Vom Untergang der SPD

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Einst war sie die stolze Partei der Arbeiter und der schaffenden Bev├Âlkerung. Dass die SPD als ├Ąlteste, deutsche Partei einen solchen Absturz hinlegen w├╝rde, kam aber weder unverhofft noch aufgrund ├Ąu├čerer Einfl├╝sse. Der Prozess des drohenden Untergangs der Sozialdemokratie darf mit Fug und Recht als hausgemachtes Problem der SPD bezeichnet werden. Die Politik, welche die Sozialdemokraten einst stark gemacht hatten, ist dort heute nicht mehr zu finden – Eine der L├╝cken, welche die AfD bereits bisweilen erfolgreich besetzt.

Was hat sich ge├Ąndert? Welche Umst├Ąnde haben zu diesem erstaunlichen Wechsel der Verh├Ąltnisse gef├╝hrt? Und wo ist f├╝r uns als Alternative f├╝r Deutschland der richtige Platz in diesem neuen Gef├╝ge?

Die Theorie der wegbrechenden Milieus

Zun├Ąchst schweift mein Blick zur SPD. F├╝r den lang anhaltenden Abw├Ąrtskurs wird oftmals die Erkl├Ąrung geliefert, klassische Milieus wie ÔÇ×die ArbeiterÔÇť oder ÔÇ×die GewerkschaftenÔÇť haben sich aufgel├Âst und damit auch deren Bindung an die Sozialdemokratie. Sicherlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Arbeitsumst├Ąnde ver├Ąndert haben und Organisationen wie Kirchen und Gewerkschaften zunehmend an Bedeutung verlieren. Was aber mitnichten abgenommen hat, sind die Lebensbedingungen der Menschen, welche ├╝berhaupt erst zur Bindung an die SPD gef├╝hrt hatte.

Der klassische Arbeiter ist kein Schnee von gestern. Oftmals werden lediglich die Berufsbezeichnungen umtituliert. Die ├╝berwiegende Zahl der arbeitenden Bev├Âlkerung ist immer noch angestellt und leidet unter einer ungerechten Steuerlastverteilung. Zeitarbeit gibt es noch genauso wie einen hohen Niedriglohnsektor. Die Menschen, welche die SPD gew├Ąhlt haben, sind also genauso wenig verschwunden wie die Umst├Ąnde, welche diese einst dazu bewegten, ihr Kreuz bei den Sozialdemokraten zu machen.

Auch heute gibt es unz├Ąhlige Menschen, die morgens fr├╝h aufstehen, arbeiten gehen und von jedem verdienten Euro knapp die H├Ąlfte abgeben m├╝ssen. Diese Menschen wollen und brauchen eine starke Stimme, die sie vertritt und sch├╝tzt. Diese Menschen sind oft fest verwurzelt in ihrem Umfeld, in ihrem Sportverein, ihrem ÔÇ×KiezÔÇť und ihrer Nachbarschaft.

Sie engagieren sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr oder dem lokalen Turnverein. Ihre Heimat und ihre Familie sind ihnen wichtig und sie sind nicht bereit ihr hart erarbeitetes Geld f├╝r Nonsens auszugeben.

Aus diesem Grund ist die Toilette f├╝r das dritte Geschlecht f├╝r sie nur eine irre Phantasie von wohlstandsverw├Âhnten Gro├čst├Ądtern und eine Arbeitslosenversicherung, die die Kosten der Arbeitslosen ganz Europas dem deutschen Michel aufoktroyiert, kommt f├╝r sie nicht in Frage.

Diese Menschen w├Ąhlen sozial, aber nicht die SPD.

Sie trennen den M├╝ll und pflegen die Umwelt. Sie sind wertkonservative Natursch├╝tzer aber von der Bionade-Bourgeoisie der Gr├╝nen, wonach sich auch die SPD sehnt, trennen sie Welten.

Als die Fl├╝chtlingswelle nach Deutschland rollte, stand die SPD kopflos daneben.

Bei jedem echten Sozialdemokraten h├Ątten die Alarmglocken schrillen m├╝ssen. Der massive Zuzug eines kulturfremden Prekariats stellt f├╝r die klassische W├Ąhlerschaft in jeder Hinsicht eine Bedrohung dar. Die vermeintlichen ÔÇ×Fl├╝chtlingeÔÇť werden n├Ąmlich bis heute nicht in den Wohnvierteln der Besserverdiener untergebracht, sondern vor allem in Stadtteilen, wo die Lage ohnehin nicht gerade die Beste ist. Die neue Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt f├╝hrt dazu, dass sich der normale Angestellte in einer Gro├čstadt die Mieten schon kaum mehr leisten kann. Die Entwicklung setzt sich fort und wirkt sich mittlerweile auch auf Kleinst├Ądte massiv aus. Die Sozialkassen werden zugunsten der Asylforderer in Milliardenh├Âhe gepl├╝ndert ÔÇô obwohl doch vorher f├╝r Rentner und Geringverdiener angeblich nie Geld vorhanden war?

Sigmar Gabriel erkannte damals kurzzeitig das Problem und warnte davor, dass sich in der Bev├Âlkerung das Gef├╝hl einschleichen k├Ânnte, ÔÇ×f├╝r die macht ihr alles und f├╝r uns gar nichtsÔÇť. Nach der zu erwartenden Schelte durch die willkommensbesoffenen Medien steckte sich Gabriel lieber wieder den ÔÇ×Refugees WelcomeÔÇť Button ans Revers und das Elend nahm weiter seinen Lauf.

Bequemen sich die ÔÇ×Neub├╝rgerÔÇť letztendlich doch dazu, zu arbeiten, geschieht das letztendlich auch wieder zum Nachteil der Geringverdiener. Denn wer glaubt, ein Analphabet aus Afrika, der ein paar S├Ątze deutsch spricht, bedroht die Arbeitspl├Ątze eines Aufsichtsrates, der w├Ąre fast schon so begabt, dass er die Gr├╝nen w├Ąhlen k├Ânnte. Nat├╝rlich treten diese in die Konkurrenz derer, die es ohnehin schon schwer auf dem Arbeitsmarkt haben. Und wem haben diese die neue ÔÇ×EllenbogenfreiheitÔÇť zu verdanken ÔÇô der SPD.

Zus├Ątzlich zu diesen gro├čen Fliehkr├Ąften und der Distanz zwischen der Funktion├Ąrsebene der Partei und deren klassischem Klientel leidet die SPD an einem massiven Personalproblem.

Weder Schulz noch Nahles waren dynamische Charismatiker, die es geschafft haben die eigene Partei und die W├Ąhler mitzurei├čen und so f├╝r eine Wiederbelebung der ÔÇ×alten TanteÔÇť zu sorgen, wie es beispielsweise Sebastian Kurz mit der zwischenzeitlich auch nahezu toten ├ľVP geschafft hat.

Und die gute Nachricht f├╝r uns als AfD: auch der oder die erfolgreichen Nachfolger von Nahles sind momentan ├╝berhaupt nicht in Sicht, im Gegenteil: die letzten beliebten Landesf├╝rsten wie Dreyer oder Weil winken schon vorsorglich ab, wenn es um den Parteivorsitz geht und nur Gernegro├č K├╝hnert scheint sich warmzulaufen. Die Zukunft der einst gro├čen Partei SPD scheint besiegeltÔÇŽ.

Radikalisierung kein Ausweg f├╝r die SPD

Nun also steckt die SPD mittendrin im selbst gemachten Schlamassel und versucht sich verzweifelt mit st├Ąndigem Personalwechsel und irren Enteignungsfantasien durch ihren Vorzeigenichtarbeiter aus dem Sumpf der desastr├Âsen Wahlergebnisse zu k├Ąmpfen.

Dabei vergisst die SPD:

  • Wer von Wirtschaftspolitik keine Ahnung hat und von Enteignungen tr├Ąumt, w├Ąhlt lieber direkt die Linkspartei.
  • Wer alles Eigene hasst und die Welt durch Deutschlands Sozialkassen retten m├Âchte, der w├Ąhlt lieber direkt die Gr├╝nen.
  • Wer radikale Klimapolitik ohne Kompromisse zulasten der B├╝rger machen m├Âchte, der w├Ąhlt ebenfalls lieber direkt die Gr├╝nen.

Und wer Politik f├╝r die Menschen, die arbeiten, w├Ąhlen m├Âchte, w├Ąhlt mittlerweile lieber direkt die AfD!

Die AfD ist die Partei der arbeitenden Bev├Âlkerung

Der Mittelstand und die hart arbeitende Bev├Âlkerung sind und bleiben das R├╝ckgrat der deutschen Wirtschaft. Die AfD als b├╝rgerliche Oppositionspartei, welche die Interessen unseres Landes in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt, vertritt daher uneingeschr├Ąnkt die Interessen der deutschen arbeitenden Bev├Âlkerung.

Die soziale Marktwirtschaft auch wirklich sozial zu gestalten ÔÇô das war einst der Anspruch der SPD. Diesem Anspruch werden die Sozialdemokraten nicht mehr gerecht.

Mit der AfD haben die mittelst├Ąndischen Leistungstr├Ąger der Gesellschaft, die Arbeitnehmer und Arbeiter endlich wieder eine Alternative, die sich wirklich f├╝r Ihre Interessen einsetzt.

 

Ihr Sebastian M├╝nzenmaier

Vom Untergang der SPD Zuletzt aktualisiert: 13.06.2019 von Team M├╝nzenmaier
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Kommentare

  • Tagwerker 17 / 07 / 2019

    Schlechter Freitag f├╝r die Zukunft!

    Dipl.-Ing. Dieter Rieger, schreibt:

    Zitat: Es geht um Daseinsf├╝hrsorge f├╝r alles Lebendige auf der Erde und dies bedingt die schonende Nutzung endlicher Ressourcen auf der Erde und damit um effektiven Umweltschutz [B├Âden (Nahrung), Wasser (Trinkwasser), Luft (Atmung), Fauna (Mitlebewesen) und Flora (Arznei und Sauerstoff)] zur Sicherung des eigenen ├ťberlebens auf der Erde, die Bewahrung der Sch├Âpfung! Wir Menschen m├╝ssen lernen so zu leben, dass wir auf der Erde n├╝tzlich sind! Zitat Ende.

    Diesem ist nichts Weiteres hinzuzuf├╝gen! Mal eine klare ansage, die wir ernst nehmen sollten. Dabei reicht es nicht aus, das Kinder und Jugendliche sich von Mama oder Papa mit dem dicken SUV von montags bis freitagmorgens zur Schule bringen lassen und von Montag bis Donnerstag wieder abholen lassen, weil Freitag die Schule nicht besucht wird. Sondern freitags daran vorbeigegangen wird, damit sie an so einer dummen und nichts sagenden und ohne bedeutungslose ÔÇ×Fridays for FutureÔÇť Demo teilnehmen. Friday die Schule schw├Ąnzen, auf diese weise schaffen wir nur noch mehr dumme Menschen, die wegen jeder Schulstunde, die sie fehlen und nicht teilnehmen, nichts dazulernen. Au├čer dumm durch die Weltgeschichte herumlaufen, um dumme Spr├╝che in die Gassen zu schreien.

    Aber immer wieder und das jeden Tag vergessen, das Mama und Papa Sprit verf├Ąhrt und somit auch Co2 in die Welt pustet. Da sollten die zust├Ąndigen Politiker mal was ├Ąndern! Und ob die SPD untergeht oder in China f├Ąllt ein Sack Reis um, das ist uns bereits so egal. Es muss mal anderer Wind durch die Republik wehen. Darum w├Ąhle ich AfD.

    Schlechter Freitag f├╝r die Zukunft!

  • Hartmut Rencker 23 / 06 / 2019

    Sensation !
    Vom AfD-Landtags-Fraktionsvorsitzenden Junge bin ich eingeladen worden, mich im Rahmen einer “Kaffeerunde” zum Thema einzubringen. Die Einsicht beginnt zu keimen. Und man nimmt mich ernst.

  • Prof.Dr. Wieland Becker 14 / 06 / 2019

    Sehr geehrter Herr M├╝nzemaier,
    ohne lange Umschweife, ein feines Statement von Ihnen, vielen Dank!
    Nehmen Sie die gr├╝nen Themen (nicht die Gr├╝nen) bitte ernst und sagen Sie den Vorsitzenden Dr. Weidel und Dr. Gauland, dass Dieses Themen auch f├╝r AFD werden m├╝ssen. Sonst verliert die AFD die junge Generation- siehe CDU und SPD !
    Herzlich gr├╝├čt
    Wieland Becker, Trier

  • Hartmut Rencker 14 / 06 / 2019

    Ganz aktuell:
    Frau Weidel mit oder ohne Dr. “glaubt” nur noch, dass der Klimawandel rein gar nichts mit den Menschen zu tun hat. Glauben hei├čt bekanntlich nicht wissen.

  • Hartmut Rencker 13 / 06 / 2019

    Danke an die Foristen, die mich zum wiederholten Male unterst├╝tzen. Mit der AfD liege ich in Sachen Umwelt / Klima v├Âllig verquer. Man l├Ąsst sich in der Parteispitze von den an Scientologie erinnernden EIKE-Sektierern instrumentalisieren und die Parteisoldaten laufen blind mit. Ich habe der Partei schon oft vorgeworfen, mit ihrer Erkenntnisresistenz W├Ąhler zu vertreiben. Das m├Ą├čige Abschneiden bei der Europawahl deutlich unter den Erwartungen habe ich vorausgesagt.
    Mit Sebastian bin ich privat bekannt und ich will alles versuchen, ihm die naturwissenschaftlichen Zusammenh├Ąnge zu vermitteln. Ich kann hierzu nur auf meine auf gro├če Zustimmung gesto├čenen Ver├Âffentlichungen verweisen. Wenn sich Sebastian von der Klimaleugnung distanziert, wird das seiner Wahrnehmung in der ├ľffentlichkeit dienen.

  • Franz Dietzen 13 / 06 / 2019

    Das Problem, das die SPD hat sind wie geschrieben nicht die wegbrechenden W├Ąhlerschichten, sondern, dass die SPD sich gar nicht mehr f├╝r Ihre ehemaligen W├Ąhler interessiert.
    Mein Opa hat immer SPD gew├Ąhlt.
    Was wollte er damals:
    1. ein Lohn von dem man leben kann. Nach 6 Jahren in der Groko liegt der Mindestlohne bei 9ÔéČ. Davon kann keiner vern├╝nftig leben.
    2. Man wollte nach der Arbeit von der Rente leben k├Ânnen. Ich kenne Rentner die 45 Jahre als Handwerker gearbeitet haben und 750 ÔéČ Rente bekommen.
    3. Jeder der 45 Jahre hart gearbeitet hat, versteht nicht, dass einer, der nie Bock dazu hatte fast so gut versorgt werden soll, wie einer der immer gebuckelt hat.
    Das ist heute der SPD alles egal.
    Die interessieren sich heute nicht mehr daf├╝r was f├╝r einen Arbeiter wichtig ist und welche W├╝nsche und Werte der hat.
    Sieht man auch daran, dass es die ehemalige Parteivorsitzende direkt vom Studium, ohne jemals richtig gearbeitet zu haben, direkt bis zum Chef der SPD gebracht hat.
    Wie soll so jemand wissen was ein Arbeiter denkt oder sich w├╝nscht.
    Mein Opa (H├╝ttenarbeiter) w├╝rde heute die SPD auch nicht mehr w├Ąhlen.
    Wenn man sich nicht mehr daf├╝r interessiert, warum man mal gew├Ąhlt wurde, braucht man sich nicht zu wundern.

  • Lars Appelt 13 / 06 / 2019

    Ich finde den Beitrag zum Untergang der SPD sehr gut, schlie├če mich aber auch den Vorrednern an. Das Thema Klima und vern├╝nftiger Klimaschutz sowie das erreichen der Klimaziele ben├Âtigt gerade in der jetzigen Zeit eine besondere Aufmerksamkeit. Was ich aber auch vermisse ist eine klare Position zum Thema Pflege. Der wurde von der SPD und den Gr├╝nen genau wie von der CDU in den letzten Jahren und Jahrzehnten str├Ąflich vernachl├Ąssigt. Den Preis zahlen wir heute alle. Wir die Besch├Ąftigten in der Pflege, die Patienten, die Alten, die Behinderten und nat├╝rlich auch deren Angeh├Ârige. Aber auch jeder Bundesb├╝rger der zur Behandlung zum Arzt oder ins Krankenhaus muss. Die gesamte Gesundheitspolitik ist ein ein wichtiger Faktor, wenn nicht sogar in den n├Ąchsten Jahren einer der wichtigsten. Da liegt so viel gesellschaftlicher Sprengstoff das es nur eine Frage der Zeit ist bis es dort zu einem massiven Kollaps kommt. Die alten Parteien haben keine L├Âsung und nur leere Worte. Wir brauchen in diesem Bereich dringend ein gesellschaftliches Konzept was sowohl tragf├Ąhig als auch sozial gerecht ist. Es kann nicht sein das wir in unserem Land schon heute eine 3 Klassen Versorgung haben. Und ja die Arbeiter und Angestellten sind die Verlierer. Ich hoffe sehr das sich die AfD auch in diesem Themenbereich der sicher viel w├Ąhlerpotensial hat gut positionieren kann. Das von der Afd L├Âsungen angebotenen werden mit der dazugeh├Ârigen Refinanzierung. Ich stehe gern mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen zur Verf├╝gung. Weil wir Praktiker haben die L├Âsungen oftmals zur Hand.

    Weiter so ich hoffe die AfD wird weiter so eine starke Rolle spielen.

    Lars Appelt
    (Pflegefachkraft)

  • Dieter Rieger 13 / 06 / 2019

    Hallo Ludger,

    das gr├Â├čte Problem was ich mit dem sog. Klimawandel habe ist nicht, ob dieser menschgemacht ist oder nicht, sondern vielmehr, dass viele Menschen f├╝r das Klima k├Ąmpfen wollen aber Umweltschutz meinen.

    Es sind die Lobbyisten, die nur ihre eigenen Interessen im Sinn haben als irgendwelche gesellschaftliche Ziele f├╝r mehr Zusammenhalt oder gar Umweltschutz. Alles scheint Ihnen recht, wenn es nur den eigenen Zielen n├╝tzt.

    Wer die Wirklichkeit ignoriert, die tatschlichen Probleme nicht gewillt ist zu l├Âsen, erzeugt f├╝r die Zukunft weit gr├Â├čere Probleme, die dann nur noch sehr viel schwieriger oder im schlimmsten Fall ├╝berhaupt nicht mehr zu l├Âsen sind.

    Es braucht keine Klimahysterie, keine initiierten Notstandsgesetze, keine Philosophen, die uns die Probleme der Welt deuten und keinen weiteren Klima-Aktivismus. Es braucht lediglich Pers├Ânlichkeiten mit Sach- und gesundem Menschenverstand, die vern├╝nftige Arbeit und Politik f├╝r Deutschland und Europa machen.

    Die Nutzung von Wasserstoff als Energietr├Ąger ist nach meiner pers├Ânlichen Einsch├Ątzung die beste L├Âsung der allermeisten Probleme in unserer Zeit.

    Unsere ├Âkonomische und ├Âkologische Zukunft sowie die des Lebensraums Erde liegen in der Nutzung des Energietr├Ągers Wasserstoff! Es geht um Daseinsf├╝hrsorge f├╝r alles Lebendige auf der Erde und dies bedingt die schonende Nutzung endlicher Ressourcen auf der Erde und damit um effektiven Umweltschutz [B├Âden (Nahrung), Wasser (Trinkwasser), Luft (Atmung), Fauna (Mitlebewesen) und Flora (Arznei und Sauerstoff)] zur Sicherung des eigenen ├ťberlebens auf der Erde, die Bewahrung der Sch├Âpfung!

    Wir Menschen m├╝ssen lernen so zu leben, das wir auf der Erde n├╝tzlich sind!

    Dieter Rieger, Dipl.-Ing.
    AfD-Fraktion, Kreistag Rhein-Pfalz

  • Ludger Sauerborn 13 / 06 / 2019

    Als Gr├╝ndungsmitglied der Gr├╝nen (2 Perioden f├╝r diese im Stadtrat, OB Kandidat in Worms) freue ich mich ├╝ber die Beitr├Ąge von Hartmut Reucker und Erika Franz. Ja , die AfD muss sensibler f├╝r ├Âkologische Themen werden (z.B. Problem Atomm├╝ll, Klimaver├Ąnderung). Das Leugnen eines zumindest teilweise durch Menschen gemachten Klimawandels ist genauso unsinnig, wie die Meinung wir k├Ânnten als Deutschland einen relevanten Einfluss auf das Klima haben. Hier muss die AfD Positionen ├╝berdenken.

    Vor allen Dingen sollten wir uns in den Stadtr├Ąten zum Vorreiter im Kampf gegen die negativen Folgen des Klimawandels machen und konkrete Ma├čnahmen fordern, z.B. die F├Ârderung von Regenwasserversickerung und von privaten Regenwasserspeichern zur Gartenbew├Ąsserung.
    Im Wormser Stadtrat (6 AfDler) sind wir mit einem ├ľkowinzer vertreten, der viele gute Antr├Ąge bringen wird.

    Ludger Sauerborn,
    Wormser AfD Fraktionsvorsitzender

  • Erika Franz 13 / 06 / 2019

    Herr Hartmut Rencker spricht mir aus der Seele. Was die SPD angeht entspricht das den aufgef├╝hrten Fakten. Ich beobachte schon lange, wie unsere Umwelt durch Profitgier, Bequemlichkeit und Oberfl├Ąchlichkeit zerst├Ârt wird. Dieser Punkt wurde in unserer Partei nicht zur Kenntnis genommen. Das war etwas, wo ich nicht miteinverstanden war. Umso mehr freue ich mich ├╝ber die ├äusserung von Herrn Rencker.

  • Peter Deville 13 / 06 / 2019

    Die Analyse ist nicht vollst├Ąndig. Du vergisst, dass die SPD mit der Agenda 20/10 die Armut einge-f├╝hrt hat.
    Also der Billiglohnmarkt von dem viele nicht leben
    k├Ânnen. Weiterhin die Folgen, die Altersarmut durch niedrigere Renten.

    Verdienst unter dem Durchschnittseinkommen bedeuten geringere Rentenbeitr├Ąge. Es verdienen 40 % verdienen weniger als vor 20 Jahren. 30 % unter dem Durchschnittseinkommen bedeutet
    30 % weniger Rente.
    Die Durchschnittsrente liegt nur bei 1400,00 ÔéČ.
    Hinzu kommt dass niemend mehr 45 Beitrags-
    jahre erreicht. Jedes Jahr weniger bedeutet eine
    K├╝rzung von 3,6 %. Abiturienten und Studenten
    haben generell 5 oder 10 Jahre weniger Berufs-
    jahre. Die fehlenden 10 Jahre bedeuten 36 %
    weniger Rente.

    Insgesamt ist das ganze Rentensystem ├╝berholt.
    Was bedeuten 48 % vom Durchschnitt der Rentenbeitr├Ąge f├╝r die Rentner? Das ist schon Diesen Rentenwert wurde ├╝ber die letzten Jahr-
    zehnte st├Ąndig gesenkt. Man erz├Ąhlt etwas vom
    demographischen Faktor. Eine L├╝ge als Ausrede.
    Die Bev├Âlkeurngentewicklung ist in allen EU-L├Ąnders gleich, aber kein anderes EU-Land hat die Altersarmut die in der BRD angesagt ist.
    Wenn man die Renten mit den Pensionen der Beamten vergleicht, die 71,75 % Pensionen vom letzten Einkommen erhalten fragt man sich, warum das so ist. Warum ist das so ungerecht verteilt.
    Ist die SPD nur ein Beamtenverein? Man hat die B├╝rgerversicherung im Parteiprogramm. Aber die 50 % Beamten im Bundestag wollen nicht die B├╝rgerversicherung. Die Beamten wollen keine Rentenbeitr├Ąge und Versicherungsbeitr├Ąge in die Sozialkasse zahlen wie alle anderen.
    Die 2 bis 3fach h├Âhere Pensionen m├╝ssen die mit- finanzieren die nur eine Hungerrente bekommen.

    Die Abw├Ąrtsentwicklung geht bereits 15 Jahre und
    jetzt immer schneller. Verursacht durch den Genosse der Bosse. DieW├Ąhler haben bemerkt,
    dass die SPD ihr Klientel verraten hat.
    Bisher hat die SPD es nicht geschafft das Problem zu l├Âsen und in der GroKo wird das Probelm auch nicht gel├Âst.
    ├ľsterreich hat vor 10 Jahre das gleiche ungerechte Sozialsystem gehabt. Nach der Reform m├╝ssen alle
    in die Sozialkasse einzahlen, d.h. auch Beamte, Unternehmer, Freiberufler, also jeder. so ist das auch in Luxemburg und anderen EU-L├Ąndern.

    Nur in der BRD wird eine Reform abgeblockt. Der
    Bundestag wird von Beamten beherrscht. Eigent- lich majorisiert die Exekutive die Legislative. Von
    Gewaltenteilung kann nicht die Rede sein. Mit unserer Demokratie ist es nicht weit her.

    Vielleicht sollten die Parlamentarier der beiden Volksparteien sich einmal paar grunds├Ątzliche Gedanken machen, bevor die AfD das macht.

    Mit den besten W├╝nschen
    P. Deville

  • Hartmut Rencker 13 / 06 / 2019

    Gut analysiert, lieber Sebastian. Es ist wirklich ein Drama, wie die gute alte SPD versinkt. Die Partei hat Seele und Gesicht verloren. Positiv ist mir aufgefallen, dass du die Klimaproblematik offenbar nicht mehr so rigide siehst, wie die AfD-Doktrin. Ich als ├ľKO-Mensch kann dir recht geben, dass Deutschland alleine die Welt nicht retten kann und es vieler Kompromisse bedarf. Aber einen menschgemachten Anteil am Klimaproblem muss die AfD endlich akzeptieren. Eine radikale und illusion├Ąre L├Âsung gibt es nicht zum Anknipsen. Es muss an vielen Stellschrauben gedreht werden, vor allem an der gedankenlosen Verschwendung.
    Du kennst meine naturwissenschaftlichen Vortr├Ąge, ├╝ber die wir uns unterhalten m├╝ssen. F├╝r andere Abrufer deines “Hauptstadtbriefs” empfehle ich den Link: http://www.lerchenberg-info.de/tipps.html

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