Sebastian Münzenmaier

Kriegsgericht und Todesstrafe? Jusos attackieren AfD-Jugend

In Sachsen-Anhalt spitzt sich der Konflikt um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags dramatisch zu. Während die regierende Kenia-Koalition bröckelt, drängen Grüne und SPD offensichtlich die Landes-CDU zu einer Zustimmung. Ministerpräsident Haseloff versucht verzweifelt, zwischen seiner Fraktion im Landtag, den Koalitionspartnern und sich einmischenden Bundespolitikern zu vermitteln. Spätestens Mitte Dezember wird schlussendlich über den neuen Staatsvertrag für Funk- und Fernsehen abgestimmt werden.

Im Gegensatz zu den Altparteien steht die AfD in ihrer Meinung felsenfest: Eine Erhöhung soll es mit der zweitstärksten Kraft des Bundeslandes nicht geben. Eine Erhöhung der Rundfunkgebühren, welche mit acht Milliarden Euro im Jahr weltweit an der Spitze stehen, soll es mit der Bürgerpartei nicht geben.

Es scheint daher wenig verwunderlich, dass die Nerven im grün-roten Lager zunehmend blank liegen. Während aus Berlin in Person von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und dem parlamentarischen Geschäftsführer Carsten Schneider belehrende Worte in Richtung der CDU spricht und unverschämte Nazivergleiche erfolgen, geht die Jugendorganisation der SPD, kurz Jusos, noch einen Schritt weiter. In einem unfassbaren Post auf der Nachrichtenplattform Twitter wünscht die SPD-Jugend den AfD-Nachwuchs des Landes vor ein Kriegsgericht und unterstreicht die Forderung mit einem Bild der Nürnberger Prozesse. Die Tötungsfantasien der Jusos und die gleichzeitige Verharmlosung der Naziverbrechen schockieren gleichermaßen.

Ein widerwärtiger Vergleich der Jusos Sachsen-Anhalt

Wie die großen Vorbilder aus Berlin versuchen auch die Jusos Sachsen-Anhalt, aus den Geschehnissen rund um den Rundfunkbeitrag politisch Kapital zu schlagen. Die sozialdemokratische Jugend twitterte:

“An allem was hier in #SachsenAnhalt gerade geschieht, merkt man, dass dieses Land der @cdufraktion_LSA egal ist.”

Schlagfertig konterte die Junge Alternative Sachsen-Anhalt und unterstellte den Jusos, ihren sozialen Grundgedanken längst verlassen zu haben. Anschließend verflüchtigten sich die Sozen in Vorwürfe. Die SPD-Jugend unterstellte der AfD ein fehlendes demokratisches Verständnis, eine verdientermaßen schlechte Darstellung im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender und bezeichneten die Erhöhung des Rundfunks abschließend als „lohnende Investition“.

Wiederum hielt die Jugend der AfD dagegen und warf den Jusos unsachliche Kritik vor.

Daraufhin verließ die jungen Sozialdemokraten offensichtlich jeder Anstand. Mit einem Bild der Nürnberger Prozesse wurde ein unverschämter Vergleich zwischen der größten Oppositionspartei im deutschen Bundestag und Kriegsverbrechern aus dem zweiten Weltkrieg gezogen. Eine unfassbare Darstellung und eine Verharmlosung der Nazi-Verbrechen zugleich! Hinzu lässt sich aus dem Vergleich folgern, dass die Jusos auch Tötungsfantasien nicht abgeneigt zu sein scheinen. 12 der 24 Angeklagten wurden bekanntermaßen zum Tode verurteilt. Was genau die Junge Alternative in Sachsen-Anhalt getan haben soll, um vor ein Gericht gestellt und eventuell zum Tode verurteilt zu werden, bleibt wohl das Geheimnis der hasserfüllten jungen Sozialdemokraten.

SPD-Nachwuchs außer Kontrolle!

Die Jusos zeigen mit ihrem mehr als widerwärtigen Vergleich, dass sie den Weg des demokratischen Anstands und der Vernunft längst verlassen haben. Während die Bundesorganisation offen mit antisemitischen Vereinigungen paktiert, soll die Jugend der Alternative vor ein Kriegsgericht gestellt und hingerichtet werden. Was sagen eigentlich Klingbeil, Maas und Co. zu solchen geschichtsvergessenen Vergleichen?

TM

Kriegsgericht und Todesstrafe? Jusos attackieren AfD-Jugend Zuletzt aktualisiert: 03.12.2020 von Team Münzenmaier
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