MĂŒnzenmaier: Stellungnahme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

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Liebe Freunde,

Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz haben gewĂ€hlt. Zu Beginn des Wahlabends sah es noch so aus, als ob sich unsere AfD trotz der widrigen UmstĂ€nde als drittstĂ€rkste Kraft in den Landesparlamenten von Stuttgart und Mainz hĂ€tte behaupten können.

Im Verlauf des Wahlabends und mit zunehmender AuszĂ€hlung des bei dieser Wahl ĂŒberproportional hohen Anteils an BriefwĂ€hlerstimmen, gingen die Ergebnisse immer weiter nach unten. Die AfD liegt nun nach vorlĂ€ufig amtlichem Endergebnis in Rheinland-Pfalz bei 8,3 Prozent und in Baden-WĂŒrttemberg bei 9,7 Prozent.

An dieser Stelle möchte ich mich zuerst bei allen treuen WĂ€hlern und natĂŒrlich bei unseren vielen Direktkandidaten und Mitgliedern bedanken, die ihren Kopf hingehalten und wacker fĂŒr unsere AfD gekĂ€mpft haben! Vielen Dank!

Das Ergebnis ist trotzdem eine riesige EnttÀuschung und muss auch klar so benannt werden.

 

Umso wichtiger ist es jetzt dieses Ergebnis ausfĂŒhrlich zu analysieren und vor allem die richtigen SchlĂŒsse zu ziehen. Ein einfaches „Weiter so“ oder „wird schon werden“ hilft uns nichts und wir mĂŒssen alles dafĂŒr tun, dass wir im Herbst in Rheinland-Pfalz ein starkes Bundestagswahlergebnis einfahren.

Dieser Text ist eine erste Analyse und ich freue mich ĂŒber Ihre Ideen, RĂŒckmeldungen oder Ihre eigenen Analysen: lassen Sie uns offen, ohne Scheuklappen und zielorientiert gemeinsam debattieren, um wieder zu alter StĂ€rke in Rheinland-Pfalz zurĂŒck zu kehren!

Wahlkampf unter schwierigen UmstÀnden

Die AfD ist Kampagnenpartei. Das haben unsere unglaublich engagierten, fleißigen WahlkĂ€mpfer und UnterstĂŒtzer in den vergangenen Wochen gezeigt. Doch durch die Corona-BeschrĂ€nkungen war ein Wahlkampf nur schwer möglich. Man konnte mit den BĂŒrgern kaum persönlich ins GesprĂ€ch kommen und durch die Angst-Konditionierung der Bundesregierung seit mittlerweile ĂŒber einem Jahr trauten sich auch spĂŒrbar weniger Menschen an die InfostĂ€nde.

Große Veranstaltungen und Kundgebungen waren durch die EinschrĂ€nkungen ebenfalls kaum möglich, unser Wahlkampf lief ĂŒberwiegend digital ab und obwohl wir als AfD von allen Parteien die stĂ€rkste Kompetenz im digitalen Bereich haben, werden Plattformen von der Regierung immer weiter reguliert und dazu angehalten, es kritischen Stimmen schwerer zu machen, außerhalb der eigenen Blase durchzudringen.

Die Medien haben mittlerweile ihre Taktik geĂ€ndert und ignorieren uns inhaltlich nahezu komplett. Vor fĂŒnf Jahren gab es noch (wenige, aber immerhin) Talkshow-Auftritte von fĂŒhrenden ReprĂ€sentanten unserer Partei, wir fanden zumindest medial statt und hatten ab und zu die Gelegenheit uns einem grĂ¶ĂŸeren Publikum zu prĂ€sentieren, das wir leider mit unseren KanĂ€len (noch nicht) erreichen.

AfD ist beispielloser Hetze ausgesetzt

Wir erleben seit einiger Zeit eine Radikalisierung. Sicherlich keine politische Radikalisierung unserer BĂŒrgerpartei, sondern eine Radikalisierung eines Konglomerates aus Altparteien, Medien, Kirchen, sogenannten zivilgesellschaftlichen Gruppen und nicht zuletzt auch SchlĂ€gerbanden der Antifa. Diese unheilige Allianz agiert immer aggressiver, immer enthemmter und nimmt auf Anstand, Stil oder Rechtsstaatlichkeit keinerlei RĂŒcksicht mehr.  Die beispiellose Hetze uns gegenĂŒber, die gewalttĂ€tigen Übergriffe, das vollkommene Ausblenden inhaltlich starker Initiativen und der guten Sacharbeit in den Parlamenten zeigt leider Wirkung.

In den öffentlich-rechtlichen Medien kommt die AfD, wenn ĂŒberhaupt, nur in negativen ZusammenhĂ€ngen vor. Die GrĂŒnen beispielsweise werden hingegen grundsĂ€tzlich wohlwollend begleitet. Diese Form der Tendenzberichterstattung fĂ€ngt schon unterschwellig an und wird kaum noch verdeckt: betritt der prominente GrĂŒne die Talkshow im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, zaubert dies meist schon ein breites LĂ€cheln auf das Gesicht des Moderators  und der Gast darf sich auf wohlwollende Fragen und fehlendes Nachhaken bei offensichtlichen WidersprĂŒchen einstellen.

Die alte und neue MinisterprĂ€sidentin Dreyer durfte sich schon in der Wahlkampfberichterstattung  darĂŒber freuen, dass es quasi keinen Bericht gab, der unerwĂ€hnt ließ wie „beliebt“ die Dame und dass ihr Sieg de facto schon gesetzt sei. Eine selbsterfĂŒllende Prophezeiung wie mir scheint
.

Der absolute Gipfel der Diffamierung war dann der, leider zu erwartende, Missbrauch des sogenannten „Verfassungsschutzes“, der pĂŒnktlich zu den wichtigen Wahlen im SĂŒdwesten die Beobachtung an die Presse „durchsticht“ und erst per Gerichtsurteil vorerst gestoppt werden konnte. Trotz dieses klaren Beschlusses des Gerichts gilt die alte Regel: wenn man nur mit genĂŒgend Dreck wirft, bleibt immer etwas hĂ€ngen.

Halten wir fest:

Die Ă€ußeren UmstĂ€nde waren also keineswegs optimal und nicht mit der Ausgangslage 2016 zu vergleichen. Nichtsdestotrotz mĂŒssen wir auch heute schon erste SchlĂŒsse aus dem Ergebnis, der WĂ€hlerwanderung und auch drastischen Verlusten in Hochburgen und bestimmten sozialen Milieus ziehen und eigene Fehler ansprechen, sodass wir bei der Bundestagswahl in wenigen Monaten nicht vor einer erneuten Schlappe in Rheinland-Pfalz stehen.

AfD verliert vor allem an die NichtwÀhler, nicht an die etablierten Parteien

Betrachtet man die WĂ€hlerwanderung, dann fĂ€llt sofort auf, dass wir laut infratest dimap ĂŒber 60.000 WĂ€hler an das Lager der NichtwĂ€hler verloren haben. DemgegenĂŒber stehen 11.000 an die SPD, 13.000 an die CDU, 8.000 an die FDP, 6.000 an die Freien WĂ€hler und schlussendlich 3000 an die GrĂŒnen.

Klar erkennbar ist also, dass die meisten ehemaligen AfD-WĂ€hler keine anderen Parteien wĂ€hlten, sondern auf ihre Stimmabgabe dieses Mal verzichteten. Es ist uns also nicht gelungen diese Menschen davon zu ĂŒberzeugen uns erneut ihr Vertrauen zu schenken und es scheint so, dass fĂŒr diese Menschen keine Partei bei der hiesigen Landtagswahl eine Option war.

Hier mĂŒssen wir dringend herausfinden, woran das lag und was wir kurz- und mittelfristig tun können, um diese jetzt NichtwĂ€hler wieder zur Stimmabgabe fĂŒr unsere AfD zu bewegen.

WĂ€hlerwanderung AfD - Rheinland-Pfalz

Klar erkennbar wird durch diese Zahlen, dass ehemalige AfD-WĂ€hler mehrheitlich wohl nicht der Meinung waren, dass wir nicht „bĂŒrgerlich genug“ aufgetreten sind und sich deshalb fĂŒr die CDU, FDP oder Freien WĂ€hler entschieden haben. Sie haben sich ĂŒberhaupt nicht mehr vertreten gefĂŒhlt und lehnen dieses Mal sowohl die Altparteien als auch uns als Alternative ab.

Betrachtet man die Schwerpunktgebiete der Parteien, fĂ€llt sofort auf, dass die GrĂŒnen gerade in stĂ€dtischen Gebieten wie Mainz, Trier oder Koblenz starke Ergebnisse einfahren konnten. Die AfD hingegen punktete vor allem in der SĂŒdpfalz, in lĂ€ndlichen Gebieten und in Nicht-UniversitĂ€tsstĂ€dten.

Man kann also feststellen, dass die GrĂŒnen mittlerweile die Partei der akademischen Milieus und der Besserverdiener ist.

Nichtsdestotrotz stoße ich in der AfD immer wieder auf die These, dass wir „den bĂŒrgerlichen WĂ€hler“ von uns ĂŒberzeugen mĂŒssen und dass diese Masse an bĂŒrgerlichen WĂ€hlern uns in den Stimmenolymp katapultieren wird. Leider strafen die Wahlergebnisse diese These zwar regelmĂ€ĂŸig LĂŒgen, aber gerade das vorliegende Ergebnis mit massiven Verlusten bei der CDU bietet die Möglichkeit sich mit der genannten Überzeugung auseinander zu setzen und die Faktenlage wirft in meinen Augen drei Aspekte auf:

1. Existiert dieses „konservative BĂŒrgertum“ ĂŒberhaupt noch?

Viele heutige AfD-Mitglieder beklagen, dass die CDU ihre Positionen von frĂŒher unter der Diktion von Angela Merkel völlig abgerĂ€umt hat und die Partei inhaltlich entkernt wurde.

Angela Merkel und die ihr hörige CDU-FunktionĂ€rsriege hat sich in einem beachtlichen Opportunismus vor Jahren schon einem neu aufkommenden grĂŒnen Zeitgeist angeglichen. Betrachtet man die GroßstĂ€dte, dann sind es gerade die Viertel der Besserverdienenden, die sich politisch ein vermeintlich moralisches Antlitz verschaffen möchten, indem sie ĂŒberwiegend grĂŒne Positionen vertreten. NatĂŒrlich auch, obwohl der eigene Lebensentwurf den politischen Forderungen oft diametral gegenĂŒbersteht.

Dieses akademische Milieu der WohlstandsgrĂŒnen ist es also, das sowohl von den GrĂŒnen selbst, aber auch von den anderen Altparteien, allen voran der CDU, umgarnt wird. Die WĂ€hlermilieus der Parteien haben sich in den vergangenen 20 Jahren fundamental gewandelt. Ob es einem gefĂ€llt oder nicht: Das heutige sogenannte „BĂŒrgertum“ ist linksgrĂŒn und nicht im klassischen Konservatismus verhaftet.

Den sogenannten „bĂŒrgerlichen WĂ€hler“, von dem oft die Ă€ltere Generation der AfD trĂ€umt und der in den 80ern die CDU wĂ€hlte, am Stammtisch ĂŒber Linke schimpfte und dann nach Hause ins gepflegte Einfamilienhaus zur Familie fuhr, gibt es nicht mehr in der Masse und diejenigen, die es noch gibt, sind schon bei uns.

Die wenigen WĂ€hler, die man noch aus diesem Milieu erreichen kann, sind beeindruckt von medialer Hetze, dem sogenannten „Verfassungsschutz“ und entscheiden sich, wenn ĂŒberhaupt, im Zweifel gegen „ihre CDU“ und fĂŒr eine „Alternative“ wie die „Freien WĂ€hler“, schließlich sind die nicht so verbrannt und man wird im Tennisclub auch nicht sofort geschnitten, wenn man von der eigenen Wahlentscheidung berichtet.

Der Rest des heutigen „BĂŒrgertums“ fĂ€hrt mit dem dicken SUV aus der Vorstadt die Kiddies in die Privatschule und ĂŒberlegt sich, wie der nĂ€chste Urlaub auf den Malediven klimaneutral absolviert wird.

Diese Menschen wÀhlen keine AfD.

2. Die AfD hat das Vertrauen des „kleinen Mannes“ verloren

Die Zahlen von infratest dimap zu den AfD-Stimmanteilen nach BerufstĂ€tigkeit sollten fĂŒr unsere Partei ein Alarmsignal sein. Lediglich bei den SelbststĂ€ndigen konnten wir 2 Prozentpunkte zulegen und ich gehe stark davon aus, dass sich hier unsere Kritik am Lockdown und den damit einhergehenden Folgen bei SelbststĂ€ndigen bemerkbar macht.

Bei den Arbeitern haben wir 6 Prozentpunkte verloren und sind von 24 auf 18 gefallen. Diese Gruppe macht zwar noch den grĂ¶ĂŸten prozentualen Anteil aus, aber insbesondere in unseren absoluten Hochburgen wie Ludwigshafen sind die Verluste teilweise dramatisch. Bei den Angestellten und Rentnern gab es Verluste von jeweils 5 Prozentpunkten auf 7 und 5 Prozent.

Insgesamt machten also 2016 Arbeiter und Angestellte einen Anteil von 36 Prozent der WĂ€hler aus. In diesen Bereichen haben wir massiv verloren. Betrachtet man gleichzeitig die Kompetenzen, welche unsere WĂ€hler der AfD am ehesten zurechnen, rundet sich dieses Bild ab. 78 Prozent sehen die Kernkompetenz bei der „KriminalitĂ€tsbekĂ€mpfung“, darauf folgt direkt mit 62 Prozent „Soziale Gerechtigkeit“ und „ArbeitsplĂ€tze“ mit 57 Prozent.

Wir können also festhalten:

Die AfD ist und bleibt die Partei des fleißigen Arbeiters und Angestellten.

Aber leider haben wir gerade bei diesen das meiste Vertrauen verloren und viele dieser bisherigen WĂ€hler sind schlussendlich am Wahlsonntag zu Hause geblieben.

Wir mĂŒssen also wieder stĂ€rker als DIE Stimme des „normalen BĂŒrgers“ wahrgenommen werden, als Vertreter des sogenannten „kleinen Mannes“, dem der Staat trotz harter Arbeit die HĂ€lfte des Einkommens raubt und der nicht verstehen kann, wie Neuankömmlinge schamlos und von Altparteienpolitikern bejubelt in unser Sozialsystem einwandern, wĂ€hrend er selbst morgens um halb sechs vom schrillen Klingeln des Weckers aus dem Schlaf gerissen wird und sich dann auf den Weg zur Arbeit macht.

3. Keine ErgÀnzung sondern Alternative!

Die bisherige Analyse zeigt, dass viele BĂŒrger, insbesondere Arbeiter und Arbeitnehmer, mit der Politik generell und mit allen Parteien unzufrieden sind. Eine derart gesunkene Wahlbeteiligung in einer Zeit, in der Grund- und Freiheitsrechte eingeschrĂ€nkt sind und nahezu jeder BĂŒrger unseres Landes von politischen EinschrĂ€nkungen und Vorgaben direkt betroffen ist, macht deutlich, dass viele Wahlberechtigte momentan ĂŒberhaupt keine politische Alternative sehen und stattdessen komplett auf die Stimmabgabe verzichten, obwohl sie uns bereits gewĂ€hlt haben.

Wir mĂŒssen fĂŒr diese Menschen die Alternative sein!

Wir waren nicht und dĂŒrfen niemals eine ErgĂ€nzung im Altparteiensystem werden, die etwas konservativer als die CDU, etwas nationaler als die FDP und etwas einheitlicher organisiert als die „Freien WĂ€hler“ auftritt.

Wir sind der Gegenpol zu allen Etablierten und wir sind die einzige Alternative zu einer Parteienlandschaft, die es sich gemĂŒtlich gemacht hat und nur von Zeit zu Zeit in kleinere ScharmĂŒtzel untereinander einsteigt, bevor die „große Allparteienkoalition“ sich wieder lieb hat und das Fell weiter zerteilt.

KorruptionsaffĂ€ren erschĂŒttern die CDU und auch die SPD in Rheinland-Pfalz hat mit dem Fall Held erhebliche VorwĂŒrfe an der Backe.

Die GrĂŒnen hier im Land befördern rechtswidrig und begehen Verfassungsbruch, die FDP-Spitzenkandidatin und StaatssekretĂ€rin stand dem in nichts nach.

Doch trotzdem haben wir es nicht geschafft vom politischen Establishment enttÀuschte WÀhler auf unsere Seite zu ziehen.

Wir mĂŒssen also die Frontstellung gegen das politische und mediale Establishment noch deutlicher herausarbeiten und so den vielen NichtwĂ€hlern und „normalen Leuten“ aufzeigen: wir sind anders, wir sind die Alternative und wir werden alles dafĂŒr tun, dass wir sie im Parlament vertreten und ihren alltĂ€glichen Sorgen und Nöten eine Stimme geben.

Es gibt bei der Bundestagswahl fĂŒr den WĂ€hler nicht die Auswahl zwischen verschiedenen Farboptionen, sondern nur die Frage: wir oder das Establishment?

 

Und um nicht falsch verstanden zu werden:

„Anti-Establishment“ heißt keineswegs „nur dagegen“ zu sein oder mit Verbalradikalismen aufzufallen. Harte inhaltliche Positionen und Ideen fĂŒr unser Land mĂŒssen pointiert, klug und ansprechend transportiert werden! Idiotische Steilvorlagen fĂŒr politische Gegner und undiszipliniertes Verhalten muss abgelehnt und intern entsprechend geahndet werden.

„Anti-Establishment“ bedeutet auf der Seite des „normalen BĂŒrgers“ gegen eine politische Elite zu kĂ€mpfen und  sich mit dessen alltĂ€glichen Problemen zu beschĂ€ftigen.

Das bedeutet eine grundsĂ€tzliche Änderung der Politik im Land anzustreben anstatt nach knappen „bĂŒrgerlichen Mehrheiten“ zu schielen, in denen wir im Westen allenfalls kleiner Partner und sehr rasch von kaltschnĂ€uzigen und machtgierigen Altparteipolitikern „an die Wand gedrĂ€ngt“ wĂ€ren.

Das geht einher damit, dass unsere MandatstrĂ€ger die „Parlamentsvertunnelung“ vermeiden und ab und zu den Schreibtisch und das Schreiben am Plenarantrag gegen die Sprechstunde in der Gartenstadt in Ludwigshafen und in der Innenstadt von Pirmasens tauschen mĂŒssen.
Die SPD Rheinland-Pfalz hat mit ihrem QuartierbĂŒro in Ludwigshafen anscheinend gute Erfahrungen gemacht und wir mussten schmerzlich lernen, dass fĂŒnf Jahre hervorragende Sacharbeit im Landtag von Rheinland-Pfalz sich nicht wirklich im Ergebnis niedergeschlagen haben.

Wir haben die besseren Inhalte und den gesunden Menschenverstand auf unserer Seite. Jetzt mĂŒssen wir diese Inhalte auch entsprechend vermarkten und so dafĂŒr sorgen, dass wir als kraftvolle, inhaltlich starke und sympathische Alternative wahrgenommen werden.

Also treten wir selbstbewusst auf und lassen uns nicht von außen erzĂ€hlen, welche unserer Mitglieder „bĂŒrgerlich“ oder „gemĂ€ĂŸigt“ genug seien, um im Altparteienkarussel mitzufahren.

Unser Gegner hĂ€lt einigen von uns die „bĂŒrgerliche Mehrheit“ als fernes Versprechen vor die Nase, wie der Kutscher dem Esel die Karotte.

Fallen wir nicht auf derartige Tricks rein und agieren selbstbewusst, geschlossen und offensiv.

Wir sind die Alternative zu einer Elite, die unser Volk in erster Linie als Steuergeldspender fĂŒr links-grĂŒne Ideologieprojekte betrachtet und ansonsten mit Verachtung auf „die kleinen Leute“ herabschaut.

Wir sind die Alternative zu einem politischen Establishment, das mit unserer Nation nichts verbindet und sich lieber in ein utopisches Gleichmacherkonstrukt „Vereinigte Staaten von Europa“ flĂŒchten möchte.

Wir sind die Alternative fĂŒr Deutschland – und wir lassen uns nicht unterkriegen!

Jetzt heißt es, nach vorne schauen

Wir werden uns sicherlich noch eine gewisse Zeit nehmen mĂŒssen, um das Wahlergebnis genauer aufzuarbeiten und dann die richtigen SchlĂŒsse fĂŒr die kommende Wahl daraus zu ziehen.

Eine Wahrheit gilt in der politischen Welt jedoch mit Sicherheit und muss dringend berĂŒcksichtigt werden:

WĂ€hler wollen keinen Streit. Wir waren als AfD immer dann stark, wenn wir geschlossen nach außen aufgetreten sind und durch Positionen statt Personalstreit auffielen. Leider ist das in den vergangenen Monaten auf Bundesebene nicht gut gelaufen und es war mit Sicherheit auch nicht hilfreich, dass der amtierende Fraktionsvorsitzende in Rheinland-Pfalz mehrfach die eigene Partei durch die Blume als unwĂ€hlbar bezeichnet hat.

 

Daher ist es umso wichtiger, dass die AfD in ihren verschiedenen Facetten und regionalen AusprĂ€gungen in Zukunft wieder an einem Strang zieht. Eine richtige Konsequenz aus den GĂ€ngelungen des Wahlkampfes und dem gestrigen Ergebnis sollte sein, die Reihen noch fester zu schließen, Fehler abzustellen, Differenzen hinter verschlossenen TĂŒren zu klĂ€ren und im Herbst einen noch engagierteren, professionalisierten Kampf fĂŒr das Wohl unseres Landes zu fĂŒhren.

Ich zÀhle auf Sie.

 

Herzliche GrĂŒĂŸe

 

Ihr

Sebastian MĂŒnzenmaier

 

MĂŒnzenmaier: Stellungnahme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Zuletzt aktualisiert: 16.03.2021 von Team MĂŒnzenmaier
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Thomas Stephan
1 Monat zuvor

Da kann ich Dir in allen Punkten zustimmen. Das Ergebnis mĂŒssen wir verdauen und analysieren. Und es hilft niemandem etwas, wenn der bald ehemalige Fraktionsvorsitzende im Landtag, wieder in sozialen Medien ĂŒber uns herzieht. Das sollte mal klar angesprochen werden. Das ist weder dem Herrn noch unserer Partei wĂŒrdig.

Franz Dietzen
1 Monat zuvor
Reply to  Thomas Stephan

Hallo Tom, das stimmt. Die Zeitung und Medien bringen nur dann was ĂŒber die AfD wenn jemand darĂŒber herzieht. Am besten noch jemand aus der eigenen Partei.

Peter Keßler
1 Monat zuvor

Hallo Herr MĂŒnzenmaier, perfekte Analyse mit der richtigen ObjektivitĂ€t.
Dem gibt es nichts hinzuzufĂŒgen.
FĂŒr die BT Wahl kommt es auf das richtige professionelle Marketing im Wahlkampf an. Da werden andere Wege gefordert sein, um die Inhalte und den wahren Wert unserer Partei richtig zu vermitteln. Herzliche GrĂŒsse aus Herrenberg

Irgend Wer
1 Monat zuvor

Nicht aufgeben,RĂŒckschlĂ€ge sind nie dasEnde.Der eingeschlageneWeg ist gut u.richtig.Schade nur,daß wieder sooo vieleNICHT-WĂ€hler daheim blieben.

patric leitz
1 Monat zuvor

Danke ,die Analyse ist zutreffend.Was helfen aber noch so gute Argumente,wenn sie auf Ă€ngstliche Menschen treffen.Man muß sich der Wahrheit stellen.Wenn man die Einheitsparteien zusammennimmt und es ist ja egal ,ob CDU,SPD,FDP ,Linke und GrĂŒne.
Man muß schmerzlich anerkennen,daß ca. 80 % der WĂ€hler das “Weiter So” wĂŒnschen.
Wenn selbst,enge Freunde ,ja Geschwister blind folgen,was kann man noch tun?
Da hilft nur auf die Knie gehen und beten,daß Gott noch mal Gnade schenkt fĂŒr dieses Deutschland.

Michael von Hauff
1 Monat zuvor

Gute Analyse. Aber das Wichtigste ist meiner Ansicht nach: Die AFD ist jetzt in der Wirklichkeit angekommen, in dem Sinn, daß die erfahrung gemacht werden muss, daß der schlimmste politische Gegner immer in der eigenen Partei sitzt. Hätten alle Beteiligten statt Grabenkämpfe und innerparteiliche Strukturen aufzubauen, Wahlkampf gemacht, wäre die Kraft nach außen gegangen und nicht im Kampf im eigenen Haus verpusstet worden. Das hat die AFD mit SPD und CDU jetzt gemeinsam. Die Hauptstoßrichtung geht nach innen statt nach außen. Insoweit haben die AFD Chargen bewiesen, daß sie ganz bestimmt eine bürgerliche Partei sind, wo keiner dem anederen traut.… Weiterlesen »

Ulrich MĂŒller
1 Monat zuvor

Sehr geehrter Herr Münzenmaier, Sie sagen “Wir waren nicht und dürfen niemals eine Ergänzung im Altparteiensystem werden, die etwas konservativer als die CDU, etwas nationaler als die FDP und etwas einheitlicher organisiert als die „Freien Wähler“ auftritt.” Das sehe ich etwas anders. Ich frage mich, was wäre schlecht daran. Als Steuerberater vertrauen mir Mandanten, im Wesentlichen kleine Unternehmer, nicht nur geschäftliche und private Dinge an, sondern sagen mir manchmal auch, was sie politisch insgeheim denken. Nicht selten höre ich dann, daß man eigentlich die AFD wählen würde, wenn sie nicht so völkisch-radikal wäre. Ich habe dann große Schwierigkeiten, ihnen klar… Weiterlesen »

1 Monat zuvor

Herausragende Kommentierung der nicht weniger hervorragenden Analyse der komplexen Situation. Die SPD der Lächel-Malu hat nicht zugelegt. CDU und AfD haben schmerzhaft verloren. Wohin? Das Ventil für die Unzufriedenen waren die eher unpolitischen Freien Wähler und noch mehr die kleinen Idealisten. Einige der Kleinen werden verdampfen wie die mal groß herausgekommenen Piraten. Hier bietet sich ein Raum, den Orientierungslosen ein Ziel anzubieten. Schwierig wird es sein, ÖKO-Freaks für die AfD zu gewinnen. Daran ist die AfD mit ihrer Umwelt- und Klimaleugnung selbst schuld. Wo die AfD punkten könnte, ist Wege zu suchen, der sich verschärfenden Umweltkrise zu begegnen. Die sauberste… Weiterlesen »

Brendel
1 Monat zuvor

hier ist sie schon wieder, die feindselie Unterstellung der “Klimaleugmung”. Die AFD leugnet ncht die offensichtliche Klimaveränderung, sondern nach nur 150 Jahren dokumentierter Aufzeichnung, den signifikanten Beitrag des Menschen zum Klimawandel. Tausendfache Erdbohrungen der letzten Jahrzehnte auf dem gesamten Erdball zeigen immer wiederkehrende Klimaveränderungen im großen Stil. Die letzte große Veränderung war auf der nördlichen Erdhalbkugel in den Jahren 950 bis1400 nach Christus. Die gesamte Doggerbank zwischen England und Friesland wurde überschwemmt, wo vorher blühende Getreidefelder waren. Siehe Rungholdt “der blanke Hans”. Noch heute treten bei bestimmten Ebbesituationen die Reste der ehemaligen Siedlung Rungholdt zutage. “Die grote Mantränke von 1362”,… Weiterlesen »

Heidi Walter
1 Monat zuvor

Sehr geehrter Herr Rencker, nachdem ich Ihren Kommentar gelesen habe, brauchte ich erst einmal eine Tasse Kaffee und eine Zigarette, um mich wieder zu beruhigen. Sie sagen, die AFD wäre ein Umwelt- und Klimaleugner. Das stimmt so nicht, denn die AFD zeigt knallhart auf, wo die Klimapäpste die Menschen hinter die Fichte führen. Es ist richtig, dass wir einen Klimawandel haben und das wahrscheinlich ein Teil davon hausgemacht ist. Allerdings hat es Klimawandel im Laufe der Erdgeschichte schon immer gegeben, da die Kontinentalplatten nicht festverankert sind, sondern wandern. Das wir den Klimawandel stoppen können, ist eine Uropie, die nicht nachvollziehbar… Weiterlesen »

Isabel Michel
1 Monat zuvor

Lieber Sebastian, deine Analyse spricht mir aus der Seele. Was den hohen Anteil an Nichtwählern angeht, glaube ich, dass der seit Monaten medial ausgetragene Richtungsstreit in unserer Partei hierfür ursächlich ist. Wie sollen die Wähler uns vertrauen, wenn wir uns auf den Bundesparteitagen die Köpfe einschlagen? Zumindest habe ich diese Aussage des öfteren in meinem Umfeld gehört. Auch der Umgang einiger Parteimitglieder mit der “drohenden Beobachtung durch den VS” halte ich für kontraproduktiv. Hier sollte man sich doch geschlossen gegen diese Institution stellen und dem Wähler Einheit und Stärke signalisieren! Eine Anbiederung an den VS, wie von einigen Parteimitgliedern betrieben,… Weiterlesen »

Werner Leißler
1 Monat zuvor

Eine gute Analyse, der ich zustimmen kann. Allerdings kommt mir das derzeit alles beherrschende Thema: “Corona” zu kurz. – Hier sinde die Positionen der AfD gelinde gesagt unklar ! Es stimmt, wenn die größte Oppositionspartei im Bundestag, kaum in TV-Talkshows eingeladen wird, ist das ein Unding. Bei den vielen Corona- Sendungen, kann ich die Programmmacher allerdings fast ein wenig verstehen. Mir ist nicht klar mit welch überzeugenden Argumenten die AfD zu so einer Runde beitragen könnte. – Selbst bei den gravierenden Fehlern der Bundesregierung, kann sie als Opposition nicht punkten. Wie will man auch z. B. die katastrophale Impfstoffbeschaffung anprangern,… Weiterlesen »

Herbert Brichta
1 Monat zuvor

Die AfD hat sich zu “Corona” frĂŒhzeitig nicht nur im Bundestag (Alice Weidel im MĂ€rz 2020) klar positioniert und dies auch spĂ€ter durch ihre ReprĂ€sentanten mĂŒndlich wie schriftlich bekrĂ€ftigt: Statt Lock-downs und Masken-Hysterie konsequenter Schutz der vulnerablen Gruppen!
Wenn sie sich aber nur bei ARD und ZDF informieren, werden sie dazu auch nichts finden!

Karl Scheidt
1 Monat zuvor

Herr Münzenberg, Eine Alternative Mitte ist unwählbar! Wer deutsche Interessen für rote oder grüne Wählerstimmen feil bietet wird von keinem Patrioten gewählt! 1987 war ich wie jedes Jahr am Grenzlandfeuer in der Rhön. Ca. 10000 Villingen, ca. 30000 Kasseler, Marburger Zeckenzüchter und in etwa 5000 Grenzpolizisten! Punkt Null Uhr die übliche Flasche J… ähh Mummsekt für den bestehenden mannschaftsbus mit dem Hinweis: “Eine Flasche …Sekt für eine antideutsche Aktion!” Dann Personalienaufnahme ein Brief mit Mitteilung, dass der VS mich beobachtet… Was soll’s! Der darf, der soll der muss mich beobachten dann ist der Nachweis der Unschuld Kinderkrankram!!! Hier im lkr… Weiterlesen »

Heinrich
1 Monat zuvor

Ganz ehrlich, mich wundert das Ergebnis nicht. Und da sind auch nicht die Grünen dran schuld. Das ist hausgemacht und hat die AfD ganz alleine zu verantworten. Ich selbst dachte vor rund 8 Jahren, dass da eine neue konservative Alternative neben der nach links triftenden Union entstehen konnte. Wie sich im Lauf der Jahre immer mehr heraus gestellt hat habe ich mich da getäuscht. Als Gründe sehe ich: 1. Im März 2020 forderte Alice Weidel noch “Die Corona-Krise erfordert drastische Maßnahmen.” Im Laufe der Zeit hat die AfD hier eine 180-Grad-Wendung vollzogen und sich mit Querdenkern etc. verbündet. Und plötzlich… Weiterlesen »

Hartmut Trapp
1 Monat zuvor

Hallo Sebastian, ich stimme Dir in allen Punkten zu. Die Querelen in der Partei waren öffentlich zu verfolgen, leider. Jeder darf uns Nazi nennen, das bleibt hängen. Mir wurde in Gesprächen gesagt, dass man uns nicht wählen kann, u.a. weil wir Corona Leugner seien und gegen das Maskentragen generell seien. Unsere Wahlplakate waren nicht so gestaltet das die AfD erkannt wurde. Wir Frankenthaler haben auf die Großraumplakate verzichtet weil die Gefahr der Zerstörung zu groß war, das war aber ein Fehler. Ja, und von U. bin ich auch enttäuscht. Lasst es uns gemeinsam im September besser machen. Danke für deine… Weiterlesen »

Wulf Peter Horstmann
1 Monat zuvor

Sehr geehrte Damen und Herren. Krisen sind bei Wahlen noch nie Zeiten der Veränderung gewesen. So gesehen haben wir uns eigentlich gut geschlagen. Es stellt sich trotzdem die Frage, wo unser Wähler-Potential liegt. Daher möchte ich auf den Beitrag von Herrn Müller verweisen, der das Problem erkannt hat, nämlich bei denen, die mehr erwirtschaften als sie in Anspruch nehmen, also die 15 oder 18 Millionen Leistungsträger, wie Herr Gauland sagte. Zu diesem Zweck möchte ich etwas weiter ausholen. Angehörige bestimmter Milieus haben aus ihrer Prägung teilweise politische Bindungen, diese sind: 1.Der Arbeiter tendiert eher zur SPD, selbst wenn dieser in… Weiterlesen »

patric leitz
1 Monat zuvor

Hallo Kollege,prima.

Patrick Pischel
1 Monat zuvor

Meine Herren, ich sehe schwarz fĂŒr die BT Wahl 2021 und das nicht nur wegen der Briefwahl. Alle ! ALLE ! LV und KV mĂŒssen richtig loß legen. Vor allem im sogenanntem Westen wĂ€re das bitter nötig. Auch die Aufnahme von Mitglieder muss richtig und besser Organisiert werden. Dieses stĂ€ndige Angst haben vor angeblich Spionen, Nazis, Linksradikalen behindert die AFD am wachstum. Wenn die AFD nach diesen beiden Wahlen es nicht lernt ist es eh zu spĂ€t und das nicht nur fĂŒr die AFD.

Patrick Pischel
1 Monat zuvor

Ach ja, die FDP wird im Kampf gegen die AFD weiter in Position gebracht. Wäre die AFD nicht gegründet worden würde die FDP niemand mehr kennen. In den Merkel Medien ist das klar erkennbar. Es muss eine klare Strategie her denn man hat die Lage vollkommen falsch eingeschätzt. Flyer und Plakate reichen einfach nicht. Schaut nach Offenbach Stadt. fast 70 % Ausländeranteil, ein fast unmöglicher Wahlkampf aber 9,7 % Stimmen. Auch hier im kreis OF zum teil sehr schlechte Ergebnisse wenn überhaupt die AFD in erscheinung getretten ist. Für micht das größte Problem der Unwille, die Angst und keine Eier… Weiterlesen »

Horst Egon Dickersbach
1 Monat zuvor

Ja, lieber Sebastian, ich ich teile Deine Auffassung voll und ganz. Vielleicht wird es der CDU klar, daß wir -die AfD- die einzige Möglichkeit der CDU sind, VerbĂŒndete zu bekommen und nicht in RotgrĂŒn unterzugehen. Es geht nur, wenn sich die CDU Ă€ndern und nicht wir (wir könnten es auch gar nicht). Wenn wir Kreide fressen, haben wir unsere Daseinsberechtigung verloren. Niemand braucht eine FDP2.0, aber Deutschland braucht eine echte konservative Stimme.
Gruß aus der Vulkaneifel.

1 Monat zuvor

Bei dieser Wahl hatte man 2 Stimmen, in meinem Landkreis konnte ich nur auf der rechten Seite die AfD ankreuzen, in der linken Spalte war nur ein leeres Feld gewesen. Ich hoffe nur das die Mitarbeiter des Wahllokals diesen Umstand nicht genutzt haben ein weiteres Kreuz irgendwo zu setzen.

Volker
1 Monat zuvor

Die AfD seit der Ära Lucke wurde noch nie für ihr Angebot gewählt, sondern weil die Zustände in unserem Land katastrophal sind und waren und daran alle anderen Parteien mitgewirkt haben. Das ist die Warheit, der man mal auch als AfD-Parteimitglied ins Auge blicken muss. Aus diesem “gärigen Haufen” ist es bis heute nicht gelungen eine konservative liberale professionelle politische Partei zu formen und dafür gibt uns der Wähler so langsam die Quittung. Die Wähler sind nicht deswegen nicht zur CDU / FDP zurückgekehrt, weil die wieder das “Bürgerliche” gesucht. Sie hätten sehr gerne das “Bürgerliche” irgendwo gesucht und gefunden,… Weiterlesen »

Angela Miehlnickel
1 Monat zuvor

Die AfD hat die Patrioten verraten! Die “Alternative Mitte” gibt ihr den Todesstoß. Sind da WĂŒhlmĂ€use gemĂ€ĂŸ der Zersetzungsstrategie der StaSi am Werk? Mit der Ausschließeritis und dem Distanzieren von aktiven BĂŒrgerbewegungen? Um an die Regierungstöpfe zu kommen?

Harald
1 Monat zuvor

Eine Wahlkampfwerbung hat nicht stattgefunden, nirgendwo Plakate !
Kein Geld, keine Helfer, keine Organisation ? Stattdessen Intrigen und Streit, so wird eine Alternative unwÀhlbar. Mitglieder Mobbing war angesagt, engagierte Parteimitglieder aus ihren Posten drÀngen, das war wichtig. Sich selbst bedienen und die Freunde unterbringen. Widerlich !

Nicole Olschewski
1 Monat zuvor

Du hast mal wieder alles auf den Punkt gebracht!Wie immer! Mit so einem Wahlergebnis hätte ich nie gerechnet.Aber Niederlagen sind dazu da um gestärkt wieder aufzustehen und zu sagen „Jetzt erst recht“ Ich bin mir sicher wenn ihr den Sommer nutzt und ein Wahlkampf veranstaltet der sich von den Altparteien unterscheidet so das die Leute nicht an euch vorbeikommen und sich mit euren sachlichen und logischen Inhalten auseinandersetzen dann glaube ich das ihr wieder nach oben kommt.So viele dumme Menschen kann es da draußen nicht geben die nicht gemerkt haben das Deutschland endlich eine Veränderung braucht.Aber viele wissen doch immer… Weiterlesen »

Herbert Karl
1 Monat zuvor

Liebe Mitstreiter, als einer der Bundesprecher für Vertriebene und Aussiedler (VAdM) habe ich Folgendes verfaßt und zu verantworten: Offener Brief an den Kreisverband Pforzheim/Enzkreis und den Landesverband Baden-Württemberg der Alternative für Deutschland Einen Tag vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erreichte mich auf WhatsApp als einen der Bundessprecher des Vereins „Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten in der AfD – VAdM e.V.“ folgende Nachricht eines verzweifelten Berglanddeutschen aus dem rumänischen Banat: „Weiß man eigentlich wie viele Aussiedleranträge aus Rumänien seit dem Jahr 1998 abgelehnt wurden? Warum fragt die AfD nicht danach? Sie kann doch eine Anfrage an die Bundesregierung, das… Weiterlesen »

Karin Leissing
1 Monat zuvor

Hallo Sebastian! Diesem Teil Deiner Wahlanalyse kann ich weitgehend zustimmen. Aber …

Norbert Zimmermann
1 Monat zuvor

Die AfD muss sich geschlossen prĂ€sentieren. Der rechte FlĂŒgel darf nicht die Deutungshoheit bekommen, dass schreckt potentielle WĂ€hler ab. Der Bundesparteitag war doch ein Trauerspiel. Ein zerstrittener Haufen wurde da medial prĂ€sentiert. Sollte es die AfD nicht schaffen, ihre innerparteilichen GrabenkĂ€mpfe zu beenden, dann sehe ich mittelfristig schwarz.

mini max
1 Monat zuvor

Analysieren? Einfach sich mal die KreisverbÀnde schauen. Da stinkt es so stark das viele sich verabschieden.

1 Monat zuvor

Sehr gelungene Stellungnahme. 3 Sternchen. Doch was nun? Wo bleibt die entscheidende innerparteiliche personelle Weichenumstellung? Das aktuelle FĂŒhrungspersonal des Bundesvorstands ist maßgeblich fĂŒr diese Wahlklatsche verantwortlich. Also mĂŒĂŸte es Verantwortung nehmen und geschlossen zurĂŒcktreten. MĂŒĂŸte. Wer Meuthen, Weidel und von Storch kennt, weiß, daß das nicht geschehen wird. Ergo? MĂŒssen auf dem Bundesparteitag neue KrĂ€fte neue Mehrheiten finden und Zeichen setzen. Herr MĂŒnzenmaier: zeigen Sie Verantwortung! Wir wollen Taten sehen! Rauf aufs Podium!

lhote
1 Monat zuvor

Wichtig ist, dass die Afd sich geschlossen zeigt und innerparteiische Streitereien aufgibt. Ausserdem sollte sie extreme Positionen aufgeben und diplomatischer auftreten. Es wird aber schwer, gegen die allgemeine politische und mediale Hetze anzugehen.

Walfried Thum
1 Monat zuvor

Zu aller erst mĂŒssen wir uns das Respekt bei den BĂŒrgern wiederholen, das ist nĂ€mlich in den letzten Tagen vor der Wahl völlig verloren gegangen. Wenn ich mir die Kommentare in den örtlichen “KĂ€seblĂ€ttchen” anschaue wird mir schlecht. Jeder dahergelaufene Kommentator fĂŒr sich aufgerufen die AfD lĂ€cherlich machen zu mĂŒssen. Das muss aufhören und ist einen vordringlichste Aufgabe.

Gerhard Franke
1 Monat zuvor

ich frage mich, was Herrn Jungk dazu treibt heute eine Übersicht zu verbreiten welche zum Inhalt hat, warum und aus welchen Gründen die Wähler nicht die AFD wählen, das ist doch bereits das Rüstzeug unsere Gegner, wenn schon, dann hätte wenigstens dazu gehört, dass die AFD zu diesen Themen kaum zu Wort gekommen ist, Peinlich auch, die der Reporter im SWR dem Landesvorsitzenden einfach mitten im Satz das Wort abzuschneiden, ach hätte Herr Jungk doch besser geschwiegen. Solche Dinge müssen intern aufgearbeitet werden und eignen sich nicht für Profilneurosen. Wenn es der AFD nicht endlich gelingt mit einer Sprache zu… Weiterlesen »

Es war die Corona Politik der AfD
1 Monat zuvor

Wie ich es Herrn Münzenmaier, Herrn Lohr und Herrn Stritter bereits am 29. Oktober per Mail geschrieben hatte, war es die katastrophale Corona-Politik der AfD, die zu dem Stimmenverlust geführt hat. Die AfD hat dadurch zwar geringfügig mehr Stimmen von einigen Selbständigen bekommen, aber umso Stimmen ihrer bisherigen Stammwähler, insbesondere der von Herrn Münzenmaier genannten kleinen Leuten verloren, die dann vor lauter Frust überhaupt nicht mehr wählen gegangen sind. Die Niederlage ist hausgemacht. Hätte die AfD dagegen die häufig katastrophal schlechte Corona-Politik der Bundes- und Landesregierung angegriffen, hätte sie 4-5% Stimmen dazugewonnen. Deutschsein beinhaltet eine gewisse Bereitschaft zu Disziplin und… Weiterlesen »

Heidi Walter
1 Monat zuvor

Deutsch sein beinhaltet eine gewisse Bereitschaft zur Disziplin und Einhaltung von Regeln stimmt, allerdings nur, wenn sie auch logisch erscheinen. Die Wirrköpfe und Querdenker haben unsere Hochachtung verdient, weil sie gegen die Abschaffung der grundgesetzlich verbrieften Rechte, und keine “Privilegien, wie Merkel betonte, demonstrieren. Das bunte Chaotentum, wie Sie es zu benennen belieben, ist nicht jedem “guten” Deutschen ein Graus, sondern die sind jedem guten Deutschen ein Graus, die zu Abnickern und Jasagern mutieren und damit genau das sind, was die gegenwärtigen Etablierten gerne hätten. Es soll mich niemand mehr fragen, wie ein gewisser Österreicher an die Macht kommen konnte,… Weiterlesen »

J.G.
1 Monat zuvor

Sehr gut beschrieben! Nur den letzten Nebensatz teile ich nicht. Das öffentliche Verteufeln der AfD hat viel zerstört. Warum versucht die AfD denn nicht, den medialen Spieß umzudrehen? HĂ€ufige Werbeanzeigen in den Tageszeitungen und unverfĂ€ngliche Leserbriefe, das kostet nicht viel, lĂ€sst aber die AfD öffentlich wieder sympathischer wirken und bietet die Chance, fĂŒr inhaltliche Positionen zu werben. Und die Zeitungen werden sich dann bald in ihrer Hetze mĂ€ĂŸigen, da sie die AfD als Stammkunden fĂŒr Werbeanzeigen nicht verlieren wollen.

Max WĂ€hler
1 Monat zuvor

Damit ist alles gesagt worden: “Unser Gegner hält einigen von uns die „bürgerliche Mehrheit“ als fernes Versprechen vor die Nase, wie der Kutscher dem Esel die Karotte.” Das Establishment nutzt das wie alle Regime zuvor, weil es sitzt auf dem längeren Hebel. Es ist ein geschlossenes System, das keine wahre Opposition duldet und jegliche Alternative im Keim erstickt. Man fragt sich trotzdem, warum AfD noch geduldet wird? Jemand stellte es scheinbar zutreffend fest, dass auch die AfD zum System gehört und geduldet wird, weil sie die Wahlbeteiligungsquoten nach oben treibt. Denn bei den “Wahlen”, die im Grunde keine Wahlen sind,… Weiterlesen »

Jörg Hammacher
1 Monat zuvor

Ganz genau, die Analyse ist schlĂŒssig und nachvollziehbar.
Ich denke, vor allem die Maßnahmen, die AfD zu diskreditieren und in die rechtsextreme Ecke zu schieben hat viele potentielle WĂ€hler verunsichert und abgeschreckt.

Christian Haas
1 Monat zuvor

Hallo Sebastian, als ich die erste Lieferung Wahlplakate gesehen habe habe ich mich ehrlich gefragt, wen wir damit hinterm Ofen raus locken sollen. Inhaltlich WischiWaschi und unverbindlich, vom Layout und vor allem der Schriftgröße unterirdisch. Im vorbeifahren kaum als AfD-Plakat wahrnehmbar oder lesbar. Und von den Themen konnte man auch meinen es fällt uns nichts mehr ein. Die nachgelieferten Anti-Lockdown Plakate haben dann doch noch mal die aktuelle Situation reflektiert. Wir hätten das Thema Corona in den Focus nehmen müssen und die irrsinnige Politik dahinter ansprechen müssen. Jeder, der im Mathematikunterricht nicht nur Kreide holen war muss doch ganz einfach… Weiterlesen »

Horst Mueller
1 Monat zuvor
Reply to  Christian Haas

ein sehr guter Beitrag genau das war auch meine Überlegung keine Info. in den BriefkĂ€sten ,Plakete schlecht was soll da rauskomm?

Ivo Wolz
1 Monat zuvor

Die AfD sollte sich grundsätzlich abgewöhnen, die Zeit vor 1945 zu “behandeln”. Die Gegenwart bietet genug Themen für “Diskussionsorgien”. Nicht die eigenen Leute, sondern die politischen Gegner sind abzukanzeln. Wieso erreichen die Grünen in den Meinungsumfragen 20%, obwohl ihr Kanzlerkandidat Robert Habeck Vaterlandsliebe zum Kotzen findet. Warum lässt die AfD das durchgehen, wo kräftiges Beschimpfen am Platze wäre? Mal sehen, wie die Medien mit ihrem Liebling damit umgehen. Ein Problem ist auch der Umgang der AfD mit dem Verfassungsschutz. Wenn er sich wie eine weitere links-grüne Partei benimmt, muss er auch als solche öffentlich gebrandmarkt werden. Gebückte Unterwürfigkeit ist da… Weiterlesen »

Heinz Kugel
1 Monat zuvor

Nach so einem ernüchternden Ergebnis ist schonungslose Analyse, Zukunftsstrategie und Visionen unerlässlich.Leider hängt der Partei ein (auch selbstverschuldetes)Image an.Viele Bürger haben Angst,dass ein Bekennen zur AfD oder die Mitgliedschaft zu nachteilen führt. Daher wie von Dir gefordert: Idiotische Sprüche weglassen.Unstimmigkeiten intern klären.Einheit demonstrieren.Wir müssen die Partei der klaren,einfachen Worte sein damit uns jeder Bürger versteht.Fehler aufzeigen und eine einfache verständliche Lösung anbieten.Erklärungen einfach formulieren z.B.mit Vergleichen.Beispiel:Abgelehnte Asylbewerber=Wenn du keine gültige Eintrittskarte für den Kinosaal hast,dann darfst du nicht in den Saal,so gern du den Film sehen möchtest.Es geht nicht ,es ist nicht korrekt dich dort reinzulassen.Du musst das Haus verlassen.… Weiterlesen »

Werner Kettering
1 Monat zuvor

Hallo Sebastian, sehr gute Analyse, kann ich umfassend unterstützen. Ein paar Dinge aus meiner Sicht: In meinem Bekannten-/ und Freundeskreis wurde ich oft darauf angesprochen, warum die AfD so weichgespült auftritt. Sie brauchen keine CDU 2.0, damit gibt die AfD ihren Markenkern auf, der ihr Alleinstellungsmerkmal war. 2016 waren wir erfolgreich, weil überall wo AfD draufstand auch AfD drinnen war. Das heutige Anbiedern an die Altparteien stürzt die Partei in eine Vertrauenskrise. Der Wähler wählt dann lieber das Original eine CDU oder eine FDP, als eine billige Kopie. Und die billige Kopie sind wir in diesem Fall, die AfD. Es… Weiterlesen »

Ulrich MĂŒller
1 Monat zuvor

Wenn ich die Diskussionsbeiträge einiger Mitkommentatoren hier lese, frage ich mich wirklich, ob sie unser Parteiprogramm tatsächlich gelesen haben und dahinter stehen. Da ist von “weichgespülten”, “Abnickern”, “Jasagern”, “Verrätern” und “FDP 2.0” die Rede. Manche zweifeln sogar die Sinnhaftigkeit des parlamentarischen Systems im Grundsatz an und rufen zum Wahlboykott auf. Tut mir leid, aber für mich ist die AFD immer noch eine Partei, die sich zwar für mehr direkte Demokratie stark macht, sich jedoch uneingeschränkt dem Grundgesetz und damit dem System der parlamentarischen Demokratie und dem Rechtsstaat verpflichtet fühlt. Politik heißt dicke Bretter bohren und mit Überzeugungsarbeit seine Ziele erreichen… Weiterlesen »

Walter Wieberg
1 Monat zuvor

Vielen Dank fĂŒr Ihre klugen und von viel Lebenserfahrung zeugenden AusfĂŒhrungen, die ich zu 100% unterschreiben kann!

Walter Wieberg
1 Monat zuvor

Moment mal, als alter Statistiker habe ich ich da ein paar Einwände, bevor von Ihnen solche weitreichenden Folgerungen gezogen werden in Richtung “Fundamentalopposition”! Wir sind nämlich nicht die einzige Partei, die an die Nichtwähler abgegeben hat: im Durchschnitt haben alle anderen Parteien (ohne Berücksichtigung der AfD) 11,8% an die Nichtwähler verloren. Dieser allgemeine “Sockelverlust”, der alle Parteien betroffen hat, muss natürlich auch von den AfD-Stimmen der letzten Wahl, die an die Nichtwähler verloren gingen, abgezogen werden, damit ich eine objektivere Ausgangslage für eine Diskussion bekomme, welche Verlustgröße eventuell durch AfD-spezifische Ursachen zustande gekommen ist. Also: 61.000 minus 11% von 270.000… Weiterlesen »

Walter Wieberg
1 Monat zuvor
Reply to  Walter Wieberg

Korrektur – Korrektur – Korrektur In meinem Beitrag ist ein Zahlendreher drin und daher sind die Folgeberechnungen auch falsch. Es muss richtig heißen: “Also: 61.000 minus 11,8% von 270.000 = 61.000 – 32.000 = 29.000 (brutto an Nichtwähler abgegeben). Weiterhin müssen natürlich die 12.000 Stimmen, die die AfD von den Nichtwählern gewonnen hat, ebenfalls abgezogen werden! Also: 29.000 – 12.000 = 17.000 (netto an Nichtwähler abgegeben) Jetzt sieht die Sache schon anders aus: wir haben bei dieser Wahl netto also “nur” 6,3% der Stimmen aus der letzten Wahl an die Nichtwähler verloren!! Überlegen Sie sich den Schwenk in die Fundamentalopposition… Weiterlesen »

Es war und ist die Corona Politik des AfD
1 Monat zuvor

Die AfD wird überwiegend von älteren Wählern gewählt, die im Gegensatz zur heutigen Jugend noch deutsche Werte kennengelernt haben und noch wissen, was diese sind. Diese älteren Wähler gehören tendenziell der Risikogruppe an und haben naturgemäß ein geringes Interesse daran, durch Corona vorzeitig ins Jenseits befördert zu werden.Wenn die AfD nunmehr Gaststätteninhaber, Diskotheken und andere Orte des Vergnügens schützen möchte und dafür eine Handvoll Stimmen von diesen bekommt, dann trifft dies bei den meisten älteren Wählern auf wenig Verständnis, mit der Folge daß die AfD für jeden gewonnenen Selbständigen mindestens das 10-fache an älteren Wählern verloren hat. Dann darf man… Weiterlesen »

MAJS
1 Monat zuvor

Ihr Beitrag ist so falsch wie die offiziellen Verlautbarungen des Corona-Regimes. Es ist doch wirklich nicht schwer, im Netz genug Fakten und Belege von bestens reputierten Wissenschaftlern zu finden, um die Inszenierung der sog. Pandemie zu erkennen. Wer Menschen, die gegen ein faschistoides Regime ihre und Ihre verfassungsmĂ€ĂŸigen Grundrechte verteidigt als Wirrköpfe bezeichnet, hat wohl echte Probleme mit den elektro-chemischen VorgĂ€ngen in einem bestimmten Organ.

Max Axel Jurke
1 Monat zuvor

Widrige UmstĂ€nde wie Corona, dann der Verfassungsschutz der trotz Gerichtsurteil Informationen an die Öffentlichkeit durchsticht, die permanente Hetze, die gnadenlose Ausgrenzung in der Berichterstattung, wenn es um sachliche und konstruktive Politik der AfD geht, möglicher Wahlbetrug wahrscheinlich noch. Da ist dieses Ergebnis nicht sehr verwunderlich. Fehlender Zusammenhalt, bzw. Parteiinterne Streitereien bestimmt noch. Ansonsten sind mir keine Fehler in Bezug auf unsere Partei aufgefallen. Bei mir sind all die Reden, bzw. der gigantische Einsatz um Vertrauen und WĂ€hlerstimmen zu gewinnen bestens angekommen. Ihrer Wahlanalyse kann ich nichts mehr hinzufĂŒgen. Das stimmt alles so. Die ist Spitze.

Lucifer Bromwasser
1 Monat zuvor

Lieber Herr Münzenmaier, warum nutzt die AfD ihre Wahlplakate nicht für klar verständliche Aussagen? Stattdessen muss ich kryptische Botschaften lesen wie z.B. ‘Brücken bauen’. Welcher potentielle Wähler soll von solch einem Plakat angesprochen werden, das auch wegen geringer Kontraste und fehlender Signalfarben unauffällig ist? Die Plakate der Koboldpartei wirken sehr viel professioneller, auch wenn sie mit dem größten anzunehmenden Unsinn beschriftet sind. Die AfD könnte mit dem folgenden Plakat ausgeplünderte Stromkunden ansprechen: Hohe Stromrechnung? Energiewende durch Kernkraft! … hier ein schönes Bild mit grüner Natur … Günstig. Sauber. Sicher. CO2-neutral. Machen statt merkeln! Herr Münzenmaier, ich werde Ihnen diesen Vorschlag… Weiterlesen »

Manfred Kerner
1 Monat zuvor

Hallo Herr Münzenmaier, ich finde Ihre Ausführung sehr spannend und zugleich interessant. Ich stelle mir nur die Frage, wo war die AFD die letzten 4 Jahre? Ihre Partei war so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie ihren eigentlichen Auftrag total aus den Augen verloren hat, nämlich eine “Alternative für Deutschland” zu sein. Jetzt sich darüber Gedanken zu machen was passiert ist wäre vergeudete Zeit. Sie und wir alle wissen was geschehen ist. Es wurden Fehler über Fehler begangen und die sind nicht wieder einzuholen. Es zählt, dass Hier und Jetzt und das Heute und Morgen. Stellen Sie sich vor… Weiterlesen »

MAJS
1 Monat zuvor

Sehr geehrter Herr Münzenmaier, Sie haben eine sehr ausführliche Analyse des Wahldebakels für die AfD in Rheinland-Pfalz erstellt, die sicher auch auf das Ergebnis in Baden-Württemberg anzuwenden ist. Ich muß Ihnen aber sagen, daß mir diese Analyse viel zu lang ist, weil sie sich – eingedenk der „Goldenen Physikalischen Regel“ – auf die Bereiche der Wirkung (Symptom, Ergebnis) und der Vermittlung (bewirkendes Moment) bezieht und den Bereich Ursache (auslösendes Moment) nur sehr unzureichend beleuchtet. Ich schätze Sie und Ihre parlamentarische Arbeit sehr und denke, daß Sie weit tiefere Einblicke in die wirkliche Ursachenstruktur haben. Allerdings habe ich diese Entwicklung der… Weiterlesen »

AuffÀlliges Timing der CDU-MaskenaffÀre
1 Monat zuvor

In der Stellungnahme von Herrn Münzenmaier sowie in den Medien fehlt meines Erachtens eine Diskussion darüber, warum die Maskenaffäre der CDU zielgenau und mit maximalem Schadenspotential kurz vor den beiden Landtagswahlen von den Medien hochgepusht wurde. Das ist zwar nicht die Ursache für das schlechte Abschneiden der AfD, jedoch der Grund für das extrem gute Abschneiden von SPD und Grünen, die bis zur Maskenaffäre gut 4-5% weniger Stimmen bekamen. Das Timing ist vergleichbar mit dem Timing der Ibiza-Affäre und äußerst verwunderlich, da die Provisionen für die betroffenen Abgeordneten der CDU doch bereits vor vielen Monaten flossen. Warum wurde dann mit… Weiterlesen »

Herbert Brichta
1 Monat zuvor

Die gesellschaftliche Corona-Spaltung hat leider auch viele AfD-Wähler gespalten. Noch glaubt leider eine Mehrheit der Bevölkerung an einen Erfolg der unsinnigen Lock-down-Ideologie und die Mär von den “Corona-Verharmlosern” in der AfD. Diese Wähler sind vielfach zuhause geblieben oder zu den “Maßnahme-Parteien” (zurück-) gewandert. Die wenigen Selbständigen konnten diesen Verlust nicht ausgleichen. Das dicke Ende mit Masseninsolvenzen, Arbeitslosigkeit kommt vermutlich wohlweislich erst nach der Bundestagswahl – auch dort werden wir wohl leider mit Verlusten rechnen müssen. Die Querdenker-Bewegung bekommt zwar immer mehr Zulauf, sie ist aber kein großes Wählerreservoir für die AfD. Zumindest aber schwächt sie langfristig das grüne und linke… Weiterlesen »

1 Monat zuvor

Die Tatsache und Feststellung, dass wir an die Nichtwähler verloren haben, bestätigt bereits meine Kritik von 2017 zum Bundestagswahlprogramm. Wir haben unter anderem das Thema Euro nicht mehr behandelt und die Folgen der immer noch ungesicherten Außengrenzen. Der Bundesvorstand und die gesamte Partei hatten sich 2017 auf den Flüchtlingen “ausgeruht”. Somit muss man sich nicht wundern, wenn viele Wähler aktuell keine AfD mehr wählen. Auch benötigen wir in allen Kreisverbänden Maßnahmen, die Nichtwähler und Briefwähler zur AfD-Stimme bewegen. Auch bei den Plakaten müssen die Vielzahl an Themen überdenkt werden. Eine immer wieder traurige Erkenntnis, die aber leider nicht unberücksichtigt werden… Weiterlesen »