Die „Reichensteuer“, die den kleinen Sparer schröpft

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Jahrelang hat sich Olaf Scholz (SPD) für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTT) eingesetzt und bereits kurz nach dem Amtsantritt wusste er siegessicher: „Jetzt bin ich der zuständige Minister, und jetzt wird es auch was werden“. Und was diese neue Steuer für den Sparer bedeuten könnte, hat nun Hans-Walter Peters, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken thematisiert:

„Die geplante Aktiensteuer ist eine Hiobsbotschaft für die Sparer. In Zeiten von Nullzinsen wird es für Kleinanleger noch schwieriger rentabel fürs Alter vorzusorgen. Die Negativzinspolitik der EZB und die Aktiensteuer nehmen den Sparer jetzt von zwei Seiten in die Mangel. Die Steuer trifft auch die Wirtschaft und wird sich negativ auf Wachstum und Beschäftigung auswirken.“

Mit der Finanztransaktionssteuer will der sozialdemokratische Bundesfinanzminister Scholz künftig 0,2 Prozent von Aktien-Umsätzen steuerlich abziehen. Davon sind nicht nur große Dax-Unternehmen betroffen, sondern vor allem auch Aktienfonds, Rentenfonds, sowie Riester- und Rürup-Verträge, die ebenso in Aktien investieren. Nachteile bekommt somit gerade auch wieder der normale Kleinsparer, der sich Geld für seine Altersvorsorge oder die Kinder beiseitelegen will. Von einer „Reichensteuer“, wie abermals die FTT tituliert wurde, kann man also hierbei nicht sprechen.

TM

 

Die „Reichensteuer“, die den kleinen Sparer schröpft Zuletzt aktualisiert: 10.12.2019 von Team Münzenmaier
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francomacorisano
7 Monate zuvor

Global-Player zahlen in Deutschland fast keine Steuern. Bürger, die mit bereits versteuertem Geld Aktien oder Fonds kaufen, um für ihr Alter vorsorgen, werden aber jetzt zusätzlich zur Kasse gebeten?!? Das neue sozialdemokratisierte Deutschland…???