MdB Strasser (FDP) unterstellt AfD Mitverantwortung an AnschlÀgen

MdB Strasser (FDP) unterstellt AfD Mitverantwortung an AnschlÀgen

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser hat mit einem Interview in der SchwĂ€bischen Zeitung fĂŒr Aufsehen gesorgt. In dem GesprĂ€ch, dass der 33-jĂ€hrige Innenpolitiker mit der Berlin-Korrespondentin Claudia Kling fĂŒhrte, unterstellte Strasser der AfD eine Mitverantwortung an rechtsextremistischen AnschlĂ€gen. Ausgangspunkt des Interviews war der LĂŒbcke-Prozess, fĂŒr den am morgigen Donnerstag ein Urteil erwartet wird.

Mdb Benjamin Strasser (FDP): AfD moralische Mitverantwortung an AnschlÀgen

Zu Beginn des GesprĂ€chs sprach der freie Demokrat ĂŒber Rechtsterrorismus und das Verbot von rechtsextremen Gruppierungen. Nach einer Kritik an der „mangelnden AnalysefĂ€higkeit der Sicherheitsbehörden“ setzt Strasser anschließend zum moralischen Tiefflug an.

Auf die Frage der Journalistin, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Einzug der AfD in die Parlamente und dem Ausmaß rechter Gewalt in Deutschland gĂ€be, antwortet der WeingĂ€rtner:

„Die AfD hat natĂŒrlich keine juristische Mitverantwortung an den AnschlĂ€gen, aber eine moralische.“

Ihn verwundere es nicht, dass AnschlĂ€ge wie in Halle in einer Situation passieren, „in der die AfD Stimmung gegen Minderheiten in diesem Land macht.“

Eine Verschiebung der „Grenze des Sagbaren“ sorge dafĂŒr, dass „die Terroristen aus Worten Taten machen“, so Strasser weiter.

Zur vermutlich anstehenden Einstufung der Bundespartei als Verdachtsfall Ă€ußerte der Bundestagsabgeordnete seine fragwĂŒrdigen Beobachtungen. Es habe in den vergangenen drei Jahren eher eine Radikalisierung gegeben: „Auch in der AfD-Fraktion geben Rechtsextremisten den Ton an.“

Strasser vermutet gewichtige Beweise im Gutachten des Verfassungsschutzes, dass die Partei „mittlerweile von Rechtsextremisten unterwandert wurde.“

Ebenso berichtet der Parlamentarier von angeblichen Äußerungen im Plenum, die zeigen wĂŒrden, „dass die AfD eine antiparlamentarische Partei“ sei. Es gebe eine SchĂŒren von sexistischen, rassistischen und antisemitische Ressentiments und den Versuch, demokratische Prozesse zu verspotten.

Zum Ende berichtet Strasser noch von einem „Check“ des „Abwehrsystems“ gegen die AfD nach der Wahl Thomas Kemmerichs in ThĂŒringen.

Kein RĂŒckgrat, aber viele unverschĂ€mte Unterstellungen

Der Interviewbeitrag von Benjamin Strasser strotzt vor unverschĂ€mten Unterstellungen. Das klare Ziel des FDP-Mannes ist die Diskreditierung eines politischen Mitbewerbers, der in die NĂ€he des Rechtsterrorismus und Rechtsextremismus gedrĂ€ngt werden soll. Die RĂŒckgratlosigkeit der Partei, die ihren eigenen MinisterprĂ€sidenten vom Hof jagte, wird in Anbetracht der ungeheuerlichen VorwĂŒrfe nur noch einmal deutlich.

TM

MdB Strasser (FDP) unterstellt AfD Mitverantwortung an AnschlĂ€gen Zuletzt aktualisiert: 28.01.2021 von Team MĂŒnzenmaier

One Reply to “MdB Strasser (FDP) unterstellt AfD Mitverantwortung an AnschlĂ€gen”

  • xstern

    By xstern

    Und was tut dieses politische Gesindel eigentlich fĂŒr den SuverĂ€n oder fĂŒr die kleinen und mittleren Unternehmen – nix ausser Kommunisten unterstĂŒtzen und Großkonzerne, sowie Mutti Zucker in den Hintern blasen … kann weg unter 5%, damit mehr Luft fĂŒr die AFD ist – im Saarland haben wir es schon geschafft und die arbeiten bundesweit selber dran mit solchen Leuten.

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