Erneutes Werben fĂŒr Koalition: Söder will die GrĂŒnen an der Macht!

Erneutes Werben fĂŒr Koalition: Söder will die GrĂŒnen an der Macht!

Ein schwarz-grĂŒnes BĂŒndnis nach der nĂ€chsten Bundestagswahl wird immer wahrscheinlicher. In den letzten Umfragen liegen die beiden Parteien vor der Konkurrenz, die öffentliche AnnĂ€herung wird immer deutlicher. Vor wenigen Wochen gaben GrĂŒnenchef Robert Habeck und CSU-Landesvater Markus Söder sogar ein gemeinsames Interview, das teilweise eher an zwei verliebte Teenager als zwei gestandene Politiker erinnerte.

Der bayrische MinisterprĂ€sident hat seine WĂŒnsche nach einer schwarz-grĂŒnen Bundesregierung erneut bekrĂ€ftigt. Söder warb fĂŒr dieses BĂŒndnis und erteilte gleichzeitig der FDP eine klare Absage. Konservative Politik ist aus Bayern nicht mehr zu erwarten.

Söders grĂŒne TrĂ€umereien in MĂŒnchen

„Es wĂ€re ein spannendes Zukunftsteam, das Inspiration bieten könnte, weil es die ganz große Frage unserer Zeit in den Blick nimmt: die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie“, erklĂ€rte der bayrische MinisterprĂ€sident in einem Medienbericht. Weiter formuliert der 54-JĂ€hrige aus, dass eine Kooperation schon sehr nah sei und die Ökopartei in der Corona-Krise „ein verlĂ€sslicherer Partner als viele andere Parteien“ gewesen sei. DarĂŒber hinaus glaubt der bayrische Landeschef, dass viele Menschen Sympathien fĂŒr den Zusammenschluss hĂ€tten. Schon Ende vergangenen Jahres hatte der CSU-Politiker eine schwarz-grĂŒne Koalition das aktuell „interessanteste politische Angebot“ genannt. Passend dazu formulierte Söder, dass die neue Bundesregierung mehr beim Klimaschutz tun mĂŒsse. In Deutschland sei das Thema „noch nicht richtig auf der Agenda.“

Keine Lust auf die FDP – ZurĂŒckhaltung in der Kanzlerfrage

Einer möglichen Jamaikakoalition erteilte Söder eine klare Absage:

„Weniger Partner machen eine Regierung stabiler als viele. Mehr Köche machen den Brei nicht unbedingt genießbarer.“

ZurĂŒckhaltung ĂŒbte der bayrische MinisterprĂ€sident in Hinblick auf die Kanzlerfrage der Union. Das Initiativrecht liege hierfĂŒr bei der CDU. Gemeinsam mit deren Chef Armin Laschet werde ein Kandidat vorgeschlagen. Sich selbst bezeichnete Söder als „eigentlich politisch ausbefördert.“

Der Partikel „eigentlich“ lĂ€sst jedoch aufhorchen.

Wer schwarz wĂ€hlt, bekommt grĂŒn!

Markus Söder bekrĂ€ftigt mit seinen immer offensichtlicher hervorgetragenen schwarz-grĂŒnen SchwĂ€rmereien seinen Ruf als großen Opportunisten. WĂ€hrend er im bayrischen Landtagswahlkampf 2018 noch vermeintlich konservative Töne anschlug, unterwirft sich der umtriebige Franke nun dem grĂŒnen Zeitgeist. Dass genau diese GrĂŒnen, mit denen der bayrische Landeschef koalieren möchte, beispielsweise Muezzin-Rufe und die Migration nach Deutschland massiv ausbauen möchten, ist dem CSU-Mann offensichtlich egal. Fehlt nur noch, dass Söder mit Claudia Roth einen Baum umarmt. Aber der Wahlkampf hat ja noch nicht begonnen.

TM

Erneutes Werben fĂŒr Koalition: Söder will die GrĂŒnen an der Macht! Zuletzt aktualisiert: 03.02.2021 von Team MĂŒnzenmaier

4 Replies to “Erneutes Werben fĂŒr Koalition: Söder will die GrĂŒnen an der Macht!

  • Lucifer Bromwasser

    Von Lucifer Bromwasser

    Frankenseppel. Wir wollen doch korrekt sein.

  • Lucifer Bromwasser

    Von Lucifer Bromwasser

    Na dann gute Nacht, Herr Söder!
    Wer mit Annalena ins Bett steigt, wacht mit Fred Feuerstein auf.

  • DerIngenieur

    Von DerIngenieur

    Nur noch die AfD!

  • Grove

    Von Grove

    was dieser Bayernseppel hier mit den GrĂŒnen inszeniert, ist doch, wie das Wort „eigentlich“ von der Bedeutung her, geistige Onanie !!!

Comments are closed.