Medien- und Kulturschaffende: Deutschland nimmt 2600 Afghanen auf

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Der Ortskr├Ąfte-Begriff scheint als Aufnahmekriterium aus Afghanistan kaum mehr eine Rolle zu spielen. Laut Medienberichten hat das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) begonnen, Aufnahmezusagen f├╝r knapp 2600 Menschenrechtsaktivisten, Kulturschaffende, Wissenschaftler, Journalisten und weitere Menschen aus Afghanistan auszustellen. Entscheidend daf├╝r war die Einsch├Ątzung des von Heiko Maas (SPD) gef├╝hrten Ausw├Ąrtigen Amtes, dass neben den Ortskr├Ąften auch diese Personengruppen als besonders schutzbed├╝rftig eingestuft und eine Liste an des Bundesinnenministerium ├╝bersandt hatte.

ÔÇ×Wenn jemand auf einer Liste steht, gilt diese Aufnahmezusage”

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums stellte klar, dass jeder Name, der auf der Liste st├Ąnde, auch eine Aufnahmezusage habe. Es m├╝sse nur noch ├╝berpr├╝ft werden, ÔÇ×ob die Person, die dann tats├Ąchlich vor ihnen steht, auch diejenige ist, die auf der Liste stehtÔÇť. Genannte Liste umfasst rund 2600 Afghanen, dazu kommen enge Angeh├Ârige. Viele der Menschen sollen sich noch in Afghanistan befinden, einige jedoch auch schon in Nachbarl├Ąndern.

Am Anfang Ortskr├Ąfte, nun die Zivilgesellschaft

War zu Beginn der Afghanistan-Krise erkl├Ąrt worden, dass nur Personen nach Deutschland aufgenommen werden sollten, die als ÔÇ×Ortskr├ĄfteÔÇť eng mit der Bundeswehr oder weiteren deutschen Beh├Ârden zusammengearbeitet hatten, scheint sich dieser Kreis nun t├Ąglich zu erweitern. Die Aufnahme von Menschenrechtsaktivisten, Kulturschaffenden und Journalisten verdeutlicht, wie sehr sich die Bundesregierung an den Forderungen der Gr├╝nen orientiert, deren Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock von 70.000 Menschen gesprochen hatte, die nach Deutschland aufgenommen werden m├╝ssten. Zudem verweilen noch immer mehrere tausend Afghanen auf der US-Air-Base in Ramstein, wovon schon eine dreistellige Zahl Asylantr├Ąge in Deutschland gestellt hat. Es scheint, als wiederholt sich 2015. Zwar nicht so auff├Ąllig durch Massenmigration ├╝ber die Grenzen und Bahnh├Âfe, sondern versteckt durch die Hintert├╝r. Die AfD spricht sich hierbei klar gegen eine weitere Migrationswelle aus.

TM

Medien- und Kulturschaffende: Deutschland nimmt 2600 Afghanen auf Zuletzt aktualisiert: 14.09.2021 von Team M├╝nzenmaier
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