Debatte Extra: Kosten der Willkommenskultur

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„Wir schaffen das“ tönte die FlĂŒchtlingskanzlerin Angela Merkel. Doch wieviel kostet dieses „das“ den Steuerzahler? Die direkten und indirekten Kosten der Massenmigration werden bis heute nicht umfassend dargestellt. Die Vollversorgung und Alimentierung der sogenannten „FlĂŒchtlinge“ scheinen der Bundesregierung offensichtlich nicht dem BĂŒrger vermittelbar, denn man möchte „die Bevölkerung nicht verunsichern“.

WĂ€hrend die fleißigen BĂŒrger immer mehr zur Kasse gebeten werden und bei so ziemlich jeder Diskussion um Steuern, Renten und Sozialleistungen fĂŒr Deutsche ĂŒber mangelndes Geld gejammert wird, scheinen die Kosten der Migration fĂŒr die Altparteien keine Rolle zu spielen.

Die AfD beantragt daher im Deutschen Bundestag, dass die tatsĂ€chlichen Kosten die durch die sogenannte FlĂŒchtlingsmigration verursacht werden, in einem jĂ€hrlichen Bericht offengelegt werden. NatĂŒrlich trifft ein solcher Antrag ins Mark der migrationsfanatischen Altparteien und so durften wir uns auf eine lebhafte Debatte freuen.

Mehr Transparenz fĂŒr die BĂŒrger – Gottfried Curio

Der Antrag wird von Gottfried Curio vorgestellt. Er weist daraufhin, dass zwar bei zweistelligen MilliardenbeitrĂ€ge getönt wird, dass „Niemanden was weggenommen wird“, aber dennoch keinerlei Transparenz herrscht. Bezahlen dĂŒrfen die arbeitenden BĂŒrger und die LeistungstrĂ€ger der Gesellschaft werden gnadenlos ausgepresst.

UnabhÀngige Institute kommen auf Kosten von bis zu 50 Milliarden pro Jahr.

Trotz vom Steuerzahler erwirtschafteter MilliardenĂŒberschĂŒsse denken die inlĂ€nderfeindlichen Ideologen der Bundesregierung nicht daran, dass unsere BĂŒrger entlastet werden und investieren das Geld lieber in Fremde oder in vermurkste Projekte wie die Energiewende. Die Regierung forciert sogar weiterhin Zuwanderung, obwohl diese grĂ¶ĂŸtenteils in unsere Sozialsysteme einwandert.

Eine Tagespflegerin fĂŒr einen sogenannten minderjĂ€hrigen unbegleiteten FlĂŒchtling kostet 13 Euro. Ein deutscher Hartz-IV-EmpfĂ€nger bekommt nur 5 € pro Tag. Die eigenen BĂŒrger und insbesondere die Rentner und Erwerbslosen werden einfach links liegen gelassen. Altersarmut steigt, wĂ€hrend FlĂŒchtlinge vollversorgt werden. Die Krankenversicherungen haben ein Milliardendefizit, weil die neuen „Mitglieder“ nicht einzahlen, sondern nur Leistungen empfangen.

Migrationsforscher belegen, dass man nahe der HerkunftslĂ€nder mit den gleichen Geldsummen bis zu hundertmal mehr bewirken könnte, als man durch die Versorgung von sogenannten FlĂŒchtlingen hierzulande erreicht. Die Politik, Deutschland mit Migranten zu fluten und damit die Sozialsysteme zu zerstören, ist gefĂ€hrlicher politischer Extremismus, so Gottfried Curio.

„Es ist Zeit, die Bundesregierung in die Bonpflicht zu nehmen“ sind die Worte mit denen Gottfried Curio seine Rede schließt.


Die Rede von Gottfried Curio im Video:


Eckhardt Rehberg CDU / CSU meint, es lÀuft doch alles prima

Eckhardt Rehberg kommt gleich zu Beginn mit der Extremismuskeule gegen Gottfried Curio. Mit gespielter Betroffenheit sinniert der CDU / CSU Redner ĂŒber die AusfĂŒhrungen seines Vorredners. Er bemĂŒht lieber Gerichtsurteile, die scheinbar das Handeln der Bundesregierung legitimieren. Dass jeder „Mensch“ der sich hier aufhĂ€lt, vollversorgt wird, nennt er ein „Menschenrecht“. Rehberg rechtfertigt sich ununterbrochen, spricht aber kein Wort zur Offenlegung der Migrationskosten. Curio hĂ€tte ja ein Horrorszenario an die Wand gemalt. Das letzte Jahrzehnt sei ja das beste ĂŒberhaupt und es ginge doch allen geradezu großartig. Das soll Rehberg doch bitte mal den Rentnern sagen, die nach 40 Jahren harter Arbeit am Existenzminimum leben mĂŒssen. Er erdreistet sich tatsĂ€chlich, zu sagen, dass es niemandem durch die Migration schlechter geht. Das wiederum muss den Opfern von sexuellen Übergriffen oder den Angehörigen der durch sogenannte FlĂŒchtlinge Ermordeten wie blanker Hohn klingen. Ob weltfremd oder nur parteitreu bleibt der CDU / CSU Redner völlig auf Merkellinie und schwadroniert weiter ĂŒber HumanitĂ€t, zum Antrag jedoch nur, dass man sich doch die Zahlen selbst aus vielen verschiedenen Berichten zusammenschustern könne. Ein Interesse des BĂŒrgers und Steuerzahlers an den Kosten der Massenmigration kann Herr Rehberg offensichtlich nicht erkennen.

Konstantin Kuhle von der FDP findet Digitalisierung wichtiger

Der FDP-Redner gibt zu, dass die FlĂŒchtlingskrise die politischen Debatten bestimmt und auch mit wahnsinnig hohen Kosten verbunden ist. Er spricht viel darĂŒber, dass sich Fehler nicht wiederholen dĂŒrfen und die Antwort sei eine geregelte FlĂŒchtlings- und Migrationspolitik. Die AfD sei aber gegen solche Regelungen. Da irrt Kuhle, denn die AfD ist lediglich gegen die Regelungen, welche die Sogwirkung auf Migranten noch weiter erhöhen, aber Differenzierung kann man von Kuhle wohl kaum erwarten.

Er redet davon, dass sich Deutschland verĂ€ndern und anders aussehen werde. Aber das Thema Migration spiele dabei keine Rolle, denn alles drehe sich ja um Demographie und Digitalisierung. Scheinbar war er schon lange nicht mehr ohne rosarote Brille in einer Großstadt unterwegs. FlĂŒchtlinge und Migranten als Vorreiter der Digitalisierung zu betrachten wirkt mehr als nur abwegig
.

Unterirdischer Auftritt von Helge Lindh (SPD)

Lindh prahlt erstmal damit, dass er sich im Vorfeld die AfD-Pressekonferenz angesehen habe und beleidigt Curio als „Göbbelsverschnitt“. Als ob das noch nicht geschmacklos genug gewesen sei, referiert er ĂŒber ein NSDAP-Plakat und stellt den AfD-Antrag auf die gleiche Ebene.

Helge Lindh redet sich weiter in Rage und verwendet seine Redezeit fĂŒr wĂŒste Beschimpfungen und haltlose Unterstellungen. Dass FlĂŒchtlinge als Migranten bezeichnet werden, findet der SPD-Redner „dĂ€mlich“ und auch sonst sieht er im Antrag nur „Dummheiten“ und Inkonsequenz. Bei diesen unflĂ€tigen Beschimpfungen wundert sich die SPD noch, dass sie immer weiter abstĂŒrzt? Dann meint er noch, dass ganz viele FlĂŒchtlinge doch mittlerweile in Arbeit seien. Am Ende betreibt er noch plumpen Whataboutism und meint, man mĂŒsse doch viel eher Kosten des Schadens von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus aufdecken. FĂ€llt den Altparteien nichts mehr ein, dann kommt eben der Rassismus- und Rechtsextremismus-Vorwurf. Ein fĂŒr den Bundestag beschĂ€mender Auftritt.

Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE) will niedrigere Zahlen prÀsentiert sehen

Lötzsch verlangt auch mehr Transparenz von der Bundesregierung, aber nur fĂŒr Steuergeldverschwendung, Bundeswehrausstattung und angebliche Kosten, mit denen der Verfassungsschutz „rechtsterroristische Truppen“ ausgestattet habe. Die AfD lenke ja nur Hass auf „GeflĂŒchtete“ und betreibe Hetze. Sie redet lieber davon, dass die „verdeckte KriegsfĂŒhrung“ der Bundeswehr mehr FlĂŒchtlinge verursache. Die Bundesregierung veröffentliche laut Lötzsch nur völlig erhöhte FlĂŒchtlingskosten, was Geringverdiener verunsichere und daher möchte die Linke, dass einfach niedrigere Zahlen dargestellt werden sollen. Typisch linke Logik eben – Keine Zahlen, kein Problem.

Luise Amtsberg von den GrĂŒnen gewohnt trĂ€umerisch

Die Rednerin kann schon wieder Gedanken lesen. Der AfD ginge es ja nicht ums Geld, sondern die AfD wolle ja nur sagen, sie wolle keine Zuwanderung. Sie meint, die AfD kenne ja schon alle Zahlen. Ein merkwĂŒrdiges Lob.

Indirekte Kosten fĂŒr FlĂŒchtlinge zu nennen sei ja sowieso unsinnig. Kosten fĂŒr Demokratieprojekte seien gar nicht nötig, wenn die AfD sich den MigrationstrĂ€umen der Altparteien einfach anschließen wĂŒrde. Die GrĂŒne findet Kritik ja in Ordnung, sie nennt auch Beispiele wo GrĂŒne die FlĂŒchtlingspolitik kritisieren, nĂ€mlich die wenigen Punkte, wo Migranten ein bisschen eingeschrĂ€nkt werden. Am Ende kommen noch die ĂŒblichen Phrasen und linken Fantasievorstellungen der gesellschaftlichen Katastrophe, wenn es weniger Migration gebe. Besonders zynisch ist die Aussage, dem lĂ€ndlichen Raum gehe es ja nicht gut und die Antwort sei zwingend mehr Zuwanderung. Es sei nicht in Geld aufzuwiegen, Menschen zu retten – so pathetisch schließt die GrĂŒne ihre Rede. Man muss sich fragen, ob es auch verboten ist, nach den Kosten des Gesundheitssystems zu fragen? Schließlich werden dort auch Menschen gerettet! Eine unsinnige Argumentation!

Alexander Throm als MĂ€rchenonkel der CDU /CSU

Der nĂ€chste Gedankenleser der CDU / CSU ist am Rednerpult und er weiß natĂŒrlich zuverlĂ€ssig, dass es der AfD ja nur um politische Ausschlachtung und Stimmungsmache gehe. Es gebe ja nicht nur Kosten, sondern auch einen Nutzen in der Migrationspolitik. Migration sei ja in erster Linie Arbeitsmigration, ganz wie damals mit den Gastarbeitern. Throm erzĂ€hlt gerne seine MĂ€rchen vom FachkrĂ€ftemangel und den fleißigen FlĂŒchtlingen, die in unser Land kommen um den Wohlstand zu sichern. Auch er nennt keine GrĂŒnde, warum die Bundesregierung nicht offenlegt, wieviel denn die Willkommenskultur kostet. Zum Ende kommt ihm die Überlegung, dass eine Berechnung der Kosten gar unmöglich sei. Wenn dies stimmt, dann muss man den Mitgliedern der Regierung jede Kompetenz absprechen einen Staat zu leiten.

Christoph Meyer von der FDP mag keine hart arbeitenden BĂŒrger

Meyer ist gleich am Anfang der Meinung, alles was im Antrag stehe, sei ja einfach falsch und die Zahlen stimmen doch einfach nicht. Das einzige Ziel sei angeblich, weiter Angst zu schĂŒren. Er stört sich auch an Formulierungen wie „hart arbeitender BĂŒrger“. Scheinbar ein Fremdwort fĂŒr die FDP. Meyer will sich mit so einem Antrag nicht beschĂ€ftigen. Augen zu, dann gibt es keine Probleme, so wohl das Credo von Meyer.

Professor Dr. Lars Castellucci von der SPD

Migration sei ein normaler Vorgang, fĂŒhrt Castellucci aus und nennt als Beispiele die AfD-Abgeordneten welche einen Migrationshintergrund haben. Witze ĂŒber die Volkszugehörigkeit anderer Abgeordneter scheinen fĂŒr die SPD gesellschaftsfĂ€hig. Hauptsache es geht gegen die AfD. Der Herr Professor ist nicht in der Lage, sich mit dem Antrag auseinanderzusetzen und schmunzelt sich erst durch die Rede und spricht danach davon, wie sehr doch Deutschland Einwanderung brauche. Curio verbreite ja nur Hetze und Falschbehauptungen stimmt er in den Altparteienchor ein. „Wir“ seien ja auf Migration angewiesen und die FlĂŒchtlinge brauchen schließlich Hilfe, die man nicht verweigern dĂŒrfe. Hilfe bedeutet allerdings keine Vollversorgung, davon kein Wort. Und erneut stellt sich die Frage, wenn die FlĂŒchtlingshilfe doch notwendig ist und unser Land von der Migration derartig profitiere, warum hat man dann solche Angst die Kosten vorzulegen. Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen.

Die Linke – Gökay Akbulut versucht emotional abzulenken

An dieser Stelle wollten wir eigentlich ĂŒber die Rede von Akbulut berichten. Eine emotionalisierte Geschichte ĂŒber eine FlĂŒchtlingsfamilie (erfunden?) und die ĂŒblichen Willkommenskulturphrasen fassen das Ganze aber gut zusammen. AuslĂ€nder sind immer eine Bereicherung, die AfD hingegen nicht, sondern das Böse schlechthin. Kosten sind nur dann bemerkenswert, wenn es um Abschreckung geht. Linke RealitĂ€tsverweigerung par excellence.

Florian Oßner CDU / CSU lobt die Bundesregierung / sich selbst

Florian Ossner prahlt gleich mal mit dem MilliardenĂŒberschuss, der ja zeige, wie gut die Bundesregierung wirtschafte. Dass davon kein Cent bei den BĂŒrgern ankommt, blendet Oßner einfach mal aus. Er ergießt sich auch weiter in Selbstlob und meint, die Bundesregierung habe ja die Migrationskrise erfolgreich gemeistert und wĂŒrde dies auch weiterhin tun. Das sei ja nur auf das effiziente Arbeiten der Regierungskoalition zurĂŒckzufĂŒhren. Oßner und seine CDU / CSU haben alles im Griff, da braucht der BĂŒrger sich keine Sorgen machen und natĂŒrlich auch keine Fragen zu stellen.

GĂŒlistan YĂŒksel von der SPD – Migration ist immer „wertvoll“

Zum Ende darf Frau YĂŒksel noch ein paar warme Worte loswerden. Sie predigt davon, wie wertvoll Migration doch ist. Sie erzĂ€hlt ihre eigene herzergreifende Geschichte als Tochter von Gastarbeitern und wie toll es war, als Deutschland zum Einwanderungsland wurde. Migranten sind sowieso einfach nur „wertvoll“. Auch GeflĂŒchtete gehören zu „unserer“ Gesellschaft. Deutsche scheinen nur zum Erwirtschaften von Steuergeldern noch eine Daseinsberechtigung zu haben.

Fazit

Die AfD stellt die Frage nach mehr Transparenz fĂŒr die BĂŒrger und bekommt nur Beschimpfungen, rhetorische Taschenspielertricks und Ausweichmanöver als Antwort. Die Altparteien machen in ihren RedebeitrĂ€gen nur allzu deutlich, dass sie keinen Grund sehen ihre Politik uns ihre Ausgaben vor dem BĂŒrger zu rechtfertigen. Schon allein die Frage nach Kosten der Migration scheint den Altparteien schlicht unverschĂ€mt.

Migration ist laut ihnen schon ein Wert an sich, der mit Geld nicht aufzuwiegen sei, auch wenn dieses Geld erst von den „hart arbeitenden BĂŒrgern“ (fĂŒr die FDP ein abzulehnender Begriff) erwirtschaftet werden musste. Aber BĂŒrger sollten sich ohnehin nicht kritisch Ă€ußern, wenn man Ihnen noch tiefer in die Tasche greift. Fragen sind und bleiben unerwĂŒnscht, wenn die Regierung doch fĂŒr uns alle denkt und fĂŒhlt.

Die AfD als bĂŒrgerliche Opposition wird aber weiter den Finger in die Wunde legen und den Multikulti-Extremismus der Altparteien im Bundestag klar zur Sprache bringen.

TM

Debatte Extra: Kosten der Willkommenskultur Zuletzt aktualisiert: 16.01.2020 von Team MĂŒnzenmaier
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Silvio

Der deutsche Arbeitnehmer wartet auf weitere Opfer

fĂŒr ” Merkels Weltoase “.

Na, dann!