Vor Integrationsgipfel: Gr├╝ne fordern bessere Bedingungen f├╝r Migranten

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Am heutigen Dienstag findet der letzte Integrationsgipfel der laufenden Legislaturperiode in digitaler Form statt. Insgesamt beraten knapp 120 Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, Migrantenorganisationen, dem Bund und der L├Ąnder zusammen mit Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) ├╝ber den Nationalen Aktionsplan Integration. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird der Konferenz zugeschaltet sein und sich ein Bild der mehrj├Ąhrigen Arbeiten zum ausgearbeiteten Aktionsplan machen.

Schon im Vorfeld der Beratungen haben die Gr├╝nen bessere Bedingungen f├╝r Einwanderer verlangt. Der Integrationsgipfel habe schon in den letzten 15 Jahren nichts ge├Ąndert, kritisierte Katrin G├Âring-Eckardt, die Fraktionsvorsitzende der Partei im Deutschen Bundestag, in einem Gespr├Ąch mit einer Nachrichtenagentur. Eckardt stellte fest, dass Menschen mit Migrationshintergrund immer noch ÔÇ×zu viele T├╝ren verschlossenÔÇť blieben. Es brauche eine Ver├Ąnderung der Grundstrukturen.

G├Âring-Eckardt: ÔÇ×Echte Ver├Ąnderungen in unserer Einwanderungsgesellschaft erreichenÔÇť

Klar stellte die 54-J├Ąhrige heraus, dass die Gr├╝nen die Teilhabe und Partizipation f├╝r Menschen mit Migrationshintergrund umf├Ąnglich verbessern wollen. Ein entsprechendes Gesetz werde ben├Âtigt, um eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in ÔÇ×unserer vielf├Ąltigen EinwanderungsgesellschaftÔÇť zu erm├Âglichen. Dabei h├Ątte der Migrationsgipfel nichts ge├Ąndert und die Gesetze der vergangenen Jahre Integration eher verhindert.

ÔÇ×Damit diese T├╝ren endlich aufgesto├čen werden, m├╝ssen alle Menschen auch faktisch den gleichen Zugang zu allen Lebens- und Arbeitsbereichen habenÔÇť, forderte G├Âring-Eckardt. Eine zeitliche begrenzte Projektf├Ârderung werde das Problem jedoch nicht l├Âsen.

Echte Ver├Ąnderungen in ÔÇ×unserer EinwanderungsgesellschaftÔÇť werden nur durch eine ├ťberarbeitung der Strukturen erreicht, stellte die Bundestagsabgeordnete fest.

Immer nur die anderen

Die Forderungen der Gr├╝nen Fraktionschefin im Bundestag entlarven die fatale Schwerpunktsetzung der Partei in der wohl gr├Â├čten Krise der Bundesrepublik. W├Ąhrend die B├╝rger in Deutschland aufgrund der verheerenden Lockdown-Politik der Bundesregierung massive wirtschaftliche Verluste und soziale Isolation ertragen m├╝ssen, fordert die in Umfragen derzeit zweitst├Ąrkste Partei im Bund neue Sonderregeln f├╝r Menschen mit Migrationshintergrund. Im Gegensatz dazu hat die Alternative f├╝r Deutschland mit ihrem ÔÇ×Aufbruch f├╝r DeutschlandÔÇť ein stringentes Krisenkonzept vorgelegt, um dem Mittelstand der Bundesrepublik wieder auf die F├╝├če zu helfen und den B├╝rgern nach Monaten der Entbehrung eine Perspektive zu geben.

TM

Vor Integrationsgipfel: Gr├╝ne fordern bessere Bedingungen f├╝r Migranten Zuletzt aktualisiert: 09.03.2021 von Team M├╝nzenmaier
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Wolfgang Scharff
2 Monate zuvor

ÔÇ×Damit diese T├╝ren endlich aufgesto├čen werden, m├╝ssen alle Menschen auch faktisch den gleichen Zugang zu allen Lebens- und Arbeitsbereichen habenÔÇť, forderte G├Âring-Eckardt.
Okay, liebe Leute. In diesem Punkt hat Frau G├Âring-Eckardt doch zweifellos recht!
Besonders die Spitzenpositionen in der Partei der GR├ťNEN sollten ab jetzt nur noch Migranten vorbehalten sein.