Bundesregierung will Akzeptanz f├╝r Corona-App

Bundesregierung will Akzeptanz f├╝r Corona-App

Die Bundesregierung treibt die Idee einer Corona-App weiter voran. Die App sollte ├╝ber Bluetooth registrieren, wer mit wem in Kontakt steht, um im Falle einer Infektionsfeststellung die Personen zu warnen, welche dem Infizierten nahegekommen sind. Ein Albtraum f├╝r jeden Datensch├╝tzer und kritischen B├╝rger.

Zun├Ąchst wollte Gesundheitsminister Spahn, dass die gesammelten Daten zentral auf einem Server gespeichert werden. Am 23. April warnte bereits die digitalpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Joana Cotar:

ÔÇ×Damit (Anm. d. Red.: Der Corona-App mit zentralisierter Speicherung) legt die Regierung den Grundstein f├╝r die ├ťberwachung der B├╝rger. Dass der Herausgeber der App nun auch noch ausgerechnet das RKI sein soll, das sich schon mit seiner Datenspende-App nicht mit Ruhm bekleckert hat und damit viel mehr Daten sammelt als zugegeben, ist mehr als bedenklich. So schafft man kein Vertrauen, so zerst├Ârt man es. Ich kann daher den B├╝rgern von der Installation und der Verwendung einer solchen App nur abraten.ÔÇť

Nach anhaltender Kritik entschieden sich zuletzt Jens Spahn und Kanzleramtsminister Helge Braun doch gegen die zentralisierte Speicherung von Daten und setzen nun auf eine dezentrale L├Âsung. Das bedeutet, die Daten sollen lokal auf dem Mobiltelefon abgelegt werden. Davon erhofft sich die Bundesregierung, dass die Akzeptanz f├╝r eine solche App gr├Â├čer ausfallen wird. Selbstbewusst l├Ąsst Regierungssprecher Steffen Seibert verlauten, die jetzt geplante dezentrale Umsetzung ÔÇ×schaffe VertrauenÔÇť.

Bis wann es die Bundesregierung schafft, die App entwickeln zu lassen, ist bis jetzt unklar. F├╝r Effizienz bei Digitalisierungsprojekten war die Gro├če Koalition bis dato genauso wenig bekannt wie f├╝r den Schutz der B├╝rgerrechte. Schon allein aus diesem Grund gilt es, bei der App genau hinzusehen, ob sich die Regierung nicht doch ein Hintert├╝rchen offenl├Ąsst, die B├╝rger auszusp├Ąhen.

TM

Bundesregierung will Akzeptanz f├╝r Corona-App Zuletzt aktualisiert: 27.04.2020 von Team M├╝nzenmaier

5 Replies to “Bundesregierung will Akzeptanz f├╝r Corona-App

  • Heike B├Âttger

    By Heike B├Âttger

    Nie und nimmer lass ich mich von irgendwelchen Apps kontrollieren k├Ânnen die da oben glatt vergessen

  • Karsten M├╝ller

    By Karsten M├╝ller

    Sorry, aber ich sage dazu nur, Willkommen zur├╝ck in der STASI ├ťberwachung

  • Heidi Walter

    By Heidi Walter

    Ist doch schon alles in der Mache. Leider ist ein Gro├čteil der Bev├Âlkerung leichtgl├Ąubig, denkfaul oder einfach nur dumm https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/landkreise-fordern-namen-und-ortsdaten-aus-corona-app-40380.html

  • H├╝nefeld

    By H├╝nefeld

    … ist nicht vertrauensw├╝rdig.
    Deshalb w├Ąhle ich AfD. Grenzen kontrollieren und in diesem Sinne schlie├čen und die Staatlichkeit im Sinne des Grundgesetzes Artikel 20 wieder herstellen. Das ist so scheint es mir f├╝r die AFD wichtig. Dort wo es ein (gewollt) nicht zu diskutierendes Rechtesystem gibt, welches Raub als Grundlage hat, dort wird es regelm├Ą├čig R├Ąuber geben. Wenn Du die soziale Wirkung privater Infrastrukturen ansiehst und begreifst, dass dieses Recht die Grundlage aller unserer Gesellschaftsformen ist, wenn dir klar wird, dass unser ZinsGeldSystem ein Teil dieser Infrastrukturen ist, dann wird klar, dass Menschen regelm├Ą├čig zu R├Ąubern werden m├╝ssen. Dieses Verhalten nennt sich in gro├čem Umfang – legal, ja sogar gesetzestreu – und nur in kleinem Umfang Diebstahl. Wo Unrecht die Grundlage der Gemeinschaft ist, da sollten Alternativen her.Eine wird von Silvio Gesell beschrieben und ist in der Geschichte schon 2 mal in der Praxis erfolgreich erprobt worden.Die erste Anwendung fanden seine Erkenntnisse in Deutschland in Schwanenkirchen im Jahr 1931 als die “W├Ąhrung” namens W├Ąra der Region zur Bl├╝te verhalf. Die zweite Anwendung erfolgte in ├ľsterreich in W├Ârgl 1933 als die “W├Ąhrung” der Arbeitsgutscheine so erfolgreich war, dass Wirtschaftswissenschaftler und Minister dort anreisten um ein Konzept zur Beseitigung der Weltwirtschaftskrise kennen zu lernen. Das Buch von Gesell, “Die nat├╝rliche Wirtschaftsordnung” ist im Web an mehreren Stellen online und als Pdf verf├╝gbar. Das ist ein Werk von dem die Menschheit mehr lernen wird als von Karl Marx.

  • Michael Goetz

    By Michael Goetz

    Dieser “Regierung” traue ich keine 5 cm!

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