschÀrfungen

Er war der neue Star der Medien und gefĂŒhlt schon im Kanzleramt angekommen. Bayerns CSU-MinisterprĂ€sident Markus Söder konnte wĂ€hrend der Corona-Pandemie mit drastischen Entscheidungen und hartem Durchgreifen punkten, was ihn in ungeahnte Umfragehöhen der Meinungsforschungsinstitute katapultierte. Der zur Selbstinszenierung neigende Bayer ließ sogar Angela Merkel einladen und brachte sich bei seiner ehemaligen Intimfeindin mit öffentlichkeitswirksamen Bildern am Schloss Herrenchiemsee in Position. Kaum eine Person aus Politik oder Medien zweifelte noch daran, dass das CDU-CSU-Gespann mit dem Kanzlerkandidaten Söder in den Herbst 2021 gehen wĂŒrde.

Am 13. August folgte dann die Bruchlandung des Corona-Überfliegers. ZĂ€hneknirschend musste die CSU-Landesregierung zugeben, große Probleme bei den Corona-Teststationen zu haben. Bei insgesamt mehr als 85.000 durchgefĂŒhrten Tests an FlughĂ€fen und Autobahnen fehlten tagelang die Ergebnisse, 900 Infizierte trugen das Virus in die verschiedensten Ecken Deutschlands. Seitdem steht der bayrische Landeschef unter verstĂ€rkter Beobachtung der Medien und der Öffentlichkeit. Dem wachsenden Druck will sich Söder laut Medienberichten nun mit neuen, knallharten Regeln wiedersetzen, welche der Coronakaiser am morgigen Dienstag in seinem Kabinett beraten möchte. Die Angst vor einem weiteren Versagen scheint greifbar.

Söders Knallhart-Regeln

Gerade die Mund-Nasen-Masken scheint der bayrische MinisterprĂ€sident als Lösung aller Probleme ausgemacht zu haben. Söder meinte am heutigen Montag, eine Pflicht auf öffentlichen PlĂ€tzen nicht mehr auszuschließen. In Zusammenarbeit mit der Stadt MĂŒnchen und ihrem OberbĂŒrgermeister Dieter Reiter solle ĂŒber einen Mund-Nasenschutz an belebten PlĂ€tzen, an welchen viele BĂŒrger zusammenkommen, beraten werden. Gerade die Bilder des Wochenendes, an welchen Ersatzfeiern fĂŒr den ausgefallenen Oktoberfestauftakt stattgefunden haben, hĂ€tten Söder gemischte GefĂŒhle bereitet. Der Fokus der voranschreitenden EinschrĂ€nkungen soll jedoch auf den privaten Feiern liegen, welche der bayrische MinisterprĂ€sident als grĂ¶ĂŸtes Problem fĂŒr die weitere Ausbreitung von Covid-19 ausgemacht hat. Neue Leitlinien und Regeln sollen am Dienstag festgesetzt werden, wobei der CSU-Mann fehlende Vernunft mit Steuerung entgegenwirken will. Auch eine ab einer gewissen Uhrzeit geltende Maskenpflicht und ein Alkoholverbot an öffentlichen PlĂ€tzen soll in der Diskussion aufgegriffen werden. Konkrete BeschlĂŒsse und Regeln werden noch in dieser Woche erwartet.

Söders Fußball Angst

Auch die neu anlaufende Fußballsaison bereitet dem getriebenen Söder große Bauchschmerzen. In einer wenig vorbereiteten Kurzschlussreaktion war schon vergangenen Freitag den Fußballfans aus MĂŒnchen trotz vorgelegtem Hygienekonzept, untersagt worden, das Bundesliga-Eröffnungsspiel zwischen Bayern und Schalke 04 zu besuchen. Nun forderte der Chef der CSU die Fans des deutschen Rekordmeisters Bayern MĂŒnchen auf, nicht zum Supercupendspiel gegen den Europa-League-Sieger FC Sevilla nach Budapest zu reisen. Söder kĂŒndigte trotz der eigentlich geltenden Ausnahme von GeschĂ€ftsreisen von maximal 48 Stunden eine QuarantĂ€nepflicht fĂŒr die Fans an. Bei VerstĂ¶ĂŸen gegen diese Auflagen sollen die Ungarn-Reisenden empfindliche Geldstrafen treffen.

Corona-Krisenmanagement am Tiefpunkt

Markus Söders Krisenmanagement in der Corona-Krise ist an einem weiteren Tiefpunkt angekommen. Nach Pleiten, Pech und Pannen an den Teststationen steigen trotz völlig ĂŒbertriebener Regeln die Corona-Fallzahlen in Bayern stetig weiter. Gerade die RegelverschĂ€rfungen scheinen keinen positiven Effekt zu erzielen, sondern durch Trotzreaktionen der BĂŒrger gerade zu höheren Ansteckungszahlen zu fĂŒhren. Söder sollte der Vernunft der BĂŒrger vertrauen, anstatt mit unangemessen starker Hand ein Verbot nach dem anderen im Freistaat zu verabschieden. Der CSU-MinisterprĂ€sident nimmt den bayrischen BĂŒrgern die Freiheit und bringt gleichzeitig einige der schlechtesten Fallzahlen Deutschlands zustande. Es ist Zeit fĂŒr den Corona-Kaiser, seine Strategie grĂŒndlich zu ĂŒberdenken. Sonst droht Bayern ein komplettes Desaster.

TM

CSU-Panikmache: Corona-Kaiser Söder will RegelverschĂ€rfungen Zuletzt aktualisiert: 21.09.2020 von Team MĂŒnzenmaier

3 Replies to “CSU-Panikmache: Corona-Kaiser Söder will RegelverschĂ€rfungen

  • xstern

    Von xstern

    was soll man dazu sagen … nicht mein PrĂ€sident, habe den Kommunisten nicht gewĂ€hlt. Und die anderen werden demnĂ€chst dumm aus der WĂ€sche schauen, wenn Ihnen der Schadenersatz um die Ohren fliegt (z.B. Drosten) und die Politiker diese dann fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Die sind genau so blöd wie der Söder. Mutti hat von Kohl gelernt, da kam auch kein Bayer dran !!!
    Was das Verdienstkreuz betrifft, ist das Ding leider zu einem völlig wertlosen StĂŒck Metall heruntergekommen.

  • Heidi Walter

    Von Heidi Walter

    x-stern, dafĂŒr bekommen die Panikmacher das Bundesverdienstkreuz, wie Focus heute meldet: Steinmeier verleiht Drosten Verdienstorden
    11.12 Uhr: BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier wird den Berliner Virologen Christian Drosten am 1. Oktober mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ehren. Das geht aus einer Mitteilung des BundesprĂ€sidialamts hervor. Der Wissenschaftler wĂŒrde “eine herausragende Rolle bei der BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie” spielen. Mit ihm ausgezeichnet werden unter anderem auch der Landrat von Heinsberg, Stephan Pusch, fĂŒr sein Krisenmanagement im ersten Corona-Hotspot Deutschlands, die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim und der Ex-Fußballer Thomas Hitzlsperger.

  • xstern

    Von xstern

    LĂŒgner und BetrĂŒger, soweit das Auge schaut. Ich zitiere mal die Aussage einer Fachfrau:

    “Corona-Viren haben keine DNA, es sind RNA-Viren. Die Erbinformation der Corona Viren ist in RNA StrĂ€ngen gespeichert. Der PCR-Test funktioniert aber nur mit DNA-StrĂ€ngen. Deshalb wird wie folgt vorgegangen (auf die Beschreibung zwischengeschalteter Reinigungsoperationen wird der Klarheit wegen verzichtet):

    In einem ersten Schritt werden alle Zellen und Viren, welche in einem Testabstrich enthalten sind, „geschreddert“. Es wird eine sogenannte Lyse durchgefĂŒhrt, welche Zellen und Viren in ihre Bestandteile zerlegt. Sodann werden die hierbei freigesetzten RNA-Fragmente mittels eines Enzyms (Revers Transferase) in DNA-Fragmente konvertiert. (Die richtige Bezeichnung des Tests ist deshalb RT-PCR) Von den DNA-Fragmenten werden solche ausgewĂ€hlt von denen man vermutet, dass die korrespondierenden RNA Fragmente nur im Corona Sars 2 Virus vorkommen. Diese cDNA Fragmente (correspondierende DNA) werden mittels PCR-Verfahren vervielfĂ€ltigt und nachgewiesen.

    Durch die Lyse werden alle ggf im Abstrich enthaltenen Viren – gleich ob infektiös oder nicht – zerstört. Bedingt durch dieses Schreddern ist also nach der Lyse kein Virus mehr vorhanden, welches nachgewiesen werden könnte. Es ist auch nicht möglich, zu bestimmen, woher die RNA Fragmente im komplexen Lysegemisch stammen. Hinzu kommt die Frage, ob die gewĂ€hlten cDNA Fragmente spezifisch sind fĂŒr Corona Sars 2 oder ob die gewĂ€hlten Sequenzen auch bei anderen Corona Viren zu finden sind oder ob identische DNA Sequenzen aus anderen im Abstrich vorhandenen Zellen stammen.
    Der Test kann also nicht bestimmen, ob in einem Abstrich infektiöse Viren vorhanden sind oder nicht. Dieser Sachverhalt sollte auch fĂŒr Laien, Juristen und Politiker nachvollziehbar sein.”

    Zu gut Deutsch – es gibt gar keine nachgewiesenen Infektionen !!!!!!!!!

    Vor Allem sollte Herr Söder (ist ja Jurist, wenngleich offensichtlich ein sehr schlechter ) wissen, dass er durch diesen Betrug auch in der Privathaftung ist, zumal seine Entscheidungen fĂŒr den Lockdown nicht einmal irgendwie dokumentiert sind, aber mit der großen Klappe MulitmillionenschĂ€den anrichten – wĂ€re er ein Echter Kaiser, hĂ€tten Ihn die Bauern schon erschlagen. Ich denke ein Gerneralstreik wĂ€re die richtige Antwort auf derartige Despoten – wieso fĂŒr die arbeiten.

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