Nachbetrachtung der Corona-Demo in Berlin am 29.08.2020

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Dass wir Menschen Gedanken gerne in Schubladen einordnen, liegt in der Natur der Sache, auch wenn es um Berichterstattung geht. M├Âchte man auf die Corona-Demo vom 29. August 2020 in Berlin zur├╝ckblicken, dann erscheint es dringend erforderlich, verankerte Denkmuster zu durchbrechen. Es gibt einfach Ereignisse und Zusammensetzungen, die sich eben nicht auf einen Satz verk├╝rzen lassen k├Ânnen.

Die Journalisten, welche meinten, schon im Vorfeld zu wissen, dass die Corona-Proteste von Neonazis, Reichsb├╝rgern etc. gekapert oder gar gelenkt werden, suchten und fanden auch Bilder, die ihre vermeintlich prophetische Vorhersage best├Ątigen. Die ganze Demonstration in diese Schublade zu stecken, schafft allerdings ein Zerrbild, welches mit der Realit├Ąt wenig gemein hat. Wir waren am Samstag ebenfalls unterwegs. Wir wollten uns ein eigenes, differenziertes Bild machen, haben mit vielen Demonstrationsteilnehmern gesprochen und die Lage vor Ort beobachtet. Unsere Eindr├╝cke geben wir Ihnen gerne in dieser Nachbetrachtung weiter.

29.08.2020 ÔÇô Der Tag der Corona-Demo in Berlin

Samstagmorgen, 9 Uhr in der Fr├╝h. Die Sonne scheint, ein leichter Wind weht. W├Ąhrend andere noch ausschlafen oder grade bei ihrem ersten Kaffee sitzen, sind wir in der Hauptstadt Berlin auf den Beinen. Mit schnellen Schritten laufen wir in Richtung Brandenburger Tor.

Als am 1.8.2020 die erste gr├Â├čere Demonstration gegen die Corona-Einschr├Ąnkungen stattfand, war von ÔÇ×CovidiotenÔÇť und Demokratiever├Ąchtern zu lesen. W├Ąhrend die Veranstalter selbst von einer friedlichen und erfolgreichen Demonstration sprachen, waren gro├če Teile der politischen Landschaft und zahlreiche Medienvertreter geradezu emp├Ârt und schwangen die Nazi- und Leugnerkeule. Ein Sturm der Entr├╝stung fegte ├╝ber die Demoteilnehmer hinweg.

Am gestrigen Samstag wollten wir uns ein eigenes Bild machen. Wer sind die Menschen, die dort demonstrieren? Was treibt sie auf die Stra├če? Was sind ihre Sorgen?

Warum versammeln sich so viele Menschen zur Corona-Demo?

Als im Fr├╝hjahr dieses Jahres der Lockdown verk├╝ndet wurde, gab es noch viel Verst├Ąndnis f├╝r die Ma├čnahmen der Bundesregierung. Es gab keinen gro├čen Protest gegen die Einschr├Ąnkungen. Keiner wusste genau, wie sich das Virus ausbreitet und welche Folgen es hat. Keiner wusste, ob und wie hart uns Corona treffen und wie viele Menschenleben es fordern w├╝rde. Politik und Wissenschaft wirkten gleicherma├čen ├╝berfordert. In unz├Ąhligen Talkshows waren immer wieder andere Meinung zu h├Âren, vom harmlosen Grippevirus bis zur ausrottenden Seuche war alles zu h├Âren. Das Spektrum der Ma├čnahmen reichte ebenso vom v├Âlligen Herunterfahren der Wirtschaft bis zum ÔÇ×Einfach so weiter wie bisherÔÇť. Die Verunsicherung war greifbar.

In der Zwischenzeit ergibt sich ein anderes Bild. Die Fallzahlen sind sehr gering, wenige Todesopfer, keine ├╝berm├Ą├čigen Infektionszahlen. Jeder Tote ist einer zu viel. Aber es existieren nun mal Krankheit und Tod auf dieser Welt. Die Ma├čnahmen der Regierung, welche zum Schutz der Menschen getroffen werden, m├╝ssen immer im Verh├Ąltnis zum Grundgesetz und zur Freiheit des einzelnen Menschen stehen. Nach unserem Empfinden ist dies schon lange nicht mehr der Fall. Wir im Team haben uns im Vorfeld der Demonstration mit vielen Bekannten unterhalten, welche auf komplett unterschiedlichen Wegen vom Virus, bzw. den damit verbundenen Ma├čnahmen, betroffen sind. Da sind zum einen die Mittelst├Ąndler, welche am Rande der Pleite stehen. Zum anderen Krankenpfleger, welche alte Menschen weinen sehen, weil sie keinen Besuch mehr bekommen d├╝rfen. Dazu h├Ârten wir von M├╝ttern, die Angst davor haben, ihre Kinder abgeben zu m├╝ssen, wenn sie sich nicht an die Vorschriften des Gesundheitsamtes halten. W├╝rden wir diese Menschen auch in Berlin treffen? Oder ist es die ÔÇ×Nazi-DemoÔÇť, von welcher die Medien schreiben?

Proteste am Brandenburger Tor

Am Brandenburger Tor angekommen, ├╝berrascht die jetzt schon anwesende Masse an Menschen. Einige tausend Menschen sind da und repr├Ąsentieren die unterschiedlichsten Kultur- und Bev├Âlkerungskreise. Israelflaggen wehen neben Peacefahnen, ein ÔÇ×Make America Great AgainÔÇť-Plakat wird nur unweit von einer gr├Â├čeren Gruppe ÔÇ×QuerdenkerÔÇť hochgehalten. Vor dem Brandenburger Tor steht ein gro├čer Laster, auf welchem Musik gespielt wird. Auf der anderen Seite sammelt sich der Protestzug langsam, aber stetig wachsend.

Schnell kommen wir mit den ersten Teilnehmern ins Gespr├Ąch. Ein junger DJ, schick gekleidet, erz├Ąhlt von seinem wirtschaftlichen Desaster. Er habe kaum noch Auftr├Ąge, k├Ânne seine Miete bald nicht mehr bezahlen. Wir fragen nach seinen Forderungen an die Bundesregierung und was sich in seiner Vorstellung bald ver├Ąndern solle. Fast ern├╝chtert meint der junge Schwabe: ÔÇ×Ich m├Âchte einfach nur, dass irgendwas wieder aufmachen kann. Egal wie.ÔÇť Die Verzweiflung in seiner Stimme ist nicht zu ├╝berh├Âren.

Am anderen Ende des Pariser Platzes, auf H├Âhe des Hotel Adlon, ist eine gr├Â├čere Menschengruppe mit einheitlichen Shirts zu sehen. Gro├č prangert der Spruch ÔÇ×Freiheit statt VerboteÔÇť auf ihrer Kleidung. Als wir die Gr├╝nde ihres Erscheinens erfragen, meint ein Stellvertreter der Gruppe:

ÔÇ×Wir sind keine Reichsb├╝rger, Verschw├Ârungstheoretiker oder Corona-Leugner. Wir sind einfach B├╝rger, die von diesen ganzen Ma├čnahmen genug haben.ÔÇť Das Virus existiert, das sei ihnen allen klar. Aber diese ganze Kontrolle der Regierung, dass sei ihnen einfach zu viel.

Auseinandersetzungen mit der Polizei

Kurz nach diesem Gespr├Ąch gibt es die erste kleine Kollision am Brandenburger Tor. Die Polizisten stellen sich ruppig einigen Teilnehmern in den Weg und sperren das Tor ab. Alle Demonstrierenden m├╝ssen nun ├╝ber die Nebenstra├čen zum Anfang des Zuges kommen. Weshalb die Ma├čnahme genau angewendet wurde, ist nicht wirklich ersichtlich. Es kommt zu einigen Wortgefechten zwischen Demoteilnehmern und Polizisten, alles bleibt aber v├Âllig im Rahmen. Anschlie├čend fordert die Polizei die Teilnehmer auf, langsam den Platz zu r├Ąumen und sich Richtung Unter den Linden und Friedrichstra├če zu begeben. Die Teilnehmer tun dies auch zu einem gro├čen Teil sehr gesittet und ohne zu protestieren. Viele der Protestierenden bekommen nicht mit, dass es an der russischen Botschaft zu Ausschreitungen mit Festnahmen kommt. Wir auch nicht.

Nach einem l├Ąngeren Marsch ├╝ber die Friedrichstra├če g├Ânnen wir uns eine Verschnaufpause. Auf einer Seitengasse direkt am Bahnhof Friedrichstra├če ist eine Gegendemonstration zu sehen. Die Berliner Antifa hat sich in kleiner Zahl formiert, vermummt, militant, aggressiv. Die Polizei h├Ąlt die wenigen Gegendemonstranten aber zur├╝ck, es kommt zu keinen Angriffen von der linken Seite.

Wenig sp├Ąter kehren wir zum Brandenburger Tor zur├╝ck. Ein Gro├čteil der Menschen bewegt sich in Richtung der Hauptb├╝hne und der Siegess├Ąule, auch AfD-Flaggen sind im friedlichen Protest zu erkennen. Auf der Stra├če zwischen Brandenburger Tor und Siegess├Ąule sind mehrere Leinw├Ąnde aufgebaut, die Menschen finden sich auf ihren Pl├Ątzen davor ein. Viele, auch wir, gehen bis zur Siegess├Ąule, welche den Hauptpunkt der Demonstration darstellt. Auf dem Weg dorthin sehen wir wieder die unterschiedlichsten Gruppen und Nationalit├Ąten. Spanien, Amerika, Israel, NiederlandeÔÇŽ. dies ist nur eine kleine Auswahl an verschiedensten Flaggen, welche wir am gestrigen Samstag erblicken. Des Weiteren gibt es an jeder Ecke Kulturprogramm. Teilweise wird auf der Stra├če meditiert, teilweise werden T├Ąnze aufgef├╝hrt. Sogar ein Piano ist mitten auf der Stra├če aufgebaut und es wird musiziert. Naziprotest sieht irgendwie anders aus.

Kundgebung an der Siegess├Ąule

In den umliegenden Parks sitzen ebenso zahlreiche B├╝rger, welche es sich auf Decken bequem gemacht haben. Und auch wir finden langsam unseren Platz direkt an der Siegess├Ąule. Auf dem Boden deuten Markierungen auf die Mindestabst├Ąnde hin, Ordner ├╝berpr├╝fen immer wieder die Einhaltung dieser. Auch die Veranstalter weisen in Durchsagen immer wieder darauf hin, auf Abst├Ąnde zu achten und die Polizei so nicht zur Aufl├Âsung zu zwingen. Als die ersten Redner auf die B├╝hne kommen, ist der Platz an der Siegess├Ąule voll besetzt, die Nebenstra├čen sind ebenso zahlreiche gef├╝llt. Trotz dieser F├╝lle an Menschen wird streng auf Abst├Ąnde geachtet. Das Hauptprogramm auf der B├╝hne ist dann gespickt mit guten Rednern und Musik. Beeindruckend ist allen voran, neben Kennedy, ein Mitglied von B├╝ndnis 90-Die Gr├╝nen. Auf der B├╝hne legt der junge Mann dar, dass die Parteivorst├Ąnde seine Recherchen und Forschungen zur Pandemie komplett ignoriert h├Ątten und er seit seiner Kritik an der Corona-Politik der Altparteien mit einer Ausgrenzung und Ver├Ąchtlichmachung durch seine Parteigenossen zu k├Ąmpfen habe. Ob der mutige Herr am Montag noch Mitglied seiner Partei ist, bleibt offen.

Gegen 18 Uhr begeben wir uns auf den Heimweg. Lange haben wir gestanden, uns unterhalten und viele Menschen getroffen. Wir durften viele Menschen kennenlernen, es waren keine ÔÇ×CovidiotenÔÇť, ÔÇ×NazisÔÇť oder ÔÇ×Verschw├ÂrungstheoretikerÔÇť sind.

Die Demonstranten vereinte die Sorge, dass unsere Grundrechte noch weiter eingeschr├Ąnkt werden und die wirtschaftliche Existenz zahlreicher Menschen unn├Âtigerweise vernichtet wird. Leider pr├Ągen diese Menschen nicht das Bild der medialen Berichterstattung, sondern einzelne Chaoten, die ein legitimes politisches Anliegen f├╝r f├╝nf Minuten billigen Ruhm diskreditieren.

Unsere Fragen an weite Teile der Medien bleiben nichtsdestotrotz:

Warum spricht eigentlich niemand mit diesen Menschen, mit denen wir gesprochen haben? Warum wird krampfhaft das Bild einer Nazi- und Verschw├Ârungstheoretiker-Demo gezeichnet? Nach unserem Eindruck waren 99 Prozent der Teilnehmer komplett friedlich, hielten sich an alle Regeln und kamen nicht vom politischen Rand. Etwas weniger Sensationslust w├╝rde unseren Medien sicher guttun.

Sturm auf den Reichstag – der Sturm im Wasserglas

Nat├╝rlich k├Ânnen und wollen wir auch den vermeintlichen ÔÇ×Sturm auf den ReichstagÔÇť nicht ignorieren, schlie├člich sind es doch genau die Bilder, welche wohl letztlich auf vielen Titelseiten gelandet sind und noch landen werden. Soviel sei vorweggenommen: Zu dem Zeitpunkt, als Demonstranten, die augenscheinlich zu weiten Teilen zumindest Reichsb├╝rgern oder m├Âglicherweise Rechtsextremen zuzuordnen sind, an den Absperrungen vorbei zu den Treppenstufen des Reichstages rannten und dort schwarz-wei├č-rote Fahnen schwenkten, waren wir nicht mehr vor Ort und der Liveticker bereits geschlossen.

Wir konnten aus der Ferne sehr wohl beobachten, dass sich am Platz vor dem Reichstag schon am Nachmittag Personen versammelten, die dem ├Ąu├čeren Eindruck nach, radikale Positionen vertraten. In sozialen Netzwerken konnte man lesen, dass auf dieser Kundgebung ein ehemaliges NPD-Mitglied auftrat.

Diese Versammlung war zu jedem Zeitpunkt eine Randerscheinung und wurde bis auf vereinzelte Demonstranten v├Âllig ignoriert. Weder hatte diese nach unserem Eindruck vor Ort eine nennenswerte Reichweite, noch konnten die Redner abseits ihrer festen Anh├Ąngerschaft Einfluss auf das Demonstrationsgeschehen nehmen.

Dass nun Berufs-Rechtsextremismus-Experten, linke Journalisten und Politiker ausgerechnet das Bild einer kleinen Randgruppe, die ├╝ber ein Gitter springt und zu den Stufen des Reichstages rennt, als die bestimmende Szene des 29. August 2020 inszenieren, entspricht m├Âglicherweise deren politischer Agenda aber keinesfalls der Realit├Ąt.

Grunds├Ątzlich gilt: Jeder ÔÇ×SturmÔÇť auf den Reichstag ist zu verurteilen, jegliche Versuche eines gewaltsamen Eindringens sind zu unterbinden. Punkt.

Das gilt f├╝r Reichsb├╝rger und Rechtsradikale, aber auch f├╝r Linksradikale, Greenpeace oder Fridays-for-Future-Kiddies, die noch vor wenigen Wochen tats├Ąchlich widerrechtlich in den Reichstag w├Ąhrend einer Plenardebatte eingedrungen waren und durch Geschrei und Plakate auf sich aufmerksam gemacht haben.

├äu├čerungen von Spitzenpolitikern der etablierten Parteien oder gar dem Bundespr├Ąsidenten haben wir damals nicht vernommen. Es ist dieses Messen mit zweierlei Ma├č, das immer mehr B├╝rgern sauer aufst├Â├čt und zu einer immer st├Ąrkeren Entfremdung eines gro├čen Teils unserer Bev├Âlkerung mit der etablierten Politik f├╝hrt.

Abschlie├čend l├Ąsst sich festhalten:

Die Demo am Samstag in Berlin war tats├Ąchlich ÔÇ×buntÔÇť und ÔÇ×vielf├ĄltigÔÇť. Wir haben viele besorgte B├╝rger gesehen, viele Menschen, die sich f├╝r unsere Grundrechte im besten Sinne einsetzen. Wir haben Hippies gesehen, Gr├╝ne, Linke, Liberale, Konservative und viele mehr.

Und ja, wir haben auch Rechtsextremisten gesehen. Diese waren jedoch nur vereinzelt unterwegs und spielten keine nennenswerte Rolle.

Au├čerdem m├Âchten wir zum Abschluss den Senator f├╝r Inneres in Berlin Andreas Geisel, der die Demo am Samstag widerrechtlich verbieten wollte, zitieren, der sich vor einiger Zeit zur linken ÔÇ×UnteilbarÔÇť-Demo wie folgt ├Ąu├čerte:

ÔÇ×Wenn ich als Demokrat gefordert bin, dann gehe ich auf die Stra├če. Und ich lasse mich nicht davon hindern, dass auch Extremisten M├Âglichkeit nutzen, dort ihre Meinung zu vertreten.ÔÇť

Interessant, oder?

TM


Viele Bilder und Videos finden Sie in unserem Liveticker >>

Nachbetrachtung der Corona-Demo in Berlin am 29.08.2020 Zuletzt aktualisiert: 31.08.2020 von Team M├╝nzenmaier
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Heidi Walter
29 Tage zuvor

Googelt einfach mal nach Volker Pispers “Wem geh├Âren die Medien” und ihr werdet euch ├╝ber die Berichterstattung der drittklassigen Pasquillenschreiber nicht mehr wundern.

Silvio Serringer
29 Tage zuvor

Ein guter Rat: haltet euch von den Spinnern der Coronaleugnern fern!!!!

Es k├Ânnte Stimmen kosten!!!!!

Mich z.B. habt ihr ver├Ąrgert!!

( Man sollte nicht auf a l l e s aufspringen, was gegen die Regierung geht. Euer

Hauptaugenmerk sollte das Fl├╝chlingsthema bleiben )

Gernot Breit
28 Tage zuvor

Hallo Herr Serringer, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Ihre Meinung ist auch die meine. Es wird die AFD viele W├Ąhlerstimmen kosten. Das Ende der AFD naht, n├Ąmlich Selbstzerst├Ârung.

Heidi Walter
27 Tage zuvor

Es leugnet niemand Corona, wir wehren uns einfach nur gegen die Repressalien und Einschr├Ąnkung unserer grundgesetzlich verbrieften Freiheit. Das ist wichtiger als alles andere. Das man hier die Formulierungen der MSM nutzt, verwundert mich doch sehr und gibt mir zu denken.

xstern
24 Tage zuvor

Wer gibt Ihnen das Recht, z.B. mich Spinner usw. zu nennen, verstehen Sie das unter Demokratie? Dann sind Sie ja Bestens bei den “Coronalügnern” aufgehoben und müssen sich hier nicht als Troll bemerkbar machen. Wenn Sie Faken haben gerne wieder. Ansonsten ist es das gute Recht der AFD Mitglieder sich privat eine eigene Meinung in Berlin zu bilden, von den Ein Einheitsparteien war ja wohl keiner da. Die AFD selbst hat sich dort ja nicht beteiligt und das ist auch richtig so. Ich war übrigens auch dort, mit einer riesigen Zahl Menschen (von wegen 20.000) aus allen Schichten und Meinungen,… Weiterlesen »

29 Tage zuvor

Es gibt immer zwei Wahrheiten. Die AfD muss sich bei diesem Thema unbedingt ausgewogen verhalten, um nicht in die so beliebte Gegen-Alles-Ecke gestellt zu werden. Publiziert wurden erwartungsgemäß Maulkörbe und Abstandsregeln. Diese längst zur guten Gewohnheit gewordene Disziplin darf die AfD nicht angreifen um sich nicht selbst zu schaden. Dennoch ist interessant, dass die aus dem Ruder gelaufene Großdemo vor 4 Wochen zu keiner erkennbaren Infektionswelle geführt hat, weder lokal noch gestreut. Es hat sich bestätigt, dass das Risiko im Freien weitaus geringer ist als feucht-fröhliches Singen in geschlossenen Räumen. Trotz der wieder angezogenen Infektionsfälle gibt es kaum noch schwere… Weiterlesen »

29 Tage zuvor

Antwort an Heidi Walter.

Zitat Reich-Ranicki:
“Die Pressefreiheit ist die Freiheit des Herausgebers”

Und der Herausgeber ist immer ein gro├čes St├╝ck ferngelenkt, abh├Ąngig von Gro├činserenten und viel zu oft von voreilendem Gehorsam. Denn wer die Wahrheit sagt, wird bekanntlich gehenkt. Redakteure, die gegen den Strich b├╝rsten, sind bald ihre Funktion los. Erinnert an die Gleichschaltung unseligen Angedenkens. Ich habe eigene bittere Erfahrungen. Leicht unter meinem Namen bei Google zu finden.

Heidi Walter
28 Tage zuvor

Sehr geehrter Herr Rencker, habe mir ihre Webseite angeschaut und war entsetzt. Wir haben auch erfahren, wie man behandelt wird, wenn man Rechtsbrecher innerhalb der Justiz zu Fall bringt. Ich hoffe, dass die AfD hier auch einmal den Hebel ansetzt und solche Rechtsbrecher öffentlich macht. Das meldete LTO heute Zitat “Das Verwaltungsgericht (VG) Berlin hatte am Freitag entschieden, dass die Veranstaltung am Samstag stattfinden könne (Beschl. v. 28.08.2020, Az. VG 1 L 296/20); allerdings müsse der Veranstalter diverse Auflagen zur Einhaltung des Mindestabstandes einhalten. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen falle nicht darunter. ” Das sind die Aktenzeichen der Urteile vom OVG… Weiterlesen »

Kirsten Schoene
28 Tage zuvor

Walter und ich waren froh das wir uns einer gr├Âsseren Gruppe von St.ingbert anschliessen durften.wir f├╝hren mit dem Bus zu 40 Leute. Man muss es mal gesehen haben und auch dabei sein ist alles. Wie viel B├╝rger dabei waren unglaublich. Es war eine anstrengende Reise aber auch sehr interessant.

Dieter Schneider
28 Tage zuvor

Vielen Dank für die Vorort-Berichterstattung. Im kleineren Format (ca. 600 Teilnehmer) habe ich die Querdenker-Veranstaltung am 22. August in Darmstadt beobachtet. Auch da berichtete das Darmstädter Echo fast nichts über Form und Inhalt der Veranstaltung, sondern über versuchte Verhinderung bzw. Behinderung des Anmarsches von auswärtigen Teilnehmern. Gestatten Sie mir aber eine kleine “Korrektur Ihres Textes. Sie schreiben: … “auf komplett unterschiedlichen Wegen vom Virus betroffen” Das ist falsch. Richtig muss es heißen: auf komplett unterschiedliche Weise vom Lockdown betroffen. Das erste klingt wie “höhere Gewalt”, gegen die mit “Gewalt” alternativlos vorgegangen werden musste. So wird es den Menschen von den… Weiterlesen »

Dieter Hammen
28 Tage zuvor

Leider war ich nicht in Berlin. Aber die ganzen veröffentlichten Filme haben mich sehr getroffen. Solch eine vorgehensweise ist ganz bestimmt nicht von echten ausgebildeten Polizeibeamten. Viele mit welchen ich geredet habe sind der Meinung das sind Radikale in Polizeiuniformen. Auch der gegenbericht in FB ist meiner Meinung nach eine Bodenlose Frechheit. Wie zB eine Ältere Frau als Gewalttäter darzustellen. Ich bin einfach fassungslos diese Beamten müssen Suspendiert werden und vor Gericht gestellt werden wegen schwerer Körperverletzung. Da ich selber im Sicherheitsgewerbe schon gesamt 13 Jahre tätig bin verstehe ich das dies eine Überschreitung der Notwehr von absoluter Brutalität war.… Weiterlesen »

Heidi Walter
28 Tage zuvor
Reply to  Dieter Hammen

Da man hier keine Links einsetzen kann googelt einfach mal nach “Arbeitspapier kritischer Polizisten”. Es ist eine vernichtende Kritik an den Ma├čnahmen der Politiker in Berlin und der deutschen Presse bez├╝glich der Demo am Samstag.

Max Axel Jurke
27 Tage zuvor

Die Bilder, die ich bisher gesehen habe, geben das nicht her was in den Mainstream-Medien berichtet wurde. Einen organisierten Sturm h├Ątten 3 Polizisten wohl kaum verhindern k├Ânnen, denke ich.
Auch konnte ich keine gewaltt├Ątigen ├ťbergriffe von Demostrationsteilnehmern auf Filmmaterial sichten.
Sehr wichtig ist, da├č die AfD mit diesen rechtsextremen Gruppierungen ├╝berhaupt nichts zu tun hat und das auch im Fernsehen klar und deutlich machen konnte.

Drperl
27 Tage zuvor

ÔÇ×Wenn ich als Demokrat gefordert bin, dann gehe ich auf die Stra├če. Und ich lasse mich nicht davon hindern, dass auch Extremisten M├Âglichkeit nutzen, dort ihre Meinung zu vertreten.ÔÇť

Ich suche vergeblich nach dieser Aussage. Um eine Quellenangabe w├Ąre ich sehr dankbar :)!

Heidi Walter
26 Tage zuvor
Reply to  Drperl

Andreas Geisel hat das gesagt. Einfach mal danach googeln, man findet es ├╝berall im Netz. Hier kann man keine Links einstellen. Also, selber suchen.

Nabil
27 Tage zuvor

Woher kommt das Zitat am Ende? Bitte eine Quelle ich m├Âchte es teilen, finde es aber nirgends au├čer hier. Falls es nicht stimmt, schadet es mehr als dass es hilft wenn sowas viral geht… bitte ├╝berpr├╝fen!