Gekaufte Journalisten? Groko spendiert Verlagen 220 Millionen Euro

Gekaufte Journalisten? Groko spendiert Verlagen 220 Millionen Euro

Was schon zur Fl├╝chtlingskrise 2015 offensichtlich war, ist in der Corona-Krise nochmals ├╝berdeutlich geworden: Die deutsche Medienlandschaft ist stark auf linksgr├╝ner Regierungslinie und beklatscht fast jede Entscheidung, welche von Angela Merkel und ihrem Kabinett getroffen wird. ├ťber wohlwollende Berichterstattung k├Ânnen sich die schwarz-roten Regierungsparteien nicht beklagen. Diese Regierungstreue der Bl├Ątter hat sich allem Anschein nach gelohnt. Die CDU/CSU und die SPD wollen Verlage in den kommenden Jahren mit ungeheuren Summen von Steuergeldern f├Ârdern. Und so wohl ihre Hofberichterstattung sichern.

220 Millionen Euro geschenkt

Aus einem Entwurf der Fraktionen f├╝r den zweiten Nachtragshaushalt 2020, der Mitte der Woche im Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen wurde, geht hervor, dass alleine bis zum Jahresende 2020 knapp 20 Millionen Euro in Verlage flie├čen sollen. Die investierte Gesamtsumme soll sich auf knapp 220 Millionen Euro belaufen. Offiziell sprechen die Regierungsparteien von einer ÔÇ×F├Ârderung der digitalen Transformation des Verlagswesens zur F├Ârderung des Absatzes und der Verbreitung von Abonnementzeitungen, -zeitschriften und Anzeigenbl├ĄtternÔÇť. Die zur Verf├╝gung gestellten Mittel sollen helfen, den Erhalt der Medienvielfalt- und Verbreitung in der Bundesrepublik zu sichern und den in die Kritik geratenen Journalismus zu st├Ąrken. Welche Verlage genau profitieren sollen, ist jedoch nicht genauer definiert. Es liegt die Vermutung nahe, dass regierungskritische Bl├Ątter leer ausgehen k├Ânnten und gerade Zeitungen wie die taz oder Frankfurter Rundschau, welche gerne linke Hetze gegen Polizisten verbreiten oder von ÔÇ×Alman-KartoffelnÔÇť sprechen, profitieren werden.

Gesicherte Hofberichterstattung

Eine weiterhin regierungsfreundliche Presse sollte den Regierungsparteien somit sicher sein. Durch die immensen, durch Steuergelder finanzierten Zusch├╝sse sehen sich die Journalisten in ihrer Arbeit best├Ątigt und werden wohl weiterhin bei jeder Tat der Kanzlerin jubelnd am Spielfeldrand stehen. Eine neutrale Berichterstattung, welche es schon seit Jahren nicht mehr gibt, r├╝ckt mit dieser gro├čz├╝gigen Groko-Spende in immer weitere Ferne. Eigentlich fehlt nur noch das ÔÇ×Merkel-UnserÔÇť auf jeder gro├čen Tageszeitung.

TM

Gekaufte Journalisten? Groko spendiert Verlagen 220 Millionen Euro Zuletzt aktualisiert: 06.07.2020 von Team M├╝nzenmaier

3 Replies to “Gekaufte Journalisten? Groko spendiert Verlagen 220 Millionen Euro

  • Jo Weber

    By Jo Weber

    Der Pressegro├čhandel bezieht seine Ware von den Verlagen und liefert diese an den Einzelhandel. Mit rund 54 Prozent Marktanteil repr├Ąsentiert der Pressegro├čhandel den dominierenden Vertriebskanal im Pressevertrieb. Presse-Grossisten versorgen in Deutschland t├Ąglich mehr als Presseverkaufsstellen als station├Ąre Verkaufsstellen oder ambulante H├Ąndler.

    2002 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 80 / 65 — Branchenumsatz: 3.048 Mrd. ÔéČ

    2003 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 78 / 64 ÔÇô Branchenumsatz: 2.982 Mrd. ÔéČ

    2008 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 73 / 58 ÔÇô Branchenumsatz: 2.649 Mrd. ÔéČ

    2010 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 69 / 54 ÔÇô Branchenumsatz: 2.604 Mrd. ÔéČ

    2013 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 61 / 46 ÔÇô Branchenumsatz: 2.356 Mrd. ÔéČ

    2014 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 58 / 43 ÔÇô Branchenumsatz: 2.284 Mrd. ÔéČ

    2015 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 54 / 40 ÔÇô Branchenumsatz: 2.227 Mrd. ÔéČ

    2017 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 46 / 33 ÔÇô Branchenumsatz: 2.026 Mrd. ÔéČ

    2019 / Anzahl der Grosso-Firmen / Mitgliedsfirmen: 31 / 31 ÔÇô Branchenumsatz: 1.823 Mrd. ÔéČ

    Beispiel: Anzahl der verkauften im 2. Quartal 2000 Zeitschriften FOCUS 743.375 / im 3. Quartal 2010: 556.972 / im 3. Quartal 2016: 474.453 Exemplare / im 1. Quartal 2020: 328.587 Exemplare.
    Wenn man die Zahlen von den 90 Jahren zugrunde legt (ca. 130 Grosso-Firmen), hat sich die Zahl mehr als halbiert.
    Die Ursache f├╝r den rasanten R├╝ckgang ist vor allem die Automatisierung (in den 90. Jahren), Digitalisierung, die Online Dienste aber auch NICHT Beachtung der Pressefreiheit wie im Artikel 5 des Grundgesetzes sch├Ân geschrieben wurde. Das schreibt auch Presse-Grosso auf ihrem Homepage als ihr MOTTO: ÔÇ×PressefreiheitÔÇŽ Artikel 5 des Grundgesetzes.
    —“Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu ├Ąu├čern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug├Ąnglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew├Ąhrleistet. Eine Zensur findet nicht statt.”
    Mit dieser verfassungsm├Ą├čigen Etablierung der Pressefreiheit wird die Gleichschaltung der Presse und die Unterdr├╝ckung unbequemer Meinungen ausgeschlossen. Der verfassungsrechtliche Schutz der Presse reicht von der Beschaffung der Information bis zur Verbreitung der Nachricht und Meinung. Das in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Gro├čhandelssystem f├╝r Zeitungen und Zeitschriften garantiert und f├Ârdert Pressefreiheit und Pressevielfalt.ÔÇť

  • Max Axel Jurke

    By Max Axel Jurke

    Bestechung im ganz gro├čen Stil ist das und noch ganz offen dazu, dummdreist und unverfroren von jenen, die sich ihrer Macht sicher sind. Was f├╝r ein Schmierentheater vollf├╝hren die Altparteien wenn mal eine Spende an die AfD geht. Da versuchen eben die jenigen, die ganz offen kriminell sind, der AfD ein solches strafbarer Verhalten zu unterstellen, obwohl die AfD diese Spenden ordnungsgem├Ą├č gemeldet hat.

  • Heidi Walter

    By Heidi Walter

    Bei diesen, uns zurzeit ReGIERenden kann man gar nicht so viel fressen wie man k….n m├Âchte und trotzdem werde die deutschen Schlafschafe nicht wach. Wahrscheinlich schlafen die nicht sondern befinden sich bereits im Koma.

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