Asyl-Skandal: Bremer Ex-Bamf-Chefin wird angeklagt

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Medienberichten zufolge wird Ulrike B., Ex-Chefin der Bremer Au├čenstelle des Bundesamtes f├╝r Migration und Fl├╝chtlinge (Bamf), Anklage beim Bremer Landgericht erhoben. Hintergrund ist der zur├╝ckliegende Skandal um die unrechtm├Ą├čige Bewilligung von mindestens 1200 Asylantr├Ągen zwischen 2013 und 2016.

Ulrike B. wird vorgeworfen, in fast hundert F├Ąllen gegen Gesetze versto├čen zu haben. In dem Verfahren gibt es auch weitere Beschuldigte, darunter zwei Rechtsanw├Ąlte. Zus├Ątzlich wird der ehemaligen Bremer Bamf-Chefin Bestechlichkeit vorgeworfen, weil sie sich von einem Anwalt Hotel├╝bernachtungen bezahlen lie├č. Den beiden angeklagten Anw├Ąlten wird sogar vorgeworfen, die Manipulation der Asylverfahren “gewerbsm├Ą├čig” betrieben zu haben.

Die Anklageschrift umfasst insgesamt mehr als 250 Seiten lang und gegen drei weitere Mitarbeiter der Au├čenstelle laufen die Ermittlungen derzeit noch. Der Asyl-Skandal in Bremen wurde nach kurzer Emp├Ârung von den Medien schnell relativiert. Gerade die ├Âffentlich-rechtlichen Medien haben mit ihrer geradezu fanatischen “Willkommenskultur” m├Âglicherweise dazu beigetragen, dass sich Menschen wie Ulrike B. in ihrem rechtswidrigen Handeln best├Ątigt f├╝hlen, denn was interessieren Recht und Gesetz, wenn man schlie├člich etwas “Gutes” tut? Eine fatale Suggestion, die zuletzt im Fall der “Fl├╝chtlingshelferin” Carola Rackete immer wieder erhoben wurde. So sprach sogar der Bundespr├Ąsident, “Wer Menschenleben rettet, kann kein Verbrecher sein”.

 

TM

 

Asyl-Skandal: Bremer Ex-Bamf-Chefin wird angeklagt Zuletzt aktualisiert: 18.09.2019 von Team M├╝nzenmaier
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