M√ľnzenmaier: Stellungnahme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

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Liebe Freunde,

Baden-W√ľrttemberg und Rheinland-Pfalz haben gew√§hlt. Zu Beginn des Wahlabends sah es noch so aus, als ob sich unsere AfD trotz der widrigen Umst√§nde als drittst√§rkste Kraft in den Landesparlamenten von Stuttgart und Mainz h√§tte behaupten k√∂nnen.

Im Verlauf des Wahlabends und mit zunehmender Ausz√§hlung des bei dieser Wahl √ľberproportional hohen Anteils an Briefw√§hlerstimmen, gingen die Ergebnisse immer weiter nach unten. Die AfD liegt nun nach vorl√§ufig amtlichem Endergebnis in Rheinland-Pfalz bei 8,3 Prozent und in Baden-W√ľrttemberg bei 9,7 Prozent.

An dieser Stelle m√∂chte ich mich zuerst bei allen treuen W√§hlern und nat√ľrlich bei unseren vielen Direktkandidaten und Mitgliedern bedanken, die ihren Kopf hingehalten und wacker f√ľr unsere AfD gek√§mpft haben! Vielen Dank!

Das Ergebnis ist trotzdem eine riesige Enttäuschung und muss auch klar so benannt werden.

 

Umso wichtiger ist es jetzt dieses Ergebnis ausf√ľhrlich zu analysieren und vor allem die richtigen Schl√ľsse zu ziehen. Ein einfaches ‚ÄěWeiter so‚Äú oder ‚Äěwird schon werden‚Äú hilft uns nichts und wir m√ľssen alles daf√ľr tun, dass wir im Herbst in Rheinland-Pfalz ein starkes Bundestagswahlergebnis einfahren.

Dieser Text ist eine erste Analyse und ich freue mich √ľber Ihre Ideen, R√ľckmeldungen oder Ihre eigenen Analysen: lassen Sie uns offen, ohne Scheuklappen und zielorientiert gemeinsam debattieren, um wieder zu alter St√§rke in Rheinland-Pfalz zur√ľck zu kehren!

Wahlkampf unter schwierigen Umständen

Die AfD ist Kampagnenpartei. Das haben unsere unglaublich engagierten, flei√üigen Wahlk√§mpfer und Unterst√ľtzer in den vergangenen Wochen gezeigt. Doch durch die Corona-Beschr√§nkungen war ein Wahlkampf nur schwer m√∂glich. Man konnte mit den B√ľrgern kaum pers√∂nlich ins Gespr√§ch kommen und durch die Angst-Konditionierung der Bundesregierung seit mittlerweile √ľber einem Jahr trauten sich auch sp√ľrbar weniger Menschen an die Infost√§nde.

Gro√üe Veranstaltungen und Kundgebungen waren durch die Einschr√§nkungen ebenfalls kaum m√∂glich, unser Wahlkampf lief √ľberwiegend digital ab und obwohl wir als AfD von allen Parteien die st√§rkste Kompetenz im digitalen Bereich haben, werden Plattformen von der Regierung immer weiter reguliert und dazu angehalten, es kritischen Stimmen schwerer zu machen, au√üerhalb der eigenen Blase durchzudringen.

Die Medien haben mittlerweile ihre Taktik ge√§ndert und ignorieren uns inhaltlich nahezu komplett. Vor f√ľnf Jahren gab es noch (wenige, aber immerhin) Talkshow-Auftritte von f√ľhrenden Repr√§sentanten unserer Partei, wir fanden zumindest medial statt und hatten ab und zu die Gelegenheit uns einem gr√∂√üeren Publikum zu pr√§sentieren, das wir leider mit unseren Kan√§len (noch nicht) erreichen.

AfD ist beispielloser Hetze ausgesetzt

Wir erleben seit einiger Zeit eine Radikalisierung. Sicherlich keine politische Radikalisierung unserer B√ľrgerpartei, sondern eine Radikalisierung eines Konglomerates aus Altparteien, Medien, Kirchen, sogenannten zivilgesellschaftlichen Gruppen und nicht zuletzt auch Schl√§gerbanden der Antifa. Diese unheilige Allianz agiert immer aggressiver, immer enthemmter und nimmt auf Anstand, Stil oder Rechtsstaatlichkeit keinerlei R√ľcksicht mehr.¬† Die beispiellose Hetze uns gegen√ľber, die gewaltt√§tigen √úbergriffe, das vollkommene Ausblenden inhaltlich starker Initiativen und der guten Sacharbeit in den Parlamenten zeigt leider Wirkung.

In den √∂ffentlich-rechtlichen Medien kommt die AfD, wenn √ľberhaupt, nur in negativen Zusammenh√§ngen vor. Die Gr√ľnen beispielsweise werden hingegen grunds√§tzlich wohlwollend begleitet. Diese Form der Tendenzberichterstattung f√§ngt schon unterschwellig an und wird kaum noch verdeckt: betritt der prominente Gr√ľne die Talkshow im √∂ffentlich-rechtlichen Fernsehen, zaubert dies meist schon ein breites L√§cheln auf das Gesicht des Moderators ¬†und der Gast darf sich auf wohlwollende Fragen und fehlendes Nachhaken bei offensichtlichen Widerspr√ľchen einstellen.

Die alte und neue Ministerpr√§sidentin Dreyer durfte sich schon in der Wahlkampfberichterstattung ¬†dar√ľber freuen, dass es quasi keinen Bericht gab, der unerw√§hnt lie√ü wie ‚Äěbeliebt‚Äú die Dame und dass ihr Sieg de facto schon gesetzt sei. Eine selbsterf√ľllende Prophezeiung wie mir scheint‚Ķ.

Der absolute Gipfel der Diffamierung war dann der, leider zu erwartende, Missbrauch des sogenannten ‚ÄěVerfassungsschutzes‚Äú, der p√ľnktlich zu den wichtigen Wahlen im S√ľdwesten die Beobachtung an die Presse ‚Äědurchsticht‚Äú und erst per Gerichtsurteil vorerst gestoppt werden konnte. Trotz dieses klaren Beschlusses des Gerichts gilt die alte Regel: wenn man nur mit gen√ľgend Dreck wirft, bleibt immer etwas h√§ngen.

Halten wir fest:

Die √§u√üeren Umst√§nde waren also keineswegs optimal und nicht mit der Ausgangslage 2016 zu vergleichen. Nichtsdestotrotz m√ľssen wir auch heute schon erste Schl√ľsse aus dem Ergebnis, der W√§hlerwanderung und auch drastischen Verlusten in Hochburgen und bestimmten sozialen Milieus ziehen und eigene Fehler ansprechen, sodass wir bei der Bundestagswahl in wenigen Monaten nicht vor einer erneuten Schlappe in Rheinland-Pfalz stehen.

AfD verliert vor allem an die Nichtwähler, nicht an die etablierten Parteien

Betrachtet man die W√§hlerwanderung, dann f√§llt sofort auf, dass wir laut infratest dimap √ľber 60.000 W√§hler an das Lager der Nichtw√§hler verloren haben. Demgegen√ľber stehen 11.000 an die SPD, 13.000 an die CDU, 8.000 an die FDP, 6.000 an die Freien W√§hler und schlussendlich 3000 an die Gr√ľnen.

Klar erkennbar ist also, dass die meisten ehemaligen AfD-W√§hler keine anderen Parteien w√§hlten, sondern auf ihre Stimmabgabe dieses Mal verzichteten. Es ist uns also nicht gelungen diese Menschen davon zu √ľberzeugen uns erneut ihr Vertrauen zu schenken und es scheint so, dass f√ľr diese Menschen keine Partei bei der hiesigen Landtagswahl eine Option war.

Hier m√ľssen wir dringend herausfinden, woran das lag und was wir kurz- und mittelfristig tun k√∂nnen, um diese jetzt Nichtw√§hler wieder zur Stimmabgabe f√ľr unsere AfD zu bewegen.

Wählerwanderung AfD - Rheinland-Pfalz

Klar erkennbar wird durch diese Zahlen, dass ehemalige AfD-W√§hler mehrheitlich wohl nicht der Meinung waren, dass wir nicht ‚Äěb√ľrgerlich genug‚Äú aufgetreten sind und sich deshalb f√ľr die CDU, FDP oder Freien W√§hler entschieden haben. Sie haben sich √ľberhaupt nicht mehr vertreten gef√ľhlt und lehnen dieses Mal sowohl die Altparteien als auch uns als Alternative ab.

Betrachtet man die Schwerpunktgebiete der Parteien, f√§llt sofort auf, dass die Gr√ľnen gerade in st√§dtischen Gebieten wie Mainz, Trier oder Koblenz starke Ergebnisse einfahren konnten. Die AfD hingegen punktete vor allem in der S√ľdpfalz, in l√§ndlichen Gebieten und in Nicht-Universit√§tsst√§dten.

Man kann also feststellen, dass die Gr√ľnen mittlerweile die Partei der akademischen Milieus und der Besserverdiener ist.

Nichtsdestotrotz sto√üe ich in der AfD immer wieder auf die These, dass wir ‚Äěden b√ľrgerlichen W√§hler‚Äú von uns √ľberzeugen m√ľssen und dass diese Masse an b√ľrgerlichen W√§hlern uns in den Stimmenolymp katapultieren wird. Leider strafen die Wahlergebnisse diese These zwar regelm√§√üig L√ľgen, aber gerade das vorliegende Ergebnis mit massiven Verlusten bei der CDU bietet die M√∂glichkeit sich mit der genannten √úberzeugung auseinander zu setzen und die Faktenlage wirft in meinen Augen drei Aspekte auf:

1. Existiert dieses ‚Äěkonservative B√ľrgertum‚Äú √ľberhaupt noch?

Viele heutige AfD-Mitglieder beklagen, dass die CDU ihre Positionen von fr√ľher unter der Diktion von Angela Merkel v√∂llig abger√§umt hat und die Partei inhaltlich entkernt wurde.

Angela Merkel und die ihr h√∂rige CDU-Funktion√§rsriege hat sich in einem beachtlichen Opportunismus vor Jahren schon einem neu aufkommenden gr√ľnen Zeitgeist angeglichen. Betrachtet man die Gro√üst√§dte, dann sind es gerade die Viertel der Besserverdienenden, die sich politisch ein vermeintlich moralisches Antlitz verschaffen m√∂chten, indem sie √ľberwiegend gr√ľne Positionen vertreten. Nat√ľrlich auch, obwohl der eigene Lebensentwurf den politischen Forderungen oft diametral gegen√ľbersteht.

Dieses akademische Milieu der Wohlstandsgr√ľnen ist es also, das sowohl von den Gr√ľnen selbst, aber auch von den anderen Altparteien, allen voran der CDU, umgarnt wird. Die W√§hlermilieus der Parteien haben sich in den vergangenen 20 Jahren fundamental gewandelt. Ob es einem gef√§llt oder nicht: Das heutige sogenannte ‚ÄěB√ľrgertum‚Äú ist linksgr√ľn und nicht im klassischen Konservatismus verhaftet.

Den sogenannten ‚Äěb√ľrgerlichen W√§hler‚Äú, von dem oft die √§ltere Generation der AfD tr√§umt und der in den 80ern die CDU w√§hlte, am Stammtisch √ľber Linke schimpfte und dann nach Hause ins gepflegte Einfamilienhaus zur Familie fuhr, gibt es nicht mehr in der Masse und diejenigen, die es noch gibt, sind schon bei uns.

Die wenigen W√§hler, die man noch aus diesem Milieu erreichen kann, sind beeindruckt von medialer Hetze, dem sogenannten ‚ÄěVerfassungsschutz‚Äú und entscheiden sich, wenn √ľberhaupt, im Zweifel gegen ‚Äěihre CDU‚Äú und f√ľr eine ‚ÄěAlternative‚Äú wie die ‚ÄěFreien W√§hler‚Äú, schlie√ülich sind die nicht so verbrannt und man wird im Tennisclub auch nicht sofort geschnitten, wenn man von der eigenen Wahlentscheidung berichtet.

Der Rest des heutigen ‚ÄěB√ľrgertums‚Äú f√§hrt mit dem dicken SUV aus der Vorstadt die Kiddies in die Privatschule und √ľberlegt sich, wie der n√§chste Urlaub auf den Malediven klimaneutral absolviert wird.

Diese Menschen wählen keine AfD.

2. Die AfD hat das Vertrauen des ‚Äěkleinen Mannes‚Äú verloren

Die Zahlen von infratest dimap zu den AfD-Stimmanteilen nach Berufst√§tigkeit sollten f√ľr unsere Partei ein Alarmsignal sein. Lediglich bei den Selbstst√§ndigen konnten wir 2 Prozentpunkte zulegen und ich gehe stark davon aus, dass sich hier unsere Kritik am Lockdown und den damit einhergehenden Folgen bei Selbstst√§ndigen bemerkbar macht.

Bei den Arbeitern haben wir 6 Prozentpunkte verloren und sind von 24 auf 18 gefallen. Diese Gruppe macht zwar noch den größten prozentualen Anteil aus, aber insbesondere in unseren absoluten Hochburgen wie Ludwigshafen sind die Verluste teilweise dramatisch. Bei den Angestellten und Rentnern gab es Verluste von jeweils 5 Prozentpunkten auf 7 und 5 Prozent.

Insgesamt machten also 2016 Arbeiter und Angestellte einen Anteil von 36 Prozent der W√§hler aus. In diesen Bereichen haben wir massiv verloren. Betrachtet man gleichzeitig die Kompetenzen, welche unsere W√§hler der AfD am ehesten zurechnen, rundet sich dieses Bild ab. 78 Prozent sehen die Kernkompetenz bei der ‚ÄěKriminalit√§tsbek√§mpfung‚Äú, darauf folgt direkt mit 62 Prozent ‚ÄěSoziale Gerechtigkeit‚Äú und ‚ÄěArbeitspl√§tze‚Äú mit 57 Prozent.

Wir können also festhalten:

Die AfD ist und bleibt die Partei des fleißigen Arbeiters und Angestellten.

Aber leider haben wir gerade bei diesen das meiste Vertrauen verloren und viele dieser bisherigen Wähler sind schlussendlich am Wahlsonntag zu Hause geblieben.

Wir m√ľssen also wieder st√§rker als DIE Stimme des ‚Äěnormalen B√ľrgers‚Äú wahrgenommen werden, als Vertreter des sogenannten ‚Äěkleinen Mannes‚Äú, dem der Staat trotz harter Arbeit die H√§lfte des Einkommens raubt und der nicht verstehen kann, wie Neuank√∂mmlinge schamlos und von Altparteienpolitikern bejubelt in unser Sozialsystem einwandern, w√§hrend er selbst morgens um halb sechs vom schrillen Klingeln des Weckers aus dem Schlaf gerissen wird und sich dann auf den Weg zur Arbeit macht.

3. Keine Ergänzung sondern Alternative!

Die bisherige Analyse zeigt, dass viele B√ľrger, insbesondere Arbeiter und Arbeitnehmer, mit der Politik generell und mit allen Parteien unzufrieden sind. Eine derart gesunkene Wahlbeteiligung in einer Zeit, in der Grund- und Freiheitsrechte eingeschr√§nkt sind und nahezu jeder B√ľrger unseres Landes von politischen Einschr√§nkungen und Vorgaben direkt betroffen ist, macht deutlich, dass viele Wahlberechtigte momentan √ľberhaupt keine politische Alternative sehen und stattdessen komplett auf die Stimmabgabe verzichten, obwohl sie uns bereits gew√§hlt haben.

Wir m√ľssen f√ľr diese Menschen die Alternative sein!

Wir waren nicht und d√ľrfen niemals eine Erg√§nzung im Altparteiensystem werden, die etwas konservativer als die CDU, etwas nationaler als die FDP und etwas einheitlicher organisiert als die ‚ÄěFreien W√§hler‚Äú auftritt.

Wir sind der Gegenpol zu allen Etablierten und wir sind die einzige Alternative zu einer Parteienlandschaft, die es sich gem√ľtlich gemacht hat und nur von Zeit zu Zeit in kleinere Scharm√ľtzel untereinander einsteigt, bevor die ‚Äěgro√üe Allparteienkoalition‚Äú sich wieder lieb hat und das Fell weiter zerteilt.

Korruptionsaff√§ren ersch√ľttern die CDU und auch die SPD in Rheinland-Pfalz hat mit dem Fall Held erhebliche Vorw√ľrfe an der Backe.

Die Gr√ľnen hier im Land bef√∂rdern rechtswidrig und begehen Verfassungsbruch, die FDP-Spitzenkandidatin und Staatssekret√§rin stand dem in nichts nach.

Doch trotzdem haben wir es nicht geschafft vom politischen Establishment enttäuschte Wähler auf unsere Seite zu ziehen.

Wir m√ľssen also die Frontstellung gegen das politische und mediale Establishment noch deutlicher herausarbeiten und so den vielen Nichtw√§hlern und ‚Äěnormalen Leuten‚Äú aufzeigen: wir sind anders, wir sind die Alternative und wir werden alles daf√ľr tun, dass wir sie im Parlament vertreten und ihren allt√§glichen Sorgen und N√∂ten eine Stimme geben.

Es gibt bei der Bundestagswahl f√ľr den W√§hler nicht die Auswahl zwischen verschiedenen Farboptionen, sondern nur die Frage: wir oder das Establishment?

 

Und um nicht falsch verstanden zu werden:

‚ÄěAnti-Establishment‚Äú hei√üt keineswegs ‚Äěnur dagegen‚Äú zu sein oder mit Verbalradikalismen aufzufallen. Harte inhaltliche Positionen und Ideen f√ľr unser Land m√ľssen pointiert, klug und ansprechend transportiert werden! Idiotische Steilvorlagen f√ľr politische Gegner und undiszipliniertes Verhalten muss abgelehnt und intern entsprechend geahndet werden.

‚ÄěAnti-Establishment‚Äú bedeutet auf der Seite des ‚Äěnormalen B√ľrgers‚Äú gegen eine politische Elite zu k√§mpfen und¬† sich mit dessen allt√§glichen Problemen zu besch√§ftigen.

Das bedeutet eine grunds√§tzliche √Ąnderung der Politik im Land anzustreben anstatt nach knappen ‚Äěb√ľrgerlichen Mehrheiten‚Äú zu schielen, in denen wir im Westen allenfalls kleiner Partner und sehr rasch von kaltschn√§uzigen und machtgierigen Altparteipolitikern ‚Äěan die Wand gedr√§ngt‚Äú w√§ren.

Das geht einher damit, dass unsere Mandatstr√§ger die ‚ÄěParlamentsvertunnelung‚Äú vermeiden und ab und zu den Schreibtisch und das Schreiben am Plenarantrag gegen die Sprechstunde in der Gartenstadt in Ludwigshafen und in der Innenstadt von Pirmasens tauschen m√ľssen.
Die SPD Rheinland-Pfalz hat mit ihrem Quartierb√ľro in Ludwigshafen anscheinend gute Erfahrungen gemacht und wir mussten schmerzlich lernen, dass f√ľnf Jahre hervorragende Sacharbeit im Landtag von Rheinland-Pfalz sich nicht wirklich im Ergebnis niedergeschlagen haben.

Wir haben die besseren Inhalte und den gesunden Menschenverstand auf unserer Seite. Jetzt m√ľssen wir diese Inhalte auch entsprechend vermarkten und so daf√ľr sorgen, dass wir als kraftvolle, inhaltlich starke und sympathische Alternative wahrgenommen werden.

Also treten wir selbstbewusst auf und lassen uns nicht von au√üen erz√§hlen, welche unserer Mitglieder ‚Äěb√ľrgerlich‚Äú oder ‚Äěgem√§√üigt‚Äú genug seien, um im Altparteienkarussel mitzufahren.

Unser Gegner h√§lt einigen von uns die ‚Äěb√ľrgerliche Mehrheit‚Äú als fernes Versprechen vor die Nase, wie der Kutscher dem Esel die Karotte.

Fallen wir nicht auf derartige Tricks rein und agieren selbstbewusst, geschlossen und offensiv.

Wir sind die Alternative zu einer Elite, die unser Volk in erster Linie als Steuergeldspender f√ľr links-gr√ľne Ideologieprojekte betrachtet und ansonsten mit Verachtung auf ‚Äědie kleinen Leute‚Äú herabschaut.

Wir sind die Alternative zu einem politischen Establishment, das mit unserer Nation nichts verbindet und sich lieber in ein utopisches Gleichmacherkonstrukt ‚ÄěVereinigte Staaten von Europa‚Äú fl√ľchten m√∂chte.

Wir sind die Alternative f√ľr Deutschland ‚Äď und wir lassen uns nicht unterkriegen!

Jetzt heißt es, nach vorne schauen

Wir werden uns sicherlich noch eine gewisse Zeit nehmen m√ľssen, um das Wahlergebnis genauer aufzuarbeiten und dann die richtigen Schl√ľsse f√ľr die kommende Wahl daraus zu ziehen.

Eine Wahrheit gilt in der politischen Welt jedoch mit Sicherheit und muss dringend ber√ľcksichtigt werden:

Wähler wollen keinen Streit. Wir waren als AfD immer dann stark, wenn wir geschlossen nach außen aufgetreten sind und durch Positionen statt Personalstreit auffielen. Leider ist das in den vergangenen Monaten auf Bundesebene nicht gut gelaufen und es war mit Sicherheit auch nicht hilfreich, dass der amtierende Fraktionsvorsitzende in Rheinland-Pfalz mehrfach die eigene Partei durch die Blume als unwählbar bezeichnet hat.

 

Daher ist es umso wichtiger, dass die AfD in ihren verschiedenen Facetten und regionalen Auspr√§gungen in Zukunft wieder an einem Strang zieht. Eine richtige Konsequenz aus den G√§ngelungen des Wahlkampfes und dem gestrigen Ergebnis sollte sein, die Reihen noch fester zu schlie√üen, Fehler abzustellen, Differenzen hinter verschlossenen T√ľren zu kl√§ren und im Herbst einen noch engagierteren, professionalisierten Kampf f√ľr das Wohl unseres Landes zu f√ľhren.

Ich zähle auf Sie.

 

Herzliche Gr√ľ√üe

 

Ihr

Sebastian M√ľnzenmaier

 

M√ľnzenmaier: Stellungnahme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Zuletzt aktualisiert: 16.03.2021 von Team M√ľnzenmaier
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Kommentare

  • Sven Simer 27 / 03 / 2021

    Die Tatsache und Feststellung, dass wir an die Nichtw√§hler verloren haben, best√§tigt bereits meine Kritik von 2017 zum Bundestagswahlprogramm. Wir haben unter anderem das Thema Euro nicht mehr behandelt und die Folgen der immer noch ungesicherten Au√üengrenzen. Der Bundesvorstand und die gesamte Partei hatten sich 2017 auf den Fl√ľchtlingen “ausgeruht”. Somit muss man sich nicht wundern, wenn viele W√§hler aktuell keine AfD mehr w√§hlen. Auch ben√∂tigen wir in allen Kreisverb√§nden Ma√ünahmen, die Nichtw√§hler und Briefw√§hler zur AfD-Stimme bewegen. Auch bei den Plakaten m√ľssen die Vielzahl an Themen √ľberdenkt werden. Eine immer wieder traurige Erkenntnis, die aber leider nicht unber√ľcksichtigt werden darf, die B√ľrger/W√§hler w√§hlen Personen und keine Themen. Wir brauchen ein oder zwei Gesichter an der Parteispitze, die die AfD repr√§sentieren und die Partei mit den wichtigsten Themen vertreten.

  • Herbert Brichta 24 / 03 / 2021

    Die AfD hat sich zu “Corona” fr√ľhzeitig nicht nur im Bundestag (Alice Weidel im M√§rz 2020) klar positioniert und dies auch sp√§ter durch ihre Repr√§sentanten m√ľndlich wie schriftlich bekr√§ftigt: Statt Lock-downs und Masken-Hysterie konsequenter Schutz der vulnerablen Gruppen!
    Wenn sie sich aber nur bei ARD und ZDF informieren, werden sie dazu auch nichts finden!

  • Herbert Brichta 21 / 03 / 2021

    Die gesellschaftliche Corona-Spaltung hat leider auch viele AfD-W√§hler gespalten. Noch glaubt leider eine Mehrheit der Bev√∂lkerung an einen Erfolg der unsinnigen Lock-down-Ideologie und die M√§r von den “Corona-Verharmlosern” in der AfD. Diese W√§hler sind vielfach zuhause geblieben oder zu den “Ma√ünahme-Parteien” (zur√ľck-) gewandert. Die wenigen Selbst√§ndigen konnten diesen Verlust nicht ausgleichen. Das dicke Ende mit Masseninsolvenzen, Arbeitslosigkeit kommt vermutlich wohlweislich erst nach der Bundestagswahl – auch dort werden wir wohl leider mit Verlusten rechnen m√ľssen.
    Die Querdenker-Bewegung bekommt zwar immer mehr Zulauf, sie ist aber kein gro√ües W√§hlerreservoir f√ľr die AfD. Zumindest aber schw√§cht sie langfristig das gr√ľne und linke W√§hlerpotential. Wir m√ľssen in der Tat auf die kleinen Leute hoffen, die tagt√§glich mit ihren Steuern und Sozialabgaben das BSP mehren, aber um Ihre bisherigen (bezahlbaren) Perspektiven mit Dieselauto und Haus im Gr√ľnen f√ľrchten m√ľssen und obendrein gegen√ľber den Zuwanderern zu B√ľrgern zweiter Klasse gestempelt werden, das Schmarotzertum aber finanzieren d√ľrfen. Erst wenn dieser Corona-Kater nach der Bundestagswahl kommt und wegen der ausbleibenden Herdenimmunit√§t kein Zur√ľck zu den alten Verh√§ltnissen bald erkennbar wird, erst dann wird die AfD wieder zulegen, wenn sie bis dahin durchh√§lt und Ihrer exzellenten programmatischen Linie treu bleibt.

  • Auff√§lliges Timing der CDU-Maskenaff√§re 20 / 03 / 2021

    In der Stellungnahme von Herrn M√ľnzenmaier sowie in den Medien fehlt meines Erachtens eine Diskussion dar√ľber, warum die Maskenaff√§re der CDU zielgenau und mit maximalem Schadenspotential kurz vor den beiden Landtagswahlen von den Medien hochgepusht wurde. Das ist zwar nicht die Ursache f√ľr das schlechte Abschneiden der AfD, jedoch der Grund f√ľr das extrem gute Abschneiden von SPD und Gr√ľnen, die bis zur Maskenaff√§re gut 4-5% weniger Stimmen bekamen. Das Timing ist vergleichbar mit dem Timing der Ibiza-Aff√§re und √§u√üerst verwunderlich, da die Provisionen f√ľr die betroffenen Abgeordneten der CDU doch bereits vor vielen Monaten flossen. Warum wurde dann mit der Ver√∂ffentlichung bis kurz vor die Landtagswahlen gewartet? F√ľr mich erweckt dies den Eindruck, da√ü hier von gr√ľn-linken Kr√§ften in den Medien durch geschicktes Timing eine riesige Wahlmanipulation stattgefunden hat. Weiter verwundert mich, da√ü das auff√§llige Timing weder in der Presse noch bei AfD und CDU diskutiert wird, obwohl der Wahleinflu√ü der Maskenaff√§re auf der Hand liegt und Frau Dreyer ohne die Maskenafff√§re jetzt sicher nicht die lachende Siegerin w√§re. Ich w√ľrde es sehr begr√ľ√üen, wenn dies seitens der AfD diskutiert und untersucht w√ľrde.

  • MAJS 19 / 03 / 2021

    Sehr geehrter Herr M√ľnzenmaier,

    Sie haben eine sehr ausf√ľhrliche Analyse des Wahldebakels f√ľr die AfD in Rheinland-Pfalz erstellt, die sicher auch auf das Ergebnis in Baden-W√ľrttemberg anzuwenden ist. Ich mu√ü Ihnen aber sagen, da√ü mir diese Analyse viel zu lang ist, weil sie sich ‚Äď eingedenk der ‚ÄěGoldenen Physikalischen Regel‚Äú ‚Äď auf die Bereiche der Wirkung (Symptom, Ergebnis) und der Vermittlung (bewirkendes Moment) bezieht und den Bereich Ursache (ausl√∂sendes Moment) nur sehr unzureichend beleuchtet. Ich sch√§tze Sie und Ihre parlamentarische Arbeit sehr und denke, da√ü Sie weit tiefere Einblicke in die wirkliche Ursachenstruktur haben.

    Allerdings habe ich diese Entwicklung der Wahlergebnisse schon vor √ľber einem Jahr in verschiedenen Schreiben artikuliert ‚Äď und meiner Meinung nach wird es mit der AfD noch weiter bergab gehen bei den kommenden Wahlen, weil die AfD die W√§hler nur sehr ungen√ľgend erreicht und anspricht. Vordergr√ľndig spielen hier nat√ľrlich die korrumpierten Medien, parteiinterne Querelen und ein alles andere als optimaler Wahlkampf eine gewisse Rolle. Aber meiner Meinung nach beklagt man sich bei der Parteif√ľhrung schon viel zulange √ľber unfaire Medien, Verleumdung und andere Dinge. Aber die Probleme des Scheiterns sind eindeutig ‚Äěhausgemacht‚Äú, also bei der AfD selbst zu suchen.

    Diese deutlichen Verluste der AfD gerade in einer Zeit des Wandels der Demokratie in unserem Land (und nicht nur dort) hin zu einer Ochlokratie ist best√ľrzend und macht hoffnungslos. Selbst in einer Zeit der Rechtsbr√ľche, der Zerst√∂rung kultureller, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Basen durch das herrschende Regime schaffen wir es nicht, die in erster Linie betroffenen Menschen, den Mittelstand, Selbst√§ndige, Arbeitnehmer, zu erreichen! Das wird sich bei den n√§chsten Wahlen fortsetzen, vielleicht sogar beschleunigen und der AfD eine existentielle Krise bescheren.

    Die AfD kann diese Entwicklung nur stoppen und sogar umkehren mit:
    1. Einer klaren und starken F√ľhrung; gegenw√§rtig haben wir hier die gr√∂√ütm√∂gliche Unf√§higkeit oder Unwilligkeit (z. B. interne Querelen und K√§mpfe‚Ķ).
    2. Eine klare und eindeutige Vision als Leitbild.
    3. Klare und eindeutig Ziele und Werte definieren und vermitteln.
    4. Eindeutige Strategien und Taktiken zur Zielerreichung.
    5. Ein Netzwerk der nonkonformen Kr√§fte bilden, um die B√ľrger und W√§hler √ľber die dortigen vielf√§ltigen Kan√§le zu erreichen.

    Aus meinen zahlreichen Gespr√§chen mit Menschen aller ‚ÄěSchichten‚Äú sehe ich ein Potential f√ľr die Werte der AfD von mindesten 30 %; die allermeisten Menschen sind heute ungl√ľcklich, haben Zukunfts√§ngste oder f√ľhlen sich bedroht von Entwicklungen, die f√ľr Normaldenkende einfach unfa√übar sind. Warum bilden die letzten aufrechten Kr√§fte nicht eine Allianz f√ľr Deutschland?! Diese Kr√§fte d√ľrfen sich nicht weiter spalten lassen, sie m√ľssen sich zusammenfinden und gemeinsam k√§mpfen, AfD, Hallo Meinung, Querdenker‚Ķ Wir d√ľrfen uns nicht weiter voneinander entfernen und uns von den Altparteien-Rechtsbrechern vorschreiben lassen, von wem wir und distanzieren.

    Es ist schon ‚Äě12:00 Uhr‚Äú f√ľr unser Land und h√∂chste Zeit, da√ü AfD wirklich f√ľr ‚ÄěAlternative f√ľr Deutschland‚Äú steht und nicht f√ľr ‚ÄěAngst fri√üt Denken‚Äú!

  • MAJS 19 / 03 / 2021

    Ihr Beitrag ist so falsch wie die offiziellen Verlautbarungen des Corona-Regimes. Es ist doch wirklich nicht schwer, im Netz genug Fakten und Belege von bestens reputierten Wissenschaftlern zu finden, um die Inszenierung der sog. Pandemie zu erkennen. Wer Menschen, die gegen ein faschistoides Regime ihre und Ihre verfassungsmäßigen Grundrechte verteidigt als Wirrköpfe bezeichnet, hat wohl echte Probleme mit den elektro-chemischen Vorgängen in einem bestimmten Organ.

  • Manfred Kerner 19 / 03 / 2021

    Hallo Herr M√ľnzenmaier,
    ich finde Ihre Ausf√ľhrung sehr spannend und zugleich interessant.
    Ich stelle mir nur die Frage, wo war die AFD die letzten 4 Jahre?
    Ihre Partei war so sehr mit sich selbst besch√§ftigt, dass sie ihren eigentlichen Auftrag total aus den Augen verloren hat, n√§mlich eine “Alternative f√ľr Deutschland” zu sein. Jetzt sich dar√ľber Gedanken zu machen was passiert ist w√§re vergeudete Zeit. Sie und wir alle wissen was geschehen ist. Es wurden Fehler √ľber Fehler begangen und die sind nicht wieder einzuholen. Es z√§hlt, dass Hier und Jetzt und das Heute und Morgen.
    Stellen Sie sich vor Sie haben einen Obstkorb mit wunderbaren Fr√ľchten. Sie bemerken darunter eine Frucht die faul und verdorben ist und noch ein paar die ebenso aussehen bzw. beginnen zu verderben. Was w√ľrden Sie tun? Ich w√ľrde die verdorbenen Fr√ľchte aussortieren und entfernen, selbst wenn nur 60-70% √ľbrig bleiben ist das immer noch mehr als alle zu verlieren.
    Ihre Partei h√§lt aber genau an diesen faulen Fr√ľchten fest und verdirbt dadurch den Rest.
    Das erste Ergebnis konnten Sie am Sonntag ohne langes nachdenken erkennen. Wie kann es sein, dass eine Partei die f√ľr Deutschland eine Alternative darstellen m√∂chte, sich in die Lage begibt vom Verfassungsschutz eventuell √ľberwacht zu werden. W√ľrden Sie sich von einem Chirurgen operieren lassen bei dem die letzten 5 Patienten verstorben sind?
    4 Jahre haben Sie nur in der eigenen Partei diskutiert ob oder ob nicht anstatt hier N√§gel mit K√∂pfen zu machen. Jede Ver√§nderung ist schmerzlich, ganz klar, aber genau diese Ver√§nderung muss statt finden und nicht kann. Wie es den Menschen in unserem Land geht. dass wissen wir alle und es gilt diese Menschen das Volk zu gewinnen und nicht nur eine bestimmte Gruppe daraus. Wenn Sie kein Interesse daran haben sich mit anderen Parteien zu koalieren, dann wird die AFD ein ewiger Au√üenseiter sein ohne jemals die M√∂glichkeit zu besitzen “Mitzureden”. Vorausgesetzt es gibt die AFD noch in ein paar Jahren und ihr ergeht es nicht gleich wie der Piratenpartei.
    Trotz allem w√ľnsche Ich Ihnen und Ihrer Partei alles Gute und viel Erfolg.
    Ihr M.K.

  • Lucifer Bromwasser 18 / 03 / 2021

    Lieber Herr M√ľnzenmaier,
    warum nutzt die AfD ihre Wahlplakate nicht f√ľr klar verst√§ndliche Aussagen? Stattdessen muss ich kryptische Botschaften lesen wie z.B. ‘Br√ľcken bauen’. Welcher potentielle W√§hler soll von solch einem Plakat angesprochen werden, das auch wegen geringer Kontraste und fehlender Signalfarben unauff√§llig ist? Die Plakate der Koboldpartei wirken sehr viel professioneller, auch wenn sie mit dem gr√∂√üten anzunehmenden Unsinn beschriftet sind.

    Die AfD k√∂nnte mit dem folgenden Plakat ausgepl√ľnderte Stromkunden ansprechen:

    Hohe Stromrechnung?
    Energiewende durch Kernkraft!

    … hier ein sch√∂nes Bild mit gr√ľner Natur …

    G√ľnstig. Sauber. Sicher. CO2-neutral.
    Machen statt merkeln!

    Herr M√ľnzenmaier, ich werde Ihnen diesen Vorschlag als PDF-Datei zuschicken. Schon vor l√§ngerer Zeit habe ich Sie w√§hrend einer Wahlparty in Mainz-L√ľgenberg auf das Verh√§ltnis der AfD zur Kernenergie angesprochen. Seither sind die Kernkraftwerke Gundremmingen B und Philippsburg 2 abgeschaltet worden, ohne dass die AfD diese Irrsinnsma√ünahmen mit angemessener Sch√§rfe kritisiert hat. Der letzte Bundesparteitag der AfD fand im Wunderland Kalkar statt, einem Kernkraftwerk, welches nie in Betrieb gehen durfte. Leider nutzte meines Wissens keiner der Redner die Gelegenheit, die Technologiefeindlichkeit der ehemaligen Arbeiterpartei anzuprangern.

    Unabhängig davon, ob der Klimawandel vom Menschen verursacht wird oder nicht, sollte sich die AfD als Klimaschutzpartei präsentieren, welche aber im Gegensatz zu fast allen Altparteien nicht auf Verzicht und Deindustrialisierung setzt, sondern auf moderne Technologien. Dazu gehört die Deckung der Grundlast durch Nuklearenergie, denn das Ersetzen von Kohlekraftwerken durch Gaskraftwerke reduziert die CO2-Emissionen um höchstens ein Drittel. Will man die sogenannten (mehr oder minder sinnvollen) Klimaziele erreichen, so muss man sich zwischen Kernenergie und ökosozialistischer Mangelwirtschaft entscheiden. Ohne den Einsatz von Nuklearenergie ist weder die Realisierung der Elektromobilität noch die Produktion synthetischer Treibstoffe auf umweltverträgliche Weise möglich.
    Inzwischen sind sichere Reaktoren verf√ľgbar, bei deren Betrieb nur wenig nuklearer Abfall entsteht. In vern√ľnftig regierten Staaten (GB, Niederlande) sind Kernkraftwerke in Planung. Pr√§sident Macron hat die Laufzeit der franz√∂sischen Kernkraftwerke von 40 auf 50 Jahre verl√§ngert. Einflussreiche Unternehmer, beispielsweise Elon Musk, favorisieren die Kernenergie. Der Zug ist in Fahrt, wann springt die AfD auf?
    Irgendwann wird eine entmerkelte, v√∂llig ausgemerkelte CDU wieder zur Vernunft kommen und die Vorz√ľge der Nuklearenergie wiederentdecken. Ich hoffe doch sehr, dass die AfD schneller ist.

    Meiner Ansicht nach sollte das Bef√ľrworten der Kernenergie zum Markenkern der AfD geh√∂ren oder hinzugef√ľgt werden. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal k√∂nnte die Partei eine neue W√§hlerschicht gewinnen, n√§mlich solche Menschen, die sich um den Industriestandort Deutschland sorgen oder denen die Stromrechnung √ľber den Kontostand w√§chst. Das Thema Energie hat dar√ľber hinaus den unsch√§tzbaren Vorteil, dass es Merkels Schlapph√ľten keinerlei Angriffsfl√§che bietet.

  • Max Axel Jurke 18 / 03 / 2021

    Widrige Umst√§nde wie Corona, dann der Verfassungsschutz der trotz Gerichtsurteil Informationen an die √Ėffentlichkeit durchsticht, die permanente Hetze, die gnadenlose Ausgrenzung in der Berichterstattung, wenn es um sachliche und konstruktive Politik der AfD geht, m√∂glicher Wahlbetrug wahrscheinlich noch. Da ist dieses Ergebnis nicht sehr verwunderlich. Fehlender Zusammenhalt, bzw. Parteiinterne Streitereien bestimmt noch. Ansonsten sind mir keine Fehler in Bezug auf unsere Partei aufgefallen. Bei mir sind all die Reden, bzw. der gigantische Einsatz um Vertrauen und W√§hlerstimmen zu gewinnen bestens angekommen. Ihrer Wahlanalyse kann ich nichts mehr hinzuf√ľgen. Das stimmt alles so. Die ist Spitze.

  • Walter Wieberg 18 / 03 / 2021

    Korrektur – Korrektur – Korrektur
    In meinem Beitrag ist ein Zahlendreher drin und daher sind die Folgeberechnungen auch falsch. Es muss richtig heißen:
    “Also: 61.000 minus 11,8% von 270.000 = 61.000 ‚Äď 32.000 = 29.000 (brutto an Nichtw√§hler abgegeben).
    Weiterhin m√ľssen nat√ľrlich die 12.000 Stimmen, die die AfD von den Nichtw√§hlern gewonnen hat, ebenfalls abgezogen werden!
    Also: 29.000 ‚Äď 12.000 = 17.000 (netto an Nichtw√§hler abgegeben)
    Jetzt sieht die Sache schon anders aus: wir haben bei dieser Wahl netto also ‚Äúnur‚ÄĚ 6,3% der Stimmen aus der letzten Wahl an die Nichtw√§hler verloren!!
    √úberlegen Sie sich den Schwenk in die Fundamentalopposition f√ľr nur 6,3% noch einmal gut. Ich w√ľrde es nicht machen.”

  • Es war und ist die Corona Politik des AfD 18 / 03 / 2021

    Die AfD wird √ľberwiegend von √§lteren W√§hlern gew√§hlt, die im Gegensatz zur heutigen Jugend noch deutsche Werte kennengelernt haben und noch wissen, was diese sind. Diese √§lteren W√§hler geh√∂ren tendenziell der Risikogruppe an und haben naturgem√§√ü ein geringes Interesse daran, durch Corona vorzeitig ins Jenseits bef√∂rdert zu werden.Wenn die AfD nunmehr Gastst√§tteninhaber, Diskotheken und andere Orte des Vergn√ľgens sch√ľtzen m√∂chte und daf√ľr eine Handvoll Stimmen von diesen bekommt, dann trifft dies bei den meisten √§lteren W√§hlern auf wenig Verst√§ndnis, mit der Folge da√ü die AfD f√ľr jeden gewonnenen Selbst√§ndigen mindestens das 10-fache an √§lteren W√§hlern verloren hat. Dann darf man sich √ľber das Wahlergebnis nicht wundern.

    Bei der AfD mu√ü man sich √ľberlegen, ob man Randgruppen wie Gastst√§tteninhaber und Diskothekenbesitzer bzw. deren Besucher oder die Mehrheit des Volk vertritt und zwar den Teil des Volkes, der sich noch klassischen deutschen Werten verpflichtet f√ľhlt. Vorbilder f√ľr die AfD sollten nicht Wirrk√∂pfe wie Trump, Bolsonaro oder die “Querdenker” sondern L√§ndern wie Australien, Neuseeland, Korea und Taiwan sein.

    Leider lassen die aktuellen Facebookbeitr√§ge der AfD bef√ľrchten, da√ü man die meiner Ansicht nach katastrophale Corona-Politik fortsetzt und alles daran setzt, auch noch die Bundestagswahl gegen die Wand zu fahren.

  • Walter Wieberg 18 / 03 / 2021

    Vielen Dank f√ľr Ihre klugen und von viel Lebenserfahrung zeugenden Ausf√ľhrungen, die ich zu 100% unterschreiben kann!

  • Walter Wieberg 18 / 03 / 2021

    Moment mal, als alter Statistiker habe ich ich da ein paar Einw√§nde, bevor von Ihnen solche weitreichenden Folgerungen gezogen werden in Richtung “Fundamentalopposition”!
    Wir sind n√§mlich nicht die einzige Partei, die an die Nichtw√§hler abgegeben hat: im Durchschnitt haben alle anderen Parteien (ohne Ber√ľcksichtigung der AfD) 11,8% an die Nichtw√§hler verloren. Dieser allgemeine “Sockelverlust”, der alle Parteien betroffen hat, muss nat√ľrlich auch von den AfD-Stimmen der letzten Wahl, die an die Nichtw√§hler verloren gingen, abgezogen werden, damit ich eine objektivere Ausgangslage f√ľr eine Diskussion bekomme, welche Verlustgr√∂√üe eventuell durch AfD-spezifische Ursachen zustande gekommen ist.
    Also: 61.000 minus 11% von 270.000 = 61.000 Р23.000 = 38.000 (brutto an Nichtwähler abgegeben).
    Weiterhin m√ľssen nat√ľrlich die 12.000 Stimmen, die die AfD von den Nichtw√§hlern gewonnen hat, ebenfalls abgezogen werden!
    Also: 38.000 Р12.000 = 26.000 (netto an Nichtwähler abgegeben)
    Jetzt sieht die Sache schon anders aus: wir haben bei dieser Wahl netto “nur” 9,6% der Stimmen aus der letzten Wahl an die Nichtw√§hler verloren!
    √úberlegen Sie sich den Schwenk in die Fundamentalopposition f√ľr nur 9,6% noch einmal gut. Ich w√ľrde es nicht machen. Volksvertreter wie Kay Gottschalk im Bundestag oder Joachim Paul im Landtag fangen gerade erst an, die Fr√ľchte ihrer beharrlichen, sachbezogenen und ungemein kompetenten Arbeit im Detail der Sachproblematiken zu ernten: die Presse akzeptiert sie mehr und mehr als Fachleute und irgendwann wird sich das auch in der Bev√∂lkerung herumsprechen. Wir reden hier aber von mehreren Legislaturperioden f√ľr diesen Prozess.
    Aber abrupte Strategiewechsel hin zur Fundamentalopposition k√∂nnen diese Fortschritte in wenigen Monaten wieder kaputt machen…..

  • Ulrich M√ľller 18 / 03 / 2021

    Wenn ich die Diskussionsbeitr√§ge einiger Mitkommentatoren hier lese, frage ich mich wirklich, ob sie unser Parteiprogramm tats√§chlich gelesen haben und dahinter stehen. Da ist von “weichgesp√ľlten”, “Abnickern”, “Jasagern”, “Verr√§tern” und “FDP 2.0” die Rede. Manche zweifeln sogar die Sinnhaftigkeit des parlamentarischen Systems im Grundsatz an und rufen zum Wahlboykott auf. Tut mir leid, aber f√ľr mich ist die AFD immer noch eine Partei, die sich zwar f√ľr mehr direkte Demokratie stark macht, sich jedoch uneingeschr√§nkt dem Grundgesetz und damit dem System der parlamentarischen Demokratie und dem Rechtsstaat verpflichtet f√ľhlt. Politik hei√üt dicke Bretter bohren und mit √úberzeugungsarbeit seine Ziele erreichen wollen. Mit dicken Spr√ľchen und der Faust auf den Tisch schlagen kann man zwar Eindruck schinden, ist aber nur in den seltensten F√§llen erfolgreich.

    Ich bin davon √ľberzeugt, da√ü wir nur dann auf Dauer bestehen k√∂nnen, wenn wir bei den W√§hlern als ernst zu nehmende Kraft wahrgenommen werden, die widerspruchsfrei und schl√ľssig argumentiert. Wir m√ľssen z.B. schon erkl√§ren k√∂nnen, warum die AFD im Februar 2020 noch vor Corona gewarnt hat und im Sommer mit den Querdenkern auf die Stra√üe gegangen ist oder warum wir zuerst gegen und dann f√ľr den Mindestlohn waren. Nat√ľrlich hat jede Partei das Recht, dazu zu lernen, aber acht Jahre nach der Gr√ľndung haben wir keinen Welpenschutz mehr und k√∂nnen uns nicht mehr wie eine junge Protestpartei auff√ľhren. Es reicht nicht mehr, nur den Finger in die Wunde zu legen, sondern es m√ľssen auch L√∂sungsans√§tze angeboten werden. Und so hohl es auch klingen mag, sollten wir akzeptieren, da√ü andere Parteien gelegentlich mal richtig liegen k√∂nnen. Wenn wir dann Vorschl√§gen zustimmen, die wir selbst f√ľr richtig halten, ist das kein Verrat.

  • Franz Dietzen 17 / 03 / 2021

    Hallo Tom, das stimmt. Die Zeitung und Medien bringen nur dann was √ľber die AfD wenn jemand dar√ľber herzieht. Am besten noch jemand aus der eigenen Partei.

  • J.G. 17 / 03 / 2021

    Sehr gut beschrieben! Nur den letzten Nebensatz teile ich nicht. Das √∂ffentliche Verteufeln der AfD hat viel zerst√∂rt. Warum versucht die AfD denn nicht, den medialen Spie√ü umzudrehen? H√§ufige Werbeanzeigen in den Tageszeitungen und unverf√§ngliche Leserbriefe, das kostet nicht viel, l√§sst aber die AfD √∂ffentlich wieder sympathischer wirken und bietet die Chance, f√ľr inhaltliche Positionen zu werben. Und die Zeitungen werden sich dann bald in ihrer Hetze m√§√üigen, da sie die AfD als Stammkunden f√ľr Werbeanzeigen nicht verlieren wollen.

  • Werner Kettering 17 / 03 / 2021

    Hallo Sebastian,

    sehr gute Analyse, kann ich umfassend unterst√ľtzen.

    Ein paar Dinge aus meiner Sicht:
    In meinem Bekannten-/ und Freundeskreis wurde ich oft darauf angesprochen, warum die AfD so weichgesp√ľlt auftritt. Sie brauchen keine CDU 2.0, damit gibt die AfD ihren Markenkern auf, der ihr Alleinstellungsmerkmal war. 2016 waren wir erfolgreich, weil √ľberall wo AfD draufstand auch AfD drinnen war.
    Das heutige Anbiedern an die Altparteien st√ľrzt die Partei in eine Vertrauenskrise. Der W√§hler w√§hlt dann lieber das Original eine CDU oder eine FDP, als eine billige Kopie. Und die billige Kopie sind wir in diesem Fall, die AfD.

    Es wird auch sehr kritisch aufgenommen der Streit in der Partei und der Krieg gegen ihre eigenen Mitglieder. 2016 traten wir auf als eine lebhafte, dem Pluralismus der Meinungen respektierende Partei. Wer heute eine andere Meinung vertritt wird ausgegrenzt und aus der Partei geekelt. Du weißt bestimmt wovon ich spreche.
    Unsere “Bonzen” d√ľrstet es selbst nach den gut alimentierten Posten im Parlament, Qualifikation steht da nicht unbedingt im Profil.
    Dein Mitarbeiter selbst hat die Trennung unserer Kreistagsfraktion gefördert statt verhindert und seine Rachemotive befriedigt. Im Wahlkampf suchte er jetzt nach Helfern aber du wirst dir vorstellen können, die Resonanz im Kreis der Betroffenen war nicht besonders erfolgreich.
    In 2 großen Verbandsgemeinden des KV weiß ich, fand keine Landtagswahlwerbung statt. Kein Plakat war aufgehängt, kein Wahlprogramm wurde ausgeteilt. Landtagswahl fand offenbar ohne AfD-Beteiligung statt und du weißt wir leben hier in AfD-Land.
    Gerade die Arbeit vor Ort in den Kreisverb√§nden ist aber unabdingbar und war 2016 ein Schl√ľssel zu unserem Erfolg. Das Fundament ist m√ľrbe geworden in 5 Jahren.

    Da√ü √ľberhaupt ein Kandidat in meinem Wahlkreis nominiert wurde, war nur meiner Intervention an den Landesvorstand kurz vor Anmeldeschlu√ü zu verdanken. Warum hatten wir √ľberhaupt einen Landeswahlleiter frage ich mich da?

    Wir haben einige Statthalter in der Partei, die sich gerne mit einem Amt schm√ľcken wollen, es aber dann an Einsatz oder K√∂nnen missen lassen.

    Lieber Sebastian,

    auch ich m√∂chte eine erfolgreiche Bundestagswahl erleben, weil ich denke eine √Ąnderung kann nur von “oben” erfolgen. Ich scheue mich dazu nicht Klartext zu reden, wenn ich Mi√üst√§nde erkenne.
    Wenn die Landtagswahl 2021 die Generalprobe f√ľr die Bundestagswahl im Herbst war, so ging sie gr√ľndlich daneben.
    Ja, wir wurden beim B√ľrger nicht geh√∂rt. Die Presse schweigt uns tot, wer eine andere Meinung hat ist gleich radikal. Ein Rezept uns Geh√∂r zu verschaffen wurde leider nicht gefunden.

    Wir brauchen aber eine Stimme, die uns Aufmerksamkeit verschafft und gehört wird, da baue ich hier in Rheinland-Pfalz auf dich.
    Deine Reden im Bundestag setzen Farbtupfer gegen√ľber den langweiligen Reden der Altparteien. Es ist immer wieder sch√∂n anzuh√∂ren, wie du Abgeordneten der Altparteien spontan ansprichst und abwatschn tust. Du sprichst eine Sprache die der B√ľrger versteht und du sprichst den Kern deines Themas an.
    Ich verteile flei√üig deine Reden in meinem ehemaligen Kundenkreis und erfahre so viel an Zustimmung, wie ich aus unz√§hligen R√ľckmeldungen h√∂re.
    Weiter so!

  • Heidi Walter 17 / 03 / 2021

    Deutsch sein beinhaltet eine gewisse Bereitschaft zur Disziplin und Einhaltung von Regeln stimmt, allerdings nur, wenn sie auch logisch erscheinen. Die Wirrk√∂pfe und Querdenker haben unsere Hochachtung verdient, weil sie gegen die Abschaffung der grundgesetzlich verbrieften Rechte, und keine “Privilegien, wie Merkel betonte, demonstrieren. Das bunte Chaotentum, wie Sie es zu benennen belieben, ist nicht jedem “guten” Deutschen ein Graus, sondern die sind jedem guten Deutschen ein Graus, die zu Abnickern und Jasagern mutieren und damit genau das sind, was die gegenw√§rtigen Etablierten gerne h√§tten. Es soll mich niemand mehr fragen, wie ein gewisser √Ėsterreicher an die Macht kommen konnte, denn heute sind wir im Livestream dabei. Die guten Deutschen sind zu einem Volk von Jasagern, Abnickern und Denunzianten geworden und das ist es, was mich besch√§mt und w√ľtend macht. Fazit: aus der Geschichte nichts gelernt.

  • Heinz Kugel 17 / 03 / 2021

    Nach so einem ern√ľchternden Ergebnis ist schonungslose Analyse, Zukunftsstrategie und Visionen unerl√§sslich.Leider h√§ngt der Partei ein (auch selbstverschuldetes)Image an.Viele B√ľrger haben Angst,dass ein Bekennen zur AfD oder die Mitgliedschaft zu nachteilen f√ľhrt. Daher wie von Dir gefordert: Idiotische Spr√ľche weglassen.Unstimmigkeiten intern kl√§ren.Einheit demonstrieren.Wir m√ľssen die Partei der klaren,einfachen Worte sein damit uns jeder B√ľrger versteht.Fehler aufzeigen und eine einfache verst√§ndliche L√∂sung anbieten.Erkl√§rungen einfach formulieren z.B.mit Vergleichen.Beispiel:Abgelehnte Asylbewerber=Wenn du keine g√ľltige Eintrittskarte f√ľr den Kinosaal hast,dann darfst du nicht in den Saal,so gern du den Film sehen m√∂chtest.Es geht nicht ,es ist nicht korrekt dich dort reinzulassen.Du musst das Haus verlassen.
    Die Partei muss in ihren Reden lebendiger werden,genau und zieltreffend argumentieren auch mal Worte des einfachen Volkes wählen und Leidenschaft und Emotion zeigen.
    Der B√ľrger muss merken da ist einer von uns,der k√ľmmert sich um meine t√§glichen Sorgen.Kurt Beck ist sicherlich mein Idol,aber mit seinem Spruch”nah bei de Leit”hat er recht.Und nicht zuletzt,Vermarktung ist auch in der Politik wichtig und unerl√§sslich.Mit verstaubten Landschaftsfotos,viel Text und Einschlafplakaten regt sich nichts mehr.Modern,
    leicht provokant,einpr√§gende Worte m√ľssen her.Dem B√ľrger das verlangen wecken dabeizusein,das Gef√ľhl gebe:Diese Leute sind die richtigen f√ľr mich.
    Die Parole muss lauten:Wir sind anders als die anderen.Besser.

  • Horst Mueller 17 / 03 / 2021

    ein sehr guter Beitrag genau das war auch meine Überlegung keine Info. in den Briefkästen ,Plakete schlecht was soll da rauskomm?

  • Ivo Wolz 17 / 03 / 2021

    Die AfD sollte sich grunds√§tzlich abgew√∂hnen, die Zeit vor 1945 zu “behandeln”. Die Gegenwart bietet genug Themen f√ľr “Diskussionsorgien”. Nicht die eigenen Leute, sondern die politischen Gegner sind abzukanzeln. Wieso erreichen die Gr√ľnen in den Meinungsumfragen 20%, obwohl ihr Kanzlerkandidat Robert Habeck Vaterlandsliebe zum Kotzen findet. Warum l√§sst die AfD das durchgehen, wo kr√§ftiges Beschimpfen am Platze w√§re? Mal sehen, wie die Medien mit ihrem Liebling damit umgehen. Ein Problem ist auch der Umgang der AfD mit dem Verfassungsschutz. Wenn er sich wie eine weitere links-gr√ľne Partei benimmt, muss er auch als solche √∂ffentlich gebrandmarkt werden. Geb√ľckte Unterw√ľrfigkeit ist da fehl am Platz.

  • Christian Haas 17 / 03 / 2021

    Hallo Sebastian, als ich die erste Lieferung Wahlplakate gesehen habe habe ich mich ehrlich gefragt, wen wir damit hinterm Ofen raus locken sollen. Inhaltlich WischiWaschi und unverbindlich, vom Layout und vor allem der Schriftgr√∂√üe unterirdisch. Im vorbeifahren kaum als AfD-Plakat wahrnehmbar oder lesbar. Und von den Themen konnte man auch meinen es f√§llt uns nichts mehr ein. Die nachgelieferten Anti-Lockdown Plakate haben dann doch noch mal die aktuelle Situation reflektiert. Wir h√§tten das Thema Corona in den Focus nehmen m√ľssen und die irrsinnige Politik dahinter ansprechen m√ľssen. Jeder, der im Mathematikunterricht nicht nur Kreide holen war muss doch ganz einfach dahinter kommen, das wir keine Epidemische Notlage Nationaler Tragweite haben. Es w√§re an uns gewesen, die Menschen mit der Nase drauf zu sto√üen. Bei vielen j√ľngeren Mitb√ľrgern werden wir als die Partei der alten Leute wahrgenommen, weil sie es zum Teil so auf den Plakaten wahrnehmen. F√ľr den Bundestagswahlkampf w√ľnsche ich mir wieder Klartext ohne Bl√ľmchen und Kandidaten, die auch Sympathietr√§ger sind. Kompetenz nutzt nichts, wenn die Ausstrahlung so warmherzig r√ľberkommt wie ein Beh√§lter mit Trockeneis. Wir haben uns im KV schon rege √ľber das Thema Marketing ausgetauscht und auch einen entsprechenden Antrag formuliert. Wir m√ľssen die Menschen wieder ansprechen und abholen. Ich bin dabei !

  • J√∂rg Hammacher 17 / 03 / 2021

    Ganz genau, die Analyse ist schl√ľssig und nachvollziehbar.
    Ich denke, vor allem die Maßnahmen, die AfD zu diskreditieren und in die rechtsextreme Ecke zu schieben hat viele potentielle Wähler verunsichert und abgeschreckt.

  • Max W√§hler 17 / 03 / 2021

    Damit ist alles gesagt worden: “Unser Gegner h√§lt einigen von uns die ‚Äěb√ľrgerliche Mehrheit‚Äú als fernes Versprechen vor die Nase, wie der Kutscher dem Esel die Karotte.”
    Das Establishment nutzt das wie alle Regime zuvor, weil es sitzt auf dem l√§ngeren Hebel. Es ist ein geschlossenes System, das keine wahre Opposition duldet und jegliche Alternative im Keim erstickt. Man fragt sich trotzdem, warum AfD noch geduldet wird? Jemand stellte es scheinbar zutreffend fest, dass auch die AfD zum System geh√∂rt und geduldet wird, weil sie die Wahlbeteiligungsquoten nach oben treibt. Denn bei den “Wahlen”, die im Grunde keine Wahlen sind, das wichtigste ist die Wahlbeteiligung von 50%+, alles andere ist uninteressant.
    Vor allen in der sog. Pandemie wird diese Strategie mit der Karotte gnadenlos ausgenutzt.
    Nat√ľrlich fragt man sich bei solchen Wahlniederlagen, oder besser gesagt einer Wahlohnmacht gegen√ľber einem Konglomerat aus verschiedenen Profitouren des politischen Geschehens. Meiner Meinung nach kann nur eine NULLOPTION helfen, das hei√üt durch Boykott der Wahlen, der wie eine rote Karte f√ľr das Establishment seine Wirkung haben wird, dann kann man neu anfangen, die Politik aufzubauen.

  • Es war die Corona Politik der AfD 17 / 03 / 2021

    Wie ich es Herrn M√ľnzenmaier, Herrn Lohr und Herrn Stritter bereits am 29. Oktober per Mail geschrieben hatte, war es die katastrophale Corona-Politik der AfD, die zu dem Stimmenverlust gef√ľhrt hat. Die AfD hat dadurch zwar geringf√ľgig mehr Stimmen von einigen Selbst√§ndigen bekommen, aber umso Stimmen ihrer bisherigen Stammw√§hler, insbesondere der von Herrn M√ľnzenmaier genannten kleinen Leuten verloren, die dann vor lauter Frust √ľberhaupt nicht mehr w√§hlen gegangen sind. Die Niederlage ist hausgemacht. H√§tte die AfD dagegen die h√§ufig katastrophal schlechte Corona-Politik der Bundes- und Landesregierung angegriffen, h√§tte sie 4-5% Stimmen dazugewonnen. Deutschsein beinhaltet eine gewisse Bereitschaft zu Disziplin und der Einhaltung von Regeln und ist damit das genaue Gegenteil der Wirrk√∂pfe und Chaoten der Querdenker. Die AfD h√§tte sich stattdessen z.B. die sehr strikte australische Corona-Politik zum Vorbild nehmen und z.B. die Schlie√üung bzw. strikte Kontrolle der Grenze fordern sollen. Damit h√§tte die AfD zugleich der weiter stattfindenden Masseneinwanderung Einhalt gebieten k√∂nnen. Die AfD h√§tte auch z.B. die “bunte” und chaotische Corona-Politik von Bundes- und Landesregierungen angreifen k√∂nnen. Deutschsein hei√üt n√§mlich auch, da√ü man nicht t√§glich, w√∂chentlich und monatlich neue Regeln, Gesetze und Verordnungen erl√§√üt. So etwas nervt die meisten sich dem Deutschsein verpflichtet f√ľhlenden B√ľrger. Deutschsein hei√üt ordentliche qualitativ hochwertige Arbeit machen, die h√§lt, und √ľbertragen auf Corona hei√üt dies, da√ü man lieber einmal etwas l√§nger striktere Regelungen einf√ľhrt und befolgt und daf√ľr DANACH RUHE IST. Das Gezappele von Bundes- und Landesregierung sowie das bunte Chaotentum der sogenannten Querdenker ist jedem guten Deutschen ein Graus. Anstatt dies anzuprangern und Bundes- und Landesregierung zu mehr Ordnung und Disziplin aufzurufen, hatte die AfD das Chaos noch gesch√ľrt und vergr√∂√üert und genau daf√ľr hat die AfD die Quittung der anst√§ndigen und ordentlichen kleinen Leute bekommen. H√§tte sich die AfD dagegen so verhalten, wie ich es beschrieben habe, dann w√§ren nicht nur die kleinen Leute sondern auch zahlreiche bisherige CDU- und SPD-W√§hler zur AfD gewechselt. Ganz nebenbei h√§tte man dem Verfassungsschutz keinen Vorwand zur Beobachtung der AfD gegeben. Wenn die Politik stimmt und deutsche Werte vertreten werden, dann lassen sich die kleinen Leute auch nicht von einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz von einer Stimmabgabe f√ľr die AfD abschrecken und ich bin mir sicher, da√ü mindestens 30% der Bev√∂lkerung, darunter auch zahlreiche mit langj√§hrigem Migrationshintergrund, immer noch deutschen Werten verhaftet ist und eine Partei, die diese konsequent vertritt, w√§hlen wird, auch wenn diese √∂ffentlich verteufelt wird.

  • Gerhard Franke 17 / 03 / 2021

    ich frage mich, was Herrn Jungk dazu treibt heute eine √úbersicht zu verbreiten welche zum Inhalt hat, warum und aus welchen Gr√ľnden die W√§hler nicht die AFD w√§hlen, das ist doch bereits das R√ľstzeug unsere Gegner, wenn schon, dann h√§tte wenigstens dazu geh√∂rt, dass die AFD zu diesen Themen kaum zu Wort gekommen ist, Peinlich auch, die der Reporter im SWR dem Landesvorsitzenden einfach mitten im Satz das Wort abzuschneiden, ach h√§tte Herr Jungk doch besser geschwiegen. Solche Dinge m√ľssen intern aufgearbeitet werden und eignen sich nicht f√ľr Profilneurosen. Wenn es der AFD nicht endlich gelingt mit einer Sprache zu sprechen und dabei zu lernen, wo der Gegner sitzt, sehe ich schwarz…….

  • Walfried Thum 17 / 03 / 2021

    Zu aller erst m√ľssen wir uns das Respekt bei den B√ľrgern wiederholen, das ist n√§mlich in den letzten Tagen vor der Wahl v√∂llig verloren gegangen. Wenn ich mir die Kommentare in den √∂rtlichen “K√§sebl√§ttchen” anschaue wird mir schlecht. Jeder dahergelaufene Kommentator f√ľr sich aufgerufen die AfD l√§cherlich machen zu m√ľssen. Das muss aufh√∂ren und ist einen vordringlichste Aufgabe.

  • lhote 17 / 03 / 2021

    Wichtig ist, dass die Afd sich geschlossen zeigt und innerparteiische Streitereien aufgibt. Ausserdem sollte sie extreme Positionen aufgeben und diplomatischer auftreten. Es wird aber schwer, gegen die allgemeine politische und mediale Hetze anzugehen.

  • Heidi Walter 17 / 03 / 2021

    Sehr geehrter Herr Rencker, nachdem ich Ihren Kommentar gelesen habe, brauchte ich erst einmal eine Tasse Kaffee und eine Zigarette, um mich wieder zu beruhigen. Sie sagen, die AFD w√§re ein Umwelt- und Klimaleugner. Das stimmt so nicht, denn die AFD zeigt knallhart auf, wo die Klimap√§pste die Menschen hinter die Fichte f√ľhren. Es ist richtig, dass wir einen Klimawandel haben und das wahrscheinlich ein Teil davon hausgemacht ist. Allerdings hat es Klimawandel im Laufe der Erdgeschichte schon immer gegeben, da die Kontinentalplatten nicht festverankert sind, sondern wandern. Das wir den Klimawandel stoppen k√∂nnen, ist eine Uropie, die nicht nachvollziehbar ist. Die Propheten der E-Autos verteufeln Diesel- und Benzinfahrzeuge, was sie nicht sagen ist, dass die E-Autos der gr√∂√üte Klimasch√§dling ist und das Kinderh√§nde benutzt werden, um seltene Erden abzubauen, ganze Landstriche verw√ľsen und damit der indigenen Bev√∂lkerung dier L√§nder ihre Lebensgrundlage zerst√∂ren. Um die Emissionen, die durch den Bau eines E-Autos entstehen zu erreichen, br√§uchte ein Dieselfahrzeug acht Jahre. Da Bauxit nur oberirdisch abzubauen ist und nur m Regenwald zu finden ist, wei√ü man, was das nach sich zieht. Das Waldsterben, wie so of in die K√∂pfe der Menschen eingeh√§mmert, beruht auf das Anpflanzen von artenfremden B√§umen, wie Kiefern und Fichten, in Deutschland, um des lieben Profits willen. Zum Hausbau ist anzumerken, dass, wenn man Millionen ins Land l√§√üt, die Wohnraum brauchen, der schon f√ľr Einheimische nicht erschwinglich ist, sollen wir dann nicht lieber zur√ľck in die H√∂hlen? Deutschland soll also im Alleingang den Klimawandel stoppen. Toll. Im gleichen Atemzug wird der Fehmarnbelttunnel, von Gerichten abgesegnet, gebaut. Die Umweltsch√§den sind nicht zu beziffern, von den monet√§ren Kosten einmal abgesehen. Die Elbe wird vertieft, obwohl sich dadurch die Flie√ügeschwindigkeit √§ndert und Hochwasser zu bef√ľrchten sind. Von den Sch√§den an Fauna und Flora wollen gar nicht erst anfangen. Das passiert, weil Hambur auch die gr√∂√üten Containerschiffe im Hafen haben will und obwohl Deutschland f√ľr Milliarden den JadeWeserPort gebaut hat, der nahezu ungenutzt bleibt. In Schleswig-Holstein, das den Fehmarnbelttunnel vorantreibt und in Hamburg, welche die Elbvertiefung vorantreibt, sind die Gr√ľnen in der Landesregierung und im Senat. Umweltschutz nur, wenn es den Gr√ľnen und anderen genehm ist? Nein danke. Was die Menschen wollen ist Ehrlichkeit und keine Schwarzmalerei und dadurch erzeugte Angst. Das muss die AFD durchsetzen, egal von welcher Seite die St√∂rfeuer kommen. Sie muss an der Seite der Arbeitnehmer und des Mittelstandes f√ľr eine ehrliche Politik eintreten und sich an ihren Taten messen lassen. Nur so wird ein Schuh draus. Die innerparteilichen Quertreiber muss man auf das Abstellgleis verschieben, wie eine kaputte Lokomotive, damit sie keinen Schaden mehr anrichten k√∂nnen. Danke, Herr M√ľnzenmaier.

  • Hartwig Benzler 17 / 03 / 2021

    Sehr gelungene Stellungnahme. 3 Sternchen. Doch was nun? Wo bleibt die entscheidende innerparteiliche personelle Weichenumstellung? Das aktuelle F√ľhrungspersonal des Bundesvorstands ist ma√ügeblich f√ľr diese Wahlklatsche verantwortlich. Also m√ľ√üte es Verantwortung nehmen und geschlossen zur√ľcktreten. M√ľ√üte. Wer Meuthen, Weidel und von Storch kennt, wei√ü, da√ü das nicht geschehen wird. Ergo? M√ľssen auf dem Bundesparteitag neue Kr√§fte neue Mehrheiten finden und Zeichen setzen. Herr M√ľnzenmaier: zeigen Sie Verantwortung! Wir wollen Taten sehen! Rauf aufs Podium!

  • Brendel 17 / 03 / 2021

    hier ist sie schon wieder, die feindselie Unterstellung der “Klimaleugmung”. Die AFD leugnet ncht die offensichtliche Klimaver√§nderung, sondern nach nur 150 Jahren dokumentierter Aufzeichnung, den signifikanten Beitrag des Menschen zum Klimawandel. Tausendfache Erdbohrungen der letzten Jahrzehnte auf dem gesamten Erdball zeigen immer wiederkehrende Klimaver√§nderungen im gro√üen Stil. Die letzte gro√üe Ver√§nderung war auf der n√∂rdlichen Erdhalbkugel in den Jahren 950 bis1400 nach Christus. Die gesamte Doggerbank zwischen England und Friesland wurde √ľberschwemmt, wo vorher bl√ľhende Getreidefelder waren. Siehe Rungholdt “der blanke Hans”. Noch heute treten bei bestimmten Ebbesituationen die Reste der ehemaligen Siedlung Rungholdt zutage. “Die grote Mantr√§nke von 1362”, u.a. in Wickipedia. Nach wissenschaftlichen Gutachten betr√§gt der Einfluss Deutschlands auf die Klimaenteicklung zwischen max. 2 bis 0,2 Prozent. Heisst selbst wenn Deutschland garnichts im CO2-Bereich machen w√ľrde, w√§re der Einfluss auf das Weltklima gleich null.
    Im √úbrigen, was heisst die AFD sei v√∂lkisch. Steht nicht im Fries des Bundestages “Dem Deutschen Volke”? Nat√ľrlich hat Merkel das Wort “Volk” f√ľr uns niemehr gebraucht. Sondern nur noch “Gesellschaft”, defakto in unserem Falle eine Multikulti-Sippschaft mit verlorengegangenen Traditionen.

  • mini max 17 / 03 / 2021

    Analysieren? Einfach sich mal die Kreisverbände schauen. Da stinkt es so stark das viele sich verabschieden.

  • Norbert Zimmermann 17 / 03 / 2021

    Die AfD muss sich geschlossen pr√§sentieren. Der rechte Fl√ľgel darf nicht die Deutungshoheit bekommen, dass schreckt potentielle W√§hler ab. Der Bundesparteitag war doch ein Trauerspiel. Ein zerstrittener Haufen wurde da medial pr√§sentiert. Sollte es die AfD nicht schaffen, ihre innerparteilichen Grabenk√§mpfe zu beenden, dann sehe ich mittelfristig schwarz.

  • Karin Leissing 17 / 03 / 2021

    Hallo Sebastian! Diesem Teil Deiner Wahlanalyse kann ich weitgehend zustimmen. Aber …

  • patric leitz 17 / 03 / 2021

    Hallo Kollege,prima.

  • Herbert Karl 17 / 03 / 2021

    Liebe Mitstreiter,
    als einer der Bundesprecher f√ľr Vertriebene und Aussiedler (VAdM) habe ich Folgendes verfa√üt und zu verantworten:

    Offener Brief an den Kreisverband Pforzheim/Enzkreis und den Landesverband
    Baden-W√ľrttemberg der Alternative f√ľr Deutschland

    Einen Tag vor den Landtagswahlen in Baden-W√ľrttemberg und Rheinland-Pfalz erreichte mich auf WhatsApp als einen der Bundessprecher des Vereins ‚ÄěVertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten in der AfD ‚Äď VAdM e.V.‚Äú folgende Nachricht eines verzweifelten Berglanddeutschen aus dem rum√§nischen Banat:
    ‚ÄěWei√ü man eigentlich wie viele Aussiedlerantr√§ge aus Rum√§nien seit dem Jahr 1998 abgelehnt wurden? Warum fragt die AfD nicht danach? Sie kann doch eine Anfrage an die Bundesregierung, das Bundesverwaltungsamt stellen. Ich kann seit √ľber 1 Jahr nicht zu meiner Mutter die mit Parkinson auf Hilfe angewiesen ist, sie darf nicht hierher da keine Aussiedleraufnahme mehr. Gleichzeitig rollt seit Jahren eine Migrationswelle √ľber die andere auf Deutschland und alles wird hingenommen. Wir waren ab 1990 nach der gro√üen Aussiedlungswelle im Banat im permanenten Lockdown. Bis heute stehen die Deutschen unter Schock im Banat. Die ganze gesellschaftliche Struktur ist auseinandergefallen. Warum wird da keine Revolution an die deutschen Konsulate in Rum√§n gestartet?‚Äú
    Gestern kam zur besten Sendezeit ‚Äď 19:30 bis 20:00 Uhr ‚Äď im SWR Aktuell Baden-W√ľrttemberg ein ern√ľchternder Beitrag zu dem Aussiedler-Brennpunkt des Pforzheimer Stadtteils Buckenberg-Haidach: Die vorwiegend aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Aussiedler haben diesmal nicht die Alternative f√ľr Deutschland gew√§hlt.

    In der ersten Reaktion des Landesverbandes Baden-W√ľrttemberg auf das desastr√∂se Abschneiden der AfD im Land lesen wir:
    ‚ÄěDas Wahlergebnis muss f√ľr uns Anlass zur Analyse und Reflexion sein. Laut Auswertungen zur W√§hlerwanderung haben wir 110.000 W√§hler an den Block der Nichtw√§hler abgegeben; die gleiche Zahl an fr√ľheren AfD-W√§hlern ist an die CDU (70.000) und an die FDP (40.000) gegangen. Wir m√ľssen sowohl die Nichtw√§hler als auch die konservativ denkenden Mitb√ľrger f√ľr uns zur√ľckgewinnen, die dieses Mal der AfD nicht ihre Stimme gegeben haben. In den n√§chsten Tagen und Wochen werden die geeigneten strategischen √úberlegungen im Landesvorstand und in der neuen Fraktion dazu anzustellen sein. Auch die Bundesebene ist hier gefragt, denn wie ein Blick auf das Wahlergebnis in Rheinland-Pfalz zeigt, handelt es sich um einen bundesweiten Trend.‚Äú
    Diesen beiden Zitaten w√§re eigentlich f√ľr einen normal Denkenden nichts hinzuzuf√ľgen. Aber f√ľr Diejenigen, die nur die eigene Parteikarriere im Vorderkopf haben: Die AfD hat an einer ihrer bisher treuesten W√§hlergruppe Verrat ver√ľbt: Auf die Rentenungerechtigkeit bei Aussiedlern und Sp√§taussiedlern sowie der dadurch verursachten Altersarmut hat VAdM unz√§hlige Male hingewiesen, aber f√ľr die Wahlkampfprotagonisten war dieses Thema ‚Äď im √úbrigen wie auch bei der Union, von den anderen etablierten Parteien einmal ganz abgesehen ‚Äď ein viel zu unwichtiges Anliegen, als da√ü man sich zumindest mental damit besch√§ftigt h√§tte.

    Der Schleier der Karrieresucht hat sich aber auf die mehr oder weniger Aktiven in den diversen Kreisverb√§nden, Landesverb√§nden und leider auch im Bundesvorstand gesenkt und die Sicht f√ľr die Realit√§t vernebelt: Mit einem Wahlprogramm √† la Lucke -2.0 und den politisch allzu korrekten Wahl- und Plakatslogans war eben in beiden Bundesl√§nder offensichtlich ‚Äökein Staat zu machen‚Äė.

    Die ehemaligen Landesvorst√§nde in Baden-W√ľrttemberg und die jeweiligen Bundesvorst√§nde haben es politisch nicht auf die Reihe bekommen, die Causa Wolfgang Gedeon rechtzeitig mit einem Parteiausschlu√üverfahren zu beenden, dagegen hat man in der Causa Stefan R√§pple viel zu subjektiv geurteilt. Es ist nicht eine Einzelmeinung: Eine Partei wie die Alternative f√ľr Deutschland, mit dem Anspruch angetreten Volkspartei zu werden, m√ľ√üte auch einen Herrn R√§pple einbinden, so wie es die ‚Äödummen Jungen-Streiche‚Äė wie l√∂chrige Masken und Einschleusen von Provokateuren in den Deutschen Bundestag ertragen hat.

    Kehren wir auf allen Ebenen wieder zu den Anf√§ngen zur√ľck: Wagen wir einen Neustart.
    Fordern wir Deutschlands Souver√§nit√§t ein, den Dexit, ein Europa der Vaterl√§nder mit Volksabstimmungen wie in der Schweiz und kommen wir innerparteilich wieder zu den seinerzeit geforderten basisdemokratischen Elementen: Trennung zwischen Amt und Mandat, Begrenzung der √Ąmter- und Mandatszeiten auf zwei, maximal drei Amts- bzw. Legislaturperioden und die verst√§rkte Einbindung der einzelnen Mitglieder in den Programmatikproze√ü zur√ľck. Die verkn√∂cherte Bundesprogrammkommission ist mit sofortiger Wirkung abzuberufen, bevor sie den ganzen Bundesvorstand und die AfD als politische Kraft in den Strudel der Niederlagen mit hineinzieht.

    Mit freundlichen Gr√ľ√üe
    Herbert Karl
    Mitglied im Kreisverband Pforzheim/Enzkreis
    Bundessprecher VAdM

  • Nicole Olschewski 17 / 03 / 2021

    Du hast mal wieder alles auf den Punkt gebracht!Wie immer!
    Mit so einem Wahlergebnis h√§tte ich nie gerechnet.Aber Niederlagen sind dazu da um gest√§rkt wieder aufzustehen und zu sagen ‚ÄěJetzt erst recht‚Äú
    Ich bin mir sicher wenn ihr den Sommer nutzt und ein Wahlkampf veranstaltet der sich von den Altparteien unterscheidet so das die Leute nicht an euch vorbeikommen und sich mit euren sachlichen und logischen Inhalten auseinandersetzen dann glaube ich das ihr wieder nach oben kommt.So viele dumme Menschen kann es da drau√üen nicht geben die nicht gemerkt haben das Deutschland endlich eine Ver√§nderung braucht.Aber viele wissen doch immer noch nicht wof√ľr ihr steht.Wer schaut sich denn den Bundestag noch an?Deine Reden dort sind der Hammer!Aber das bekommt doch kaum einer mit.
    Ich glaube dieses Jahr werden Plakate und Flyer nicht wirklich helfen. Die Leute m√ľssen endlich merken das die AfD nicht so ist wie sie in den Medien dargestellt wird.Wenn das dieses Jahr gelingt dann wird die AfD auch mehr stimmen bekommen.Ihr sprecht jedem B√ľrger aus der Seele aber das muss der B√ľrger auch mitbekommen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt!
    Mit freundlichen Gr√ľ√üen

  • Harald 17 / 03 / 2021

    Eine Wahlkampfwerbung hat nicht stattgefunden, nirgendwo Plakate !
    Kein Geld, keine Helfer, keine Organisation ? Stattdessen Intrigen und Streit, so wird eine Alternative unwählbar. Mitglieder Mobbing war angesagt, engagierte Parteimitglieder aus ihren Posten drängen, das war wichtig. Sich selbst bedienen und die Freunde unterbringen. Widerlich !

  • Angela Miehlnickel 17 / 03 / 2021

    Die AfD hat die Patrioten verraten! Die “Alternative Mitte” gibt ihr den Todessto√ü. Sind da W√ľhlm√§use gem√§√ü der Zersetzungsstrategie der StaSi am Werk? Mit der Ausschlie√üeritis und dem Distanzieren von aktiven B√ľrgerbewegungen? Um an die Regierungst√∂pfe zu kommen?

  • Volker 17 / 03 / 2021

    Die AfD seit der √Ąra Lucke wurde noch nie f√ľr ihr Angebot gew√§hlt, sondern weil die Zust√§nde in unserem Land katastrophal sind und waren und daran alle anderen Parteien mitgewirkt haben. Das ist die Warheit, der man mal auch als AfD-Parteimitglied ins Auge blicken muss.

    Aus diesem “g√§rigen Haufen” ist es bis heute nicht gelungen eine konservative liberale professionelle politische Partei zu formen und daf√ľr gibt uns der W√§hler so langsam die Quittung.

    Die W√§hler sind nicht deswegen nicht zur CDU / FDP zur√ľckgekehrt, weil die wieder das “B√ľrgerliche” gesucht. Sie h√§tten sehr gerne das “B√ľrgerliche” irgendwo gesucht und gefunden, sehen es jedoch nicht mehr bei CDU und FDP. So wird ein Schuh daraus. Mir sind viele Parteimitglieder, und (Ex-)-W√§hler bekannt, die sich nur noch in der AfD befinden, weil sie sich sonst noch weniger zuhause f√ľhlen. DAS ist das eigentliche Problem.

    Und dem wird man auch nicht Herr, wenn man immer weiter rumkrakeelt. Aber auch Sie, Herr M√ľnzenmaier, mischen ja auch kr√§ftig mit.

    Sie sprechen ja auch permanent von “Altparteien” und stellen den Verfassungsschutz in Anf√ľhrungszeichen, anstatt auch mal zu √ľberlegen, ob man da nicht mal vor der eigenen Haust√ľr kehren m√ľsste. Wenn man mal als Mitglied aus einem anderen Landkreis nach Mainz kommt, ist man schon √ľberrascht, in welchen Veranstaltungsr√§umlichkeiten man sich ganz schnell wiederfindet und wie diese so dekoriert sind.

    Ich w√ľrde mich sehr freuen, wenn die AfD mal eine innere Erneuerung anstreben w√ľrde, anstatt das Moor zu treten. Wenn wir so weitermachen, enden wir als 4-7 % Partei, die nur noch f√ľr gescheiterte Existenzen interessant ist.

  • Marcus J. Jobs 16 / 03 / 2021

    Bei dieser Wahl hatte man 2 Stimmen, in meinem Landkreis konnte ich nur auf der rechten Seite die AfD ankreuzen, in der linken Spalte war nur ein leeres Feld gewesen. Ich hoffe nur das die Mitarbeiter des Wahllokals diesen Umstand nicht genutzt haben ein weiteres Kreuz irgendwo zu setzen.

  • Horst Egon Dickersbach 16 / 03 / 2021

    Ja, lieber Sebastian, ich ich teile Deine Auffassung voll und ganz. Vielleicht wird es der CDU klar, da√ü wir -die AfD- die einzige M√∂glichkeit der CDU sind, Verb√ľndete zu bekommen und nicht in Rotgr√ľn unterzugehen. Es geht nur, wenn sich die CDU √§ndern und nicht wir (wir k√∂nnten es auch gar nicht). Wenn wir Kreide fressen, haben wir unsere Daseinsberechtigung verloren. Niemand braucht eine FDP2.0, aber Deutschland braucht eine echte konservative Stimme.
    Gruß aus der Vulkaneifel.

  • Patrick Pischel 16 / 03 / 2021

    Ach ja, die FDP wird im Kampf gegen die AFD weiter in Position gebracht. W√§re die AFD nicht gegr√ľndet worden w√ľrde die FDP niemand mehr kennen. In den Merkel Medien ist das klar erkennbar. Es muss eine klare Strategie her denn man hat die Lage vollkommen falsch eingesch√§tzt. Flyer und Plakate reichen einfach nicht. Schaut nach Offenbach Stadt. fast 70 % Ausl√§nderanteil, ein fast unm√∂glicher Wahlkampf aber 9,7 % Stimmen. Auch hier im kreis OF zum teil sehr schlechte Ergebnisse wenn √ľberhaupt die AFD in erscheinung getretten ist. F√ľr micht das gr√∂√üte Problem der Unwille, die Angst und keine Eier um f√ľr die gute Sache zu k√§mpfen. Leider tragen auch hier der LV und die KV einen teil der schuld.

  • Patrick Pischel 16 / 03 / 2021

    Meine Herren, ich sehe schwarz f√ľr die BT Wahl 2021 und das nicht nur wegen der Briefwahl. Alle ! ALLE ! LV und KV m√ľssen richtig lo√ü legen. Vor allem im sogenanntem Westen w√§re das bitter n√∂tig. Auch die Aufnahme von Mitglieder muss richtig und besser Organisiert werden. Dieses st√§ndige Angst haben vor angeblich Spionen, Nazis, Linksradikalen behindert die AFD am wachstum. Wenn die AFD nach diesen beiden Wahlen es nicht lernt ist es eh zu sp√§t und das nicht nur f√ľr die AFD.

  • Wulf Peter Horstmann 16 / 03 / 2021

    Sehr geehrte Damen und Herren.
    Krisen sind bei Wahlen noch nie Zeiten der Ver√§nderung gewesen. So gesehen haben wir uns eigentlich gut geschlagen. Es stellt sich trotzdem die Frage, wo unser W√§hler-Potential liegt. Daher m√∂chte ich auf den Beitrag von Herrn M√ľller verweisen, der das Problem erkannt hat, n√§mlich bei denen, die mehr erwirtschaften als sie in Anspruch nehmen, also die 15 oder 18 Millionen Leistungstr√§ger, wie Herr Gauland sagte. Zu diesem Zweck m√∂chte ich etwas weiter ausholen.
    Angeh√∂rige bestimmter Milieus haben aus ihrer Pr√§gung teilweise politische Bindungen, diese sind: 1.Der Arbeiter tendiert eher zur SPD, selbst wenn dieser in der Gro√üindustrie eigentlich schon Gutverdiener ist. Da die Gewerkschaften in der Gro√üindustrie omnipr√§sent sind ergibt sich daraus in eine emotionale und milieuspezifische Bindung. K√∂nnen wir also eher abhaken. 2. Der Beamte oder der Angestellte im √∂ffentlichen Dienst ist eher SPD orientiert, logischer Weise hat diese Personengruppe kein Interesse an verst√§ndlichen Formularen und Verwaltungsvereinfachungen. Wenn ich ihnen mal als exemplarisches Beispiel die Abnahme von Hebeb√ľhnen f√ľr Kraftfahrzeuge veranschaulichen darf, eine Hebeb√ľhne im KFZ Betrieb muss alle 12 Monate durch einen Sachverst√§ndigen√ľberpr√ľft werden, wogegen auch nichts einzuwenden ist. Dann kommt die Innung und kontrolliert, ob die Hebeb√ľhne abgenommen ist, dann kommt die Berufsgenossenschaft und kontrolliert, ob die Hebeb√ľhne abgenommen ist, und wenn sie Abnahme nach ¬ß29 STVo ( im Volksmund T√úV, darf man aber nicht schreiben wenn man eine andre Pr√ľforganisation hat, sonst gibt es eine Abmahnung) anbieten, kontrolliert die √úberwachungsorganisation noch einmal ob die Hebeb√ľhnen abgenommen sind. Das ist also die Kontrolle der Kontrolle der Kontrolle. Ebenso wird der Scheinwerfereinstellplatz alle 3 oder 4 Jahre auf Ebenheit gepr√ľft, ich habe jetzt noch nicht erlebt, da√ü sich eine Betonplatte verformt wenn ein PKW darauf steht und ich machte den Job seit 1978.
    3. St√ľtze Empf√§nger, Arbeitsunwillige usw. werden und ohnehin nicht w√§hlen.

    Daher sehe ich unser W√§hlerpotential bei Personen, die Tugenden wie Ehrlichkeit, Flei√ü und Disziplin usw. verinnerlicht haben und dadurch beruflich einen gewissen Erfolg erreicht haben, dazu geh√∂ren nat√ľrlich Selbst√§ndige, aber auch der erfahrene Angestellte und Arbeiter wenn wir diesen Gruppen als Ziel mehr netto vom brutto als Ziel vermitteln k√∂nnen.
    Des weiteren ben√∂tigt unser Land ein vern√ľnftiges Einwanderungsrecht. Auf Grund der demographischen Gegebenheiten dieses Landes ist der Zuzug von qualifizierten und gesunden Personen, die eine hier verwertbare Ausbildung haben und der deutschen Sprache m√§chtig sind zu bef√ľrworten. Durch die Entwertung des Hauptschulabschlusses gibt es im Handwerk viele Stellen, die nicht besetzt werden k√∂nnen, weil der deutsche Auszubildende h√§ufig eben weder ausbildungswillig noch ausbildungsf√§hig ist. Das liegt an der Entwertung des Hauptschulabschlusses, den offensichtlich auch ein funktionaler Analphabet der nicht rechnen kann besteht. Wie so eine Person jemals einen elektrischen Fehler an einem KFZ finden soll m√ľsste mir erst mal einer erkl√§ren.

    Daher sollten wir uns auf die Fahnen schreiben: 1. Wir sind die einzige Partei f√ľr innere Sicherheit.( da haben wir eine Monopolstellung)
    2. Wir sind die Partei f√ľr ein einfaches und nachvollziehbares Steuersystem. 3. Wir wollen 50% weniger Geld an die EU zahlen und nicht f√ľr die Schulden dritter haften. Notfalls muss dies mit einem Dexit erzwungen werden. ( Monopolstellung) 4. Stop von Entwicklungshilfe. ( Monopolstellung ) 5. Umfassende Reform der Rentenversicherung und Krankenversicherung durch individuelle Vorsorge. ( Monopolstellung) Mit freundlichen Gr√ľ√üen

    Wulf Peter Horstmann

  • Hartmut Trapp 16 / 03 / 2021

    Hallo Sebastian, ich stimme Dir in allen Punkten zu.
    Die Querelen in der Partei waren öffentlich zu verfolgen, leider.
    Jeder darf uns Nazi nennen, das bleibt hängen.
    Mir wurde in Gesprächen gesagt, dass man uns nicht wählen kann, u.a. weil wir Corona Leugner seien und gegen das Maskentragen generell seien.
    Unsere Wahlplakate waren nicht so gestaltet das die AfD erkannt wurde.
    Wir Frankenthaler haben auf die Großraumplakate verzichtet weil die Gefahr der Zerstörung zu groß war, das war aber ein Fehler.
    Ja, und von U. bin ich auch enttäuscht.
    Lasst es uns gemeinsam im September besser machen.
    Danke f√ľr deine Stellungnahme.

  • Heinrich 16 / 03 / 2021

    Ganz ehrlich, mich wundert das Ergebnis nicht. Und da sind auch nicht die Gr√ľnen dran schuld. Das ist hausgemacht und hat die AfD ganz alleine zu verantworten. Ich selbst dachte vor rund 8 Jahren, dass da eine neue konservative Alternative neben der nach links triftenden Union entstehen konnte. Wie sich im Lauf der Jahre immer mehr heraus gestellt hat habe ich mich da get√§uscht.

    Als Gr√ľnde sehe ich:

    1. Im M√§rz 2020 forderte Alice Weidel noch “Die Corona-Krise erfordert drastische Ma√ünahmen.” Im Laufe der Zeit hat die AfD hier eine 180-Grad-Wendung vollzogen und sich mit Querdenkern etc. verb√ľndet. Und pl√∂tzlich ist davon die Rede, dass Corona einer “Grippe” oder einem “Schnupfen” gleicht. Wer einmal einen an Corona erkrankten Angeh√∂rigen verloren hat wird aufgrund dieser oft zynischen Aussagen der AfD keine Stimme mehr geben.

    2. Ich verstehe nicht, warum sich die AfD nicht endlich von ihren “Fl√ľgeln” l√∂st. Solange Leute wie Herr H√∂cke ihre Wortwahl nicht im Griff haben braucht man sich nicht wundern, dass sich die Leute abkehren.

    3. Auch wenn mutma√üliche AfD-W√§hler und -W√§hlerinnen gekr√§nkt werden braucht man sich nicht wundern, wenn sich die W√§hler abwenden. Ich erinnere hier nur an das unsch√∂ne Ereignis mit einer AfD-Kreisr√§tin aus Bayern, welches Herr M√ľnzenmaier kennt und welches nie aus der Welt geschafft worden ist.
    Die AfD wird f√ľr diese Berufsgruppe jedenfalls nicht mehr die bevorzugte Partei sein. Ich denke, dass viele von uns deswegen ihre Stimme den Freien W√§hlern geben werden.

  • Karl Scheidt 16 / 03 / 2021

    Herr M√ľnzenberg,
    Eine Alternative Mitte ist unw√§hlbar! Wer deutsche Interessen f√ľr rote oder gr√ľne W√§hlerstimmen feil bietet wird von keinem Patrioten gew√§hlt! 1987 war ich wie jedes Jahr am Grenzlandfeuer in der Rh√∂n. Ca. 10000 Villingen, ca. 30000 Kasseler, Marburger Zeckenz√ľchter und in etwa 5000 Grenzpolizisten! Punkt Null Uhr die √ľbliche Flasche J… √§hh Mummsekt f√ľr den bestehenden mannschaftsbus mit dem Hinweis: “Eine Flasche …Sekt f√ľr eine antideutsche Aktion!” Dann Personalienaufnahme ein Brief mit Mitteilung, dass der VS mich beobachtet… Was soll’s! Der darf, der soll der muss mich beobachten dann ist der Nachweis der Unschuld Kinderkrankram!!! Hier im lkr Bir gibt es mehr Patrioten als in der ganzen Eifel! Aber keiner wird eine Partei w√§hlen die von einem kriechenden Germanen gef√ľhrt wird! Wenn die AfD einen LaVo hat der ganz klar feststellt: “Ich bin deutsch! Die Interessen des deutschen Volkes zu vertreten im Rahmen der gesetzlichen M√∂glichkeiten sehe ich als meine oberste Pflicht! Dann besteht die M√∂glichkeit diese Partei zu w√§hlen! So lange Wir uns sch√§men dass Wir “durch und durch” deutsch sind ist die AfD unw√§hlbar! Mein Mitgliedsausweis verpflichtet mich nicht schm…pardon Parasiten oder Vaterlandsverr√§ter zu w√§hlen!

  • Werner Lei√üler 16 / 03 / 2021

    Eine gute Analyse, der ich zustimmen kann. Allerdings kommt mir das derzeit alles beherrschende Thema: “Corona” zu kurz. – Hier sinde die Positionen der AfD gelinde gesagt unklar ! Es stimmt, wenn die gr√∂√üte Oppositionspartei im Bundestag, kaum in TV-Talkshows eingeladen wird, ist das ein Unding. Bei den vielen Corona- Sendungen, kann ich die Programmmacher allerdings fast ein wenig verstehen. Mir ist nicht klar mit welch √ľberzeugenden Argumenten die AfD zu so einer Runde beitragen k√∂nnte. – Selbst bei den gravierenden Fehlern der Bundesregierung, kann sie als Opposition nicht punkten. Wie will man auch z. B. die katastrophale Impfstoffbeschaffung anprangern, wenn man selbst der Impfung weitgehend negativ gegen√ľber steht. Viele Menschen in Deutschland haben nun mal – ob zurecht oder zu unrecht- Angst vor dieser Krankheit und bef√ľrchten dass bei umfassenden √Ėffnungen die Infektionszahlen unkontrolliert in die H√∂he schnellen. Sie haben schlimme TV-Bilder aus anderen L√§ndern vor Augen. Die √Ąu√üerungen mancher AfD Funktion√§re sind hierzu leider nicht sehr Vertrauens erweckend.. Manche haben sogar allen Ernstes die Pandemie bereits im letzten Herbst f√ľr beendet erkl√§rt, – Insofern ist es vielleicht ganz gut wenn Einladungen zu Corona-Sendungen im TV unterbleiben. Man kann nur hoffen, dass bis sp√§testens August/September wieder andere Themen in den Vordergrund r√ľcken.

  • Hartmut Rencker 16 / 03 / 2021

    Herausragende Kommentierung der nicht weniger hervorragenden Analyse der komplexen Situation. Die SPD der L√§chel-Malu hat nicht zugelegt. CDU und AfD haben schmerzhaft verloren. Wohin? Das Ventil f√ľr die Unzufriedenen waren die eher unpolitischen Freien W√§hler und noch mehr die kleinen Idealisten. Einige der Kleinen werden verdampfen wie die mal gro√ü herausgekommenen Piraten. Hier bietet sich ein Raum, den Orientierungslosen ein Ziel anzubieten. Schwierig wird es sein, √ĖKO-Freaks f√ľr die AfD zu gewinnen. Daran ist die AfD mit ihrer Umwelt- und Klimaleugnung selbst schuld.

    Wo die AfD punkten k√∂nnte, ist Wege zu suchen, der sich versch√§rfenden Umweltkrise zu begegnen. Die sauberste Energie ist nun mal die eingesparte Energie. Und es wird gedankenlos vergeudet. Der zu Recht gescholtene Energiefresser Luftverkehr hat Konkurrenten, an die kaum einer denkt. Der weltweite Bauwahn ist f√ľr mehr als 10% des Energieverbrauchs verantwortlich, vor allem Zement√∂fen und H√ľttenwerke. Das so gerne bem√ľhte Zaubermittel Wasserstoff kann nie im eigenen Land in erforderlicher Menge regenerativ erzeugt werden, noch nicht einmal in der Sahara wegen der Wanderd√ľnen, die Fotovoltaik massiv erschweren.

    Wir m√ľssen uns in Bescheidenheit √ľben. Die Menschen wissen das. Keine Partei wagt, den Menschen Ma√ühalten zuzumuten. Diese Wahrheit sollte die AfD endlich thematisieren.

  • Isabel Michel 16 / 03 / 2021

    Lieber Sebastian, deine Analyse spricht mir aus der Seele. Was den hohen Anteil an Nichtw√§hlern angeht, glaube ich, dass der seit Monaten medial ausgetragene Richtungsstreit in unserer Partei hierf√ľr urs√§chlich ist. Wie sollen die W√§hler uns vertrauen, wenn wir uns auf den Bundesparteitagen die K√∂pfe einschlagen? Zumindest habe ich diese Aussage des √∂fteren in meinem Umfeld geh√∂rt.
    Auch der Umgang einiger Parteimitglieder mit der “drohenden Beobachtung durch den VS” halte ich f√ľr kontraproduktiv. Hier sollte man sich doch geschlossen gegen diese Institution stellen und dem W√§hler Einheit und St√§rke signalisieren! Eine Anbiederung an den VS, wie von einigen Parteimitgliedern betrieben, f√ľhrt zu nichts und l√§sst uns eher unglaubw√ľrdig erscheinen.
    Was das Thema “Arbeiter/Arbeitnehmer” anbelangt, sollten wir wieder st√§rker mit Infost√§nden und √∂ffentl. Stellungnahmen arbeiten. Ja, ich halte es auch f√ľr notwendig an Demos/Kundgebungen dieser Berufsgruppen teilzunehmen und so unsere Loyalit√§t zu zeigen, auch wenn das bei Teilen der Partei eher ungern gesehen wird.
    Abschlie√üend glaube ich aber auch, dass s√§mtliche politische Themen durch die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschr√§nkungen/√Ąngste der Menschen vollkommen ins Abseits geraten sind.
    Wir werden zur Bundestagswahl mit einem √ľberzeugenden Wahlprogramm und Geschlossenheit antreten. Ich bin √ľberzeugt, dass wir wieder an die alten Erfolge ankn√ľpfen k√∂nnen.

  • Ulrich M√ľller 16 / 03 / 2021

    Sehr geehrter Herr M√ľnzenmaier,

    Sie sagen “Wir waren nicht und d√ľrfen niemals eine Erg√§nzung im Altparteiensystem werden, die etwas konservativer als die CDU, etwas nationaler als die FDP und etwas einheitlicher organisiert als die ‚ÄěFreien W√§hler‚Äú auftritt.” Das sehe ich etwas anders. Ich frage mich, was w√§re schlecht daran. Als Steuerberater vertrauen mir Mandanten, im Wesentlichen kleine Unternehmer, nicht nur gesch√§ftliche und private Dinge an, sondern sagen mir manchmal auch, was sie politisch insgeheim denken. Nicht selten h√∂re ich dann, da√ü man eigentlich die AFD w√§hlen w√ľrde, wenn sie nicht so v√∂lkisch-radikal w√§re. Ich habe dann gro√üe Schwierigkeiten, ihnen klar zu machen, da√ü wir so nicht sind.
    Die Leute, von den ich rede, haben fr√ľher die CDU gew√§hlt, sind aber von Merkels Linksruck entsetzt, oder haben die FDP gew√§hlt, die ihnen aber allzu oft umgefallen und mit den Falschen ins Bett gegangen ist. Die Freien W√§hler sind in der Vergangenheit nur kommunal aufgetreten, sind aber jetzt f√ľr manche von ihnen eine Alternative. Was die meisten durchweg abgrundtief verabscheuen, ist das, wof√ľr die Gr√ľnen stehen, Deindustrialisierung, √Ėkologisierung, Genderwahn, Quotenfetischismus, b√ľrokratische G√§ngelung, falsch verstandener Multikulti, Abkehr vom Grundrecht auf Eigentum, die vereinigten Staaten von Europa als Transferunion, also Alles, was wir ganz offen bek√§mpfen. Die Leute haben zudem Angst, da√ü ihnen das, was sie in m√ľhsamer Arbeit aufgebaut haben, langsam aber sicher wieder weggenommen wird und da√ü sie am Ende ihres Lebens nicht besser dastehen, als Leute, die noch nie gearbeitet haben. Da sind aber noch viele andere Dinge, die seit Jahren den kleinen Unternehmern und Selbst√§ndigen das Leben schwer machen, wie die massive Benachteiligung bei der Krankenversicherung und Rentenversicherung, der immer dramatischere Wertverlust ihrer privaten Altersvorsorge, das nicht mehr durchschaubare Steuerrecht, der √ľbertriebene Arbeitnehmerschutz, der die Arbeitgeber f√ľr alles m√∂gliche in Haftung nimmt, ma√ülos √ľberzogene(r) Verbraucherschutz, Hygieneauflagen und Bauvorschriften und ein falsch verstandener Digitalisierungswahn, der nur den Beh√∂rden die Arbeit erleichtert. Viele haben auch die Schnauze voll, wie sie als Handwerker, Selbst√§ndige, Arbeitgeber oder Vermieter von den Medien als Pfuscher, Steuerhinterzieher, Ausbeuter oder Mietwucherer zur Unrecht pauschal verteufelt werden. Herr M√ľnzenmeier, sie schreiben selbst, da√ü wir bei den Selbst√§ndigen 2 % zulegen konnten und ansonsten √ľberall Stimmen verloren haben. Wir sollten uns f√ľr diejenigen stark machen, die in unserem Land etwas leisten und aufbauen und nicht von staatlicher Alimentierung leben wollen. Es sind die wirtschaftlich Unabh√§ngigen, die die Sozen, Gr√ľnen und die CDU unter Merkel f√ľrchten wie der Teufel das Weihwasser, weil sie sich eine freie Meinung leisten k√∂nnen.

    In diesem Sinne hätte ich persönlich Nichts dagegen, wenn wir dereinst freiheitlich-national wie eine FDP unter Heuss, konservativ wie eine CDU unter Erhard und durchorganisiert wie eine CSU unter Strauß auftreten könnten.

    Ich w√ľnsche Ihnen f√ľr Ihre Arbeit weiterhin viel Erfolg.

    Mit freundlichen Gr√ľ√üen

    Ulrich M√ľller

  • Michael von Hauff 16 / 03 / 2021

    Gute Analyse. Aber das Wichtigste ist meiner Ansicht nach:
    Die AFD ist jetzt in der Wirklichkeit angekommen, in dem Sinn, da√ü die erfahrung gemacht werden muss, da√ü der schlimmste politische Gegner immer in der eigenen Partei sitzt. H√§tten alle Beteiligten statt Grabenk√§mpfe und innerparteiliche Strukturen aufzubauen, Wahlkampf gemacht, w√§re die Kraft nach au√üen gegangen und nicht im Kampf im eigenen Haus verpusstet worden. Das hat die AFD mit SPD und CDU jetzt gemeinsam. Die Hauptsto√ürichtung geht nach innen statt nach au√üen. Insoweit haben die AFD Chargen bewiesen, da√ü sie ganz bestimmt eine b√ľrgerliche Partei sind, wo keiner dem anederen traut. Wenn Sie Herr M√ľnzenmaier durch harte Arbeit im Land unterst√ľtzt worden w√§ren, w√§ren diesmal 15% drin gewesen. Ich habe in meinerv Gegend fast kein AFD Plakat gesehen und die, die ich gesehen habe waren m√§gerlich und nicht beeindruckend. Von Veranstaltungen auch online – keine Spur. Von Hausbesuchen – keine Spur. EDie Leute, die jetzt nicht gew√§hlt haben sind nicht weggeblieben, weil sie verschreckt wurden, sondermn weil sioe nacjh dem tollen Start vor 4 jahren sich heute alleion gelassen gef√ľhlt haben. Und in Coronazeiten w√§remn sie so leicht erreichbar gewesen. Ich bin nicht Mitglied in irgend einer Partei und kann deshalb ganz von au√üen ein paar Eind√ľcke schildern.
    Sie sine fr√ľher √ľber Land gezogen unddas kam an…..
    Herzlich
    Michael von Hauff

  • patric leitz 16 / 03 / 2021

    Danke ,die Analyse ist zutreffend.Was helfen aber noch so gute Argumente,wenn sie auf √§ngstliche Menschen treffen.Man mu√ü sich der Wahrheit stellen.Wenn man die Einheitsparteien zusammennimmt und es ist ja egal ,ob CDU,SPD,FDP ,Linke und Gr√ľne.
    Man mu√ü schmerzlich anerkennen,da√ü ca. 80 % der W√§hler das “Weiter So” w√ľnschen.
    Wenn selbst,enge Freunde ,ja Geschwister blind folgen,was kann man noch tun?
    Da hilft nur auf die Knie gehen und beten,da√ü Gott noch mal Gnade schenkt f√ľr dieses Deutschland.

  • Irgend Wer 16 / 03 / 2021

    Nicht aufgeben,R√ľckschl√§ge sind nie dasEnde.Der eingeschlageneWeg ist gut u.richtig.Schade nur,da√ü wieder sooo vieleNICHT-W√§hler daheim blieben.

  • Peter Ke√üler 16 / 03 / 2021

    Hallo Herr M√ľnzenmaier, perfekte Analyse mit der richtigen Objektivit√§t.
    Dem gibt es nichts hinzuzuf√ľgen.
    F√ľr die BT Wahl kommt es auf das richtige professionelle Marketing im Wahlkampf an. Da werden andere Wege gefordert sein, um die Inhalte und den wahren Wert unserer Partei richtig zu vermitteln. Herzliche Gr√ľsse aus Herrenberg

  • Thomas Stephan 16 / 03 / 2021

    Da kann ich Dir in allen Punkten zustimmen. Das Ergebnis m√ľssen wir verdauen und analysieren. Und es hilft niemandem etwas, wenn der bald ehemalige Fraktionsvorsitzende im Landtag, wieder in sozialen Medien √ľber uns herzieht. Das sollte mal klar angesprochen werden. Das ist weder dem Herrn noch unserer Partei w√ľrdig.

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