Positionspapier der AfD-Bundestagsfraktion zur Corona-Krise

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Seit dem 27. Januar ist das neuartige Coronavirus auf deutschem Boden nachgewiesen. Erst einen Monat sp√§ter, nachdem es bereits tausende Tote weltweit gab, erkl√§rte Gesundheitsminister Spahn am 24. Februar: ‚ÄěCorona ist als Epidemie in Europa angekommen‚Äú. Am 22. M√§rz einigten sich dann Bund und L√§nder auf Ma√ünahmen zur Bek√§mpfung der Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland.


Pressestatement zum Positionspapier:


Zwei Monate vergingen nahezu ungenutzt, bevor dann sehr weitgehende Maßnahmen getroffen wurden. Zwar verzichtete die Regierung auf eine allgemeine Ausgangssperre, doch wurden weitreichende Kontaktverbote verhängt, welche große Teile des Wirtschaftslebens und nahezu das gesamte öffentliche Leben zum Erliegen brachten. Schulen und Universitäten wurden geschlossen, wer die Möglichkeit hatte in Heimarbeit seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen, wurde aufgefordert dies zu tun. Die gesamte Gastronomie, welche Speisen zum Verzehr vor Ort anbot, wurde geschlossen, touristische Übernachtungen untersagt. Der Besuch von Altersheimen wurde verboten, im öffentlichen Raum sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Grenzen wurden weitestgehend geschlossen, Dienstleistungsbetriebe, die einen nahen körperlichen Kontakt bedingen, wurden ebenfalls geschlossen, die Versammlungsfreiheit wurde aufgehoben. Zusammenfassend wurden Grundrechte mit Verfassungsrang außer Kraft gesetzt und das Wirtschaftsleben der Exportnation Deutschland hart eingeschränkt. Ganze Wirtschaftssparten sind dadurch von Insolvenz bedroht.

Einzig und allein die AfD-Fraktion fordert seit Verh√§ngung der Ma√ünahmen eine klare zeitliche Befristung und stemmt sich gegen die ‚ÄěAbdankung des Parlaments‚Äú

Wichtige Instrumente zur Bew√§ltigung der Corona-Krise, n√§mlich die Beschaffung ausreichender Mengen von medizinischem Material und die Steigerung des Intensivstationsbettenpotentials, sind bisher von zahlreichen Pleiten und Pannen begleitet. So verschwanden Millionen f√ľr Deutschland bestimmter medizinischer Atemschutzmasken in Kenia, die zahlreichen, fr√ľhzeitigen Aufrufe deutscher Mediziner die Best√§nde an Material zu erh√∂hen, verhallten im Gesundheitsministerium ungeh√∂rt und Minister Spahn prahlte wider besseren Wissens, Deutschland sei auf die Epidemie gut vorbereitet.

Die AfD-Fraktion stellt fest, dass die Bundesregierung durch ihr anfangs zögerliches Vorgehen und die völlige Unterschätzung des Virus die späteren harten Einschnitte in Grundrechte und Wirtschaftsleben zu verantworten hat

Die Handlungen der Regierung sind von Intransparenz und Panik geleitet und nur bedingt zur Bew√§ltigung der Krise geeignet. Der erfolgreiche Umgang anderer L√§nder, wie etwa S√ľdkorea, mit der Krise legt nahe, dass bei fr√ľhzeitigem Handeln auf ein vollst√§ndiges Herunterfahren des √∂ffentlichen, wie wirtschaftlichen Lebens h√§tte verzichtet werden k√∂nnen. Dieser Zeitpunkt wurde in der Bundesrepublik verpasst. Die Auswirkungen der gegenw√§rtigen Sanktionen auf die deutsche Wirtschaft sind verheerend. Das Institut f√ľr Wirtschaftsforschung (Ifo) geht davon aus, dass hierzulande 1,8 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren k√∂nnten. Weitere sechs Millionen d√ľrften von Kurzarbeit betroffen sein. Da die von der Regierung geplante Kreditvergabe durch die KfW √ľber die Hausbanken bisher meistens scheitert plant die Bundesregierung jetzt eine pr√ľfungsfreie Kreditvergabe bis zu 500.000 Euro, welche letztlich wohl in den meisten F√§llen am Steuerzahler h√§ngen bleiben wird.

Ifo-Szenariorechnungen der volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown gehen von folgenden Kosten aus:

Shutdown Dauer 2 Monate = 255 – 495 Mrd. = Wachstumsrateneinbruch: 7,2 – 11,2 Prozentpunkte

Shutdown Dauer 3 Monate = 354 – 729 Mrd. = Wachstumsrateneinbruch: 10,6 – 20,6 Prozentpunkte

Pro Woche Verlängerung zusätzliche Kosten 25 Р57 Mrd.

Die prognostizierten Kosten eines dreimonatigen ‚ÄěShutdowns‚Äú belaufen sich, einschlie√ülich der deutschen Haftungen bei EZB und ESM, auf mehr als eine Billion Euro. Aus diesen wenigen Zahlen ergibt sich die zwingende Notwendigkeit das Wirtschaftsleben so schnell wie m√∂glich wieder aufzunehmen. Es darf nicht vergessen werden, welche Auswirkungen ein Zusammenbruch des Wirtschaftslebens f√ľr unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, die Gesundheit der Bev√∂lkerung und das gesamte √∂ffentliche Leben haben k√∂nnte.

Die Kombination aus Massenarbeitslosigkeit, dem Verschwinden ganzer Industrie- und Wirtschaftszweige, dem wirtschaftlichen Ver√∂den ganzer Landstriche und Bundesl√§nder, dem Auftreten fl√§chendeckender Versorgungsengp√§sse und Einschr√§nkung von Grund- und B√ľrgerrechten erg√§be eine Gemengelage, welche wesentlich gef√§hrlicher sein k√∂nnte, als die Corona-Krise selbst.

Aus diesen Gr√ľnden muss eine Strategie verfolgt werden, die den Schutz der Bev√∂lkerung nicht vernachl√§ssigt, aber die massiven Grundrechtseingriffe und die verheerenden Nebenwirkungen der bisherigen Ma√ünahmen verhindert. Die von uns vorgeschlagenen Ma√ünahmen sollen eine schnellstm√∂gliche Wiederaufnahme des √∂ffentlichen Lebens erm√∂glichen ohne die Gesundheit und Sicherheit der Bev√∂lkerung zu gef√§hrden. Wir wollen dabei die verfassungsm√§√üigen B√ľrgerrechte erhalten und den Schaden f√ľr unsere Wirtschaft so gering wie m√∂glich halten. Unter Ber√ľcksichtigung der von uns aufgef√ľhrten Ma√ünahmen, halten wir den schrittweisen √úbergang zum Normalleben unter den Leitlinien von Regionalit√§t und Risikoabsch√§tzung aus den oben beschriebenen Gr√ľnden also f√ľr m√∂glich und geboten.

Maßnahmen einer Normalisierungsstrategie

1. Erhöhung der Testkapazitäten

Ein umfangreiches Screening in lokalen Risikoclustern wie Altenheimen und regionalen Bev√∂lkerungszentren, wie dem Ruhrgebiet, muss durchgef√ľhrt werden, um Infektionen fr√ľhzeitig zu identifizieren und die √úbertragungsrate des Coronavirus zu verringern

Neben der umfangreichen Testung in Risikobereichen sollten die breite Testung von Kontaktpersonen infizierter Personen sowie die Sentinel-Testung (d.h. Testung zum Zweck der Information √ľber die Gesamtlage) zuf√§llig ausgew√§hlter, repr√§sentativer Personengruppen erfolgen, um die aktuelle Anzahl infekti√∂ser Personen in der Bev√∂lkerung zu beurteilen.

Zus√§tzlich sollte der Antik√∂rpernachweis verbessert und m√∂glichst rasch allgemein zug√§nglich gemacht werden. Antik√∂rpernachweise sind wichtig zum Nachweis, dass jemand eine Infektion durchgemacht hat und nun (h√∂chstwahrscheinlich) immun ist. Ein starker Aufwuchs von Antik√∂rpertests bietet die M√∂glichkeit des Aufbaus eines freiwilligen Immunit√§tsregisters, um bereits immunen B√ľrgern die Wiederaufnahme von Reisen oder Hotelaufenthalten schnell zu erm√∂glichen.

2. Erhöhung der Produktionskapazitäten medizinischer Ressourcen

Das zentrale Problem ist aktuell die Knappheit der Ressourcen (Masken, Desinfektionsmittel, Schutzbrillen etc.). Der inländische Ausbau der Produktionskapazitäten muss forciert werden, die
Bundesregierung muss Koordinierung und Anreize f√ľr die Unternehmen bieten, die sich (vor√ľbergehend) auf die Produktion dringend notwendiger G√ľter konzentrieren. Des Weiteren sollte ein zollfreier Import medizinischer Produkte gew√§hrleistet sein.

3. Angemessenes Verhalten

Wie oben beschrieben, muss der absolute Lockdown mit einer kompletten Form des sogenannten ‚ÄěSocial Distancing‚Äú durch ein angemessenes Verhalten ersetzt werden. Dazu geh√∂ren u.a.:

  1. Der besondere Schutz von Risikogruppen (unter Punkt 4 genauer erläutert).
  2. Die Einhaltung von Hygieneregeln.
  3. Die Einhaltung von Abstandsregeln, bspw. auch in Restaurants, Geschäften und, wenn möglich, am Arbeitsplatz. Unternehmen sollten auf physische Meetings oder Firmenreisen möglichst verzichten.
  4. Das konsequente Tragen von (auch behelfsmäßigen) Mund- und Nasenschutzmasken zum Schutz anderer in geschlossenen öffentlichen Räumen.
  5. Die erleichterte Krankschreibung f√ľr Patienten mit Erk√§ltungs- oder Grippesymptomen durch Haus- oder Betriebs√§rzte ist vorerst bis Ende des Jahres beizubehalten.

4. Risikogruppen sch√ľtzen

Es ist wichtig bei einer Beendigung des Lockdowns die Risikogruppen zu sch√ľtzen. Daf√ľr bedarf es einer Reihe von Ma√ünahmen:

  1. Unter Beteiligung verschiedener medizinischer Fachrichtungen sollte zentral koordiniert eine Aufstellung erarbeitet werden, welche Personen bzw. Patienten zu den Risikogruppen zu z√§hlen sind, die mit der Infektion des SARS-CoV-2 besonderer Gef√§hrdung ausgesetzt w√§ren. Diese ist durch das RKI und die Bundeszentrale f√ľr Gesundheitliche Aufkl√§rung zu ver√∂ffentlichen und allen Arztpraxen auf geeignetem Wege zuzustellen.
  2. Darauf basierend ist ein Konzept zu erarbeiten und vorzustellen, nach dem die Haus√§rzte aufgrund der Patientenakten in ganz Deutschland die sogenannten Risikopatienten feststellen und rechtssicher an die Gesundheits√§mter weitergeben d√ľrfen.
  3. Die Gesundheits√§mter m√ľssen erm√§chtigt sein, Kontakt mit den dann entsprechend Benannten aufzunehmen und Ihnen eine besondere F√ľrsorge zum Schutz Ihrer Gesundheit auf freiwilliger Basis anzubieten. Dies kann ein staatlich organisierter Lieferdienst f√ľr allein lebende Personen der Risikogruppe sein. Des Weiteren werden Personen der Risikogruppe FFP2-Masken zum Infektionsschutz zur Verf√ľgung gestellt, wenn sie au√üerhalb der eigenen Wohnung in Kontakt mit anderen Menschen kommen.
  4. Die lokalen Gesundheitsämter werden ermächtigt flexibel auf die Lage zu reagieren und Lockerungen sowie Verschärfungen der Corona-Maßnahmen auf Basis lokaler Risikoabschätzung vorzunehmen.

5. Bundeseinheitliche Handlungsrichtlinien f√ľr Seniorenheime etc. erarbeiten

Unter Beteiligung von Gemeinsamem Bundesausschuss (G-BA) und Robert-Koch-Institut (RKI) sind bundeseinheitliche, verbindliche Handlungsrichtlinien f√ľr Seniorenheime, vergleichbare Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationskliniken und mobile Pflegedienste zu erarbeiten, um damit den Schutz von Risikopatienten und Mitarbeitern sicherzustellen. Die Grundrechte der Betroffenen sind dabei zu wahren.

6. Strikte Grenzkontrollen

Voraussetzung f√ľr die Aufhebung von Einreisesperren sind stark ausgebaute Schnelltestkapazit√§ten. Einreisesperren m√ľssen also aufrecht erhalten bleiben, bis verpflichtende Schnelltests bei der Einreise durchgef√ľhrt werden k√∂nnen.

Flankierend hierzu ist das Vorhalten von Isolationskapazit√§ten direkt vor Ort an H√§fen, Flugh√§fen, Bahnh√∂fen und Grenz√ľberg√§ngen zu erm√∂glichen, um Infektionsketten aus dem Ausland so fr√ľh wie m√∂glich zu unterbrechen.

Die Einreise von Asylbewerbern und die Einreise aufgrund des mit dem UNHCR und der EU vereinbarten Resettlement und NesT-Programm ist gänzlich zu unterbinden. Es kann nicht sein, dass Staatsangehörige von EU-Mitgliedsstaaten massiven Reisebeschränkungen unterliegen, nicht aber sogenannte Asylbewerber, die illegal aus einem sicheren Drittstaat nach Deutschland einreisen.

7. Priorisierung bei Impfungen

Nach Entwicklung eines Impfstoffes soll von Beginn an eine Priorisierung f√ľr Mitarbeiter im Gesundheitssystem und f√ľr Personen der Risikogruppe vorgenommen werden. Die Impfungen finden selbstverst√§ndlich nur auf freiwilliger Basis statt.

8. Wiederaufnahme wirtschaftlicher Aktivitäten/Wiedereröffnung der Geschäft

Die aktuellen Bestimmungen √ľber zu √∂ffnende und zu schlie√üende Gesch√§fte folgen keiner Logik des Infektionsschutzes. So ist eine Viren√ľbertragung im M√∂belhaus nicht wahrscheinlicher als in einem Baumarkt; dennoch d√ľrfen in den meisten Bundesl√§ndern Letztere √∂ffnen, aber Erstere nicht. Die Schlie√üungsverf√ľgungen treffen insbesondere kleine Gesch√§fte, die um ihre Existenz ringen.

Gesch√§fte, Dienstleistungsbetriebe, Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe, produzierendes Gewerbe, Bildungsanbieter und religi√∂se Einrichtungen m√ľssen generell wiederer√∂ffnet werden k√∂nnen, unter der Voraussetzung von Einlassbeschr√§nkungen auf der Basis der Fl√§che oder des Rauminhalts und klarer Hygiene- und Desinfektionsrichtlinien sowie Abstandsregelungen.

9. Christliches Osterfest

Den christlichen Gemeinden ist unter Ber√ľcksichtigung der oben aufgef√ľhrten Schutzma√ünahmen zu erm√∂glichen, das Osterfest 2020 in den Kirchen zu feiern.

10. Durchsetzung und mindestens w√∂chentliche √úberpr√ľfung der Ma√ünahmen

Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung zu einer regelm√§√üigen w√∂chentlichen √úberpr√ľfung aller Ma√ünahmen auf. Der Bundestag ist dabei in angemessener Weise zu beteiligen. Auf eine disziplinierte Umsetzung der jeweils erforderlichen Ma√ünahmen in allen Bev√∂lkerungsgruppen ist zu dringen, um ihre m√∂glichst rasche Aufhebung zu erleichtern

Die AfD-Fraktion ist nach derzeitigem Kenntnisstand davon √ľberzeugt, dass unter Ber√ľcksichtigung der oben aufgef√ľhrten Ma√ünahmen und unter der Bedingung des Fremd- und Eigenschutzes durch
Masken, Abstandsregeln etc. eine schrittweise Normalisierung, wie unter Punkt 10 beschrieben, ab dem 14. April möglich ist.

Eine Normalisierungsstrategie ist nicht zwingend mit einer allgemeinen Lockerung gleichzusetzen, sondern muss, wie oben beschrieben, gesundheitspolitisch gerahmt sein.

Als freiheitliche Fraktion möchten wir im Einklang mit den Gesundheitsinteressen der Menschen nach der Prämisse handeln:

So viel Freiheit wie möglich, nicht mehr Einschränkungen wie nötig!

Die weitere schrittweise Normalisierung, wie beispielsweise das Ende der Einschränkungen der Grundrechte der Allgemeinheit ist unmittelbar nach Umsetzung der oben geforderten Maßnahmen der Normalisierungsstrategie zu vollziehen.

Um danach stufenweise weitere Lockerungen vorzunehmen, m√ľssen durch die Bundesregierung folgende Bedingungen erf√ľllt sein:

Die Testung auf Infektiosit√§t (RT-PCR) ist zentral f√ľr die Verhinderung der Virusausbreitung. Zus√§tzlich muss schnellstm√∂glich Klarheit dar√ľber geschaffen werden, wie hoch die wirkliche Zahl derer
ist, die die Infektion Рmit oder ohne Symptome Рdurchgemacht haben (Antikörpernachweis). Die aktuell vorhandenen Testkapazitäten sind nicht ausreichend vorhanden.

Wir fordern die Bundesregierung auf, schnellstmöglich die Testkapazitäten auszuweiten, so dass grundsätzlich alle Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen zeitnah getestet werden können.

Danach sollen die Risikogruppen getestet werden. Und anschlie√üend sollen die Testkapazit√§ten soweit ausgebaut sein, dass die gesamte Bev√∂lkerung zeitnah auf anonymer und freiwilliger Basis getestet werden kann. Die B√ľrger haben ein Recht auf Information √ľber den eigenen Gesundheitszustand. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, sind ausreichende Teststationen bereitzustellen.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Frage, ob das Coronavirus todesursächlich war, durch konsequente Obduktionen auf wissenschaftlicher Grundlage festzustellen

Durch den weitreichenden Einsatz von Mund-Nasenschutz-Masken, kann die Verbreitung des Erregers wahrscheinlich wirksam eingedämmt werden. Bislang wurde eine Ausstattung der gesamten Bevölkerung nicht erreicht.

Wir fordern die Bundesregierung auf, schnellstm√∂glich. die gegenw√§rtigen Versorgungsengp√§sse vollst√§ndig zu beheben und f√ľr jeden B√ľrger Mund-Nasenschutz-Masken zur Verf√ľgung zu stellen. F√ľr systemrelevante Berufe (z.B. medizinisches Personal, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Verk√§ufer etc.) ist gleichzeitig die Ausstattung mit Schutzkleidung zu gew√§hrleisten.

Positionspapier zur Corona-Krise

Positionspapier der AfD-Bundestagsfraktion zur Corona-Krise Zuletzt aktualisiert: 08.04.2020 von Team M√ľnzenmaier
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Andreas Kumpfm√ľller
1 Monat zuvor

Ich bin zumindest erleichtert, dass die AfD hier nicht im Streit auseinander ging, sondern sich einigen konnte.

Trotzdem finde ich es wichtig, dass die AfD wieder klar ihre Oppositionsrolle √ľbernimmt und die Regierungspositionen angreift oder in Frage stellt!

Motto: Was w√ľrde die AfD besser oder anders machen, wenn sie heute die Regierungsverantwortung √ľbern√§hme.

Heidi Walter
1 Monat zuvor

Dem kann ich nur beipflichten. Ich habe nicht verstanden, warum sich einige in der Partei dazu berufen fühlen, einen Versuch zu unternehmen die Partei zu spalten. Das ist doch schon von Lucke und Petry versucht worden und hat nicht geklappt. Anstatt zusammen zu stehen, versucht man, sich den Etablierten anzubiedern. Die Wähler werden honorieren, in dem sie das Original, hier die CDU/CSU, wählen und nicht die Kopie. Viele Menschen im Land wünschen sich eine Politik, die für die Deutschen da ist und nicht eine, die Politik für die Welt aber nicht für Deutschland macht. Je mehr man sein Mäntelchen nach… Weiterlesen »

francomacorisano
1 Monat zuvor

Erst wurde Schutzausr√ľstung an die Diktaturen in China und Iran verschenkt, die sp√§ter bei uns fehlten. Dann wurde der Flugverkehr f√ľr Urlauber eingeschr√§nkt, aber Flieger aus den Hochrisikogebieten China und Iran durften weiter kommen. Den Ank√∂mmlingen wurde noch nicht einmal Fieber gemessen, was in einigen Dittweltl√§ndern da schon zum Standard geh√∂rte. Und die Kr√∂nung des Skandals ist, dass f√ľr “Fl√ľchtlinge” die Grenzen weiter offen sind. Da muss die AfD den Finger in die Wunde legen…!

Jörg Niebel
1 Monat zuvor

Das Positionspapier ist m.E. Zu umfangreich und sollte durch eine gestraffte Version ergänzt werden. Den Lockerungstermin 14.4 . würde ich abschwächen,,über ein konkretes Datum ist nur in Abhängigkeit von den weiteren Infektions und Letalitätsdaten zu entscheiden . Einrichtung eines fachübergreifenden Ethikrates mit PsYchiater,Virologen Pulmologen Wirtschafts- und Finanzfachleuten ,Juristen ggf auch Nida Rümelin möchte Ich empfehlen. Bitte um Verzicht auf Hofberichtserstattung und Panikmache, eine Angstepidemie hilft uns nicht sondern ist ähnlich gefährlich wie die Virusepidemie. Wir werden inzwischen förmlich von Corvid2 eingemüllt. Die Rolle von WHO und RKI.ist kritisch zu hinterfragen. wo bleibt das allseits beschworene Defizit Von Intensivbetten und Beatmungsplätzen.… Weiterlesen »

Heidi Walter
1 Monat zuvor

Wenn man dann noch sieht, was sich manche Politclowns herausnehmen, fragt man sich, ob man schon in der Diktatur gelandet ist. https://netzpolitik.org/2020/niedersachsen-schickt-weiter-coronalisten-an-die-polizei/

Michael Sedlak
1 Monat zuvor

Zunächst grüße ich alle noch denkfähigen und denkenden Menschen. Ich wundere mich aber, daß sich noch so viele Bürger und hier Schreibende wundern, wundern über die Ereignisse in unserem Lande, gerade die massive Einschränkung unserer Grundrechte betreffend. Wenn man sieht, wo die größten Einschränkungen diktiert und die massivsten Verletzungen unserer Grundrechte geschehen, dann sind immer CDU/CSU und SPD (als Groko-Clique) beteiligt. Wenn man sich genau vor Augen führt, was diese Politikfeudalisten in kürzester Zeit an wesentlichen Einschränkungen fabriziert haben und dabei ihre Rechtsverstöße noch gar nicht zu verkleiden versuchen, muß man jegliche Hoffnung auf Besserung verlieren. Und hier darf man… Weiterlesen »

1 Monat zuvor

Seuchen sind und waren schon immer ein Regulativ der überbeanspruchten Natur. Verdichtete Ballungsräume (www.rencker.de/images/HongKong.JPG) sind eine Brutstätte, vergleichbar mit der Fabrikmast unserer gequälten Schlachttiere und Turbokühe. Die Pest hat vier Jahre gebraucht, um zu Fuß Europa zu durchqueren, heute geht das dank Globalisierung und Massentourismus binnen weniger Stunden. Man kann in Frieden leben und sterben, ohne die Chinesische Mauer, Neuseeland und die Slums von Kapstadt gesehen zu haben. Wir müssen unsere pervertierte Mobilität zu Lande, auf dem Wassser und in der Luft überdenken. Das wäre ein Beitrag zum Abfedern der Klimaproblematik. Mich überkommt der Ekel, wenn ich daran denke, dass… Weiterlesen »

Martin Berke
1 Monat zuvor

Am allerwichtigsten ist die Bekämpfung von Ursachen der sich immer wieder ausbreitenden Infektionskrankheiten, die da sind: 1. Massentierhaltung und Wildtiermärkte 3. Umweltzerstörung / Klimaerwärmungund und Überbevölkerung 2. Zoonosen (Mensch hat zu engen Kontakt zu Tieren, so dass Viren von Tieren auf Menschen überspringen. Wenn diese Ursachen nicht konsequent beseitigt werden, werden die Pandemien sich wiederholen (2003 SARS, 2013 MERS und jetzt 2019 Covid SARS 2). Der Shutdown wird unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand zerstören…in der Folge können wir uns dann auch kein kostspieliges Gesundheitssystem mehr leisten. In letzter Konsequenz gehen dann mehr Meschenleben verloren…ich halte den Shutdown in der derzeitigen… Weiterlesen »