ZEIT-Autorin Mely Kiyak: “Es gibt einen Gott, Moria brennt”

ZEIT-Autorin Mely Kiyak: “Es gibt einen Gott, Moria brennt”

Schon mit einem kurzen Blick auf die einzelnen BeitrĂ€ge, welche die Autorin Mely Kiyak in ihrer Zeit-Online Serie „Kiyaks Deutschstunde“ regelmĂ€ĂŸig veröffentlicht, wird die politische Intension der 44-JĂ€hrigen klar: Mit einem grĂŒn-ideologisch gefĂ€rbten Haltungsjournalismus soll das gebildete und wohlsituierte Großstadtpublikum mit moralisch aufgeladenen Texten zu mehr Offenheit und weniger Heimatliebe erzogen werden. Anfang Juni warf Kiyak der deutschen Gesellschaft vor, im Kern rassistisch zu sein, am Ende desselben Monats formulierte die Autorin eine Verteidigungsrede auf die taz-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah, welche Polizisten auf einer MĂŒllhalde entsorgen wollte.

In ihrem neusten Beitrag, erschienen am 9. September nach den Brandstiftungen in Moria auf der griechischen Insel Lesbos, verteidigte Kiyak die möglichen Brandstiftungen als Verzweiflungstat und Hilferuf und brachte VerstĂ€ndnis fĂŒr die Straftaten auf. In einem Beitrag vom 15. September 2020 „Endlich – Entkorkt die Champagner­flaschen, serviert erlesene HĂ€ppchen, feiert! Es gibt einen Gott, Moria brennt“, welchen die Autorin fĂŒr das Schweizer Online-Magazin Republik.ch formulierte, geht die Haltungsjournalisten einen Schritt weiter und erkennt im Legen von BrĂ€nden heldenhaften Mut. Die mutmaßliche Schlepperorganisation Sea-Watch verbreiteten den Artikel prompt auf ihrem offiziellen Twitter-Account.

„Es gibt einen Gott, Moria brennt“

Zum Anfang ihres fragwĂŒrdigen Beitrags fordert die Journalistin einen grundlegenden Wandel in den MaßstĂ€ben des Umgangs mit Migranten. Kiyak verlangt messbare Kriterien wie HumanitĂ€t und Gnade und klagt die ZustĂ€nde im „FreiluftgefĂ€ngnis“ auf Lesbos an. Die Unterbringung der Menschen aus Afghanistan, Syrien und Nordafrika bezeichnet sie als Internierung, zieht biblisch anmutende Höllenvergleiche und sieht die Schuld im Versagen Europas. Der moralische Unterton Kiyaks ist geradezu spĂŒrbar, als sie von den Lagern als Unrechtsort spricht und die Begriffe der Zuflucht und des Schutzes negiert. Fast poetisch wird formuliert, dass das böse Europa die durch den Krieg gewordenen Heimatlosen auch noch zu Obdachlosen macht.

Ab der Mitte ihres Beitrags werden die Aussagen und Forderungen der Kolumnistin dann zunehmend fragwĂŒrdiger. Den mittlerweile bewiesenen Umstand, dass die ausgebrochenen Feuer im Migrantenlager durch Brandstiftung ausgelöst wurden, entgegnet Kiyak mit einem journalistisch-stilistischen Schrei: „NA UND?“

In den folgenden Zeilen beschreibt die Verfasserin, dass das grundlose Einsperren eine wehrhafte Reaktion rechtfertige und alternativlos sei. Konkret begrĂŒĂŸt Kiyak die Brandstiftungen und Randale der vergangenen Woche in ihrem Beitrag:

„Wenn sie das Feuer selber legten, taten sie das einzig Richtige. Ein mutiger Akt. Ein Aufstand der Verzweifelten. Unsere Aufgabe ist es nun, ihnen beizustehen. Die FlĂŒchtlinge haben das moralische Recht, aufzubegehren. [
]. Sie haben nur die Möglichkeit des Feuers oder des Selbstmords.“

Im abschließenden Teil wirft Kiyak noch mit Pauschalisierungen um sich und unterstellt den EuropĂ€ern, in Anbetracht alles Fremdem dem Wahnsinn zu verfallen und millionenfach faschistische Gedanken in sich zu tragen.

Kiyaks Haltungsjournalismus

Der moralisch aufgeladene und emotional verfasste Kommentar von Mely Kiyak ist ein Paradenbeispiel fĂŒr rot-grĂŒn ideologisierten Journalismus, welcher nicht an Fakten, sondern einer Darstellung im Sinne des Zeitgeistes interessiert ist. Wahrscheinlich wird in ihrer Zeit-Online-Reihe bald wieder vom bösen Deutschen zu lesen sein, wofĂŒr sie mit Journalismus-Preisen ĂŒberhĂ€uft wird.

TM

ZEIT-Autorin Mely Kiyak: “Es gibt einen Gott, Moria brennt” Zuletzt aktualisiert: 17.09.2020 von Team MĂŒnzenmaier

5 Replies to “ZEIT-Autorin Mely Kiyak: “Es gibt einen Gott, Moria brennt”

  • Susan Hesche

    Von Susan Hesche

    Dem ist nichts hinzuzufĂŒgen..

  • Susan Hesche

    Von Susan Hesche

    Sehr gut geschrieben.. Chapeau.. Absolut ihrer Meinung.

  • Silvio Serringer

    Von Silvio Serringer

    Die primitiven ” Werbefernsehprogramme ” haben die beste Vorarbeit geleistet.

    Und die so ” Vollgestopften ” geben ihre ” Weisheiten ” massenhaft weiter.

    Eine armselige Zeit, die sich weiter steigern wird ( ins UnertrÀgliche ).

    Anmerkung: AFD, haltet euch von den Coronagegnern & Co. fern, sie bringen

    euch nur Nachteile!!!

  • Siegfried Tutas

    Von Siegfried Tutas

    Vielmehr sollte diese “Journalistin” mal darĂŒber nachdenken, ob durch ihre Berichterstattungsweise nicht der von ihr gehasste rechte Weg erst recht eingeschlagen wird. Das kann denn normalen BĂŒrger in derartige Rage versetzen, dass er tatsĂ€chlich nach rechts schwenkt um dem linken Dreck entgegen zu wirken.

  • Heidi Walter

    Von Heidi Walter

    Kyak, die schon Thilo Sarrazin auf das UnertrĂ€glichste mit diesen Worten “lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ beleidigt hat ist nur eine aus der schmierigen Zunft der heutigen Journalisten. Wer sein Geld fĂŒr diesen Dreck in Papierform ausgibt hat seinen Verstand schon lange dem linken Mainstream ĂŒbereignet und lĂ€sst sich von denen vordenken. Sie und ihresgleichen sollen sich nicht wundern, wenn der Aufstand der Verzweifelten in Deutschland sie dahin zurĂŒck spĂŒlt wo sie hergekommen sind. Wie sagte schon Peter Scholl-Latour? “Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung” aber auch das sagte er „Die deutsche Presse ist nicht frei.“ — und das stimmt.

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