Heiko Maas m├Âchte 70.000 Afghanen nach Deutschland holen

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Die Diskussionen um aufzunehmende Personen aus Afghanistan rei├čen nicht ab. Nachdem sich bereits SPD-Parteichefin Saskia Esken daf├╝r aussprach, ÔÇ×ehemalige Ortskr├Ąfte und andere besonders schutzbed├╝rftige Personen nach Deutschland zu holenÔÇť, legt nun ihr Parteikollege und Au├čenminister Heiko Maas nach. Laut ├╝bereinstimmenden Medienberichten habe der 54-J├Ąhrige bei einem Besuch in der T├╝rkei versprochen, die verbliebenen Ortskr├Ąfte und weitere Helfer nicht in Afghanistan im Stich zu lassen. Dabei soll Maas von bis zu 70.000 Afghanen gesprochen haben, die nach Deutschland geholt werden k├Ânnten.

Heiko Maas: Nicht nur Ortskr├Ąfte, auch Journalisten und Menschenrechtler

Nach den Aussagen des Au├čenministers handele es sich bei den zu evakuierenden Personen neben den sog. Ortskr├Ąften auch um Medienschaffende und Personen, die sich im Land f├╝r Menschenrechte engagiert h├Ątten. Zudem soll der Sozialdemokrat angek├╝ndigt haben, dass der Bundeswehreinsatz am Hindukusch noch nicht vorbei sei, nun aber in die zweite Phase eintrete: ÔÇ×Wir wollen die Hilfsaktion fortsetzenÔÇť, versicherte Maas, der ebenso formulierte, man werde so lange weiterhelfen, ÔÇ×bis alle in Sicherheit sind, f├╝r die wir in Afghanistan Verantwortung tragen.ÔÇť Im Kern seien dies etwa 10.000 Afghanen, 1.600 Medienschaffende und Journalisten sowie die Familienangeh├Ârigen, womit sich die Zahl auf etwa 70.000 belaufe. Unklar sei bisher, wie die ausgew├Ąhlten Personengruppen nach Deutschland k├Ąmen. M├Âglichkeiten ergeben sich ├╝ber den zivilen Flugverkehr oder eine Evakuierung ├╝ber die Nachbarl├Ąnder Afghanistans.

Weidel: Nicht mit uns!

Die Spitzenkandidatin der AfD, Dr. Alice Weidel, erteilte den Pl├Ąnen des Au├čenministers eine klare Absage. Die Forderungen des Saarl├Ąnders w├╝rden nicht dem entsprechen, was sich die Bundesb├╝rger w├╝nschen w├╝rden: ÔÇ×70 Prozent von ihnen f├╝rchten, dass sich die katastrophalen Zust├Ąnde von 2015 wiederholen k├Ânnten, so eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov.ÔÇť Stattdessen spreche sich eine Mehrheit daf├╝r aus, ÔÇ×afghanische Fl├╝chtlinge heimatnah in Anrainerstaaten unterzubringen, finanziell unterst├╝tzt durch die EU.ÔÇť Zudem sei es unfassbar, ÔÇ×wie egal dem Au├čenminister allem Anschein nach das Wohlergehen der eigenen B├╝rger istÔÇť. Eine Stimme f├╝r die AfD sei dabei die einzige M├Âglichkeit, ÔÇ×dem W├Ąhlerwillen wieder die Bedeutung zu verleihen, die er verdientÔÇť, so Weidel.

TM

 

Heiko Maas m├Âchte 70.000 Afghanen nach Deutschland holen Zuletzt aktualisiert: 31.08.2021 von Team M├╝nzenmaier
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