Harter Migrationskurs: DĂ€nemark will null neue Asylbewerber

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Trotz des Corona-Virus und schwerwiegenden Restriktionen fĂŒr die eigene Bevölkerung wurden im Jahr 2020 insgesamt 122.170 AsylantrĂ€ge in Deutschland gestellt. Infolgedessen fanden ĂŒber 100.000 Migranten in der Bundesrepublik eine neue Heimat, wĂ€hrend zahlreiche Unternehmer und Angestellte ihre Existenz in Folge der verheerenden Lockdown-Politik der Bundesregierung verloren. Dass diese Zahl vielen politischen VerantwortungstrĂ€gern noch nicht ausreicht, beweisen Forderungen aus den vergangenen Wochen. Beispielsweise verfassten 243 Abgeordnete des Bundestags einen „Weihnachtsappell“ an die Bundesregierung, in dem die Parlamentarier fraktionsĂŒbergreifend die Aufnahme weiterer Migranten aus Griechenland fordern. An prominenten Unterzeichnern mangelte es unter dem Migrationsaufruf nicht. Unter anderem setzten die GrĂŒnen-Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter sowie Parteichefin Annalena Baerbock, die SPD-Vorsitzende Saskia Esken sowie FDP-Politiker Wolfgang Kubicki ihre Unterschrift auf das Papier.

Harter Migrationskurs in DĂ€nemark: Null Asylbewerber

Eine ganze andere Linie in der Asylpolitik verfolgt unser nordischer Nachbar DĂ€nemark. Die dortige Regierungschefin Mette Frederiksen möchte zusammen mit Migrationsminister Mattias Tesfaye dafĂŒr sorgen, dass in den kommenden Jahren genau null neue Asylbewerber in ihrem Land aufgenommen werden. Bereits in den vergangenen Jahren fuhr das Land einen verschĂ€rften Kurs bei Migranten. Unter anderem wurden Gesetze und Strafen massiv verschĂ€rft.

“DĂ€nemark darf sich nicht an den Islam anpassen. Der Islam muss sich DĂ€nemark anpassen“

Am Freitag bekrĂ€ftige Frederiksen im dĂ€nischen Parlament, dass die vergangene Migrationspolitik ihres Landes nicht streng genug gewesen sei. Unter anderem seien zu wenig Anforderungen an die Migranten gestellt worden, beispielsweise die Werte DĂ€nemarks zu verinnerlichen. Zudem sprach die 43-JĂ€hrige von ihrer Vision, „die wir auch vor den Wahlen hatten, nĂ€mlich dass wir ein neues Asylsystem wollen, und dann werden wir alles tun, um es einzufĂŒhren.” Dies sei das erklĂ€rte Ziel der Regierung.

Allen voran das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl in DĂ€nemark sieht die MinisterprĂ€sidentin in Gefahr:

“Wir mĂŒssen sicherstellen, dass nicht zu viele Menschen in unser Land kommen, sonst kann unser ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl nicht existieren. Es ist bereits herausgefordert “, so Frederiksen.

UnterstĂŒtzung erhĂ€lt die Regierungschefin von ihrem AuslĂ€nder- und Integrationsminister Mattias Tesfaye. Dieser erlĂ€uterte im dĂ€nischen Parlament, dass „ein spontan Asylsuchender einer zu viel ist. Das Ziel ist null spontane Asylsuchende und im Gegenzug Schutz in den unmittelbaren Gebieten.“

Klar positionierte sich der 39-JĂ€hrige auch zum Islam: “DĂ€nemark darf sich nicht an den Islam anpassen. Der Islam muss sich DĂ€nemark anpassen“. Gesetze zur EindĂ€mmung von Islamisten seien in Planung, auch da ein Großteil des Islams „durch Extremisten reprĂ€sentiert“ werde. Beispielsweise muslimische Freischulen sollen geschlossen werden.

Der harte Kurs wirkt

Dass die umfassenden Maßnahmen der dĂ€nischen Regierung wirken, zeigt ein Blick auf die Asylstatistik des Landes: Nach Angaben einer dĂ€nischen Nachrichtenagentur wurden im vergangenen Jahr gerade einmal 1547 Asylbewerber in DĂ€nemark registriert. Dass bedeutet die niedrigste Zahl seit 1998. Die verschĂ€rften Gesetze, strikte Maßnahmen und das klare Bekenntnis zur eigenen IdentitĂ€t sind auch von den politischen VerantwortungstrĂ€gern in Deutschland einzufordern. Leider beschĂ€ftigen sich die Altparteien mit „Wir haben Platz“-Sprechchören und Weihnachtsappellen im Bundestag.

TM

Harter Migrationskurs: DĂ€nemark will null neue Asylbewerber Zuletzt aktualisiert: 23.01.2021 von Team MĂŒnzenmaier
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DerIngenieur
1 Monat zuvor

Einwanderungsquote Null sowie schnelle RĂŒckfĂŒhrung der Illegalen und Kriminellen. FamilienzusammenfĂŒhrung in den HerkunftslĂ€ndern. So wird ein Schuh draus!

Max Axel Jurke
1 Monat zuvor

Was fĂŒr eine Überraschung. Ich bewundere Mette Frederiksen und Mattias Tesfaye, die ihren Eid ernst nehmen, was unseren. Volksverarschern leider fehlt.
Deswegen mĂŒssen sie ja immer wieder fliehen aus den betreffende LĂ€ndern (Islamisten), weil sie ĂŒberall Stunk machen mit ihrer Religion.
Gesunder Menschenverstand anstelle von Ideologie beweisen diese beiden ernst zu nehmenden dĂ€nischen Politiker. Viel RĂŒckendeckung aus der eigenen Bevölkerung und ein hervorragender Personenschutz ist unbedingt wĂŒnschenswert.