Merkel im Interview: Der Impfzwang scheint zum Greifen nah!

Merkel im Interview: Der Impfzwang scheint zum Greifen nah!

Angela Merkel (CDU) mag keine Nachfragen.

Zwar geh├Âren die Presseauftritte, allen voran nach den Ministerpr├Ąsidentenkonferenzen, in der Corona-Zeit zur festen TV-Instanz im deutschen Fernsehen, viele Fragen von Journalisten beantwortet die Bundeskanzlerin dabei aber nicht. Nach dem gestrigen Impf-Gipfel im Kanzleramt war pro Reporter nur eine Frage erlaubt, danach verabschiedete sich die 66-J├Ąhrige zusammen mit Berlins regierendem B├╝rgermeister Michael M├╝ller (SPD) und dem bayrischen L├Ąnderchef Markus S├Âder (CSU).

Merkel im ARD-Interview

An diesem Nachmittag verk├╝ndete die ARD dann eine ├╝berraschende Programm├Ąnderung. Die Bundeskanzlerin werde den Reportern Tina Hassel und Rainald Becker in einer kurzfristig angesetzten Sondersendung Rede und Antwort stehen. Zu sehen sei das Interview direkt nach der Tagesschau um 20.15 Uhr. Schnell wurde bekannt, dass die Chefredakteurin Hassel sowie der ARD-Chefredakteur Becker mit der Bundeskanzlerin ├╝ber die Impfstrategie sprechen w├╝rden.

Am Nachmittag wurde die Sendung voraufgezeichnet. Insgesamt 15 Minuten stand Merkel den beiden Redakteuren unter der ├ťberschrift ÔÇ×Farbe bekennenÔÇť Rede und Antwort. Leider blieben auch nach diesem Auftritt mehr Fragezeichen als L├Âsungen in Erinnerung. Eine Aussage bez├╝glich der Impfung schockierte.

Impfen im Schneckentempo: ÔÇ×Ich glaube, dass im Gro├čen und Ganzen nichts schiefgegangen ist.ÔÇť

Schon zu Beginn der Sendung sprach Tina Hassel von einem ern├╝chternden Ergebnis des Impfgipfels und stellte die Frage, ob die Politik das Vertrauen der B├╝rger verspiele. Rainald Becker kn├╝pfte daran an und verwies auf den Begriff ÔÇ×PlacebogipfelÔÇť, der am heutigen Dienstag durch die Medien ging. Merkel betonte, dass die virtuelle Zusammenkunft f├╝r sie ein ÔÇ×Impfgespr├ĄchÔÇť gewesen sei. Dieses sei sehr wichtig gewesen, sie habe dabei ÔÇ×viel gelerntÔÇť. Die Kanzlerin berichtete, wie die Wirtschaftsvertreter gleichzeitig mit h├Âchster Intensit├Ąt und hohem Risiko arbeiten w├╝rden. Nat├╝rlich w├╝rden ÔÇ×Menschen entt├ĄuschtÔÇť, daher m├╝sse sich die Politik anpassen. Ein ÔÇ×starrer ImpfplanÔÇť k├Ânne nicht die L├Âsung sein.

Hassel verlangte anschlie├čend verl├Ąssliche Aussagen bez├╝glich eines Termins zur Impfung der Menschen. Merkel verwies darauf, bis Ende September jedem Impfwilligen ein Impfangebot machen zu wollen. Zumindest die erste Impfung soll bis zum Herbst jedem B├╝rger zur Verf├╝gung gestellt werden.

Auf die Frage des ARD-Chefredakteurs Becker, was genau bei der Impfstoffbeschaffung der EU schiefgelaufen sei, reagierte die Hamburgerin ohne jede Selbstkritik:

ÔÇ×Ich glaube, dass im Gro├čen und Ganzen nichts schiefgegangen ist.ÔÇť

Die Bundeskanzlerin erl├Ąuterte, dass es beispielsweise in Gro├čbritannien f├╝r den Impfstoff von AstraZeneca eine Notzulassung gegeben habe. In Europa sei dagegen gr├╝ndlich gepr├╝ft worden, formulierte die CDU-Politikern fast eine Minute aus. Korrekt sei ebenso der langsame, europ├Ąische Weg:

ÔÇ×Dass wir europ├Ąisch bestellt haben, das ist allemal richtigÔÇť.

Weiteren Druck auf die Hersteller schloss Merkel anschlie├čend aus. Sie erinnerte noch einmal daran, dass den B├╝rgern bis zum Ende des dritten Quartals ein Impfangebot gemacht werden k├Ânne.

Andere, bessere L├Âsungen als die eigenen scheinen im Kanzlerinnen-Kosmos nicht zu existieren.

Impfzwang ist zum Greifen nah

In Hinblick auf die n├Ąchste Ministerpr├Ąsidentenkonferenz sprach Merkel von einer ├ľffnungsperspektive, die sich nicht an einem Datum, sondern Daten orientieren werde.

Sie dankte anschlie├čend den B├╝rgern in Deutschland:

┬áÔÇ×Es ist eine lange Strecke, es ist die schwerste Strecke jetzt durch diesen Winter und das habe ich ja auch oft gesagt.ÔÇť

Zwar sind die Zahlen r├╝ckl├Ąufig, ein exponentielles Wachstum nach einer ├ľffnung sei jedoch eine Gefahr. Die Kontrolle ├╝ber das Virus und die Gesundheits├Ąmter m├╝sse zur├╝ckerlangt werden, so die Bundeskanzlerin.

Deshalb sprach Merkel zum Ende des Interviews einen klaren Appell an die B├╝rger aus: ÔÇ×Ich bitte die B├╝rger, noch eine Weile durchzuhalten.ÔÇť

Auf die Wiedererlangung von Grundrechten und Privilegien angesprochen, auch in Bezug auf eine Impfung, machte Angela Merkel eine erschreckende Aussage:

ÔÇ×Ich glaube wenn wir sp├Ąter sehr vielen Menschen ein Angebot gemacht haben k├Ânnen zum Impfen, und dann sagen manche Menschen: Wir haben ja keine Impfpflicht! Dann sagen manche Menschen: Jetzt m├Âchte ich nicht geimpft werden. Dann muss man vielleicht schon solche Unterschiede machen und sagen okay, wer das nicht m├Âchte, der kann vielleicht auch bestimmte Dinge nicht machen!ÔÇť

An dieser Stelle m├╝├čten eigentlich die Moderatoren nachhaken, was sich Angela Merkel mit dieser passiv-aggressiven unterschwelligen Drohung denn genau vorstelle, aber dies ist leider ausgeblieben.

Dramatische Aussagen der Kanzlerin!

Weder ein Schuldeingest├Ąndnis noch eine klare Voraussage f├╝r ein Lockdown-Ende: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist auch im Format ÔÇ×Farbe bekennenÔÇť komplett blass geblieben. Statt einem genauen Plan gab es Durchhalteparolen, Selbstlob und problematische Aussagen zur Impfung. Privilegien f├╝r Geimpfte, die bisher immer ausgeschlossen wurden, scheinen zum Greifen nah. Das ist einer Demokratie unw├╝rdig!

TM

Merkel im Interview: Der Impfzwang scheint zum Greifen nah! Zuletzt aktualisiert: 02.02.2021 von Team M├╝nzenmaier

5 Replies to “Merkel im Interview: Der Impfzwang scheint zum Greifen nah!

  • Lucifer Bromwasser

    By Lucifer Bromwasser

    Bei der Impfstoffbeschaffung ├╝ber das Br├╝sseler ZK musste Angela Merkel kein Neuland betreten, sondern konnte auf ein Erfolgsrezept zur├╝ckgreifen, das sie aus ihrer Jugend kannte.
    In der Ost-DDR war n├Ąmlich die Bananenbeschaffung immer in enger Abstimmung mit Moskau erfolgt.
    Erich Honecker war allerdings viel zu ehrlich, um schon im Februar ein Bananenangebot f├╝r Ende September in Aussicht zu stellen.

  • W.SCH├äFFLER

    By W.SCHÄFFLER

    MERKEL & NWO POLITVERBRECHER IN DEN KNAST.!

  • Karsten M├╝ller

    By Karsten M├╝ller

    Als erstes , die Kanzlerin hat voll versagt.
    Ihr ist nur noch Europa wichtig und nicht das eigene Land.
    Und zweitens, sollte dennoch ein Impfzwang in Kraft treten, wird es Zeit dass die Leute endlich was dagegen tun.
    Setzt euch zur Wehr.

  • Claudia Kottkamp

    By Claudia Kottkamp

    Ich bin wirklich gespannt wie lange sich das Deutsche volk noch herumschubsten lassen m├Âchte . Maskenpflicht ist sowieso eine recht suspekte Geschichte ( nehmen wir gerade so noch hin ) aber mir und meinen kindern etwas zu Spritzen bei dem keiner genau sagen kann , was , wie und wof├╝r genau und keine sau wei├č, welche Nebenwirkungen auftreten ..? die gute Frau Merkel und ihre Anh├Ąnger d├╝rfen gerne mal auf einen kaffe bei mir vorbei kommen und mich pers├Ânlich dazu zwingen.

  • DerIngenieur

    By DerIngenieur

    Der Lockdown wird immer weiter verl├Ąngert werden. Es wird keine R├╝ckkehr zu unseren Grundrechten und den Zustand vor dem Virus mehr geben. Vergangenheit. Immer mehr Einschr├Ąnkungen statt Freiheit. Wer jetzt noch weiter schl├Ąft, wird es nie begreifen und in einer Diktatur erwachen.

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