Mehr „woke“ werden: Maas-Ministerium im Ideologie-Wahn

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Laut ĂŒbereinstimmender Medienberichte werden in der aktuellen Juni Ausgabe des internen Mitarbeitermagazins des AuswĂ€rtigen Amtes „InternAA“ die Angestellten des unter der FĂŒhrung von Heiko Maas (SPD) stehenden Ministeriums dazu aufgehört, die Behörde mĂŒsse mehr „woke“ werden. „Woke“ sein ist vor allem aus der Black Lives Matter und weiteren linken Bewegungen aus den USA in den letzten Jahren bekannt geworden, die unter diesem Begriff ihr ĂŒbersteigertes Bewusstsein fĂŒr Antirassissmus, Klimawandel, Sexismus, feministischen und LGBTQ-Aktivismus (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer) zusammenfassen. Die sogenannte „Woke Culture“ ist selbstverstĂ€ndlich auch hier in Deutschland inzwischen vor allem in der linken Szene und bei linken Parteien angekommen.

Woke: „Weiße Privilegien“ im AuswĂ€rten Amt?

Ebenfalls fallen in der Zeitschrift die umstrittenen Begriffe wie „weiße Privilegien“ und „Critical Whiteness“. „Weiße Privilegien“ (im englischen Original „White Priviledge“) steht dabei fĂŒr die Theorie, Personen mit heller Hautfarbe hĂ€tten aufgrund ihrer Herkunft einen Vorteil in sozialem, politischem und ökonomischem Status gegenĂŒber Personen anderer Herkunft. Diesem gegenĂŒber steht der Begriff der „Critical Whiteness“, der nicht einheitlich und aus verschiedenen Theorien zum „Weiß sein“ besteht, unter anderem wie allein aus der Identifikation als weiße Person Rassismus gegenĂŒber anderen entstehe.
Beide Begriffe stehen in der Kritik, da sie Personen, die aus Sicht der „Woke People“ keiner Minderheit (z.B. LGBTQ Angehörigen o.Ă€.) angehören, pauschal Rassismus oder Sexismus unterstellen.

Quoten statt Leistung

Mit dieser Aufforderung hat sich das AuswĂ€rtige Amt offensichtlich die oben beschriebene Agenda auf die Fahnen geschrieben. Seien zum Beispiel zu viele der Angestellten mĂ€nnlich und weiß, könne man dieses sogenannte „pale & male“-Syndrom (bleich & mĂ€nnlich) nur mit „wokeness“ und Quoten fĂŒr Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen und allen weiteren Personengruppen bekĂ€mpfen, die laut linker Ideologie nicht in die Kategorie „weiß“ fallen. Um das AuswĂ€rtige Amt „diverser“ zu machen, sollen also beispielsweise „Menschen mit Migrationshintergrund, Ostdeutsche und Frauen“ bei Bewerbungsverfahren so lange mit Vorzug behandelt werden, bis „der Anteil dieser Menschen in allen Laufbahnen auf dem gleichen Niveau liegt wie in der deutschen Gesellschaft“. Somit könnten in Zukunft die Angestellten des AuswĂ€rtigen Amtes offensichtlich nicht wegen ihrer Leistungen angestellt werden, sondern aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht und Herkunft. Außenminister Heiko Maas hat sich mittlerweile öffentlich dafĂŒr ausgesprochen, sein Ministerium „diverser“ zu machen. Sein AuswĂ€rtiges Amt mĂŒsse „an der Spitze der Bewegung sein.“

TM

Mehr „woke“ werden: Maas-Ministerium im Ideologie-Wahn Zuletzt aktualisiert: 15.06.2021 von Team MĂŒnzenmaier
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