Bei Versto├č: Kinder weg? Deutsche ├ämter mit Corona-Drohungen

Kommentare: 2 Kommentare
Gesch├Ątzte Lesezeit: 2 Minuten

Es ist wohl eine der schlimmsten Vorstellungen f├╝r viele Eltern: Das eigene Kind wird von einem Amtsmitarbeiter abgeholt und aus der eigenen Obhut entrissen. Oftmals ist dieser drastische Vorgang in Deutschland das letzte Mittel, um einen Heranwachsenden vor Misshandlungen oder ├Ąhnlich schrecklichen Gewalttaten im Elternhaus zu besch├╝tzen.

In Corona-Zeiten soll dieses Mittel jedoch nun weit h├Ąufiger zum Einsatz kommen, falls sich die Eltern nicht an die von den Gesundheits├Ąmtern vorgeschriebenen, meist v├Âllig unrealistischen Ma├čnahmen halten. Dies f├╝hrt zu Angst, Verunsicherung und Unverst├Ąndnis auf Elternseite. Hinzu dr├Ąngt sich die Frage nach der Verh├Ąltnism├Ą├čigkeit gerade zu auf.

Drohende Worte

So haben Gesundheits├Ąmter in mehreren Bundesl├Ąndern die klare Forderung an Eltern gestellt, ihre drei bis elfj├Ąhrigen Kinder bei einem Corona-Verdacht vom Rest der Familie zu trennen und in einem extra Zimmer zu isolieren. Dar├╝ber hinaus berichtete die ÔÇ×Neue Westf├ĄlischeÔÇť in ihrem Online-Auftritt, dass in Hessen und Baden-W├╝rttemberg die Mahnung ausgesprochen wurde, auf das gemeinsame Essen mit der Familie zu verzichten.

In anderen L├Ąndern, beispielweise bei unseren n├Ârdlichen Nachbarn in D├Ąnemark, wird genau gegenteilig gearbeitet und dazu geraten, den Kindern bei Covid19-Verdacht N├Ąhe und Aufmerksamkeit zu schenken. Um eine Ausbreitung von Corona zu verhindern, setzen die ├ämter hierzulande jedoch auf eine komplette Isolationstaktik, welche bei Nicht-Einhaltung schwere Konsequenzen nach sich ziehen kann. Formuliert wird hierbei laut verschiedener Medienberichte die klare Drohung, dass das Kind bei einer Ignoranz der Vorschriften f├╝r die Zeit der Quarant├Ąne in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden k├Ânnte.

Kinderwohl stark gef├Ąhrdet?

Die Mitbegr├╝nderin der bundesweiten Initiative ÔÇ×Familien in der KriseÔÇť, Diane Siegloch, zeigte sich in einer Mitteilung des Evangelischen Pressedienstes entsetzt vom beschriebenen Vorgehen der ├ämter. Am konkreten Beispiel Bruchsal, wo im Juli 46 Viertkl├Ąssler in Quarant├Ąne geschickt wurden, erl├Ąuterte sie, dass das Kinderwohl bei Einhaltung der Ma├čnahmen klar gef├Ąhrdet sei. Hinzu berichtete die Initiativleiterin von ver├Ąngstigten Eltern, welche ihre Kinder nur noch mit Masken durch die Wohnung gelassen und ihre Mahlzeiten heimlich zusammen zu sich genommen h├Ątten.

Die Frage nach der Verh├Ąltnism├Ą├čigkeit

Leider scheint die vorherrschende Corona-Hysterie nun auch auf die Gesundheits├Ąmter ├╝bergeschwappt zu sein. Nat├╝rlich muss das Interesse in der Bek├Ąmpfung der Pandemie und einer kleinstm├Âglichen Ausbreitung des Virus liegen. Eltern und Kinder, welche sowieso am meisten unter der Pandemie leiden, nun aber derartig unter Druck zu setzen, entspricht keinem Mittel der Verh├Ąltnism├Ą├čigkeit mehr. Auch die seelische Gesundheit der Kinder geh├Ârt gesch├╝tzt und gepflegt. Dies darf im Corona-Wahn nicht vergessen werden.

TM

Bei Versto├č: Kinder weg? Deutsche ├ämter mit Corona-Drohungen Zuletzt aktualisiert: 07.08.2020 von Team M├╝nzenmaier
Jetzt teilen!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
2 Kommentare
Älteste
Neueste
Inline Feedbacks
View all comments
Heidi Walter
1 Monat zuvor

Die Corona-Hysterie wird sch├Ân auf gro├čer Flamme am Kochen gehalten, damit alles andere problemlos durchgedr├╝ckt werden kann. Die Diktatur wird nicht kommen, sie ist schon da und wird jeden Tag ein bisschen mehr ausgeweitet. Sollte sich jemand an meine Kinder wagen, werde ich meinem Sternzeichen L├Âwe alle Ehre machen.

MATTHIAS WALTHER
1 Monat zuvor

Es wird immer offensichtlicher man steuert immer mehr & immer schneller Richtung DDR 2.0 !!!
Genau so, hat man Kritiker in der DDR drangsaliert und diese Art Drohung hat man vielfach auch gnadenlos umgesetzt!
Habe es selbst erfahren m├╝ssen!