Dorothee BĂ€r (CSU): AfD hat bei LĂŒbcke mitgeschossen

Dorothee BĂ€r (CSU): AfD hat bei LĂŒbcke mitgeschossen

Am Donnerstagnachmittag fand im Plenum des Deutschen Bundestags eine Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion der AfD statt. Die Löschwelle in den sozialen Netzwerken nahm die grĂ¶ĂŸte Oppositionspartei zum Anlass, das Thema „Big Tech und die Meinungsfreiheit im Internet“ auf die Agenda des hohen Hauses zu bringen. FĂŒr die AfD-Fraktion sprachen Beatrix von Storch und Enrico Komning, die beide fĂŒr Meinungsfreiheit im Internet plĂ€dierten und auf die Gefahr hinwiesen, dass ein digitaler Totalitarismus die Demokratie bedrohe.

Neben weiteren Abgeordneten trat auch Dorothee BĂ€r (CSU), die Beauftragte der Bundesregierung fĂŒr Digitalisierung, ans Rednerpult. Die 42-JĂ€hrige leistete sich dabei unfassbare Entgleisungen und Unterstellungen gegenĂŒber der Alternative fĂŒr Deutschland.

Dorothee BĂ€r zur AfD: „FĂŒr mich haben sie mitgeschossen!“

„Weil Hass, sehr geehrte Frau von Storch, [
] Hass ist natĂŒrlich fĂŒr einige, gerade in ihrer Fraktion, auch leider in diesem hohen Hause der NĂ€hrboden und das Futter und das ist die WĂ€hrung, mit der Sie Stimmen machen und Stimmen kaufen.“ Schon in ihren ersten Redeminuten deutet sich der aggressive und destruktive Unterton in den Worten BĂ€rs an. Statt eine offene Diskussion ĂŒber die Meinungsfreiheit im Netz zu fĂŒhren, hagelt es ScheinheiligkeitsvorwĂŒrfe in Richtung der AfD:

„Warum beantragt ausgerechnet die AfD diese Aktuelle Stunde? Das ist wie als wenn Jack the Ripper sagen wĂŒrde verbietet Messer!“

Die grĂ¶ĂŸte Oppositionspartei trĂ€ufele Gift in alle Netzwerke und ermuntere BĂŒrger zu schlimmen Taten, so die Abgeordnete. Einmal in Rage, gipfelt ihre Raserei in einem ungeheuerlichen Vorwurf;

„Wir (die AfD, d. R.) haben ja nur den Boden bereitet fĂŒr einen der glaubte, dass es folgerichtig ist Walter LĂŒbcke zu erschießen. FĂŒr mich haben Sie mitgeschossen!“

WĂŒtende Proteste der anwesenden AfD-Abgeordneten folgen. BĂ€r fĂŒhrt ihre gezielte Eskalation jedoch fort und provoziert. Anstatt Meinungsfreiheit wolle die AfD Reichweite fĂŒr Hass und Hetze.

Im Anschluss wird es unfreiwillig komisch, als die CSU-Abgeordnete der AfD vorwirft, Ausschnitte von Reden fĂŒr die sozialen Netzwerken vorzubereiten. Gute Vorbereitung ist der Beauftragten fĂŒr Digitalisierung wohl fremd. Anschließend verweist die Bambergerin darauf, dass sie sich selbst zur Vorbereitung die sozialen KanĂ€le der AfD angeschaut habe. Hass und Hetze wĂ€ren sofort ersichtlich. Konkrete Beispiele will oder kann BĂ€r aber nicht nennen.

Zum Ende wird auf das eigentliche Thema der Aktuellen Stunde ĂŒbergeleitet. Die Parlamentarierin befĂŒrwortet das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und weitere Regelungen zur Regulierung des Netzes. Dabei seien nationale Lösungen nicht ausreichend. Es mĂŒsse europĂ€ische Mindeststandards geben, erlĂ€utert BĂ€r.

Die letzten SĂ€tze nutzt die CSU-Frau fĂŒr weitere Beleidigungen.

„Es wird einer AfD nicht gelingen, die Demokratie in unserem Land zu zerstören.

Und dann wird hoffentlich auch eine Fraktion nur ein Fliegenschiss der Geschichte sein.“

Wenig Digitalisierung, viele Beleidigungen

Die Digitalisierung in Deutschland kommt nicht von der Stelle, im Vergleich mit anderen Staaten hÀngt die Bundesrepublik meilenweit hinterher. Bei dieser Digitalisierungsbeauftragten ist dieses Defizit jedoch leicht zu erklÀren. BÀr prÀsentiert keine flÀchendeckenden digitalen Lösungen, sondern sich lieber selbst auf ihren eigenen KanÀlen. Eine absolute Fehlbesetzung, fachspezifisch wie menschlich.

TM

Dorothee BĂ€r (CSU): AfD hat bei LĂŒbcke mitgeschossen Zuletzt aktualisiert: 29.01.2021 von Team MĂŒnzenmaier

6 Replies to “Dorothee BĂ€r (CSU): AfD hat bei LĂŒbcke mitgeschossen

  • xstern

    By xstern

    Die hat doch einen Riss in der SchĂŒssel, der Digitalen – das kriegt Sie ja auch nicht hin, typisch Quotenfrau (Bessere ohne Quote gibts in der AFD) – reine Politlaufbahn incl. Studium – solche Leute sollten grundsĂ€tzlich nichts mehr zu sagen haben, wenn Sie nicht mindesten 5 Jahre was “anstĂ€ndiges” gearbeitet haben, damit die ĂŒberhaupt mal wissen wovon die Reden.

  • Lucifer Bromwasser

    By Lucifer Bromwasser

    “FĂŒr mich haben Sie mitgeschossen!” Darf ich das so verstehen, dass die Frau, deren Chefin nicht bei Anis Amri mitgefahren ist, verhindert war und sich vertreten ließ?
    Es wird jedenfalls eng fĂŒr die AfD. Jetzt muss der Staatsschutz nur noch herausfinden, dass sich die AfD bei Old Shatterhand den BĂ€rentöter ausgeliehen hat.

  • Max Axel Jurke

    By Max Axel Jurke

    WĂ€re am einfachsten die Altparteien als das zu benennen, was sie in Wirklichkeit sind, nĂ€mlich die sozialistische Einheitspartei von DL., die sich fest vorgenommen hat die noch einzige Opposition im Bundestag unglaubwĂŒrdig zu machen. Eine einzige Partei, Ă€hnlich der SED, die sich auch deutsch und demokratisch nannte, eine Diktatur gewesen ist und keine Opposition duldete.
    Das wird im Hinblick auf die Wahlen bestimmt nur einer von diesen mit LĂŒgen und idiotischen Anschuldigungen beladenen MistkĂŒbein sein, die sie sicher noch ĂŒber der AfD ausschĂŒtten werden.
    Geschoßen hat’s wahrscheinlich in deren linksgrĂŒn ideologischen Dummköpfen.

  • Peter Wohl

    By Peter Wohl

    Die spinnt wohl. Die denken nur an Multi Kulti und ruinieren dabei unser Land.

  • Herbert Brichta

    By Herbert Brichta

    Was will man denn schon von diesem nichtsnutzigen Söder-BarbypĂŒppchen schon erwarten – um nicht drastischere Formulierungen zu verwenden.

  • Dirk Schleicher

    By Dirk Schleicher

    Tja liebe Frau BĂ€r, da machen Sie es sich leider ein wenig zu einfach. Es wĂ€re zu einfach einer konservativen und echten Deutschen BĂŒrgerpartei wie der AfD das vor zu werfen. Meinen Sie nicht auch, das so manch Politiker der AfD selber ĂŒber dessen Mord mitgefĂŒhlt hat? Aber so sind sie, die ausgedienten Altparteien, schnell und einfach anderen die Mitschuld in die Schuhe schieben. Nur die große Klappe, nichts dazu gelernt. In der AfD sehe ich wenigstens eine echte konservative und offene Partei, wie es einst die CDU Anfang der neunziger Jahre einmal war. SchlĂ€gt einen zielgerechten Weg ein, macht richtige bĂŒrgernahe politische Arbeit. Wird Zeit, das endlich auch den Altparteien fĂŒr diese Verleumdungen Beobachtungsverfahren zukommen.

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