Milliarden für die EU – Fast nichts für unsere Rentner!

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Jeden Tag ausschlafen. Auf der Terrasse sitzen und entspannt Kaffee trinken. Am Vormittag kommen Freunde für einen netten Plausch vorbei, nachmittags erzählen die Enkel von ihren Erlebnissen in der Schule. Zahlreiche Ausflüge werden unternommen, am Wochenende geht es wandern. Im Sommer fährt man mit der ganzen Familie entspannt in den Urlaub.

So stellen sich viele Bürger in Deutschland ihren Alltag vor, wenn sie ihre Arbeit hinter sich gelassen haben und endlich ihren wohlverdienten Ruhestand genießen können. Nach über 40 Jahren harter Schufterei sollte die Rente groß genug sein, um sich einige Träume zu erfüllen. Dies sollte zumindest der Anspruch unserer Gesellschaft für diejenigen sein, welche jahrelang zum Aufschwung und Wohlstand der Wirtschaft dieses Landes beigetragen haben. Eine Anfrage im deutschen Bundestag hat nun gezeigt, dass diese Wunschvorstellung für einen erheblichen Teil der Bevölkerung völlig unrealistisch ist. Über ein Drittel aller Rentner haben in Deutschland weniger als 1000 Euro monatliche Rente zur Verfügung, obwohl sie mindestens 40 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Währenddessen verabschiedet die Merkel-Regierung ein 1.800.000.000.000 Euro teures EU-Paket und holt sich dafür von vielerlei Stellen Applaus ab.

Kaum mehr als das Existenzminimum

So legen Medienberichte, welche sich auf die Anfrage aus dem Bundestag beziehen, offen, dass fast jeder dritte Rentner mit einer monatlichen Rente im dreistelligen Bereich auskommen muss. Insgesamt betrifft dass so 2,4 Millionen Senioren deutschlandweit. Allen voran ältere Bürger, welche im Niedriglohnsektor oder in Teilzeit tätig waren, müssen ihren Lebensunterhalt mit wenigen Hundert Euro gestalten. In Ostdeutschland zeigt sich der Rentenzustand dabei zunehmend dramatisch. Knapp 40 Prozent aller Rentner müssen dort mit der dreistelligen Mini-Rente auskommen, wobei Mecklenburg-Vorpommern das unrühmliche Renten-Ranking mit knapp 43 Prozent anführt. In Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sind ähnlich hohe Werte ermittelt worden. Im Westen sieht die Lage etwas besser aus. Dort bekommen nur knapp 28 Prozent der Senioren eine dreistellige Rente.

Geld für die ganze Welt – aber nicht für unsere Rentner

Anfang der Woche hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Recovery Fund in Höhe von 750 Milliarden Euro mitbeschlossen, welcher allen voran den Südstaaten in der Europäischen Union zu gute kommen wird.  Deutschland wird knapp 133 Milliarden Euro dieses Sonderfonds tragen müssen. Betrachtet man die Rentenniveaus in Ländern wie in Italien, in welchen sich das Rentenniveau auf über 90 Prozent des letzten Netto-Einkommens befindet, drängt sich die Frage auf, weshalb deutsche Milliarden nun dorthin fließen, während sich viele deutsche Rentner nicht einmal einen würdigen Lebensabend leisten können. Es wird Zeit, auch einmal an die eigenen Leute zu denken. Das hat diese Bundesregierung jedoch seit Jahren nicht mehr getan.

TM

Milliarden für die EU – Fast nichts für unsere Rentner! Zuletzt aktualisiert: 24.07.2020 von Team Münzenmaier
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Heidi Walter
20 Tage zuvor

So lange wie das Trio Infernale, Merkel, von der Leyen und Lagarde, die “Hoheit” über Europa haben, wird sich nichts ändern. Merkel hatte ja schließlich genug Zeit zu trainieren, wie man Deutschland am Besten vor die Wand fährt. Aber der Schlafmichel weigert sich aufzuwachen..

Thomas Grünig
20 Tage zuvor

Erschreckend was dabei herauskommt…Unser Volk lässt sich Alles gefallen…In Gesprächen höre ich oft : Uns geht’s ja noch gut…Wie bitte? Ich entgegne dann immer : habt Ihr euch mal gefragt,wie es uns ohne diesen Wahnsinn ginge?Hoffnung habe ich keine mehr…Unser Land ist verloren…Im schlimmsten Fall bekommen wir Bürgerkriegsähnliche Zustände…Gott steh uns bei..

doris kümmel
16 Tage zuvor
Reply to  Thomas Grünig

Wir haben schon Bürgerkrieg.