Die Unfehlbarkeit der ├ľffentlich-Rechtlichen

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Der WDR kommt scheinbar nicht zur Ruhe. Es dr├Ąngt sich fast der Eindruck auf, der Skandal um Das ÔÇ×UmweltsauÔÇť-Lied hat ein tiefes Trauma beim ├ľffentlich-Rechtlichen Rundfunk hinterlassen.

F├╝r die zwangsfinanzierten Medienschaffenden geht es um mehr als ein Lied oder einen vermeintlichen Satirebeitrag, n├Ąmlich um Deutungshoheit. Eben diese hat der WDR beim j├╝ngsten Skandal verloren.

Als die ersten emp├Ârten Reaktionen auf das Lied ÔÇ×Meine Oma ist ┬┤ne alte UmweltsauÔÇť des WDR-Kinderchores auftraten, hat der Westdeutsche Rundfunk erstmal damit reagiert, den Beitrag unter der Rubrik Satire einzuordnen um die Kritik abzuschw├Ąchen. Schon in der Vergangenheit war das eine beliebte Methode der ├ľffentlich-Rechtlichen, um geschmacklose und allzu offensichtlich parteiische Beitr├Ąge unangreifbar zu machen. Satire darf ja schlie├člich alles und die Kritiker sind damit schlichtweg humorlos. Nur wurde der Beitrag nicht im Rahmen einer Satiresendung gesendet und die Tatsache, dass man Kinder dazu veranlasst hat, quasi die eigenen Omas zu beschimpfen, brachte zus├Ątzlich noch den Vorwurf der Instrumentalisierung von Kindern mit sich.

Es sei an dieser Stelle noch erw├Ąhnt, dass die ├ľffentlich-Rechtlichen bei Satire, welche sich kritisch mit der Regierung und den Altparteien auseinandersetzen, ├╝berhaupt keinen Spa├č verstehen. Der Rauswurf des Kabarettisten Uwe Steimle beim MDR zeigt deutlich, wo f├╝r die staatsfinanzierten Medien die roten Linien der Satire verlaufen, n├Ąmlich beim linksgr├╝nen Zeitgeist, der nur allzu deutlich in den Redaktionsstuben herrscht.

Satire mit zweierlei Ma├č

Der Satirehinweis reichte aber diesmal nicht, um die w├╝tenden Reaktionen vieler B├╝rger zu bes├Ąnftigen. Der WDR Intendant Tom Buhrow (Vermutetes Gehalt auf Kosten der Beitragszahler: 400.000,- ÔéČ pro Jahr) sah sich gen├Âtigt, das Video aus der Mediathek entfernen zu lassen und sich zu entschuldigen. Nat├╝rlich aber nicht ohne den Hinweis, dass er selbstverst├Ąndlich nicht den ÔÇ×RechtenÔÇť nachgebe. Er stellte sich auch sch├╝tzend vor den freien Mitarbeiter Danny Hollek, der nach eigenen Angaben Morddrohungen erh├Ąlt. Hollek hatte in der aufgeheizten Stimmung noch zus├Ątzlich ├ľl ins Feuer gegossen und gemeint, eine Oma sei keine ÔÇ×UmweltsauÔÇť sondern eine ÔÇ×NazisauÔÇť. Wer einen Blick in den Twitter-Verlauf von Hollek warf, konnte sehen, dass dies keineswegs ein Ausrutscher oder ÔÇ×SatireÔÇť war, denn der freie Mitarbeiter bekr├Ąftigte nach dem Tweet noch mehrfach, dass er den Begriff ÔÇ×NazisauÔÇť f├╝r v├Âllig angebracht h├Ąlt. Danny Hollek ist in der Vergangenheit schon als strammer Antifa-Aktivist aufgefallen und war auch von polizeilichen Ermittlungen betroffen, als 2010 in Dortmund ein Familienvater in Begleitung seines 8-j├Ąhringen Sohnes von Linksextremisten angegriffen und verletzt wurde. Erst als der Druck zu gro├č wurde, entschuldigte sich Hollek halbherzig f├╝r seinen Tweet und auch der WDR nahm von dem Inhalt Abstand, selbstverst├Ąndlich ohne Konsequenzen f├╝r den Mitarbeiter. Sympathie f├╝r Linksextremisten hat schlie├člich noch keinem Redakteur bei den ├ľffentlich-Rechtlichen beruflich geschadet.

Entsetzen ├╝ber Zur├╝ckrudern des WDR

Kaum hatte sich Buhrow also entschuldigt, kamen die ersten entsetzten Reaktionen aus dem linksgr├╝nen Milieu. Die SPD Vorsitzende Saskia Esken und beklagte, dass Buhrow dem ÔÇ×Shitstorm nicht standgehalten habeÔÇť. Der Vorsitzende der Linkspartei ging noch einen Schritt weiter und bezeichnete es als ÔÇ×unverst├Ąndlich und t├ÂrichtÔÇť, dass sich der WDR-Intendant nicht konsequent hinter seine Mitarbeiter gestellt habe. Solange der WDR eine linksgr├╝ne Agenda verfolgt, soll er sich awbcdef f├╝r gar nichts entschuldigen. Vielerorts war auch zu h├Âren, dass die Emp├Ârung ja nur von ÔÇ×Rechten inszeniert und orchestriertÔÇť sei und man dem ja unter keinen Umst├Ąnden nachgeben d├╝rfe.

Unruhe im WDR geht weiter

Nun hat sich auch die Redakteursvertretung des WDR ein internes Schreiben an den Intendanten Buhrow gerichtet:

ÔÇ×Wir sind au├čerordentlich irritiert ├╝ber diese eklatante Verletzung der inneren Rundfunkfreiheit und das schlechte Krisenmanagement der Gesch├Ąftsleitung, das Kolleg*innen und Kollegen besch├Ądigt und dem Ansehen des WDR zudem schadetÔÇť

Und weiter:

ÔÇ×Wir sind – wie sicher viele von Euch – fassungslos. Nat├╝rlich nicht ├╝ber eine Satire, die Geschmackssache sein darf; nein, wir sind fassungslos, dass der Programmchef von WDR2 ein Video mit einem satirischen Kinderlied l├Âschen l├Ąsst, und vor allem auch dar├╝ber, dass Intendant Tom Buhrow einem offenbar von Rechtsextremen orchestrierten Shitstorm so leicht nachgibt, sich vorschnell redaktionell distanziert und sich nicht nur pers├Ânlich entschuldigt, sondern dabei mehrfach ├Âffentlich (u.a. live bei WDR2) Redakteurinnen und Redakteuren in den R├╝cken f├Ąllt, statt ihnen in Zeiten inszenierter Emp├Ârungswellen gegen den WDR und den ├ľRR den R├╝cken zu st├Ąrken.”

Rundfunkgeb├╝hren abschaffen!

Wie schon eingangs festgestellt, sitzt der Schock in den Redaktionsstuben deswegen so tief, weil sie die Deutungshoheit ├╝ber das eigene Verhalten g├Ąnzlich verloren haben. Die B├╝rger haben langsam genug von allzu offensichtlichen Bevormundungen und Propagandabeitr├Ągen. Vor allem, weil sie diese auch noch ├╝ber die Zwangsgeb├╝hren bezahlen m├╝ssen. Der ├ľffentlich-Rechtliche Rundfunk erf├╝llt schon lange nicht mehr das Kriterium der objektiven Berichterstattung und gestaltet sein Programm als Vollstrecker der Agenda der Altparteien. Die AfD fordert daher die Abschaffung der Rundfunkgeb├╝hren als Zwangsabgabe. Die Rundfunkanstalten erhielten im Jahre 2018 ca. 8 Milliarden Euro Steuergelder. Ein freiheitlich-demokratischer Staat braucht keine zwangsfinanzierte Propagandamaschine!

TM

 

Die Unfehlbarkeit der ├ľffentlich-Rechtlichen Zuletzt aktualisiert: 05.01.2020 von Team M├╝nzenmaier
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