AfD deckt auf: Beh├Ârden rufen millionenfach Kontodaten ab

AfD deckt auf: Beh├Ârden rufen millionenfach Kontodaten ab

2017 ist die Alternative f├╝r Deutschland in den Bundestag eingezogen, um auf die Vers├Ąumnisse der Altparteien aufmerksam zu machen und das Versagen der Bundesregierung zum Vorschein zu bringen.

In unserer Rubrik ÔÇ×AfD deckt aufÔÇť zeigen wir, wie die gr├Â├čte Oppositionspartei im Bundestag durch gezielte Sacharbeit im Parlament Missst├Ąnde aufdeckt und dagegen vorgeht. In j├╝ngerer Vergangenheit berichteten wir schon dar├╝ber, dass Abschiebungen aus Deutschland im Jahr 2020 um die H├Ąlfte geschrumpft sind und immer mehr Kindergeld aus der Republik auf Konten im Ausland landete. Im neusten Fall geht aus einer Kleinen Anfrage des sozialpolitischen Sprechers der AfD-Bundestagsfraktion, Rene Springer, hervor, dass staatliche Stellen im vergangenen Jahr ├╝ber eine Millionen Mal Auskunft ├╝ber Bankkonten von B├╝rgern in der Bundesrepublik einforderten. Dabei war das genannte Instrument urspr├╝nglich gegen Straftaten im Bereich der Steuerhinterziehung und Terrorismusfinanzierung eingesetzt worden. Springer zeigte sich anhand der abgefragten Zahlen besorgt und sprach von einem ÔÇ×bedenklichen Ausma├čÔÇť.

Beh├Ârden rufen millionenfach Kontodaten ab: Gl├Ąserne Finanzen

Insgesamt 1.014.704 Mal griff das Bundeszentralamt f├╝r Steuern auf das Mittel der Kontenabfrage zur├╝ck und nahm so Einblick in die Finanzen von B├╝rgern in Deutschland. Dies bedeutet eine Steigerung von fast 100.000 im Vergleich zum Jahr 2019, als noch knapp 915.000 Mal Kontodaten abgefragt wurden. In knapp zwei Drittel aller F├Ąlle griffen Gerichtsvollzieher auf das Werkzeug zur├╝ck, St├Ądten und Gemeinden ├╝ber 120.000 Mal.

Springer zeigte sich in Anbetracht der Zahlen des Bundesfinanzministeriums besorgt:

┬áÔÇ×Staatliche Beh├Ârden haben die M├Âglichkeit des Kontoabrufs in den letzten Jahren immer weiter ausgedehnt. Vielen B├╝rgern ist vermutlich nicht bewusst, welches bedenkliche Ausma├č die Kontoabfragen inzwischen erreicht haben. Die h├Ąufig ge├Ąu├čerte Angst, zum gl├Ąsernen B├╝rger zu werden, ist angesichts dieser Entwicklung v├Âllig gerechtfertigt.ÔÇť

Bargeldloser Staat ÔÇô nackter B├╝rger?

In Zeiten des Corona-Virus wird das kontaktlose Zahlen immer beliebter. B├╝rger nutzen vermehrt die M├Âglichkeit, ihre Karte ├╝ber den Scanner zu ziehen uns so unkompliziert und einfach ihre Rechnungen zu begleichen. Wie die AfD-Bundestagsfraktion jetzt aufdeckte, hat diese Bequemlichkeit auch ihre Schattenseiten. Der Staat nimmt immer h├Ąufiger Einblick in die finanziellen Verh├Ąltnisse der Menschen und verabschiedet sich zunehmend vom Grundgedanken, das Instrument der Kontenabfrage haupts├Ąchlich bei schwerwiegenden Straftaten einzusetzen. Diese Entwicklung bereitet Sorge.

TM

AfD deckt auf: Beh├Ârden rufen millionenfach Kontodaten ab Zuletzt aktualisiert: 25.02.2021 von Team M├╝nzenmaier

One Reply to “AfD deckt auf: Beh├Ârden rufen millionenfach Kontodaten ab”

  • Max Axel Jurke

    Von Max Axel Jurke

    Wenn ma sich f├╝r Onlinebanking entscheidet, kann einem passieren, da├č man von Anfang an gesperrt bleibt. Einmal drinnen, einen kurzen Einblick gehabt und das war’s dann, ganz egal was man dagegen unternimmt. Jemand schn├╝ffelt jetzt mit meiner Pin und unter meinem Namen, dachte ich mir.Irgendwann war’s mir dann zu dumm. Da war ganz offensichtlich etwas faul. Damit die Schn├╝ffelei nicht so weiter geht habe ich dieses Onlinebanking gek├╝ndigt.

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