Vom Untergang der SPD

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Einst war sie die stolze Partei der Arbeiter und der schaffenden Bev√∂lkerung. Dass die SPD als √§lteste, deutsche Partei einen solchen Absturz hinlegen w√ľrde, kam aber weder unverhofft noch aufgrund √§u√üerer Einfl√ľsse. Der Prozess des drohenden Untergangs der Sozialdemokratie darf mit Fug und Recht als hausgemachtes Problem der SPD bezeichnet werden. Die Politik, welche die Sozialdemokraten einst stark gemacht hatten, ist dort heute nicht mehr zu finden – Eine der L√ľcken, welche die AfD bereits bisweilen erfolgreich besetzt.

Was hat sich ge√§ndert? Welche Umst√§nde haben zu diesem erstaunlichen Wechsel der Verh√§ltnisse gef√ľhrt? Und wo ist f√ľr uns als Alternative f√ľr Deutschland der richtige Platz in diesem neuen Gef√ľge?

Die Theorie der wegbrechenden Milieus

Zun√§chst schweift mein Blick zur SPD. F√ľr den lang anhaltenden Abw√§rtskurs wird oftmals die Erkl√§rung geliefert, klassische Milieus wie ‚Äědie Arbeiter‚Äú oder ‚Äědie Gewerkschaften‚Äú haben sich aufgel√∂st und damit auch deren Bindung an die Sozialdemokratie. Sicherlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Arbeitsumst√§nde ver√§ndert haben und Organisationen wie Kirchen und Gewerkschaften zunehmend an Bedeutung verlieren. Was aber mitnichten abgenommen hat, sind die Lebensbedingungen der Menschen, welche √ľberhaupt erst zur Bindung an die SPD gef√ľhrt hatte.

Der klassische Arbeiter ist kein Schnee von gestern. Oftmals werden lediglich die Berufsbezeichnungen umtituliert. Die √ľberwiegende Zahl der arbeitenden Bev√∂lkerung ist immer noch angestellt und leidet unter einer ungerechten Steuerlastverteilung. Zeitarbeit gibt es noch genauso wie einen hohen Niedriglohnsektor. Die Menschen, welche die SPD gew√§hlt haben, sind also genauso wenig verschwunden wie die Umst√§nde, welche diese einst dazu bewegten, ihr Kreuz bei den Sozialdemokraten zu machen.

Auch heute gibt es unz√§hlige Menschen, die morgens fr√ľh aufstehen, arbeiten gehen und von jedem verdienten Euro knapp die H√§lfte abgeben m√ľssen. Diese Menschen wollen und brauchen eine starke Stimme, die sie vertritt und sch√ľtzt. Diese Menschen sind oft fest verwurzelt in ihrem Umfeld, in ihrem Sportverein, ihrem ‚ÄěKiez‚Äú und ihrer Nachbarschaft.

Sie engagieren sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr oder dem lokalen Turnverein. Ihre Heimat und ihre Familie sind ihnen wichtig und sie sind nicht bereit ihr hart erarbeitetes Geld f√ľr Nonsens auszugeben.

Aus diesem Grund ist die Toilette f√ľr das dritte Geschlecht f√ľr sie nur eine irre Phantasie von wohlstandsverw√∂hnten Gro√üst√§dtern und eine Arbeitslosenversicherung, die die Kosten der Arbeitslosen ganz Europas dem deutschen Michel aufoktroyiert, kommt f√ľr sie nicht in Frage.

Diese Menschen wählen sozial, aber nicht die SPD.

Sie trennen den M√ľll und pflegen die Umwelt. Sie sind wertkonservative Natursch√ľtzer aber von der Bionade-Bourgeoisie der Gr√ľnen, wonach sich auch die SPD sehnt, trennen sie Welten.

Als die Fl√ľchtlingswelle nach Deutschland rollte, stand die SPD kopflos daneben.

Bei jedem echten Sozialdemokraten h√§tten die Alarmglocken schrillen m√ľssen. Der massive Zuzug eines kulturfremden Prekariats stellt f√ľr die klassische W√§hlerschaft in jeder Hinsicht eine Bedrohung dar. Die vermeintlichen ‚ÄěFl√ľchtlinge‚Äú werden n√§mlich bis heute nicht in den Wohnvierteln der Besserverdiener untergebracht, sondern vor allem in Stadtteilen, wo die Lage ohnehin nicht gerade die Beste ist. Die neue Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt f√ľhrt dazu, dass sich der normale Angestellte in einer Gro√üstadt die Mieten schon kaum mehr leisten kann. Die Entwicklung setzt sich fort und wirkt sich mittlerweile auch auf Kleinst√§dte massiv aus. Die Sozialkassen werden zugunsten der Asylforderer in Milliardenh√∂he gepl√ľndert ‚Äď obwohl doch vorher f√ľr Rentner und Geringverdiener angeblich nie Geld vorhanden war?

Sigmar Gabriel erkannte damals kurzzeitig das Problem und warnte davor, dass sich in der Bev√∂lkerung das Gef√ľhl einschleichen k√∂nnte, ‚Äěf√ľr die macht ihr alles und f√ľr uns gar nichts‚Äú. Nach der zu erwartenden Schelte durch die willkommensbesoffenen Medien steckte sich Gabriel lieber wieder den ‚ÄěRefugees Welcome‚Äú Button ans Revers und das Elend nahm weiter seinen Lauf.

Bequemen sich die ‚ÄěNeub√ľrger‚Äú letztendlich doch dazu, zu arbeiten, geschieht das letztendlich auch wieder zum Nachteil der Geringverdiener. Denn wer glaubt, ein Analphabet aus Afrika, der ein paar S√§tze deutsch spricht, bedroht die Arbeitspl√§tze eines Aufsichtsrates, der w√§re fast schon so begabt, dass er die Gr√ľnen w√§hlen k√∂nnte. Nat√ľrlich treten diese in die Konkurrenz derer, die es ohnehin schon schwer auf dem Arbeitsmarkt haben. Und wem haben diese die neue ‚ÄěEllenbogenfreiheit‚Äú zu verdanken ‚Äď der SPD.

Zusätzlich zu diesen großen Fliehkräften und der Distanz zwischen der Funktionärsebene der Partei und deren klassischem Klientel leidet die SPD an einem massiven Personalproblem.

Weder Schulz noch Nahles waren dynamische Charismatiker, die es geschafft haben die eigene Partei und die W√§hler mitzurei√üen und so f√ľr eine Wiederbelebung der ‚Äěalten Tante‚Äú zu sorgen, wie es beispielsweise Sebastian Kurz mit der zwischenzeitlich auch nahezu toten √ĖVP geschafft hat.

Und die gute Nachricht f√ľr uns als AfD: auch der oder die erfolgreichen Nachfolger von Nahles sind momentan √ľberhaupt nicht in Sicht, im Gegenteil: die letzten beliebten Landesf√ľrsten wie Dreyer oder Weil winken schon vorsorglich ab, wenn es um den Parteivorsitz geht und nur Gernegro√ü K√ľhnert scheint sich warmzulaufen. Die Zukunft der einst gro√üen Partei SPD scheint besiegelt‚Ķ.

Radikalisierung kein Ausweg f√ľr die SPD

Nun also steckt die SPD mittendrin im selbst gemachten Schlamassel und versucht sich verzweifelt mit ständigem Personalwechsel und irren Enteignungsfantasien durch ihren Vorzeigenichtarbeiter aus dem Sumpf der desaströsen Wahlergebnisse zu kämpfen.

Dabei vergisst die SPD:

  • Wer von Wirtschaftspolitik keine Ahnung hat und von Enteignungen tr√§umt, w√§hlt lieber direkt die Linkspartei.
  • Wer alles Eigene hasst und die Welt durch Deutschlands Sozialkassen retten m√∂chte, der w√§hlt lieber direkt die Gr√ľnen.
  • Wer radikale Klimapolitik ohne Kompromisse zulasten der B√ľrger machen m√∂chte, der w√§hlt ebenfalls lieber direkt die Gr√ľnen.

Und wer Politik f√ľr die Menschen, die arbeiten, w√§hlen m√∂chte, w√§hlt mittlerweile lieber direkt die AfD!

Die AfD ist die Partei der arbeitenden Bevölkerung

Der Mittelstand und die hart arbeitende Bev√∂lkerung sind und bleiben das R√ľckgrat der deutschen Wirtschaft. Die AfD als b√ľrgerliche Oppositionspartei, welche die Interessen unseres Landes in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt, vertritt daher uneingeschr√§nkt die Interessen der deutschen arbeitenden Bev√∂lkerung.

Die soziale Marktwirtschaft auch wirklich sozial zu gestalten ‚Äď das war einst der Anspruch der SPD. Diesem Anspruch werden die Sozialdemokraten nicht mehr gerecht.

Mit der AfD haben die mittelst√§ndischen Leistungstr√§ger der Gesellschaft, die Arbeitnehmer und Arbeiter endlich wieder eine Alternative, die sich wirklich f√ľr Ihre Interessen einsetzt.

 

Ihr Sebastian M√ľnzenmaier

Vom Untergang der SPD Zuletzt aktualisiert: 13.06.2019 von Team M√ľnzenmaier

Kommentare

  • Hartmut Rencker 13 / 06 / 2019 Reply

    Gut analysiert, lieber Sebastian. Es ist wirklich ein Drama, wie die gute alte SPD versinkt. Die Partei hat Seele und Gesicht verloren. Positiv ist mir aufgefallen, dass du die Klimaproblematik offenbar nicht mehr so rigide siehst, wie die AfD-Doktrin. Ich als √ĖKO-Mensch kann dir recht geben, dass Deutschland alleine die Welt nicht retten kann und es vieler Kompromisse bedarf. Aber einen menschgemachten Anteil am Klimaproblem muss die AfD endlich akzeptieren. Eine radikale und illusion√§re L√∂sung gibt es nicht zum Anknipsen. Es muss an vielen Stellschrauben gedreht werden, vor allem an der gedankenlosen Verschwendung.
    Du kennst meine naturwissenschaftlichen Vortr√§ge, √ľber die wir uns unterhalten m√ľssen. F√ľr andere Abrufer deines “Hauptstadtbriefs” empfehle ich den Link: http://www.lerchenberg-info.de/tipps.html

  • Peter Deville 13 / 06 / 2019 Reply

    Die Analyse ist nicht vollst√§ndig. Du vergisst, dass die SPD mit der Agenda 20/10 die Armut einge-f√ľhrt hat.
    Also der Billiglohnmarkt von dem viele nicht leben
    können. Weiterhin die Folgen, die Altersarmut durch niedrigere Renten.

    Verdienst unter dem Durchschnittseinkommen bedeuten geringere Rentenbeiträge. Es verdienen 40 % verdienen weniger als vor 20 Jahren. 30 % unter dem Durchschnittseinkommen bedeutet
    30 % weniger Rente.
    Die Durchschnittsrente liegt nur bei 1400,00 ‚ā¨.
    Hinzu kommt dass niemend mehr 45 Beitrags-
    jahre erreicht. Jedes Jahr weniger bedeutet eine
    K√ľrzung von 3,6 %. Abiturienten und Studenten
    haben generell 5 oder 10 Jahre weniger Berufs-
    jahre. Die fehlenden 10 Jahre bedeuten 36 %
    weniger Rente.

    Insgesamt ist das ganze Rentensystem √ľberholt.
    Was bedeuten 48 % vom Durchschnitt der Rentenbeitr√§ge f√ľr die Rentner? Das ist schon Diesen Rentenwert wurde √ľber die letzten Jahr-
    zehnte ständig gesenkt. Man erzählt etwas vom
    demographischen Faktor. Eine L√ľge als Ausrede.
    Die Bevölkeurngentewicklung ist in allen EU-Länders gleich, aber kein anderes EU-Land hat die Altersarmut die in der BRD angesagt ist.
    Wenn man die Renten mit den Pensionen der Beamten vergleicht, die 71,75 % Pensionen vom letzten Einkommen erhalten fragt man sich, warum das so ist. Warum ist das so ungerecht verteilt.
    Ist die SPD nur ein Beamtenverein? Man hat die B√ľrgerversicherung im Parteiprogramm. Aber die 50 % Beamten im Bundestag wollen nicht die B√ľrgerversicherung. Die Beamten wollen keine Rentenbeitr√§ge und Versicherungsbeitr√§ge in die Sozialkasse zahlen wie alle anderen.
    Die 2 bis 3fach h√∂here Pensionen m√ľssen die mit- finanzieren die nur eine Hungerrente bekommen.

    Die Abwärtsentwicklung geht bereits 15 Jahre und
    jetzt immer schneller. Verursacht durch den Genosse der Bosse. DieWähler haben bemerkt,
    dass die SPD ihr Klientel verraten hat.
    Bisher hat die SPD es nicht geschafft das Problem zu lösen und in der GroKo wird das Probelm auch nicht gelöst.
    √Ėsterreich hat vor 10 Jahre das gleiche ungerechte Sozialsystem gehabt. Nach der Reform m√ľssen alle
    in die Sozialkasse einzahlen, d.h. auch Beamte, Unternehmer, Freiberufler, also jeder. so ist das auch in Luxemburg und anderen EU-Ländern.

    Nur in der BRD wird eine Reform abgeblockt. Der
    Bundestag wird von Beamten beherrscht. Eigent- lich majorisiert die Exekutive die Legislative. Von
    Gewaltenteilung kann nicht die Rede sein. Mit unserer Demokratie ist es nicht weit her.

    Vielleicht sollten die Parlamentarier der beiden Volksparteien sich einmal paar grundsätzliche Gedanken machen, bevor die AfD das macht.

    Mit den besten W√ľnschen
    P. Deville

  • Erika Franz 13 / 06 / 2019 Reply

    Herr Hartmut Rencker spricht mir aus der Seele. Was die SPD angeht entspricht das den aufgef√ľhrten Fakten. Ich beobachte schon lange, wie unsere Umwelt durch Profitgier, Bequemlichkeit und Oberfl√§chlichkeit zerst√∂rt wird. Dieser Punkt wurde in unserer Partei nicht zur Kenntnis genommen. Das war etwas, wo ich nicht miteinverstanden war. Umso mehr freue ich mich √ľber die √Ąusserung von Herrn Rencker.

  • Ludger Sauerborn 13 / 06 / 2019 Reply

    Als Gr√ľndungsmitglied der Gr√ľnen (2 Perioden f√ľr diese im Stadtrat, OB Kandidat in Worms) freue ich mich √ľber die Beitr√§ge von Hartmut Reucker und Erika Franz. Ja , die AfD muss sensibler f√ľr √∂kologische Themen werden (z.B. Problem Atomm√ľll, Klimaver√§nderung). Das Leugnen eines zumindest teilweise durch Menschen gemachten Klimawandels ist genauso unsinnig, wie die Meinung wir k√∂nnten als Deutschland einen relevanten Einfluss auf das Klima haben. Hier muss die AfD Positionen √ľberdenken.

    Vor allen Dingen sollten wir uns in den Stadträten zum Vorreiter im Kampf gegen die negativen Folgen des Klimawandels machen und konkrete Maßnahmen fordern, z.B. die Förderung von Regenwasserversickerung und von privaten Regenwasserspeichern zur Gartenbewässerung.
    Im Wormser Stadtrat (6 AfDler) sind wir mit einem √Ėkowinzer vertreten, der viele gute Antr√§ge bringen wird.

    Ludger Sauerborn,
    Wormser AfD Fraktionsvorsitzender

  • Dieter Rieger 13 / 06 / 2019 Reply

    Hallo Ludger,

    das gr√∂√üte Problem was ich mit dem sog. Klimawandel habe ist nicht, ob dieser menschgemacht ist oder nicht, sondern vielmehr, dass viele Menschen f√ľr das Klima k√§mpfen wollen aber Umweltschutz meinen.

    Es sind die Lobbyisten, die nur ihre eigenen Interessen im Sinn haben als irgendwelche gesellschaftliche Ziele f√ľr mehr Zusammenhalt oder gar Umweltschutz. Alles scheint Ihnen recht, wenn es nur den eigenen Zielen n√ľtzt.

    Wer die Wirklichkeit ignoriert, die tatschlichen Probleme nicht gewillt ist zu l√∂sen, erzeugt f√ľr die Zukunft weit gr√∂√üere Probleme, die dann nur noch sehr viel schwieriger oder im schlimmsten Fall √ľberhaupt nicht mehr zu l√∂sen sind.

    Es braucht keine Klimahysterie, keine initiierten Notstandsgesetze, keine Philosophen, die uns die Probleme der Welt deuten und keinen weiteren Klima-Aktivismus. Es braucht lediglich Pers√∂nlichkeiten mit Sach- und gesundem Menschenverstand, die vern√ľnftige Arbeit und Politik f√ľr Deutschland und Europa machen.

    Die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger ist nach meiner persönlichen Einschätzung die beste Lösung der allermeisten Probleme in unserer Zeit.

    Unsere √∂konomische und √∂kologische Zukunft sowie die des Lebensraums Erde liegen in der Nutzung des Energietr√§gers Wasserstoff! Es geht um Daseinsf√ľhrsorge f√ľr alles Lebendige auf der Erde und dies bedingt die schonende Nutzung endlicher Ressourcen auf der Erde und damit um effektiven Umweltschutz [B√∂den (Nahrung), Wasser (Trinkwasser), Luft (Atmung), Fauna (Mitlebewesen) und Flora (Arznei und Sauerstoff)] zur Sicherung des eigenen √úberlebens auf der Erde, die Bewahrung der Sch√∂pfung!

    Wir Menschen m√ľssen lernen so zu leben, das wir auf der Erde n√ľtzlich sind!

    Dieter Rieger, Dipl.-Ing.
    AfD-Fraktion, Kreistag Rhein-Pfalz

  • Lars Appelt 13 / 06 / 2019 Reply

    Ich finde den Beitrag zum Untergang der SPD sehr gut, schlie√üe mich aber auch den Vorrednern an. Das Thema Klima und vern√ľnftiger Klimaschutz sowie das erreichen der Klimaziele ben√∂tigt gerade in der jetzigen Zeit eine besondere Aufmerksamkeit. Was ich aber auch vermisse ist eine klare Position zum Thema Pflege. Der wurde von der SPD und den Gr√ľnen genau wie von der CDU in den letzten Jahren und Jahrzehnten str√§flich vernachl√§ssigt. Den Preis zahlen wir heute alle. Wir die Besch√§ftigten in der Pflege, die Patienten, die Alten, die Behinderten und nat√ľrlich auch deren Angeh√∂rige. Aber auch jeder Bundesb√ľrger der zur Behandlung zum Arzt oder ins Krankenhaus muss. Die gesamte Gesundheitspolitik ist ein ein wichtiger Faktor, wenn nicht sogar in den n√§chsten Jahren einer der wichtigsten. Da liegt so viel gesellschaftlicher Sprengstoff das es nur eine Frage der Zeit ist bis es dort zu einem massiven Kollaps kommt. Die alten Parteien haben keine L√∂sung und nur leere Worte. Wir brauchen in diesem Bereich dringend ein gesellschaftliches Konzept was sowohl tragf√§hig als auch sozial gerecht ist. Es kann nicht sein das wir in unserem Land schon heute eine 3 Klassen Versorgung haben. Und ja die Arbeiter und Angestellten sind die Verlierer. Ich hoffe sehr das sich die AfD auch in diesem Themenbereich der sicher viel w√§hlerpotensial hat gut positionieren kann. Das von der Afd L√∂sungen angebotenen werden mit der dazugeh√∂rigen Refinanzierung. Ich stehe gern mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen zur Verf√ľgung. Weil wir Praktiker haben die L√∂sungen oftmals zur Hand.

    Weiter so ich hoffe die AfD wird weiter so eine starke Rolle spielen.

    Lars Appelt
    (Pflegefachkraft)

  • Franz Dietzen 13 / 06 / 2019 Reply

    Das Problem, das die SPD hat sind wie geschrieben nicht die wegbrechenden W√§hlerschichten, sondern, dass die SPD sich gar nicht mehr f√ľr Ihre ehemaligen W√§hler interessiert.
    Mein Opa hat immer SPD gewählt.
    Was wollte er damals:
    1. ein Lohn von dem man leben kann. Nach 6 Jahren in der Groko liegt der Mindestlohne bei 9‚ā¨. Davon kann keiner vern√ľnftig leben.
    2. Man wollte nach der Arbeit von der Rente leben k√∂nnen. Ich kenne Rentner die 45 Jahre als Handwerker gearbeitet haben und 750 ‚ā¨ Rente bekommen.
    3. Jeder der 45 Jahre hart gearbeitet hat, versteht nicht, dass einer, der nie Bock dazu hatte fast so gut versorgt werden soll, wie einer der immer gebuckelt hat.
    Das ist heute der SPD alles egal.
    Die interessieren sich heute nicht mehr daf√ľr was f√ľr einen Arbeiter wichtig ist und welche W√ľnsche und Werte der hat.
    Sieht man auch daran, dass es die ehemalige Parteivorsitzende direkt vom Studium, ohne jemals richtig gearbeitet zu haben, direkt bis zum Chef der SPD gebracht hat.
    Wie soll so jemand wissen was ein Arbeiter denkt oder sich w√ľnscht.
    Mein Opa (H√ľttenarbeiter) w√ľrde heute die SPD auch nicht mehr w√§hlen.
    Wenn man sich nicht mehr daf√ľr interessiert, warum man mal gew√§hlt wurde, braucht man sich nicht zu wundern.

  • Hartmut Rencker 13 / 06 / 2019 Reply

    Danke an die Foristen, die mich zum wiederholten Male unterst√ľtzen. Mit der AfD liege ich in Sachen Umwelt / Klima v√∂llig verquer. Man l√§sst sich in der Parteispitze von den an Scientologie erinnernden EIKE-Sektierern instrumentalisieren und die Parteisoldaten laufen blind mit. Ich habe der Partei schon oft vorgeworfen, mit ihrer Erkenntnisresistenz W√§hler zu vertreiben. Das m√§√üige Abschneiden bei der Europawahl deutlich unter den Erwartungen habe ich vorausgesagt.
    Mit Sebastian bin ich privat bekannt und ich will alles versuchen, ihm die naturwissenschaftlichen Zusammenh√§nge zu vermitteln. Ich kann hierzu nur auf meine auf gro√üe Zustimmung gesto√üenen Ver√∂ffentlichungen verweisen. Wenn sich Sebastian von der Klimaleugnung distanziert, wird das seiner Wahrnehmung in der √Ėffentlichkeit dienen.

  • Hartmut Rencker 14 / 06 / 2019 Reply

    Ganz aktuell:
    Frau Weidel mit oder ohne Dr. “glaubt” nur noch, dass der Klimawandel rein gar nichts mit den Menschen zu tun hat. Glauben hei√üt bekanntlich nicht wissen.

  • Prof.Dr. Wieland Becker 14 / 06 / 2019 Reply

    Sehr geehrter Herr M√ľnzemaier,
    ohne lange Umschweife, ein feines Statement von Ihnen, vielen Dank!
    Nehmen Sie die gr√ľnen Themen (nicht die Gr√ľnen) bitte ernst und sagen Sie den Vorsitzenden Dr. Weidel und Dr. Gauland, dass Dieses Themen auch f√ľr AFD werden m√ľssen. Sonst verliert die AFD die junge Generation- siehe CDU und SPD !
    Herzlich gr√ľ√üt
    Wieland Becker, Trier

  • Hartmut Rencker 23 / 06 / 2019 Reply

    Sensation !
    Vom AfD-Landtags-Fraktionsvorsitzenden Junge bin ich eingeladen worden, mich im Rahmen einer “Kaffeerunde” zum Thema einzubringen. Die Einsicht beginnt zu keimen. Und man nimmt mich ernst.

  • Tagwerker 17 / 07 / 2019 Reply

    Schlechter Freitag f√ľr die Zukunft!

    Dipl.-Ing. Dieter Rieger, schreibt:

    Zitat: Es geht um Daseinsf√ľhrsorge f√ľr alles Lebendige auf der Erde und dies bedingt die schonende Nutzung endlicher Ressourcen auf der Erde und damit um effektiven Umweltschutz [B√∂den (Nahrung), Wasser (Trinkwasser), Luft (Atmung), Fauna (Mitlebewesen) und Flora (Arznei und Sauerstoff)] zur Sicherung des eigenen √úberlebens auf der Erde, die Bewahrung der Sch√∂pfung! Wir Menschen m√ľssen lernen so zu leben, dass wir auf der Erde n√ľtzlich sind! Zitat Ende.

    Diesem ist nichts Weiteres hinzuzuf√ľgen! Mal eine klare ansage, die wir ernst nehmen sollten. Dabei reicht es nicht aus, das Kinder und Jugendliche sich von Mama oder Papa mit dem dicken SUV von montags bis freitagmorgens zur Schule bringen lassen und von Montag bis Donnerstag wieder abholen lassen, weil Freitag die Schule nicht besucht wird. Sondern freitags daran vorbeigegangen wird, damit sie an so einer dummen und nichts sagenden und ohne bedeutungslose ‚ÄěFridays for Future‚Äú Demo teilnehmen. Friday die Schule schw√§nzen, auf diese weise schaffen wir nur noch mehr dumme Menschen, die wegen jeder Schulstunde, die sie fehlen und nicht teilnehmen, nichts dazulernen. Au√üer dumm durch die Weltgeschichte herumlaufen, um dumme Spr√ľche in die Gassen zu schreien.

    Aber immer wieder und das jeden Tag vergessen, das Mama und Papa Sprit verfährt und somit auch Co2 in die Welt pustet. Da sollten die zuständigen Politiker mal was ändern! Und ob die SPD untergeht oder in China fällt ein Sack Reis um, das ist uns bereits so egal. Es muss mal anderer Wind durch die Republik wehen. Darum wähle ich AfD.

    Schlechter Freitag f√ľr die Zukunft!

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