Böse Bescherung! Die neuen Merkel-Corona-Regeln

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Die Beratungen zwischen Kanzlerin Angela Merkel und den MinisterprĂ€sidenten sind beendet. In diesem Gremium wurden neue Regeln erlassen, welche die Freiheiten der BĂŒrger ĂŒber die Weihnachtstage klĂ€ren und bis ins neue Jahr gelten sollen. Die Kanzlerin und der bayrische MinisterprĂ€sident Markus Söder sollen sich in den Konferenzen als BefĂŒrworter hĂ€rterer Regeln hervorgetan haben.

Der Lockdown wird verlÀngert! Mindestens bis 20. Dezember, aber wahrscheinlich sogar bis zum Januar!

Der neue Maßnahmenkatalog greift wie nie zuvor in die Wirtschaft und die PrivatsphĂ€re der BĂŒrger ein. Die Feiertage und Schulen spielen im neuen Papier eine große Rolle, ebenso wird zur Freude von Amazon und Co. das WeihnachtsgeschĂ€ft in den InnenstĂ€dten dramatisch reguliert.

Die neuen Verordnungen, welche die Kanzlerin und ihre Minister unter den Weihnachtsbaum legen, finden Sie folgend in einer Übersicht. Weitere VerschĂ€rfungen sollen ab einem Inzidenzwert von ĂŒber 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern erfolgen können. Wie genau diese erweiterten Maßnahmen aussehen, sind wohl vom jeweiligen Einzelfall abhĂ€ngig.

Die neuen Regeln des Merkel-MinisterprÀsidenten-Treffens:

Treffen und Feiern

Die Treffen mit weiteren Personen im eigenen Haushalt werden ebenso dramatisch reduziert. Nach Planung von Merkel und Ministern sollen sich nur noch zwei Haushalte mit maximal fĂŒnf Personen in einer Wohnung treffen dĂŒrfen. FĂŒr die Weihnachtsfeiertage soll ab 23. Dezember diese Regelung auf zehn Personen verschiedener Haushalte ausgeweitet werden. Treffen sollen im „engsten Familien- oder Freundeskreis“ stattfinden.

EinkÀufe und Shopping:

Die EinzelhĂ€ndler, SupermĂ€rkte und Shopping-Center dĂŒrften das Papier der Merkel-Ministerkonferenz mit besonderer Wut im Bauch lesen. ZukĂŒnftig darf sich in GeschĂ€ften, welche ĂŒber 800 qm FlĂ€che aufweisen, nur noch ein Kunde pro 20 Quadratmeter aufhalten. Hinzu wird die Maskenpflicht ausgeweitet und gilt vor den LĂ€den und auf ParkplĂ€tzen. Durch die neue Regelung sind wohl Warteschlangen vor SupermĂ€rkten zu erwarte.

Bei kleineren GeschÀften gilt weiterhin die Regel mit 10 Quadratmetern pro Kunden.

Schulbetrieb:

Im Bildungsbereich scheint der Berliner Stammtisch auf das Zauberwort „Maske“ zu setzen. In Regionen mit deutlich ĂŒber 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern soll die Pflicht eines Mund-Nasenschutzes auf dem Schulhof und dem Unterricht ab der siebten Klasse gelten, in der fĂŒnften und sechsten Klasse könnte die Pflicht noch folgen. Der Beginn der Weihnachtsferien wird in nahezu allen BundeslĂ€ndern auf den 16.12/19.12 datiert. Bei einem Corona-Fall in einer Klasse wird hart durchgegriffen: In diesem Fall mĂŒssen sich ausnahmslos alle SchĂŒler in hĂ€usliche QuarantĂ€ne begeben. Ab der 8. Klasse soll bei dem oben genannten 200-Neuinfektionen-Inzidenz-Wert Wechsel-Unterricht möglich sein.

Bahn-Fernverkehr

In der Bahn sollen Maskenkontrollen verstĂ€rkt werden. Pro Zweier-Sitz ist nur noch Platz buchbar. Bei Sitzgruppen dĂŒrfen sich Personen nur noch diagonal gegenĂŒber sitzen. Ausnahmen soll es fĂŒr Personen aus einem Haushalt geben.

Silvester und Böller:

Eigenes Feuerwerk soll laut Beschluss im privaten Rahmen erlaubt bleiben, jedoch auf belebten PlĂ€tzen und Straßen verboten werden. Die genaue Festlegung, um welche Orte es sich im Speziellen handelt, sollen die StĂ€dte und Kommunen ĂŒbernehmen.

Der Urlaubsappell:

Ski- oder Winterferien sollen möglichst bis 10. Januar vermieden werden. Dazu rufen die Konferenzteilnehmer die BĂŒrger auf.

Der Kulturbankrott:

Kinos, Theater und Ă€hnliche KulturhĂ€user sollen weiterhin geschlossen bleiben. Ein harter Schlag fĂŒr die auf Publikum angewiesenen Unterhaltungsbetriebe. Wann diese wieder öffnen dĂŒrfen, ist völlig offen.

Gastronomie und Hotels

Bei Restaurants und Hotels wird der Lockdown knallhart fortgesetzt. Mindestens bis 20. Dezember wird kein Restaurant öffnen dĂŒrfen. Es wird schon angenommen, dass das auch noch bis in den Januar verlĂ€ngert wird. Ein schwerer Schlag fĂŒr eine ohnehin schon verzweifelte Branche. Söder sagte in der Pressekonferenz, dass in diesen Ferien Reisen zu unterlassen wĂ€ren.

Neue Corona-Regeln: Ein Weihnachtsfest der Verbote

Allen voran die Gastronomie, Hotels, GeschĂ€fte in den InnenstĂ€dten und die Kultureinrichtungen treffen die neuerlichen EinschrĂ€nkungen hart. Ein WeihnachtsgeschĂ€ft wird fast vollstĂ€ndig verhindert, wĂ€hrend sich die großen Konzerne ins FĂ€ustchen lachen. Merkel und Co. richten mit ihren weiteren Verbotsforderungen immensen Schaden an. Es wird wohl fĂŒr viele nicht das Fest der Liebe, sondern entgegen der Behauptung der Kanzlerin ein Fest der Pleite und Einsamkeit.

TM

Böse Bescherung! Die neuen Merkel-Corona-Regeln Zuletzt aktualisiert: 25.11.2020 von Team MĂŒnzenmaier
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Karsten MĂŒller
3 Monate zuvor

Ich finde es lĂ€cherlich, das es kein Verkauf von Feuerwerkskörper gibt, naja war ja auch klar, das ist schließlich die beste Steuereinnahme.
Und im weiteren ist die Regelung nur lachhaft, bzw traurig, schließlich wird dadurch die Gastronomie und Hotellerie systematisch kaputt gemacht.
Und wenn es schon nicht klappt das Bargeld abzuschaffen, wird eben der Internethandel verstÀrkt.
Diese Regierung muss schnellstens weg